Menü .....    

Start    Themen    Lifestyle   

International    Termine   

Impressum    Media    E-Mail   

Archiv    S_M_A_R_T WW

Wirtschaftswetter     

Internationales Jahr der Chemie + European Year of Volunteering


Liebe Leserinnen und Leser,

Wirtschaftswettter-Ressort News willkommen in der Frühjahrsausgabe 2011 und in den Wirtschaftswetter-Nachrichten. Auf dieser Seite finden Sie die aktuellen Wirtschaftswetter-News des laufenden Monats. Die Nachrichten aus dem Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten und im Archiv.

News - Nachrichten
Februar 2011

Hier könnte Ihre Anzeige stehen 2011-02-28 ... And the Oscar goes to .... Abräumer des Abends im Kodak Theatre in Los Angeles war "The King's Speech" von Tom Hooper, der u.a. den Preis für den besten Film, die beste Regie und das beste Drehbuch (David Seidler) erhielt. Hauptdarsteller Colin Firth konnte den goldenen, kleinen Mann außerdem für den besten Hauptdarsteller einheimsen. Natalie Portmann brachte die Trophäe als beste Hauptdarstellerin ("The Black Swan") nach Hause. Als beste Nebendarstellerin wurde Melissa Leo ausgezeichnet, als bester Nebendarsteller Christian Bale - beide für ihre Rollen in "The Fighter". Der Film "Inception" wurde mit vier Oscars geehrt, u.a. für die beste Kamera und für den besten Ton, "The Social Network" wurde u.a. für die beste Filmmusik und die besten Spezialeffekte ausgezeichnet. Randy Newman erhielt den Oscar für den besten Song für "Toy Story 3", der als bester Trickfilm prämiert wurde. Der dänische Film "In A Better World" erhielt den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Weitere Gewinner und Infos: wwww.oscars.org und oscar.go.com
Quellen: oscars.org, oscar.go.com, kodaktheatre.com
-------
2011-02-25 ... Universität erkennt Doktorgrad des Bundesverteidigungsministers ab. Die Promotionskommission der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth hat am Mittwoch den Doktorgrad des Bundesverteidigungsministers zu Guttenberg (CSU) zurückgenommen. Als Grund wird der Verstoß gegen die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens genannt. Weitere Informationen, Uni Bayreuth,PDF : Universität Bayreuth erkennt zu Guttenberg den Doktorgrad ab. In einer Fragestunde des Deutschen Bundestags stellte sich zu Guttenberg am Mittwoch in einer Aktuellen Stunde den Fragen der Abgeordneten und wurde mit Rücktrittsforderungen konfrontiert, weitere Informationen Deutscher Bundestag: Zu Guttenberg mit Rücktrittsforderungen konfrontiert. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) äußerte am Freitag in einer Pressemitteilung sein Befremden über die Einschätzungen und Äußerungen aus Teilen der Politik und der öffentlichen Meinung in der gegenwärtigen Diskussion über Plagiate. Der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen sagte dort u.a., Zitat: "Die Marginalisierung schwersten wissenschaftlichen Fehlverhaltens durch höchste Repräsentanten unseres Staates ist empörend." Zitatende. Weitere Informationen, DHV, PM: DHV empört über Verharmlosung von Plagiaten.
Quellen: uni-bayreuth.de, bundestag.de, hochschulverband.de
-------
2011-02-22 ... Ölpreis knackt die 100-Dollar-Marke, aktuell keine Versorgungsengpässe. Der OPEC-Basketpreis für ein Barrel (158,98 Liter) Rohöl-Sortenmix knackte am Montag die 100-Dollar-Marke und lag am Dienstag bei 100,59 US-Dollar. Der Ausfall der Ölproduktion in Libyen trieben die Preise nach oben. Am Abend sanken die Ölpreise für die Rohölsorten Brent (Nordsee) und WTI (US) wieder leicht und stagnierten schließlich auf hohem Niveau. Die Iternationale Ernergie-Agentur (IEA) mit Sitz in Paris beobachtete zwar genau die Lage, es sei jedoch aktuell nicht notwendig einzugreifen, da die normalen Marktmechanismen bei den Öllieferungen funktonierten, so die Agentur in einer Pressemitteilung am heutigen Dienstag Die IEA hatte zuvor gegenüber der Presse gesagt, dass abgesehen von der Lieferbarkeit ein Ölpreis über 95 US-Dollar je Barrel die Weltwirtschaft belaste und ab dauerhaften Preisen über 100 US-Dollar den Aufschwung 2011 abwürgen könnten. Im Juli 2008 lag der Preis für ein Barrel der Sorte Brent bei 148 US-Dollar. Kurz darauf platzte die Ölblase, die Preise fielen bis auf zu 40US-Dollar/Barrel.
Quellen: tecson.de, iea.org, opec.org
-------
2011-02-20 ... Olaf Scholz (SPD) neuer Regierungschef in Hamburg. Hamburg hat eine neue Bürgerschaft gewählt. Laut Prognosen und nach den ersten Hochrechnungen kann die SPD eine absolute Mehrheit erreichen, Olaf Scholz (SPD) wird damit neuer Erster Bürgermeister in Hamburg. Die CDU mit dem bisher amtierenden Bürgermeister Althaus stürzt auf unter die 25-Prozent-Marke ab. Laut einer der ersten Hochrechnungen (Stand: 20:34 Uhr), erreicht die CDU 22.7 Prozent, die SPD 48,8 Prozent, die GAL 10,7 Prozent, die Linke 6,2 Prozent, die FDP 6,6 Prozent. Weitere Hochrechnungen und Informationen, sowie später das vorläufige amtliche Endergebnis finden Sie hier: Bürgerschaftswahl Hamburg 20.02.2011.

