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Wirtschaftswetter     

Internationales Astronomie-Jahr 2009

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Wirtschaftswettter-Ressort News willkommen in der Wirtschaftswetter-Frühjahrsausgabe 2009 und in den Wirtschaftswetter-Nachrichten aus dem Februar 2009. Die Nachrichten aus dem Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten und im Archiv.

News - Nachrichten

Februar 2009

Hier könnte Ihre Anzeige stehen 2009-02-28 ... Arbeitsmarkt im Februar 2009. Die Bundesanstalt für Arbeit (BA) legte am Donnerstag die Arbeitsmarkt-Zahlen für den Februar vor. Demnach entwickelten sich die drei wichtigsten Indikatoren, Arbeitslosigkeit, Erwerbstätigkeit und Arbeitskräftenachfrage negativ. Stabilisierend wirke jedoch die Kurzarbeit, erklärte BA-Chef Frank-J. Weise. Die Arbeitslosenzahl stieg im Februar 2009 um +63.000 auf nun 3,552 Millionen. Das waren im Vergleich zum Vorjahr dennoch -66.000 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote stieg im Februar 2009 entsprechend um +0,2 Prozent auf aktuell 8,5 Prozent.
Quellen: arbeitsagentur.de
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2009-02-26 ... Fast 160.000 Schüler weniger . Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, besuchen nach vorläufigen Angaben 9 Millionen Schülerinnen und Schüler das Schuljahr 2008/09 - rund 158.000 oder 1,7 Prozent weniger als noch im Vorjahr. In den neuen Bundesländern einschließlich Berlin beträgt die Abnahme der Schülerzahlen -2,7 Prozent oder -37.100. Im Vergleich zum ersten Erhebungsjahr 1992/93 nahm die Schülerzhal in den neuen Bundesländern um -45,5 Prozent ab. Der größte Rückgang gegenüber dem Vorjahr fand mit -6,4 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern statt - der doppelte Abiturjahrgang trug u.a. dazu bei. Im Westen hat das Saarland mit -2,8 Prozent den stärkste Abnahme der Schülerzahlen, Hamburg mit nur -0,1 Prozent die schwächste. Der Rückgang der Schülerzahlen betrifft alle Schularten - außer die Gymnasien, die 2008/09 von 2,47 Millionen Schülerinnen und Schülern besucht werden - +0,1 mehr als im Vorjahr. Die Quote der Jungen und jungen Männer auf den Gymnasien beträgt 46,8 Prozent, auf den Förderschulen 63,3 Prozent, in allen allgemeinbildenden Schulen: 50,8 Prozent.
Quellen: destatis.de
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2009-02-23 ... Bester Film: Slumdog Millionaire. Bei der Verleihung der diesjährigen Oscars wurde der Independent-Film Slumdog Millionaire als bester Film und dessen Regisseur Danny Boyle für die beste Regie ausgezeichnet. Der Film gewann in sechs weiteren Kategorien - darunter für die beste Filmmusik - und damit ingesamt acht Oscars. Spielzeugland aus Deutschland wurde mit einem Oscar als bester Kurzspielfilm ausgezeichnet. In der Kategorie beste nicht-englischsprachige Produktion gewann Departures aus Japan die begehrte Trophäe. Zur besten Hauptdarstellerin wurde Kate Winslet für ihre Darstellung in der Vorleser gekürt, bester Hauptdartsteller wurde Sean Penn für seine Leistung in Milk. Beste Nebendarstellerin wurde Penelope Cruz in Vicky Cristina Barcelona, bester Nebendartsteller posthum Heath Ledger für seine Rolle als Joker in dem Batman-Film The Dark Knight. Für sein Lebenswerk wurde der US-Komiker Jerry Lewis ausgezeichnet. Durch die Show führte der amtierende Sexiest Man Alive Hugh Jackman.

