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Wirtschaftswetter     

Internationales Jahr der Chemie + European Year of Volunteering


Liebe Leserinnen und Leser,

Wirtschaftswettter-Ressort News willkommen in der Frühjahrsausgabe 2011 und in den Wirtschaftswetter-Nachrichten aus dem März 2011. Die Nachrichten aus dem Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten und im Archiv.

News - Nachrichten

März 2011

Hier könnte Ihre Anzeige stehen 2011-03-31 ... EU setzt nach Fukushima Sondervorschriften in Kraft, Kritik von Organisationen. Wie die Organisationen Umweltinstitut München e.V. und foodwatch am Dienstag berichteten, trat am 27. März eine für alle Mitgliedsstaaten verbindliche Durchführungsverordnung (Nr. 297/2011) der EU-Kommisson zum Erlass von Sondervorschriften für die Einfuhr von Lebens- und Futtermitteln, deren Ursprung oder Herkunft Japan ist, nach dem Unfall im Kernkraftwerk Fukushima in Kraft, die bis zum 30. Juni 2011 gilt. Mit dieser Verordnung seien die Grenzwerte deutlich heraufgesetzt worden, u.a. auch der Höchstwert für Säuglingsnahrung und Milchprodukte von 370 Becquerel/Kilogramm bei Cäsium 134 und 137 auf 400 Bequerel/Kilogramm bei Säuglingsnahrung sowie auf 1000 Bequerel/Kilogramm bei Milchprodukten. Gewürze dürften nun den früher geltenden Wert sogar bis um das Zehnfache überschreiten. Diese Durchführungs-Verordnung basiere laut den beiden Organisationen auf der ebenfalls EU-Verordnung gebotenen Möglichkeit, im Fall eines "nuklearen Notstandes" die zulässigen Höchstgrenzen radioaktiver Belastung von Lebensmitteln herauszusetzen, um einer Nahrungsmittelknappheit vorzubeugen. Doch so kritisieren die Organisationen: Bislang seien in Europa weder die Nahrungsmittel knapp, noch gäbe es derzeit einen nuklearen Notstand. Weitere Informationen, Presseerklärungen Umweltinstitut München - umweltinstitut.org, foodwatch: Bundesregierung informiert Öffentlichkeit nicht und EU: höhere Grenzwert als nach Tschernobyl, englische Fassung der Durchführungsverordnung: Commission Implenting Regulation (EU) No 297/2011
Quellen: eur-lex.europa.eu, foodwatch.de, umweltinstitut.org
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2011-03-29 ... Deutsche Bahn: Bau Stuttgart 21 ruht - vorerst. Bis zur Konstituierung der neuen grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg - voraussichtlich im Mai - ruht der Bau am neuen Bahnhof in Stuttgart. Man wolle keine neuen Fakten schaffen, weder in baulicher Hinsicht noch bezüglich der Vergabe von Aufträgen, äußerte der DB-Vorstand für Infrastruktur Dr. Volker Kefer am Dienstag. Gleichzeitig betonnte Kefer die Gültigkeit der Verträge mit dem Land Baden-Württemberg als Vertragspartner. Weitere Informationen, Pressemitteilung, www.deutschebahn.com: Nach der Landtagswahl: Deutsche Bahn zu Stuttgart 21.
Quelle: deutschebahn.com
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2011-03-27 ... Landtagswahlen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Nach dem vorläufigen Ergebnis erreichte bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg die CDU 39,0 Prozent, die Grünen 24,2 Prozent, die SPD 23,1 Prozent, die FDP 5,3 Prozent und die Linke 2,8 Prozent. Weitere Informationen: (Usprungs-Link) www.statistik-bw.de/wahlen/Landtagswahl_2011/ - BaWü, vorläufige Ergebnisse Landtagswahl 2011. In Rheinland-Pfalz erreichte nach vorliegenden Ergebnissen (Stand: 21:28 Uhr) die SPD 35,7 Prozent, die CDU 35,3 Prozent, die Grünen 15,4 Prozent, die FDP 4,2 Prozent und die Linke 3,0 Prozent. Weitere Informationen: (Ursprungs-Link) www.wahlen.rlp.de/ltw/wahlen/2011/index.html - Wahlergebnisse Landtagswahl 2011, Rheinland-Pfalz.
Quellen: statistik-bw.de, wahlen.rlp.de
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2011-03-25 ... Equal Pay Day: Frauen verdienen immer noch weniger als Männer. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Equal Pay Day, 25. März bereits am Donnerstag mitteilte, lag der prozentuale Unterschied im durschnittlichen Bruttoverdienst (unbereinigter Gender Pay Gap) von Männern und Frauen im Jahr 2010 unverändert (wie in den Vorjahren) bei 23 Prozent. Als wichtigste messbare Ursachen für etwa Zwei-Drittel dieses Unterschieds nennt das Bundesamt die Unterschiede in der Berufs- und Branchenwahl beider Geschlechter sowie Unterschiede aus ungleich verteilten Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation: Arbeitnehmerinnen gehen demnach weniger häufig Tätigkeiten nach, die mit größeren Verdienstmöglichkeiten und höheren Anforderungen verbunden sind. Der höhere Anteil der Frauen in geringfügiger Beschäftigung trage ebenfalls zum Verdienstunterschied bei. Das verbleibende Drittel - der so genannte bereinigte Gender Pay Gap - lag in Deutschland bei etwa 8 Prozent. Er besagt, dass Arbeitnehmerinnen auch bei vergleichbaren Tätigkeiten und Qualifikationen im Jahr 2006 (aktuellste Datenbasis) pro Stunde 8 Prozent weniger als Männer verdienen. Der Ost-West-Unterschied beim bereinigten Gender Pay Gap: altes Bundegebiet - 8 Prozent, neue Bundesländer - 12 Prozent.
Quellen: destatis.de
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2011-03-21 ... Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Im Bundesland Sachsen-Anhalt gaben am Sonntag 51,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme zur Landtagswahl ab, +6,7 mehr Prozent im Vergleich zur Landtagswahl 2004 (44,4 Prozent). Stärkste Kraft wurde die CDU mit 32,5 Prozent, gefolgt von die Linke mit 23,7 Prozent und der SPD mit 21,5 Prozent. Die Grünen/Bündnis 9 erreichten 7,1 Prozent, die FDP scheitert emit 3,8 Prozent an der 5-Prozent-Hürde. Weitere Ergebnisse: Sachsen-Anhalt Wahlen 2011
Quellen: stala.sachsen-anhalt.de
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2011-03-15 ... Bundesregierung setzt AKW-Laufzeitverlängerung aus. Nach dem Erdbeben und dem atomaren Notfall in Japan will die Bundesregierung die von ihr erst im Oktober 2010 beschlossene Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke für drei Monate aussetzen und alle deutschen Kraftwerke einer Sicherheitsanalyse unterziehen, kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag an. Ersten Presseberichten zufolge sollen mehrere, ältere Meiler bald vom Netz genommen werden. Weitere Informationen, PM Bundesregierung: (Ursprungs-Link) www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Artikel/2011/03/2011-03-14-moratorium-kernkraft-deutschland.html - target="two">Bundesregierung setzt Laufzeitverlängerung für drei Monate aus
Quellen: bundesregierung.de
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2011-03-12 ... Japan: nuklearer Notfall nach verheerendem Erdbeben. Einen Tag nach dem schweren Erdbeben der Stärke 8,9 am Freitag (14:45 Uhr Ortszeit/06:45 Uhr MEZ), etwa 130 östlich von Sendai und dem dadurch ausgelösten Tsunami, der sich bis zu zehn Kilometer weit ins Landesinnere fraß, begannen in Japan die Aufräumarbeiten. Neben der Suche nach Überlebenden und der Versorgung von Verletzten, Obdachlosen und Gestrandeten, die durch die zerstörte Infrastruktur in den Küstenregionen extrem erschwert wird, bereitet die anhaltend kritische Situation der japanischen Atommeiler weltweite Sorge. Im AKW Fukushima droht die Kernschmelze. Am Freitag (Ortszeit) wurden Anwohner im Umkreis von zehn Kilometern evakuiert. Laut Medienberichten sei es am Samstag zu einer Explosion in dem Meiler gekommen.
Quellen: nhk-or.jp, jnto.de, jnto.go.jp, auswaertiges-amt.de, japan-infos.de, nisa.meti.go.jp
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2011-03-08 ... 2009 waren sieben von zehn Müttern erwerbstätig. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte waren im Jahr 2009 72 Prozent der 25- bis 49-jährigen Mütter mit mindestens einem Kind unter 25 Jahren im Haushalt erwerbstätig (teil- oder vollzeitbeschäftigt). Mit 86 Prozent deutlich häufiger gingen Mütter in Slowenien, mit je 79 Prozent in Litauen und den Niederlanden einer Erwerbstätigkeit nach. Seltener erwerbstätig waren dagegen Mütter in Malta (42 Prozent), Italien (55 Prozent) und Griechenland (60 Prozent). Je mehr Kinder im Haushalt zu betreuen waren, desto seltener arbeiteten die Mütter. Waren drei oder mehr Kinder im Haushalt zu betreuen, lag die Erwerbstätigenquote der Mütter in Deutschland bei 53 Prozent, bei zwei Kindern lag diese im Jahr 2009 bei 72 Prozent und bei nur einem zu betreuendem Kind im Haushalt lag die Quote 2009 bei 77 Prozent.
Quellen: destatis.de
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2011-03-03 ... Kabinettsumbildung. Die Nachfolge von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wird auf Vorschlag der Bundeskanzlerin der derzeitige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) antreten. Neuer Innenminister wird Hans-Peter Friedrich (CSU). Bereits am heutigen Donnerstag wird Bundespräsident Christian Wulff gemäß Artikel 64, Absatz 1 des Grundgesetzes die Entlassung- und Ernennungsurkunden überreichen.
