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Wirtschaftswetter     

Internationales Astronomie-Jahr 2009

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Wirtschaftswettter-Ressort News willkommen in der Wirtschaftswetter-Herbst-Winter-Ausgabe 2009 und in den Wirtschaftswetter-Nachrichten. Auf dieser Seite finden Sie die aktuellen Wirtschaftswetter-News des laufenden Monats. Die Nachrichten aus dem Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten und im Archiv.

News - Nachrichten

November 2009

Hier könnte Ihre Anzeige stehen 2009-11-27 ... Kabinettsumbildung. Nach dem Rückstritt von Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung (CDU), der damit als ehemaliger Bundes-Verteidigungsminister der Vorgängerregierung die politische Verantwortung für das Kundus-Informationsdebakel Anfang September übernahm, bildet die schwarz-gelbe Regierung das Kabinett um: Die bisherige Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) übernimmt das Bundesarbeitsministerium von Jung. Neue Bundesfamilienministerin, und mit 32 Jahren gleichzeitig jüngstes Kabinettmitglied, wird die hessische Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler (CDU). Beide Ministerinnen sollen am Montagvormittag ernannt werden.

...Verbraucherpreisindex November 2009. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, wird sich nach bisher vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern der Verbraucherpreisindex im November 2009 gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um +0,3 Prozent erhöhen - und im Vergleich zum Vormonat Oktober 2009 um -0,2 Prozent sinken. Die Preise für Heizöl entwickelten sich uneinheitlich in den Bundesländern zwischen -0,2 bis +3,4 Prozent gegenüber Oktober. Die Kraftstoffpreise stiegen im November im Vergleich zum Oktober 2009 je nach Bundesland zwischen +1,4 bis +3,0 Prozent an - und lagen mit +4,1 bis +6,3 Prozent damit erstmals seit November 2008 über denen des Vorjahresmonats. Nahrungsmittel wurden gegenüber Oktober im November 2009 um +0,2 bis +0,8 Prozentteurer - lagen damit jedoch noch zwischen -1,3 und -3,0 Prozent unter den Preisen im November 2008. Am 9. Dezember veröffentlicht das Statistische Bundesamt die endgültigen Ergebnisse.
Quellen: destatis.de, bundesregierung.de
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2009-11-25 ... Internationaler Tag und Aktionstage gegen Gewalt - weltweit (nicht nur für Aussie Men): International Day for the Elimination of Violence Against Women - UN-Seite. Auf den 25. November folgen 16 Aktionstage gegen Gewalt: About the 16 Days - die diesjährigen Themen und Aktionen u.a. hier: 16 Days of ativism against gender violence und hier: UNFPA: Can you name 16 forms of gender-based violence?
Quellen: whiteribbonday.org.au, un.org, unfpa.org
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2009-11-21 ... +++ Kurzmeldungen +++ EU-Spitze gewählt +++. Die Britin und bisherige EU-Handelskommissarin Catherine Ashton wird neue EU-Außenministerin, deren offizieller Titel Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik lautet. Asthon wird damit zugleich Vizepräsidentin der nächsten EU-Kommission. Der belgische Premierminister Herman van Rompuy wird ständiger EU-Rats-Präsident. Darauf einigten sich die Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedstaaten am Donnerstag auf einem EU-Sondergipfel in Brüssel. +++ EU-Kommission beanstandet deutsche Pflegeversicherung +++ . Die EU-Kommission hat Deutschland eine mit Gründen versehene Stellungnahme gegen Bestimmungen der gesetzlichen Pflegeversicherung übersendet - die zweite Stufe des Vertragsverletzungsverfahrens nach Artikel 226 des EG-Vertrags. Die Kommission bemängelt, dass pflegebedürftige Personen, die in Deutschland Pflegedienstleistungen beziehen, diese nicht in gleicher Höhe erstattet