... Lohnungleichheit in Deutschland und Europa wächst. Die neuen Zahlen sind verheerend. Im jüngsten EU-Lohnvergleich verdienten im Jahr 2008 Europäerinnen durchnittlich 17,4 Prozent weniger als europäische Männer, in Deutschland sogar 23 Prozent weniger mit steigender Tendenz: 2007 betrug der Unterschied in Deutschland noch 22 Prozent, europaweit 15 Prozent. Damit gehöre Deutschland nach wie vor zu den Staaten mit der größten Ungleichheit bei der Bezahlung von Männern und Frauen, so der EU-Sozialkommissar Vladimir Spidla gegenüber der Welt. Lediglich in Österreich, den Niederlanden, Zypern, Tschechien und Estland seien die Unterschiede noch größer, so Spidla weiter. Gründe seien die hohe Teilzeitquote von Frauen, außerdem übernehmen vor allem Frauen nach wie vor die Hauptlast der Kinderbetreuung und der Pflege Angehöriger sowie der Hausarbeit. Männer arbeiteten lediglich 6 Stunden pro Woche im Haushalt, Frauen 25 Stunden. Spidla forderte die Arbeitgeber auf, den Zugang zu Führungspositionen für qualifizierte Frauen zu ermöglichen, und die Lohngleichheit bei gleichwertiger Leistung genauer anzuwenden.
Quellen: dradio.de, focus.de, faz.net, spiegel.de, morgenpost.de
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2009-02-19 ... +++ Kurzmeldungen +++. Kabinett beschließt Verstaatlichung als letztes Mittel. Das Bundekabinett einigte sich am Mittwoch auf einen Gesetzesentwurf zur Verstaatlichung von Banken als letzte Mittel, wenn alle anderen vorher zur Rettung einer Bank ausgeschöpft worden seien. Das Gesetz soll zunächst beis Ende Juni gelten. Weitere Informationen, PDF: bundesfinanzministerium.de: Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetz (FMStErgG) +++ Obama legt nächstes Rettungspaket auf +++ . US-Präsident Obama plant das nächste Rettungspaket mit einem Volumen von 275 Milliarden US-Dollar, dass in Not geratene Hausbesitzer (75 Milliarden) und Hypothekenbanken (200 Milliarden) unterstützen soll. Die US-Notenbank Fed bleibt derweil pessimistisch - trotz der Konjunkturpakete werden die USA erst einmal nicht aus der Rezession herauskommen. Für 2009 rechnet die Fed mit dem Sinken des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um -0,5 bis -1,3 Prozent und mit steigenden Arbeitslosenzahlen bis auf über 8 Prozent bis ins Jahr 2010. +++ Sonderermittler für die Bahn +++ . Bei der Deutschen Bahn AG soll ein Ausschuss unter der Leitung von Gerhart Baum und Herta Däubler-Gmelin, die als Ermittler eingesetzt wurden, die jüngste Datenschutzaffäre aufklären, beschloss der Aufsichtsrat der DB AG am Mittwoch in Frankfurt. Zuvor hatte der Aufsichtsrat Bahnchef Mehdorn die Aufklärung der Affäre entzogen. Erste Ergebnisse sollen bereits im März vorliegen. +++ VW-Bank stellt sich unter Schutzschirm +++ . Die VW-Bank stellt sich als erste Autobank unter den staatlichen Rettungsschirm und beantragte aus dem Sonderfond Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) Garantien in Höhe von 2 Milliarden Euro. Laut Medienberichten sollen auch andere Autobanken Interesse an Staatshilfen haben. +++ Ungewissheit für Opel +++. Werksschließungen in Europa seien bisher nicht angekündigt worden, meldete NRW-Ministerpräsident Rüttgers aus Detroit, der sich zur Zeit vor Ort aufhält und Gespräche mit GM-Chef Wagoner führte. Wie sich die GM-Krise auf die deutschen Opel-Werke auswirken wird, ist bislang jedoch noch völlig offen. +++ Riesiger Ölteppich treibt auf Küsten Irlands und Großbritannien zu +++ . Ein Ölteppich über 25 Quadratkilometer treibt derzeit auf die Küsten Irlands und Großbritannien