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Wirtschaftswetter     

European Year for Active Ageing and Solidarity between Generations 2012


Liebe Leserinnen und Leser,

Wirtschaftswettter-Ressort News willkommen in der Frühjahrsausgabe 2012 und in den Wirtschaftswetter-Nachrichten. Auf dieser Seite finden Sie die aktuellen Wirtschaftswetter-News des laufenden Monats. Die Nachrichten aus dem Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten und im Archiv.

News - Nachrichten

März 2012

Hier könnte Ihre Anzeige stehen 2012-03-31 ... Einigung im Öffentlichen Dienst. Bis in den Morgen hiinein verhandelte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit Bund und Kommunen, doch schließlich brachte die dritte Runde in den aktuellen Tarifverhandlungen ein Ergebnis mit einer Laufzeit von 24 Monaten: Demnach sollen die Gehälter und Löhne der rund zwei Millionen Beschäftigten zum 1. März 2012 um +3,5 Prozent steigen, ab 1. Januar 2013 gibt es dann noch einmal ein Plus von +1,4 Prozent und zum 1. August 2013 eine weiteres um +1,4 Prozent. Insgesamt steigt das Gehalt damit innerhalb von 18 Monaten um +6,3 Prozent. Die Auszubildenden bekommen ab März +50 Euro mehr, ab 1. August 2013 weitere +40 Euro. Die Arbeitgeber beteiligen sich an Fahrtkosten zu auswärtigen Berufsschulen. Auszubildende, die sich im ersten Beschäftigungsjahr bewährt haben, haben Anspruch auf eine unbefristete Stelle. Beschäftigte an Flughäfen bekommen zudem eine Sonderzahlung. Ab 2013 sollen, dem jüngsten Urteil des Bundesarbeitsgerichts folgend, alle Beschäftigten einheitlich 29 Tage Urlaub erhalten, ab 55 Jahren 30 Tage. Die Belastungen für den Bundeshaushalt werden rund 550 Millionen Euro betraten, teilte das Bundesinnenministerium mit.
Quellen: verdi.de, bmi.bund.de
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2012-03-28 ... Verbraucherpreise im März +2,1 Prozent. Wie das statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, wird sich der Verbraucherpreisindex im März 2012 nach bisher vorliegenden Ergebnissen im Vergleich zum März 2011 um +2,1 Prozent erhöhen sowie gegenüber dem Vormonat Februar 2012 um +0,3 Prozent. Die endgültigen Ergebnisse für den März werden am 13. April veröffentlicht.

... Neue Studie: Anerkennung im Job verringert Burnout-Risiko. Wer nicht nur leistungsgerecht bezahlt wird, sondern vor allem soziale Anerkennung am Arbeitsplatz erfährt, reduziert das Risiko eines Burnouts. So lautet das Ergebnis einer neuen Studie des Sigmund-Freud-Institus, in Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität und der Technischen Universität Leipzig. Für die Studie wurden fast 900 Supervisoren befragt, die keine Entwarnung geben konnten: Über alle Branchen hinwweg risikieren Beschäftigte ihre psychische Gesundheit aufgründ der Arbeitsbedingungen, die - als Fazit der Studie - vor allem von dem Verhalten und den Einstellungen der Vorgesetzten und Kollegen verbessert werden können. Arbeitgeber sollten daher in die Organisationskultur investieren. Weitere Informationen, ausgewählte Ergebnisse, PDF: Grenzen professioneller Arbeit - Risikofaktoren für Arbeitsqualität und Gesundheit
Quellen: destatis.de, sfi-frankfurt.de
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2012-03-25 ... Landtagswahl im Saarland: CDU stärkste Kraft. Die CDU von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer holte bei den Landtagswahlen im Saarland laut vorläufigem, amtlichen Endergebnis 35,2 Prozent der Stimmen. Die SPD erreichte 30,6 Prozent. Die Linke kam auf 16,1 Prozent, die Grünen auf 5,0 Prozent. Die FDP stürzte auf 1,2 Prozent ab, die Piraten erreichten auf Anhieb 7,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,6 Prozent. Weitere Informationen, Statistikamt: Landesergebnisse Saarland