bekommen, wenn sie sich in vorübergehend in einem der anderen 27 EU-Staaten aufhalten. +++ Zu wenig deutsche Dolmetscher +++ . Viele deusche Konferenzdolmetscher gehen in den nächsten fünf bis zehn Jahren in den Ruhestand, den EU-Institutionen droht ein Engpass. Die Dolmetscherdienste suchen deshalb junge, hochqualifizierte Konferenzdolmetscher mit der Muttersprache Deutsch und ausgezeichneten Kenntnissen in noch mindestens zwei Fremdsprachen für Brüssel, Luxemburg und Straßburg. Weitere Informationen, EU-Kommission: Mangel an deutschen Dosmetschern in der Eu. +++ Konjunktur: kurzfristige Erholung +++ . Das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal 2009 fiel laut dem Bundesverband Deutscher Banken e.V., der am Freitag seinen Konjunkturbericht für November vorstellte, in Deutschland recht ordentlich aus, auch die Vorzeichen für das vierte Quartal seien gut. Doch für 2010 erwartet der Verband eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums: Das Auslaufen der Konjunkturprogramme, eine Abschwächung der Weltwirtschaft, die niedrige Kapazitätsauslastung der Unternehmen, die wahrscheinlich steigende Arbeitslosigkeit werden sich negativ auswirken. Der Bankenverband hält dennoch an seiner Wachstumsfprognose von +1,5 Prozent für 2010 fest. Weitere Informationen, PDF Bankenverband: Konjunkturbericht November 2009. ++++ Bis 2013 fehlen noch 275.000 Krippenplätze +++. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, fehlen in Deutschland bis zum Jahr 2013 noch rund 275.000 Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren, wenn das Ziel des Krippengipfels aus dem April 2007 noch erreicht werden soll, für bundesweit 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren einen Tages-Betreuungsplatz einen Betreuungsplatz anbieten zu können. Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes und bei einer gleichbleibenden Geburtenziffer von 1,4 Kinder je Frau leben Ende 2012 1,98 Millionen Kinder unter drei Jahren in Deutschland - mit der Quote sind das 692.000 Betreungsplätze. Am 1. März 2009 hatten bundesweite 417.000 Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz in Kindertageseinrichtungen oder öffentlich geförderten Kindertagespflegestellen - +53.000 mehr als im Vorjahr 2008. Rechnerisch dürften die jedes Jahr +69.000 zusätzlichen Betreuungsplätze vor allem in den westdeutschen Bundesländern notwendig werden, da die Betreuungsquote in den ostdeutschen Bundesländern mit 46 Prozent überdurchschnittlich ausfällt. +++ Überflüssige Diabetikerlebensmittel +++ . Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) befürwortet die ersatzlose Streichung von Diabetikerlebensmitteln in der der Diätverordnung, weil dieses aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht erforderlich seien. Dagegen arbeitet das BfR an Vorschlägen für eine einheitliche und erweiterte Nährwertkennzeichnung, wie diese auch von vielen europäischen Diabetes-Gesellschaften gefordert wird. Weitere Informationen, Stellungnahme des BfR, PDF: BfR befürwortet ersatzlose Streichung von Diabetikerlebensmitteln in der Diätverordnung
Quellen: service-eu-kommission.de, ec.europa.eu, europa.eu, bankenverband.de, destatis.de, bfr.bund.de
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2009-11-18 ... +++ Kurzmeldungen +++ Einkaufsführer für Muslime +++. Die Verbraucherzentralen haben eine Kurzfassung ihres Einkaufsführers in Arabisch und Türkisch herausgebracht, der über Lebensmittel von 120 Firmen in 19 Produktgruppen sowie über Wissenswertes zum Lebensmittelrecht informiert. Beide Versionen können auf der Seite des Bundesverbands der Verbraucherzentralen heruntergeladen werden: Einkaufsführer für Muslime. +++ Kreditkarten-Austausch +++ . Zahlreiche Banken tauschen die Kreditkarten ihrer Kunden aus, nachdem bei einem spanischen Zahlungsabwickler