zu. Südlich von Irland waren laut Medienberichten am Samstag 300 bis 1000 Tonnen Öl in den Atlantik ausgelaufen. Dort war zuvor ein russisches Marineschiff aufgetankt worden. Umweltschützer rechnen mit großen Schäden, wenn der Ölteppich in etwa 14 Tage auf die Küsten trifft. +++ Commerzbank streicht +++ . Wegen der Finanzkrise streicht die Commerzbank vorerst die Bonuszahlungen für ihre Manager und die Dividende für ihre Aktionäre, kündigte Finanzvorstand Eric Strutz am Mittwoch an, der mit einem schwierigem Jahr 2009 rechnet. Die Aktie kletterte daraufhin um über sechs Prozent. +++
Quellen: bundesfinanzministerium, tagesschau.de, welt.de, n-tv.de
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2009-02-16 ... +++ Kurzmeldungen +++Venezuela: Präsident lebenslänglich +++. Im zweiten Anlauf nach einem ersten Referendum vor zwei Jahren stimmten am Sonntag 54,36 der Venezulaner in einer Volksabstimmung für eine Verfassungänderung über eine unbegrenzte Wiederwahl des Staatschefs Hugo Chavez. Ohne die Änderung hätte Chavez, der seit zehn Jahren regiert, spätestens im Jahr 2013 das Präsidenten-Amt abgeben müssen. +++ USA: Konjunkturpaket kommt +++ . Am Dienstag will US-Präsident Barack Obama das 790-Milliarden-Konjunktur-Hilfspaket unterzeichnen, das nach dem Senat am Freitag auch mit knapper Mehrheit den Kongress passieren konnte. Die bislang größte Finanzspritze in der Geschichte der USA soll vor allem in Energie, Bildung und in die Infrastruktur fließen. +++ Deutschland: Nach Dresden-Demonstrationen Bus von Rechten angegriffen +++ . Nach einem Neonazi-Aufmarsch am Sonntag mit rund 6000 Personen und mehr als 10.000 Gegendemonstranten in Dresden zum 64. Jahrestag der Bombardierung der Stadt, wurden zwei Busse von Gegendemonstranten auf ihrer Rückreise, darunter Gewerkschaftsmitglieder, auf einem Autobahnrastplatz in Thüringen von Rechtsradikalen tätlich angegriffen. Es gab mehrer Leicht- und einige Schwerverletzte, darunter ein Mann mit einer Schädelfraktur. Der Zentralrat der Juden kritisierte indes die Abwesenheit von konservativen und liberalen Bundespolitikern bei den Gegendemonstrationen. Von der SPD trat Franz Müntefering als Redner auf, desweiteren Bundesverkehrsminister Wolfang Tiefensee, die Grünen waren durch Claudia Roth vertreten, die Linkspartei mit Gregor Gysi. +++ Datenschutz und Arbeitnehmer +++ . Nach den jüngsten Datenskandalen bei der Bahn und der Telekom trifft sich Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble am Montag mit Bundesarbeitsminister Olaf Scholz, Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt, DGB-Chef Michael Sommer, Bundesdatenschüter Peter Schaar sowie weiteren Datenschützern, Ministern und Vertretern der Gewerkschaften, um über den Arbeitnehmer-Datenschutz zu beraten. Der Chaos Computer Club (CCC) kritisierte, das Bundesinnenministerium war über viele Jahre völlig inaktiv und hat geschlafen. +++ Australien trauert und ermittelt +++ . Am Sonntag wurde in Australien der bislang 180 Todesopfer der verheerenden Buschbrände gedacht, die vorwiegend im Bundesstaat Victoria, rund um Melbourne wüteten. An der Trauerfeier in Wandong unter freiem Himmel nahm Ministerpräsident Kevin Rudd teil, der den Feuerwehrleuten und den Helfern dankte und den Betroffenen Hilfe zusagte. Gegenwärtig sind immer noch nicht alle Brandherde gelöscht, etwa acht sollen noch lodern. Die Wetterbedingungen seien derzeit günstig, die Brandsaison sei jedoch noch nicht vorbei, warnte das Umweltministerium Victorias. Die australische Regierung will die Einrichtung eines nationalen