... Lokomotivführer: Warnstreiks am Montag/Dienstag. Bahnreisende müssen sich am kommenden Montag auf Verzögerungen einstellen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat zu Warnstreiks aufgerufen - und keine genauen Angaben gemacht, wo, wann und wie lange die Arbeit niedergelegt werde. Die Bahn AG kündigte u.a. zusätzliche Mitarbeiter, Servicenummern und Erstattungen an, um die Auswirkungen in Grenzen zu halten, weitere Informationen: Deutsche Bahn, Warnstreiks am Montag. 2011-02-11 Update: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) kündigte für Dienstag, 22.02. einen bundesweiten Warnstreik von 6:00 bis 8:00 Uhr an.

... 61. Berlinale: Goldener Bär für iranisches Familiendrama. Mit der Verleihung des goldenen Bären ging die das internationale Filmfest in Berlin zu Ende: Damit ausgezeichnet wurde das Familiendrama "Nader And Simin - A Separation" des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi als bester Film. Die Schauspielerinnen des Films Sareh Bayat, Sarina Farhadi und Leila Hatami erhielten außerdem den silbernen Bären als beste Dartellerinnen sowie auch die Schauspieler Peyman Moadi, Ali Ashgar Shahbazi und Babak Karimi als beste Darsteller. Weitere: Preise der internationalen Jury. Der iranische Regisseur Jafar Panahi konnte seine Tätigkeit als Mitglied der internationalen Jury der diesjährigen Berlinale wegen einer Verurteilung im Iran zu sechs Jahren Haft und zwanzig Jahren Berufsverbot nicht wahrnehmen.
Quellen: wahlen-hamburg.statistik-nord.de, bahn.de, gdl.de, berlinale.de
-------
2011-02-17 ... +++ Kurzmeldungen +++ Weidmann neuer Bundesbank-Chef +++ . Der bisher im Bundeskanzleramt tätige Abteilungsleiter für Wirtschafts- und Finanzpolitik Jens Weidmann wird neuer Präsident der Bundesbank. Den Posten der Vizepräsidentin wird die bisherige Exekutivdirektorin der Bankenaufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Sabine Lautenschläger-Peiter übernehmen. Weitere Informationen, Bundesregierung: Wechsel bei der Bundesbank. +++ Universität prüft Plagiatsvorwürfe gegen zu Guttenbergs Doktorarbeit +++ . Die Universität Bayreuth prüft Plagiatsvorwürfe gegen die dort von Bundesverteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) vorgelegte Dissertation . Dazu werde zu Guttenberg zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert, wie die Universtität in einer zweiten Pressemitteilung am Mittwoch veröffentlichte. Weitere Informationen, Medienmitteilungen der Universität Bayreuth, vom 16.2.2011, PDF: Erste Stellungnahme zur Berichterstattung über Plagiatsvorwürfe und Weitere Stellungnahme . +++ Kinder in Deutschland sind keine schädliche Umwelteinwirkung mehr +++ In jüngster Vergangenheit hatten sich in Deutschland die Klagen von Anwohnern gegen Kinderlärm in Wohngebieten gehäuft. Hatten diese vor Gericht Erfolg, mussten Schallschutzmauern errichtet oder sogar ganze Kindereinrichtungen sowie Bolz- und Spielplätze geschlossen werden oder diese wurden in Industriegebiete verbannt. Dabei wurde von den Klägern regelmäßig das Bundes-Immissionsschutzgesetz als Rechtsgrundlage herangezogen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch, diesen