Probleme aufgetaucht waren. Neben den Volks- und Raiffeisenbanken zieht u.a. auch die Lufthansa alte Miles-and-More-Karten mit integrierter Kreditkartenfunktion aus dem Verkehr und ersetzt diese durch neue. Laut Medienberichten soll die Zahl ausgetauschter Karten inzwischen bei 100.000 liegen. +++ Infos neue AGB und EU-Zahlungsverkehr +++ . Aufgrund gesetzlicher Änderungen wegen einer EU-Richtlinie zum Binnen-Zahlungsverkehr, haben die Banken ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum 31. Oktober geändert und ihre Kunden darüber in zum Teil sehr ausführlichen Drucksachen informiert. Der Bundesverband Deutscher Banken e.V. beantwortet die wichtigsten Fragen: Fragen und Antworten zu den geänderten Geschäftsbedingungen zum Zahlungsverkehr +++
Quellen: vzbv.de, austrianwings.info, dw-world.de, ftd.de, bankenverband.de
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2009-11-15 ... +++ Kurzmeldungen +++ Bewegender Abschied +++ . Rund 40.000 Menschen nahmen am Sonntag bei einer Trauerfeier für die Hannover96-Fans im AWD-Stadion in Hannover Abschied von Nationaltorwart Robert Enke, darunter auch die DFB-Spitze mit Präsident Theo Zwanziger,die komplette Fußballnationalmannschaft mit Bundestrainer Jogi Löw, der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann, Niedersachsens Ministerepräsident Christian Wulff und Altkanzler Gerhard Schröder. Weitere Informationen, DFB: Nationalmannschaft nimmt Abschied von Robert Enke. +++ Volkstrauertag +++ . Zum heutigen Volkstrauertag wird Bundespräsident Horst Köhler zur zentralen Gedenkfeier des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Plenarsaal des Deutschen Bundestages die Gedenkrede halten. Die Veranstaltung beginnt um 16:00 Uhr. +++ BIP gewachsen +++ . Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, ist die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal 2009 gegenüber dem Vorquartal um +0,7 Prozent gewachsen (preis-, saison- und kalenderbereinigt). Damit setze sich der leichte Aufwärtstrend aus dem zweiten Quartal fort, in dem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um +0,4 Prozent gestiegen war. Im Vorjahresvergleich sank das preis- und kalenderbereinigte BIP im dritten Quartal jedoch um -4,8 Prozent (zweites Quartal 2009: -7,0 Prozent). Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich von den Exporten und den Investitionen in Ausrüstung und Bauten. Gleichzeitig stiegen jedoch die Importe aush kräftig an. Als Bremsen für das Wirtschaftswachstum erwiesen sich im dritten Quartal 2009 indes die privaten Konsumausgaben. Die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal wurde von 40,4 Millionen Erwerbstätigen erbracht - 81.000 Personen oder 0,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. +++
Quellen: dfb.de, hannover96.de, volksbund.de, destatis.de
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2009-11-12 ... +++ Kurzmeldungen +++ . Rapport in Russland +++ . In der jährlichen Rede zur Lage der Nation verlangte der russische Präsident Dmitri Medwedew am Donnerstag, Russland müsse wieder zur einer Weltmacht werden und sagte, dass eine grundlegende Modernisierung eine Überlebensfrage sei. Gleichzeitig kritisierte der Prasident scharf die chronische Rückständigkeit der russischen Wirtschaft, eine beschämend schlechte Wettbewerbsfähigkeit sowie die Abhängigkeit vom Rohstoffexporten. Mehr als eine Millionen Russen seien nun von einer neuen Kündigungswelle bedroht, denen die Regierung helfen müsse, ineffizienten Unternehmen würde indes nicht ewig weiter unterstützt werden, so Medwedew weiter, der in seiner Ansprache u.a. ein russisches Silicon Valley, Breitband-Internetzugänge im ganzen Land innerhalb von fünf Jahren und weniger Korruption forderte. +++ Lebenslänglich für Mord aus Ausländerhass +++ . Die Schwurgerichtskammer des Langerichts Dresden verurteilte am Mittwoch den Angeklagten Alex W. wegen Mordes an Marwa E. und versuchten Mordes an deren Ehemann Elwy O.zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit besonderer Schwere der Schuld. Bei einer besonderen Schwere der Schuld wird nach 15 Jahren Haftzeit nicht automatisch geprüft, ob der Rest der lebenslangen Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Pressemitteilung des Landgerichts Dresden: 11.11. 