Frühwarnsystems vor Buschbränden vorantreiben. Parallel dazu ermitteln die Behörden weiter wegen Brandstiftung. +++ Mehr Kinder +++ . Laut dem Familienreport, den am Montag Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in Berlin vorstellte, gab es im Jahr 2008 rund 690.000 und damit etwa 5000 mehr Geburten als im Vorjahr 2007 (685.000). Damit habe sich der umgekehrte Trend forgesetzt. Der bisher absolute Tiefpunkt der Geburtenzahl war im Jahr 2006 mit nur 673.000 Geburten erreicht worden. Seit 1998 gehe die Zahl potenzieller Mütter im Alter zwischen 15 und 49 Jahren dennoch kontinuierlich zurück, 80 Prozent davon leben nach einem Bericht der Welt in den alten, nur 20 Prozent in den neuen Bundesländern. Jedes fünfte Kind lebt in einem Alleinerziehenden-Haushalt. 40 Prozent der alleinerziehenden Eltern leben von Hartz IV. Das seien rund 660.000 Mütter oder Väter mit rund einer Million Kinder - für die es laut von der Leyen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf erheblichen Handlungsbedarf gäbe. +++
Quellen: dradio.de, zeit.de, welt.de, dw-world.de, azonline.ch
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2009-02-12 ... Doping am Arbeitsplatz. Psychische Störungen sind immer häufiger ein Grund für Krankschreibungen. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2009 der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) hervor, die mit Versicherungsdaten und Umfragen Zusammenhänge des Gebrauchs leistungsteigender Mittel am Arbeitsplatz mit dem Doping im Sport sowie zwischen tatsächlichen Gebrauch leistungssteigender Mittel und dem Anstieg psychischer Störungen untersuchte. Gleichzeitig warnt der Report vor dem Suchtpotenzial und erheblichen Gesundheitsrisiken des Dopings am Arbeitsplatz und fordert die Akteure auf, im Engagement für die Gesundheit der Beschäftigten nicht nachzulassen. Vergleichsweise niedrig lag indes der Krankenstand im Jahr 2008 nur leicht erhöht bei 3,3 Prozent (West mit Berlin: 3,1 Prozent, Ost: 3,9 Prozent), die Betroffenenquote stieg innerhalb Jahresfrist leicht im zweiten Jahr in Folge. Ebenso stiegen die Erkrankungshäufigkeit so wie die durchschnittliche Falldauer gegenüber dem Vorjahr leicht an. Mehr als die Hälfte aller Krankheitstage entfielen nach wie vor auf die Krankheiten des Muskel-Sklelett-Systems (durchschnittlische Falldauer: 16,5 Tage) darunter an erster Stelle Rückenerkrankungen, des Atmungssystems (durchschnittliche Falldauer 6,2 Tage) sowie auf Verletzungen. Die Fehlttage der viertwichtigsten Krankheitsart, die der psychischen Erkrankungen (durchschnittliche Falldauer 27,6 Tage) erhöhten sich 2008 gegenüber dem Vorjahr jedoch um + 7,9 Prozent und damit stärker als die anderer wichtiger Erkrankungsgruppen. Der Anteil psychischer Erkrankungen am Gesamtkrankenstand stieg innerhalb eines Jahres um rund vier Prozent auf 10, 6 Prozent im Jahr 2008, bei Frauen 13,1 Prozent, bei Männer 8,7 Prozent und fiel nach Altersgruppen mit 12,5 Prozent am höchsten in der Rushhour des Lebens, bei den 35- bis 39-Jährigen aus. Die höchsten Krankenstände allgemein hatte das Gesundheitswesen mit 3,7 Prozent und die öffentliche Verwaltung mit 3,6 Prozent, den niedrigsten die Branche Rechts - und Wirtschaftsberatung mit wie im Vorjahr 2,2 Prozent. Bei den Einzeldiagnosen stehen, gemessen an den Krankheitstagen, die Depressive Episoden an dritter Stelle nach Rückenschmerzen und Infektionen der oberen Atemwege. Als Gründe für die zunehmende Bedeutung psychischer Erkrankungen in einer modernen Arbeitswelt nennt der DAK-Report die steigenden Anforderungen an