Klagen, die Kinderlärm mit dem Geräuschpegel von Presslufthämmern verglichen, mit der Novellierung des Immissionsschutzgesetzes sowie Änderungen im Bauplanungsrecht einen Riegel vorzuschieben, so dass spielende Kinder u.a. keinen Grenzwerten mehr für Geräuschimmissionen unterliegen sollen. Kritik kommt aus der Senioren-Union: Während der Vorsitzende Prof. Otto Wulff vom Bundesverband am Mittwoch die Gesetzesänderung begrüßte, kritisierte dessen Stellvertreter und NRW-Landesorsitzender Leonhard Kuckart den Kabinettsbeschluss zuvor als "verfassungswidrig", da gegen die freie Entfaltung der Persönlichkeit älterer Menschen verstoßen werde. Kuckart pocht auf das Recht von Nachbarn auf Ruhe und Erholung - vor Kindereinrichtungen und Spielpätzen, denn es sei gleich, ob eine unzumutbare Lärmbelästigung von 90 Dezibel sympathisches Kindergeschrei oder das Hämmern eines Pressluftbohrers sei, wie es in einer Pressemitteilung des Landesverbandes der Seniorenunion NRW heißt. Weitere Informationen, Bundesregierung: Kinderlärm ist kein Umweltschaden, Senioren Union, Bundesebene Wulff: Klares Signal für eine kinderfreundliche Gesellschaft, Seniorenunion NRW, Kuckart: Senioren-Union kritisiert generelle Zulassung von Kitas in Wohngebieten als verfassungswidrig +++ .
Quellen: bundesregierung.de, uni-bayreuth.de, seniorenunion.de, senioren-union-nrw.de
-------
2011-02-15 ... BIP +0,4 Prozent, IV Quartal. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, verlangsamte sich der Aufschwung der deutschen Wirtschaft zum Jahresende 2010 und stieg im vierten Quartal - preis-, saison- und kalenderbereinigt - moderat um +0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Im Jahresvergleich konnte die deutsche Wirtschaft 2010 gegenüber dem Krisenjahr 2009 insgesamt um +3,6 Prozent (kalenderbereinigt: +3,5 Prozent) zulegen, um im letzten, vierten Quartal 2010 gegenüber dem vierten Quartal 2009 um +4,0 Prozent. Im Vorquartalsvergleich kamen die positiven Impulse vor allem aus dem Außenbeitrag (Exporte abzüglich Importe) sowie aus den Ausrüstungsinvestitionen als auch aus dem privaten Konsum. Damit wurde der witterungsbedingte Rückgang der Bauinvestitionen kompensiert. Die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2010 wurde von 41,0 Millionen Erwerbstätigen erbracht - +422.000 bzw. +1,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Ausführlichere Ergebnisse veröffentlicht das Statistische Bundesamt am 24. Februar 2011.
Quellen: destatis.de
-------
2011-02-11 ... +++ Kurzmeldungen +++ .Ägypten: Mubarak tritt zurück. Im staatlichen Fernsehen gab der Vizepräsident Omar Suleimann den Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak bekannt, der das Land fast dreißig Jahre lang regiert hatte. Die Regierungsgeschäfte soll vorerst der Oberste Militärrat übernehmen. Die seit über zwei Wochen demonstrierenden Ägypter feiern den Rücktritt auf Plätzen und Straßen. +++ Weber verlässt Bundesbank +++ . Ein Jahr vor dem offiziellen Ende seiner Amtszeit, kündigte Bundesbankchef Axel Weber seinen vorzeitigen Rückzug für Ende April an, aus persönlichen Gründen, wie es in einer Pressemitteilung der Deutschen Bundesbank vom Freitag