2009 Strafverfahren Alex W.. +++ Bundestag berät Wachstumsbeschleunigungsgesetz +++ . Der Deutsche Bundstag beriet am Donnerstag das so genannten Wachstumsbeschleunigungsgesetz (Gestz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums), das als Sofortmaßnahme vor allem Familien und Unternehmen entlasten soll. Dazu gehören Korrekturen bei der Untenehmenssteuer und bei der Erbschaftssteuer, die Einführung des verminderten Steuersatzes für Beherbungsleistungen in der Gastronomie sowie die Erhöhung des Kindergelds um +20 Euro und des Kinderfreibetrages auf 7008 Euro (von 6024 Euro). Das Gesetz soll zum 1. Januar 2010 in Kraft treten. Weitere Informationen, BFM, PDF: Entwurf Wachstumsbeschleungigungsgesetz. +++ Bundesweite Studentenproteste +++ . Studenten in ungefähr zwanzig Universitäten protestieren seit vergangener Woche mit Besetztungen u.a. gegen Studiengebühren, die Studierbarkeit der neuen Bachelor- und Master-Studiengänge, die Unterfinanzierung der Universitäten, zu wenig bezahlbaren Wohnraum für Studenten und für freie Bildung. Die Gewerkschaften GEW und Verdi und einige Lehrende erklärten sich solidarisch mit den Studentenprotesten, die u.a. in Berlin, Potsdam, Heidelberg, Münster (geräumt), München, Dresden, Greifswald, Möchengladbach, Duisburg, Essen, Mainz, Koblenz, Tübingen (geräumt), Marburg (geräumt) Bielefeld, Hamburg, Würzburg, Landau, Göttingen, Hildesheim, Osnabrück, Coburg und Aachen stattfanden oder andauern. Einige sind bereits seit mehreren Tagen besetzt. Aktuell wurde am Donnerstagmorgen ein Hörsaal der Universität Tübingen auf Veranlassung des Rektorats von der Polizei geräumt. wurden Für den kommenden Dienstag (17.11.) planen die Studenten einen bundesweiten Aktionstag. Auch in Österreich, in dem vor drei Wochen an der Universität Wien die Streikwelle begann, sind weitere Universitäten besetzt worden und werden ähnliche Forderungen gestellt, u.a. in Salzburg, Graz, Klagenfurt und Innsbruck. In der Schweiz besetzten Studenten die Aula der Universität Basel. +++
Quellen: de.rian.ru, aktuell.ru, justiz.sachsen.de, rechtslexikon-online.de, bundesfinanzministerium.de, fzs.de, unsereunis.de, unsereuni.at, unsereuni.ch, uni-tuebingen.de: Pressemitteilung
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2009-11-10 ... Nationaltorwart Robert Enke ist tot. Der Nationaltorwart und Kapitän von Hannover 96 starb vollkommen unerwartet am Dienstag bei einem tödlichen Unfall an einem Bahnübergang unter noch nicht abschließend geklärten Umständen. Der DFB und die deutsche Natonalmannschaft reagierten fassunglos und informierten wortkarg Öffentlichkeit und Spieler. Robert Enke galt als Torwart unangefochten und war als Mensch sehr geschätzt. Der 32-Jährige erlitt jedoch auch mehrere schwere Schicksalsschläge. Vor allem der Tod seiner kleinen Tochter vor knapp drei Jahren hatte ihn schwer getroffen. Update: Tiefe Trauer um Enke. Hannover 96 gab am Mittwoch eine Pressekonferenz, in der auch die Witwe und der behandelnde Arzt von der Erkrankung und dem Freitod Robert Enkes sprachen. Enke hat demnach einen Abschiedsbrief hinterlassen. DFB-Präsident Theo Zwanziger sagte das Länderspiel Deutschland - Chile am nächsten Samstag ab. Mit der DFB-Spitze nahmen mehrere zehntausend Menschen an einem Gedenkgottesdienst und einem anschließenden Trauermarsch zur AWD-Arena in Hannover teil.