Quellen: statistikextern.saarland.de
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2012-03-22 ... Gleiche Bezahlung? Frauen in Deutschland verdienen nach wie vor viel weniger. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Equal Pay Day am morgigen 23. März mitteilt, fiel der durchschnittliche Bruttostundenverdienst auch im Jahr 2011 bei Frauen um -23 Prozent niedriger aus als der von Männern. Damit hat sich der unbereinigte Gender Pay Gab im Vergleich zu den Vorjahren nicht verändert. Erst Anfang März hatte die OECD den großen Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland angeprangert, der "in keinem anderen europäischen Land so ausgeprägt" wie in Deutschland sei und hatte als einen Grund angeführt, dass Frauen in schlechter bezahlten Branchen arbeiteten, weitere Informationen: OECD - Der große Unterschied. Gleichzeitig hatte die OECD auch die ebenfalls im OECD-Durchschnitt weit abgeschlagene Rolle Deutschlands bei der Besetzung von Führungspositionen mit Frauen scharf kritisiert: Während die Frauenquote hier im OECD-Durchschnitt immerhin bei 10 Prozent läge, dümpelte Deutschland seit Jahren auf 4 Prozent herum. Auch das Statistische Bundesamt stellt als einen messbaren Grund die unterschiedliche Berufs- und Branchenwahl zwischen den Geschlechtern fest, aber auch in ungleich verteilten Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualität: Frauen gingen demnach Tätigkeiten mit tendenziell niedrigeren Veridenstmöglichkeiten und Anforderungen nach. Dazu gesellten sich weitere Faktoren: geringerer Beschäftigungsumfang und niedrigeres Dienstalter. Wären diese Ursachen nicht vorhanden, fielen in Deutschland gleich rund zwei Drittel des Gender Pay Gab weg. Das so bereinigte Drittel des Verdienstunterschiedes zwischen Frauen und Männer lag 2006 in Deutschland bei 8 Prozent. D.h., dass Arbeitnehmerinnen auch bei vergleichbarer Tatigkeit und äquivalenter Qualifikation sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern in etwa pro Stunde 8 Prozent weniger als Männer verdienten. Weitere Informationen: destatis: 2011: Verdienstunterschiede von Frauen und Männern bleiben bestehen. Schaffen Frauen den Aufstieg in deutsche Führungsetagen, verdienen sie dennoch rund 1000 Euro weniger als ihre männlichen Kollegen (Vollzeit mit Führungsaufgaben, im Mittel: Frauen 3850 Euro/Monat - Männer 4900 Euro/Monat) stellte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin fest, weitere Informationen: DIW: In Führungspositionen verdienen Frauen ein Fünftel weniger als Männer sowie ein Kommentar: Warum der Equal Pay Day auf den 23. März fällt und von der Verringerung der Verdienstunterschiede die ganze Familie profitiert, PDF: Verringerung des Gender Pay Gap ist auch für die Familie gut. Im Interview mit dem Magazin Capital kontert der Vorsitzende des Corporate-Government-Kommission (DCGK) Klaus-Peter Müller die Frauenquoten-Pläne von Bundesarbeitsministern Ursula von der Leyen (CDU) und EU-Kommissarin Viviane Reding mit dem Vorwurf der Doppelmoral. Die beiden Politikerinnen sollten die von ihnen geforderten Quotenziele erst einmal in ihrem eigenen Umfeld umsetzen - täten dies aber nicht: Leitungspositionen in Ministerien, bundeseigenen Firmen und Behörden sowie EU-Generaldirektionen seien weitestgehend mit Männern besetzt, so Müller. Weitere Informationen: Capital: "Politik ist wie ein Trittbrettfahrer auf das Frauenthema aufgesprungen"