heißt. +++ Hartz IV nochmal in den Vermittlungsausschuss +++ . Der Bundesrat stimmte am Freitag nicht über die so genannte Hartz IV-Reform ab, sondern verwies diese in ein zweites Vermittlungsverfahren. Auf Antrag aller 16 Bundesländer fordert der Bundesrat eine grundlegende Überarbeitung des Gesetzes, um die unterschiedlichen Positionen zu überbrücken. U.a. verlangen die Länder eine Regelung für spezifische Sonderbedarfe. Weitere Informationen: Bundesrat Drucksachen. +++ Verbraucherpreise +2 Prozent +++ . Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in seinem endgültigem Ergebnis mitteilte, kletterte der Verbraucherpreisindex im Januar 2011 im Vergleich zum Vorjahresmonat Janaur 2010 um +2,0 Prozent. Damit wurde der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von zwei Prozent im Januar 2011 erreicht. Eine höhere Inflationsrate wurde zuletzt im Oktober 2008 mit +2,4 Prozent ermittelt. Die bisherige Schätzung (+1,9 Prozent) für Januar - siehe Kurzmeldungen vom 01.02.2011 - wurde leicht nach oben korrigiert, maßgebliche Preistreiber waren die Preise für Energie. +++ Bisphenol-A-Verbot für Babyfläschchen +++ . Vorsorglich, wie das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) betonte, werde die Verwendung von Bisphenol A zur Produktion von Babyfläschchen ab dem 1. März 2011 verboten. Nach Einschätzung der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) seien Nachteile durch Bisphenol A in Lebensmitteln indes nicht zu befürchten, das die Mengen, die die Bevölkerung in Deutschland aufnehme deutlich unter dem festgelegten Grenzwert läge. Für ältere Babyfläschchen aus Kunststoff gilt eine Übergangsfrist von 3 Monaten - ab 1. Juni 2011 darf in Deutschland kein Babyfläschchen mehr verkauft werden, das unter Verwendung von Bisphenol A hergestellt wurde. Viele Hersteller von Baby-Artikeln hatten zuvor bereits freiwillig auf die Verwendung der Substanz verzichtet. Weitere Informationen, Pressemitteilung BMELV : Bisphenol A in Babyfläschchen wird vorsorglich verboten. +++
Quellen: sis.gov.eg, bundesbank.de, bundesrat.de, destatis.de, bmelv.de
-------
2011-02-10 ... Falsche Verbindungen werden gekappt: Gehirn lernt aus Fehlern. Wie eine Forschergruppe um Prof. Peter Scheiffele am Biozentrum der Universität Basel an Hand so genannter Moosfaser-Nervenzellen nachweisen konnte, läuft die Ausbildung neuronaler Netzwerke nicht immer zielgerichtet und fehlerfrei. Im Laufe seiner Entwicklung werden im Gehirn zahlreiche Nervenverbindungen, die sich als falsch erweisen, anschließend wieder gekappt. Für diese Fehlerkorrektur leitet das Protein BMP4 die Auflösung zuvor geschaffener Verbindungen ein. Die Forscher wollen nun herausfinden, welchen Vorteil solche nur vorübergehenden Nervenzell-Verbindungen für die Gehirnentwicklung haben. Weitere Informationen, Pressemitteilung Deutsch: Versuch und Irrtum: Gehirn lernt mit Fehlern sowie in Englisch Trial and error: The brain learns from mistakes.
Lesen Sie zum Thema auch: Fehlerkultur in der Kolumne von Dr. Elisabeth Kärcher.
Quellen: biozentrum.unibas.ch
-------