die kognitiven und psychischen Ressourcen - wie schnelle Auffassungsgabe, Erinnerungsvermögen, Kreaitivität, Aufmerksamkeit, Ausdauer und Stressresistenz. Dabei wandele sich auch die Einstellung der Arbeitnehmer, die - ohne medizinische Notwendigkeit - zu Hilfsmitteln greifen, um Normen und Wunschbilder erfüllen zu können. Das so genannte Enhancement - der Gebrauch verschreibungspflichtiger Psycho- und Neuro-Pharmaka ohne medizinische Notwendigkeit wird nach einer Bevölkerungsumfrage des Reports in Deutschland von 1 bis 1,9 Prozent der Erwerbstätigen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren praktiziert - eine relativ niedrige Anzahl, doch die könnte sich, laut den Autoren durchaus verändern: Zwar lehne eine Mehrheit der befragten Männer und Frauen (59 und 70,5 Prozent) aktuell die Einnahme potenter Medikamente ohne medizinische Notwendigkeit ab, doch viele Menschen und darunter weit aus mehr Frauen als Männer, halten diese zumindest bei Stress am Arbeitsplatz, Nervosität und um in besserer Stimmung im Privatleben zu sein zumindest für vertretbar. Neben anderen Nachteilen, wie Nebenwirkungen und die Kostenfrage, bliebe nach der Kritik des Reports auch noch die Frage stehen, ob es sinnvoll sei, dass mit Medikamenten lediglich eine pathogene Lebens- und Arbeitsweise weiter aufrecht erhalten werde. Weiterlesen: dak.de - Doping am Arbeitsplatz
Quelle: dak.de
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2009-02-11 ... Verbraucherpreise: niedrige Inflationsrate im Januar. Mit einem Anstieg der Verbraucherpreise im Januar 2009 um +0,9 gegenüber dem Vorjahr meldete das Statistische Bundesamt am Mittwoch die niedrigste Inflationsrate sei fast fünf Jahren (Februar 2004: +0,8 Prozent). Die niedrige Januar-Inflationsrate ist vor allem durch die niedrigen Preise bei Mineralölprodukten zurückzuführen, die im Vergleich zum Vorjahr um -15,4 Prozent (leichtes Heizöl -18,5 Prozent, Krafstoffe -14,4 Prozent) sanken. Ohne diese hätten die Verbraucherpreise im Januar 2009 bei +1,8 Prozent im Vorjahresvergleich gelegen. Dagegen stiegen die Preise für Haushaltsenergieträger wie Gas (+20 Prozent), Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (+ 16 Prozent) und Strom (+5,3 Prozent) innerhalb eines Jahres deutlich. Durchschnittlich um +1,1 Prozent stiegen im Januar 2009 die Preise für Nahrungsmittel mit großen Unterschieden: Süßwaren +5,4 Prozent, darunter Schokolade in Tafeln +13,1 Prozent und Bienenhonig +12,7 Prozent. Fleisch und Fleischwaren +4,5 Prozent, darunter Schweinebraten +5,4 Prozent und Hackfleisch +5,9 Prozent. Brot und Getreideerzeugnisse +3,4 Prozent. Molkereiprodukte: Quark -22,7 Prozent, Süße Sahne -21,1 Prozent und Frische Vollmilch -16,4 Prozent. Die Preise für langlebige Gebrauchsgüter sanken im Jahresvergleich um -0,7 Prozent, darunter Geräte der Informationsverarbeitung -14,8 Prozent wie Notebooks mit -22,1 Prozent und Unterhaltungselektronik -11,8 Prozent wie Fernseher -24,0 Prozent. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2008 verbilligten sich vorwiegend saisonbedingt Pauschalreisen, Flugreisen, Beherbergungsdienstleisungen und auch Bekleidung (-2,8 Prozent) und Schuhe (-0,5 Prozent). Saisonbedingt stiegen die Preise für Gemüse wie Blumenkohl +26,0 Prozent und Gurken +24,5 Prozent deutlich gegenüber dem Vormonat Dezember. Gegenüber Dezember endete auch der Preisverfall der Mineralölprodukte, Kraftstoffe waren im Januar 2009 um +2,2 Prozent teurer als im Dezember 2008. Ebenfalls stiegen die Preise für Rundfunk- und Fernsehgebühren um +4,4 und +5,6 Prozent.