...Hamburg: A7-Vollsperrung am Wochenende. In Hamburg wird die A7 zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest und der Anschlussstelle Stellingen ab heute, Freitag, 22:00 Uhr bis Montag, 26.03., 6:00 Uhr in beide Richtungen wegen Brückenbauarbeiten voll gesperrt. Außerdem wird die A23 Richtung Hamburg in Höhe von Eidelstedt ebenfalls gesperrt. Gleichzeitig werden auch die Elbtunnelröhre 2 wegen Sanierungsarbeiten und die Ausfahrt Othmarschen Richtung Norden gesperrt sein. Es wird mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gerechnet. Weitere Informationen: Sperrung der A7 vom 23. bis 26. März
Quellen: destatis.de, oecd.org, capital.de, hamburg.de
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2012-03-20 ... Sorgerechtsreform: Juristinnenbund sieht Grundrecht von Mutter und Kind gefährdet. Nach Ansicht des Deutschen Juristinnenbundes (DJB) beeinträchtigt die von der Bundesregierung geplante Sorgerechtsreform grundrechtliche Ansprüche von Mutter und Kind. Die Koalitionsparteien haben sich im Rahmen der vom Bundesverfassungsgericht aufgegebenen Entscheidung zum Sorgerecht auf einen Vorschlag geeinigt, der eine Sorgerechtsübertragung auf nichteheliche Väter ohne Anhörung der Beteiligten vorsehe. Dies verletze jedoch den Anspruch auf rechtliches Gehör nach Artikel 103, Absatz 1 des Grundgesetzes, so die Juristinnen. Eine Entscheidung des Familiengerichts ohne Anhörung der Mutter, des betroffenen Kindes sowie des Jugendamtes als Vertreter des Kindwohls verletze damit den im Grundgesetz garantierten Anspruch auf rechtliches Gehör. Das Kindeswohl müsse bei Sorgerechtsverfahren jedoch immer im Zentrum gerichtlicher Entscheidungen stehen, fordert der DJB. Weitere Informationen, BMJ: Sorgerechtsreform und: Kompromissvorschlag der Bundesjustizministerin
Quellen: djb.de, bmj.de
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2012-03-18 ... Joachim Gauck - Deutschland hat einen neuen Bundespräsidenten. Mit großer Mehrheit hat die 15. Bundesversammlung am heutigen Sonntag den früheren Chef der Stasi-Unterlagenbehöre Joachim Gauck zum 11. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Gauck gewann die Wahl im ersten Wahlgang mit 991 Stimmen von insgesamt 1232 abgegebenen Stimmen. Von diesen waren 4 ungültig, 108 Wähler der Bundesversammlung enthielten sich. Die von der Partei die Linke aufgestellte Kandidatin Beate Klarsfeld erreichte 126 Stimmen. Der NPD-Bewerber Olaf Rose erhielt 3 Stimmen. Nach der Annahme seiner Wahl eröffnete Bundespräsident Gauck sein Rede, in der er zur Übernahme von Verantwortung aufrief, mit den Worten: "Was für ein schöner Sonntag." Bundestagspräsident Norbert Lammert bemerkte nach dem Schließen der Bundesversammlung, dass nach dieser Wahl, mit nur einem Wahlgang, das Buffet "frischer" sein werde, als bei der vorangegangenen, als der damalige Kandidat Christian Wulff erst im dritten Wahlgang die erforderliche Mehrheit der Bundesversammlung erreichen konnte. Lammert betonte in seiner Rede das historische Datum 18. März, an dem u.a. im Jahr 1848 die erste deutsche Revolution begonnen hatte. Die Vereidigung des neuen Bundespräsidenten wird am Freitag, 23. März 2012 in einer gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat folgen. Weitere Informationen, Bundestag: Joachim Gauck ist neuer Bundespräsident und einleitende Rede von Bundestagspräsident Lammert: 18.03.2012 - Einleitende Worte zur 15. Bundesversammlung am 18. März 2012
Quellen: bundestag.de