2011-02-06 ... Lohn- und Gehaltsentwicklung: vier Prozent weniger - als vor zehn Jahren. So lautet das Ergebnis des tarfipolitischen Jahresberichts der Hans-Böckler-Stiftung, der die durchschnittlichen Bruttoverdienste (nach Abzug der Inflation) pro Beschäftigtem zwischen 2000 und 2010 untersuchte. Sieben Mal mussten die Beschäftigten in diesem Zeitraum Reallohnverluste hinnehmen, nur in drei Jahren gab es reale Zuwächse, zuletzt 2010. Weitere Informationen, PDF: Tarifpolitischer Jahresbericht 2010.
Quellen: boeckler.de
-------
2011-02-04 ... Rohstoffpreise steigen weiter. Im Januar 2011 setzte sich die Rohstoffpreisindex-Erhöhung der vergangenen Monate unvermindert fort. Den Index gibt das Hamburgische Weltwirtschafts-Institut (HWWI) heraus. Im Vormonatsvergleich stieg der Index um +3,9 Prozen (in Dollar) und +2,8 Prozent (in Euro). Damit nährere sich dieser immer mehr seinem Höchststand von 2008 an, so das Institut in einer Pressemitteilung. Bei den Preiserhöhungen für Kohle spielten die Überschwemmungen in Australien eine Rolle, bei denen für Rohöl war es die wachsende Energienachfrage Chinas, außerdem auch die Unruhen in Ägypten. Bei den Nahrungsmitteln zogen die Preise ebenfalls deutlich an - der Weizenpreis verteuerte sich seit Juni 2010 in Dollar um +80 Prozent und in Euro um + 70 Porzent. Angebotsausfälle (z.B. in Russland) und darauf folgende Ausfuhrbeschränkungen spielten eine Rolle bei den steigenden Weizenpreisen Industrierohstoffe wurden vor allem wegen der weltweit wieder wachsenden Konjunktur deutlich teurer, inklusive Aggrarrohstoffe wie Kautschuk (Dollar +14,6 Prozent, Euro +13,4 Prozent) oder Wolle (+11,2 Prozent in Dollar sowie +10,0 Prozent in Euro). Weitere Informationen, Pressemitteilung HWWI: HWWI-Rohstoffpreisindex steigt weiter
Quellen: hwwi.org
-------
2011-02-01 ... +++ Kurzmeldungen +++ . Ägypten: Auswärtiges Amt verschärft Reisewarnung +++. Am Dienstag verschärfte das Auswärtige Amt seine Reise- und Sicherheitshinweise für Ägypten und riet aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der instabilen Lage von Reisen nach ganz Ägypten ab. Weitere Informationen: Ägypten: Reise- und Sicherheitshinweise. +++ Arbeitsmarkt Januar 2011 +++ . Die Arbeitslosenzahl in Deutschland stieg im Januar um +331.000 auf 3,347 Millionen, ein Rückgang im Vorjahresvergleich im -270.000. Die Arbeitslosenquote klettere im Januar 2011 dementsprechend um +0,7 Prozent auf 7,9 Prozent. +++ Einzelhandelsumsatz gestiegen +++ . Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, setzten die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen (aus sieben Bundesländern) im Jahr 2010 nominal +2,3 und real +1,2 Prozent mehr um als im Jahr 2009. 2009 war der Umsatz gegenüber 2008 noch nominal um -3,7 Prozent und real um -3,1 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Umsätze im Dezember 2010 allerdings nur im Internet- und Versandhandel (nominal +3,2 Prozent und real +3,0 Prozent) sowie im Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren (nominal +0,7 Prozent, real +0,4 Prozent). +++ Überschuldung vor allem wegen Arbeitslosigkeit +++ . Wie das Statistische Bundesamt ebenfalls am Montag mitteilte, war im Jahr 2009 Arbeitslosigkeit mit 28 Prozent der Hauptauslöser für eine Überschuldung