Quellen: destatis.de
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2009-02-09 ... Bundeswirtschaftsminister Glos tritt zurück, Nachfolger wird Karl-Theodor zu Guttenberg. Bereits am Wochenende hatte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos seinen Rücktritt angekündigt und will heute Bundeskanzlerin Angela Merkel offiziell um seine Entlassung bitten. Merkel und Seehofer hatten diese am Wochenende zunächst abgelehnt. Als Grund für den Rücktritt gab der 64-jährige Glos sein Alter an. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll in Unionskreisen der CSU-Generalsekretär Karl-Theodor zu Guttenberg als wahrscheinlicher Nachfolger von Glos im Amt gelten. Öffentlich wird der neue Bundeswirtschaftsminister in einer Pressekonferenz mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer am heutigen Montagvormittag, ab 11:00 Uhr bekanntgegeben. Update: Seehofer bestätigte entsprechende Medienberichte: Der 37-jährige Guttenberg wird Glos' Nachfolger - und damit gleichzeitig der bisher jüngste Bundeswirtschaftsminister in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

... Schweizer stimmen für Personenfreizügigkeit. Mit einer Mehrheit von 59,6 Prozent stimmten die Schweizer am Sonntag in einem Referendum für die Verlängerung der mit der EU seit 2002 bestehenden Personenfreizügigkeit sowie deren schrittweise Ausweitung auf die neuen EU-Mitgliedsstaaten Bulgarien und Rumänien. Damit können Ausländer auch weiterhin in der Schweiz arbeiten und leben. Nur vier Kantone - Tessin, Schwyz, Glarus und Appenzell-Innerrhoden - stimmten dagegen. Im Kanton Zürich wurde gleichzeitig für die Abschaffung der so genannten Pauschalsteuer und damit von Steuerprivilegien für reiche Ausländer abgestimmt. Die rund 150 Millionäre und Milliardäre in der Region werden damit künftig nach Einkommen und Vermögen besteuert - wie die Schweizer. Bis zum August gab es 200.000 Deutsche in der Schweiz, die damit als größte Ausländergruppe gelten. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,9 Prozent.
Quellen: tagesschau.de, n-tv.de, zeit.de, abendblatt.de, focus.de, tagesschau.sf.tv
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2009-02-06 ... USA: Kalifornien steuert Richtung Pleite. Laut Medienberichten setzte die Ratingagentur Standard & Poor die Bonitätsnote des US-Bundesstaates Kalifornien herab. Der nach Bevölkerung größte Bundesstaat der USA liegt inzwischen auf dem letzten Platz innerhalb der Vereinigten Staaten, obwohl gleichzeitig der Wohnsitz vieler Wohlhabender in Kalifornien liegt. Absicherungsverträge werden damit derzeit ungefähr so teuer, wie die der europäischen Autoindustrie. Im sonnigen Bundesstaat des früheren Schauspielers und Gouverneurs Arnold Schwarzenegger, der letzte Woche wegen der Krise den Notstand ausrief, beträgt die Arbeislosenquote derzeit 9,3 Prozent. Ein Haushaltsloch von 15 Milliarden US-Dollar klafft bis auf Weiteres. Zwei Freitage pro Monat gibt es unbezahlten Zwangsurlaub für den öffentlichen Dienst. Millionen Bürger warten auf ihre Steuerrückzahlung vom Finanzamt - oder auf ihre Sozialhilfe und Renten.