Quellen: bundesregierung.de, bundespraesident.de
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2011-03-01 ... +++ Kurzmeldungen +++ . +++ Zu Guttenberg tritt zurück +++. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) erklärte am Dienstagvormittag seinen Rücktritt. +++ UN-Sicherheitsrat beschließt Sanktionen +++ . Am Samstag hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) Sanktionen gegen die lybische Gaddafi-Regierung verhängt und in einer Resolution die UN-Mitgliedstaaten aufgefordert, den Beschlüssen zu folgen, weitere Informationen, Englisch, UN-News: Sanctions on Libyan Authorities in bid to stem violent repression. +++ 7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland Analphabeten +++ . Laut einer neuer Studie der Universität Hamburg sind 7,5 Millionen Erwachsene und damit 14 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung in Deutschland funktionale Analphabeten, die einzelne Sätze lesen oder schreiben können, aber nicht zusammenhängende Texte. Bund und Länder wollen nun mit einem Grundbildungspakt gegen fehlende Schreib- und Lesekenntnisse vorgehen, teilte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) am Montag bei der Vorstellung der Studie in Berlin mit. Weitere Informationen: (Ursprungs-Link) www.bmbf.de/press/3050.php - Grundbildungspakt für Alphabetisierung. +++ ZEW: Fallende Arbeitsmarktgrenzen im Mai +++ . Ab 1. Mai 2011 können auch Menschen aus den im Jahr 2004 beigetretenen EU-Ländern in Mittel- und Osteuropa erstmals uneingeschränkt in jedem anderen EU-Land arbeiten. Nach Ansicht von Professor Wolfgang Franz wird sich die Zuwanderung jedoch in Grenzen halten, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) in einer Presseaussendung mitteilte. Franz rechnet mit 50.000 bis 150.000 Zuwanderern pro Jahr. Weitere Informationen, ZEW: Nachgefragt: Volle Freizügigkeit für die im Jahr 2004 beigetretenen EU-Länder. +++ BA korrigiert Arbeitslosenzahlen für Januar 2011 +++ . Die Bundesagentur für Arbeit (BA) korrigiert ihre Statistik. Hintergrund seien geänderte Zuständigkeiten der Grundsicherungs-Trägerschaft in Sachsen und Sachsen-Anhalt, die zu Ungenauigkeiten führten, wie die BA in einer Presseaussendung am Montag mitteilte. Die korrigierte Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich damit im Januar 2011 um +0,8 Prozent (2.770) auf 3,349 Millionen und die Arbeitslosenquote um +0,1 Prozent auf 8,0 Prozent (alt: 7,9 Prozent) auf Bundesebene. Weitere Informationen, BA - www.arbeitsagentur.de: Hintergrund Korrektur der Statistik zu Arbeitslosen und Arbeitssuchenden für den Januar 2011. +++ EU plant neue Anleihemodelle für Großprojekte +++ . Die Eu plant, private Großprojekte für Kapitalmarktanleger attrakiver zu gestalten. Für geplante Investitionen in europäische Verkehr-, Energie-, Informations- und Kommunikationsnetze im Rahmen der Strategie Europa 2020 mit einem Gesamtvolumen zwischen 1,5 und 2 Billionen Euro sollen für Pensionsfonds und Versicherungen so genannte Europa-2020-Anleihemodelle mit langfristigen Ertragsmöglichkeiten aufgelegt werden. Zu der am Montag eingeleiteten Konsultation kann bis 2. Mai Stellung genommen werden. Weitere Informationen, EU-Kommission: (Ursprungs-Link) ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/9775_de.htm - Neue Anleihemodelle für Großprojekte geplant. +++ Verbraucherpreise steigen im Februar um +2 Porzent +++ . Wie das Statistische Bundeamt am vergangenen Freitag mitteilte, wird sich der Verbraucherpreisindex im Februar 2011 nach bisher vorliegenden Ergebnissen um +2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Februar erhöhen, sowie gegenüber dem Vormonat Januar 2011 voraussichtlich um +0,5 Prozent. Die endgültigen Ergebnisse werden am 11. März veröffentlicht. +++
Quellen: un.org, bmbf.bund.de, zew.de, arbeitsagentur.de, ec.europa.eu, destatis.de, bmvg.de
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Die News Februar 2011

Die News Januar 2011

Die News Dezember 2010

Die News November 2010

Die News Oktober 2010

Die Wirtschaftswetter-Nachrichten aus früheren Ausgaben finden Sie auch im Archiv unter der jeweiligen Ausgabe

 

©Fotos: Cornelia Schaible, Text: Angelika Petrich-Hornetz
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