... 425 Millionen Flaschen Schaumwein - wurden im Jahr 2008 in Deutschland abgesetzt. Jeder potenzielle Verbraucher (Personen im Alter von 15 Jahren und älter) verköstigte im Jahr2008 dementsprechend rechnerisch 45 Gläser (0,1) Schaumwein, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag anlässlich der internationalen Weinmesse in München mitteilte, die am kommenden Freitag beginnt. Damit wurden im Jahr 2008 +2,8 Prozent oder +8,6 Millionen Liter Schaumwein mehr als noch 2007 und ingesamt 319 Millionen Liter Schaumwein nur in Deutschland verkauft.
Quellen: destatis.de, dfb.de, de.uefa.com, hannover96.de
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2009-11-09 ... (Nicht nur) Deutschland feierte. Anlässlich des Mauerfalls vor zwanzig Jahren fanden in Deutschland zahlreiche Feierlichkeiten statt. Höhepunkt war das Fest der Freiheit rund um das Brandeburger Tor in Berlin, ab 17:00 Uhr, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel zahlreiche internationale Gäste begrüßt, darunter den britischen Premierminister Gordon Brown, den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, Russlands Präsidenten Dmitri Medwedew und US-Außenministerin Hillary Clinton. Um 19:00 Uhr spielen die Berliner Philharmoniker unter Leitung von Daniel Barenboim. Fast alle Fernsehsender berichteten, Phoenix sendete den ganzen Tag live aus Berlin.
Vor 20 Jahren, am 9. November 1989 begann der Fall der Mauer und damit die Wiedervereinigung: Der Fall der Mauer - und die Veranstaltungen zum Jubiliäum: 20 Jahre Mauerfall. In vielen anderen Ländern wurde mitgefeiert, darunter vor allem in Frankreich so berichtete Radio France den ganzen Montag lang aus Deutschland: RFI: 20 Jahre Mauerfall. Außerdem gab es auf dem Place de la Concorde in Paris eine Mauer-Fete mit festlichem Konzert, parallel zum Fest am Brandenburger Tor in Berlin.
Gleichzeitig gedachte Deutschland am Montag dem Beginn der Judenverfolgung vor 71 Jahren, die vom 9. auf den 10. November mit der Reichspogromnacht in aller Öffentlichkeit begann.
Quellen: phoenix.de, rfi.de
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2009-11-04 ... Opel-Verkauf geplatzt. Der Verkauf von Opel an den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna ist geplatzt. Der Vorstand des amerikanischen Mutterkonzerns General Motors (GM) hat am Dienstag entschieden, Opel und Vauxhall zu behalten und das Europa-Gschäft zu restrukturieren. In einer Pressemitteilung wird der Rückzug vom Verkauf u.a. mit einem in den letzten Monaten verbesserten Geschäftsumfeld begründet, weitere Informationen, Pressemitteilung GM, Englisch: GM Board Decides to Retain Opel.
Quellen: media.gm.com
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2009-11-03 ... +++ Kurzmeldungen +++ +++ Arbeitsweg: Alles wie gehabt +++ . Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, nutzten im Jahr 2008 60 Prozent der Erwerbstätigen den PkW für ihren täglichen Arbeitsweg. Insbesondere der öffenliche Nahverkehr fand laut einer Befragung im Rahmen des Mikrozensus damit seit 1996 keine wachsende Zustimmung, sondern verlor sogar leicht (von 11,5 auf 10,8 Prozent) an Attraktivität. Ein vermuteter Grund: größere Entfernungen zum Arbeitsplatz. Weniger als zehn Kilometer entfernt lag dieser im Jahr 2008 bei 45,8 Prozent der Erwerbstätigen, 1996 waren es noch 52,3 Prozent. +++ Größte US-Bankpleite nach Lehmann +++ . Der größte US-Mittelstandsfinanzierer, die CIT-Bank stellte am Sonntag Antrag auf ein Insolvenzverfahren nach Kapitel 11. +++ Heidi Klum sucht wieder Topmodels +++ . Die Heidi Klums TV-Format Germanys Next Topmodel sucht ab 6. November Teinehmerinnen für die fünfte Staffel der ProSieben-Show. +++ Belastete Schnuller werden aussortiert +++. Die Handelsketten Kaufland und die Drogieremärkte von Schlecker nehmen Bisphenol-A belastete Schnuller aus ihrem Sortiment kündigten diese an. Ebenso kündigten einige Hersteller die Umstellung ihrer Produktion auf Bisphenol-A freie Ausgangsmaterialien an. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (Bund) hatte Anfang Oktober Analysen veröffentlicht, die eine Belastung durch die hormonell wirksame Chemikalie in einigen Babyschnullern nachgewiesen hatten. Weitere Informationen, Bund: Hersteller und Händler reagieren auf Bund-Schnullertests +++