Quellen: faz.net, derstandard.at, ksta.de
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2009-02-01 ... Neuer Bußgeldkatalog gilt ab heute. Ab dem heutigen 1. Februar 2009 müssen Verkehrssünder tiefer in die Tasche greifen, die Bußgelder wurden deutlich angehoben. Alkohol am Steuer kostet beim ersten Vergehen 500 Euro (vorher: 250 Euro), bei Wiederholung werden 1000 Euro, bei der Wiederholung der Wiederholung 1500 Euro fällig - jeweils plus vier Punkte und bis zu drei Monate Fahrverbot. Fahranfänger, für die ohnehin die Null-Promille-Grenze gilt, müssen bei Alkoholfahrten 250,- Euro zahlen. Auch Raserei wird teurer: Die Geschwindigkeitsübertretung außerhalb von Ortschaften kostet gestaffelt nach der Höhe 70 bis 600 Euro, Innerhalb von Ortschaften wird sie mit 80 bis 760 Euro besonders teuer. Das Überfahren einer roten Ampel schlägt mit 90 bis 360 Euro zu Buche. Veranstalter illegaler Kfz-Rennen zahlen nun ein Bußgeld von 500 statt wie bisher 200 Euro, die Teilnehmer müssen 400 statt 150 Euro berappen. Das Lkw-Sonntagsfahrverbot kostet den Halter bei Mißachtung 380 statt 200 Euro. Weitere Informationen auf den Seiten des Bundesverkehrsministeriums: (Ursprungs-Link) bmvbs.de/Verkehr/Strasse-,1448/Bussgeldkatalog.htm - Neue Bußgelder gegen Hauptunfallsachen ab 1. Februar 2009

... . +++ Kurzmeldungen +++ Denkmal für Heuss +++. Für den vor 125 Jahren geborenen ersten Bundespräsidenten (1949 - 1959), Theodor Heuss wurde am Samstag in seinem baden-württembergischen Geburtsort Brackenheim feierlich eine lebensgroße Bronzestatue aufgestellt. +++ Arbeitsmarkt im Januar 2009 +++ . Die konjunkturelle Entwicklung erreiche nun auch den Arbeitsmarkt, kommentierte BA-Chef Frank-J. Weise die neusten Zahlen vom Arbeitsmarkt. Erstmals nahm auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wieder ab, gleichzeitig sank die Nachfrage nach Arbeitskräften kräftig. Die Arbeitslosenzahl im Januar stieg um +387.000 auf 3,489 Millionen, im Vorjahresvergleich immer noch eine Verringung um -170.000. Die Arbeitslosenquote kletterte um +0,9 Prozent auf nunmehr 8,3 Prozent. +++ Großhandelsumsatz 2008 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am vergangenen Donnerstag mitteilte, setzte der Großhandel in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2008 nominal +8,4 und real +3, 0 Prozent mehr um als im Jahr 2007. Lediglich der Großhandel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör musste einen Umsatzrückgang (nominal -4,2, real -2,2 Prozent) hinnehmen. +++ 20 Jahre Jugend für Europa +++ . Seit genau zwanzig Jahren können auch in Deutschland Vereine, Organisationen und öffentliche Einrichtungen der Jugendarbeit Fördermittel aus dem EU-Programm Jugend für Europa beantragen, das u.a. mit einem Freiwilligendienst den interkulturellen Austausch und das bürgeschaftliche Engagenment Jugendlicher fördern will. +++ Regierungsparteien streiten um Hartz-IV-Urteil +++ . Nach der Entscheidung des Bundesozialgerichts, das die Hartz-IV-Regelsätze für Kinder (60 Prozent vom Regelsatz für Erwachsene) in der letzten Woche als verfassungswidrig beurteilte, streiten CDU und SPD über die Folgen der Entscheidung. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) forderte in einem Zeitungsinteriview vom SPD-geführten Bundesarbeitsministerium eine genaue Aufstellung, was ein Kind in welchem Alter brauche. Die SPD konterte, dass höhere Beiträgssätze für Kinder sowie der längere Bezug des Schulstarterpakets bisher von der Union verhindert wurden. +++ Großbritannien: Alle Kinder werden erfasst +++ . In Großbritannien werden derzeit alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren zwangsweise in einer zentralen Datenbank erfasst, zu der nach den Plänen der britischen Labour-Regierung rund 390.000 Erwachsene, die in der Kinderbetreuung und - bildung tätig sind, Zugang haben werden. Jedes Kind erhält auch ohne Einverständnis der Eltern eine Nummer und einen dazugehörigen Datensatz mit dem Namen, Geburtsdatum, Anschrift, Adressen der Eltern, der Schule und des Hausarztes. +++ Sport: Frankreich, Nadal und die Pittsburgh Steelers gewinnen +++ . Handball: Frankreich ist Handballweltmeister und lieferte sich mit Endspielgegner und Gastgeber Kroatien eine harte Partie mit dem Endstand 24:19. Bei den Australien Open in Melbourne holte sich Rafael Nadal in fünf Sätzen und nach fast viereinhalb Stunden den Grand-Slam-Pokal gegen Roger Federer. Den Super Bowl in Tampa Bay/USA entschieden die Pittsburgh Steelers mit 27:23 für sich gegen die Arizona Cardinals. +++
Quellen: ace-online.de, bmvbs.de, destatis.de, n-tv.de, golem.de
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©Fotos: Astrid Wehling, Text: Angelika Petrich-Hornetz
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