bei Privatpersonen. Das geht aus Daten der Schuldnerberatungsstellen hervor. Nach der Arbeitslosigkeit waren Scheidung, Trennung und der Tod des Partners, der Partnerin (zusammen 14 Prozent) sowie Erkrankung oder Sucht (11 Prozent) die häufigsten Auslöser für finanziell kritische Situationen - gefolgt von einer unwirtschaftlichen Haushaltsführung (10 Prozent) und einer gescheiterten Selbständigkeit (9 Prozent). Besonders allein lebende Männer steckten 2009 häufig in einer finanziellen Krise (27 Prozent der Schuldnerberatungen, 18 Prozent Anteil an allen Haushalte). Auch alleinerziehende Frauen waren überproportional von Überschuldung betroffen (14 Prozent der Schuldnerberatungen, 5 Prozent Anteil an allen Haushalten). +++ Verbraucherpreisindex Januar 2011 +++ . Bereits am Freitag teilte das Statistische Bundesamt den voraussichtlichen Verbraucherpreisindex für Januar 2011, der nach den vorliegenden Ergebnissen bei +1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Januar 2010 liegen wird. Maßgeblicher Treiber der Teuerungsrate blieben auch im neuen Jahr die starken Preissteigerungen bei Heizöl und Krafstoffen sowie bei Obst und Gemüse. Neu hinzu kamen die Preiserhöhungen für Strom. Am 11. Februar 2011 veröffentlicht das Statistische Bundesamt die endgültigen Ergebnisse.
Im Euroraum wird die Teuerung für Januar 2011 auf +2,4 Prozent gegenüber Januar 2010 vorausgeschätzt. Im Dezember lag die Rate bei +2,2 Prozent, teilte die Eurostat, das Statistik-Amt der EU am Montag mit. +++ Sparquote im Euroraum sinkt ++++ . Wie Eurostat bereits am Freitag mitteilte, betrug die Sparquote privater Haushalte im Euroraum im dritten Quartal 2010 13,8 Prozent, im Vergleich zu 14,2 Prozent im zweiten Quartal 2010. In der EU 27 betrug die Sparquote der privaten Haushalte 11,5 Prozent gegenüber 11,9 Prozent im zweiten Quartal 2010. Weitere Informationen, Eurostat, PDF: Sparquote Euroraum und EU 27, 3. Quartal 2010. +++ Europa: sechs Millionen Schulabbrecher pro Jahr +++ . In Europa haben im Jahr 2009 mehr als sechs Millionen junge Menschen die Schule frühzeitig abgebrochen. In Deutschland haben 11 Prozent der 18- bis 24-Jährigen die Schule vor der 10. Klasse verlassen und keine berufliche Ausbildung gemacht. In Europa sind es 14,4 Prozent. Die EU-Kommission will diese Rate mit einem Aktionsplan bis zum Jahr 2020 auf unter zehn Prozent drücken und damit das typische Schul- und Ausbildungsabbruchmuster durchkreuzen, dem besonders männliche Schüler mit Migrationshintergrund aus ärmeren Bevölkerungsschichten anheim fallen. Vom 2. bis 4. Mai 2011 disktutieren die Bildungsminister den Vorschlag der Kommission. Weitere Informationen: Kommission legt Aktionsplan gegen Schulabbruch auf. +++
Quellen: destatis.de, epp.eurostat.ec, ec.europa.eu, arbeitsagentur.de, auswaertiges-amt.de
-------


Die News Januar 2011

Die News Dezember 2010

Die News November 2010

Die News Oktober 2010

Die News September 2010

Die Wirtschaftswetter-Nachrichten aus früheren Ausgaben finden Sie auch im Archiv unter der jeweiligen Ausgabe

 

©Fotos: Cornelia Schaible, Text: Angelika Petrich-Hornetz
© 2003-2017 Wirtschaftswetter® Online-Zeitschrift
Startseite