Quellen: destatis.de, heidiklum.com, ProSiebenSat1.com, bund.net
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2009-11-01 ... +++ Kurzmeldungen +++. Rundfunk und Mnisterpräsidentenkonferenz (MPK). In Mainz trafen vom 28. bis 30. Oktober die Ministerpräsidenten der Bundesländer unter Vorsitz von Rheinland-Pfalz zusammen, eines der Hauptthemen waren Bildung, Medien, Rundfunk, Finanzen, Europa, u.a. wurde der 13. Runfunkänderungsstaatsantrag unterzeichnet. +++ Mehr Strom-Transparenz +++ . Eine neue zentrale Plattform für einen besseren Überblick sowie mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Marktpreisbildung im europäischen Strommarkt, mittels vergleichbarer Erzeugungs- und Verbrauchsdaten wurde am Freitag im Netz veröffentlicht. Zuvor lief Transparency in Energy Markets bereits im Pilotbetrieb, weitere Informationen, PDF: Pressemitteilung . +++ EU-Mehrwertsteuer-Lücke 113 Milliarden Euro +++ . Zwischen 2000 und 2006 ist in den 25 EU-Staaten ein Mehrwertsteuer-Defizit, die so genannte Mehrwertsteuerlücke, der geschuldeten Mehrwersteuer in Höhe von 113 Milliarden Euro aufgelaufen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, extern erstellte Studie der Eu, die sich aus öffentlich zugänglichem Datenmaterial speist und sowohl Steuerbetrug als auch legale Steuervermeidung und MwSt-Ausfälle aufgrund von Insolvenzen umfasst, weitere Informationen: Mehrwertsteuerlücke in der EU. +++ Bildungsausgaben: DHIK warnt vorm Schönrechnen +++ . Seit dem Bildungsgipfel Ende Oktober 2008, der für Bildung jährliche Mehraufwendungen von mindestens 25 Milliarden Euro (von 6,2 auf 7 Prozent des BIP bis 2015) in Deutschland vorsah, habe sich bislang wenig getan, mahnt die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), die gleichzeitig befürchtet, dass sich die Länderfinanzminister die Bildungswelt inzwischen schön rechnet. So seien bislang weder Versorgungsausgaben für Lehrer und Professoren noch Unterbringungskosten oder steuerliche Vergünstigungen für Schulbücher statistisch dem Bildungsbudget zurechnet worden. Würde dies geändert, wäre diese rein quantitative Erhöhung des BIP-Anteils für Bildung bereits jetzt erreicht und nütze der Position Deutschlands im internationalen Vergleich - helfe jedoch keinem Schüler. Die DIHK fordert die Zusagen des Bildungsgipfels einzuhalten und die Bildungsausgaben tatsächlich zu erhöhen, so dass die Qualität der Bildung in Deutschland verbessert werde. +++ Das demographische Glück der Öffentlich-Rechtlichen +++ . Die Medientage in Münschen gingen am Freitag u.a. mit einer Podiumsdiskussion zum Fernsehen als Werbplattform zu Ende. Für die Werbetriebenden bestehe kaum noch ein Unterschied zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern, lautete ein Fazit - allein die Leistung zähle. Dabei würden aus Sicht der Werbetreibenden die privaten Sender jedoch nach wie vor Reichweiten-Vorteile bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern haben, die öffentlich-rechtlichen indes eindeutig bei der Generation 50+ - und der ältere Verbraucher werde immer wichtiger. Weitere Informationen, PDF: Pressemitteilung - Media-Ziele im dualen TV-System +++
Quellen: rlp.de, transparency.eex.com, bmwi.de, europa.eu, dihk.de, destatis.de, medientage.de
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©Fotos: Cornelia Schaible, Text: Angelika Petrich-Hornetz
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