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2012-03-17 ... Mehr Ingenieure. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, immatrikulierten sich im Studienjahr 2011 - Sommersemester 2011 und Wintersemester 2011/12 - 115.800 Personen für ein Studium der Ingenieurswissenschaften, das waren +24 Prozent mehr als im im Vorjahr. Nach vorläufigen Ergebnissen gab es 2011 ingesamt 516.000 Erstimmatrikulierte, im Vorjahresvergleich ein Plus von +16,2 Prozent. Mit +21 Prozent konnte die Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften einen deutlichen Zuwachs auf 90.700 Studienanfänger erreichen. Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler schafften ein Plus von 13,5 Prozent auf 168.000 Erstmatrikulierte. Die Humanmedizin und Gesundheitswissenschaft legte um 12,3 Prozent auf 22.100 Studienanfänger zu. Die Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften konnte +10,7 Prozent mehr Studienanfänger für sich begeistern und kletterte auf 85.300 Erstmatrikulierte. Als Ursachen für den Anstieg nennt das Statistische Bundesamt sowohl die doppelten Abiturjahrgänge aufgrund der Umstellung auf die achtjährige Gymnasialzeit als auch die Aussetzung von Wehrpflicht und Zivildienst. So entschieden sich im Vergleich zum Vorjahr +23,0 mehr männliche Abiturienten und +9,4 Prozent mehr weibliche Abiturienten für ein Studium.
Quellen: destatis.de
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2012-03-15 ... Neuwahlen in NRW. Nach zwanzig Monaten hat sich der Landtag in Nordrhein-Westfalen am Mittwoch auf Antrag der Regierungfraktionen von SPD und Grünen sowie auf Antrag der CDU einstimmig aufgelöst. Die binnen 60 Tagen vorgesehenen Neuwahlen werden im Mai 2012 stattfinden. Gescheitert ist die rot-grüne Minderheits-Regierung unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands am Haushalt. Weitere Informationen: Landtag Nordrhein-Westfalen hat sich aufgelöst - Update 2012-03-16: Die Landtagswahlen 2012 in NRW finden am 13. Mai 2012 statt, eine Woche nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein.
Quellen: landtag.nrw.de
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2012-03-14 ... Schweiz: Schwerer Verkehrsunfall mit 28 Toten. Im Schweizer Wallis kam am Dienstagabend ein belgischer Reisebus, besetzt mit insgesamt 52 Personen aus bislang ungeklärter Ursache im Autobahntunnel der A9 bei Siders von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Tunnelwand. 28 Menschen kamen ums Leben, darunter 22 Kinder im Alter von ungefähr 12 Jahren, die beiden Busfahrer und vier erwachsene Begleiter. Die ingesamt 24 verletzten Kinder wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, darunter drei Schwerverletzte nach Lausanne und Bern. Am Mittwochvormittag werden die Angehörigen im Wallis eintreffen und psychologisch betreut. In dem Bus saßen zwei Schulklassen aus dem flämischen Brabant und Limburg, die sich auf der Rückfahrt von ihrer Klassenfahrt im Val d'Anniviers befanden. Die Schweiz und Belgien stehen unter Schock. Die Rettungsarbeiten dauerten die ganze Nacht an. Weitere Informationen, Kantonspolizei Wallis: Verkehrsdrama: 28 Tote bei Busunglück
Quellen: swiss.info, vs.ch
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2012-03-13 ... Rohes Fleisch für Kinder: Bitte nicht füttern! Laut einer im Epidemologischen Bulletin veröffentlichten, aktuellen Studie des Robert-Koch-Instituts ist der Anteil von Kindern, die Schweinfleisch in Form von Mett oder "Hackepeter" essen, für die Forscher vollkommen überraschend sehr hoch. In der veröffentlichten Studie lag der Anteil von - zum Teil an schwer verlaufendenen Lebensmittelinfektionen - erkrankten Kinder, die ein Jahr alt oder jünger waren, bei satten 30 Prozent. In der Kontrollgruppe gaben immer noch 4 Prozent an, dass sie Schweinehackfleisch roh verzehrt hatten. Dabei gab es große regionale Unterschiede: In Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg war der Anteil der Personen der Studie, die rohes Schweinehackfleisch gegessen hatten, höher als in Bayern und Hessen. Deutlich niedriger dagegen waren weitere Risikofaktoren für den Erwerb von Yersinien-Infektionen wie die Zubereitung von Hackfleisch in der heimischen Küche (Küchenuntensilien), Spielen im Sandkasten und Kontakt zu Vögeln. Rohes Fleisch kann jedoch auch diverse andere Keime enthalten, u.a. Salmonellen, Campylo-bacter, E.coli - einschließlich EHEC, Yersinien, Listerien, daneben auch andere Viren sowie Parasiten übertragen. Der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Professor Dr. Dr. Andreas Hensel rät empfindlichen Personengruppen wie kleinen Kindern unter 5 Jahren, Schwangeren, Senioren oder Personen mit geschwächter Immunabwehr grundsätzlich vom Verzehr roher vom Tier stammender Lebensmittel ab. So sei rohes Schweinehackfleisch der wichtigste Risikofaktor für den Erwerb einer Yersinose - einer Magen-Darm-Erkrankung. 5 Prozent der Hackfleischproben im Jahr 2009 enthielten zudem Salmonellen. Indes kommen Campylobacter-Bakterien insbesondere in unzureichend erhitztem Geflügelfleisch vor. Allein im Jahr 2011 erkrankten in Deutschland 70.000 Menschen an einer Campylobacteriose. Weitere Informationen: Hackepeter und rohes Mett sind nichts für kleine Kinder!
Quellen: bfr.bund.de, rki.de
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2012-03-06 ... Warnstreiks im öffentlichen Dienst. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder für diese Woche zu Warnstreiks im gesamten Bundesgebiet aufgerufen. Am Montag legten Beschäftigte im Nahverkehr, in Kindergärten, Krankenhäusern und Stadtverwaltungen vor allem im Saarland, in Rheinland-Pfalz und Hessen die Arbeit nieder. Am heutigen Dienstag wird vorwiegend in Norddeutschland, in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg aber auch in Baden-Württemberg gestreikt, Streikschwerpunkte am Mittwoch sind Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Thüriingen, Berlin und Brandenburg - und am Donnerstag und Freitag sollen sich Bayern, Niedersachsen, Bremen den Warnstreiks anschließen. Für die rund zwei Millionen Beschäftigten fordert ver.di in der Tarifrunde 2012 +6,5 Prozent, aber mindestens je 200 Euro pro Monat mehr im Portemonnaie der Arbeitnehmer. Am 12. März werden die Tarifverhandlungen in Potsdam fortgesetzt.
Quellen: verdi.de
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2012-03-05 ... Regierung will Demografiestrategie vorlegen. Wie Christoph Bergner (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium am vergangenen Donnerstag innerhalb einer einstündigen Debatte im Deutschen Bundestag angkündigte, werde die Bundesregierung Ende März ihre Demografiestrategie vorlegen, in der die wichtigsten Handlungsfelder und Initiativen der kommenden Jahre vor dem Hintergrund der älter werdenden und gleichzeitig schrumpfenden Bevölkerung aufgezeigt werden sollen. Bis zum Jahr 2060 werde die Bevölkerungszahl von heute 81,7 Mllionen auf 70 bis 65 Millionen Einwohner zurückgehen, wie aus der Antwort auf eine eine Große Anfrage der SPD an die Bundesregierung hervorgeht. Damit werden außerdem 34 Prozent der Bevölkerung in Deutschland oder jeder Dritte 65 Jahre oder älter sein. Obwohl sich der demografische Wandel damit auf nahezu alle Bereiche des Lebens auswirken werde und dieser zu den herausragenden politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte gehöre, betonte Bergner, dass dies "kein Anlass" sei, Katastrophenstimmung zu verbreiten. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Demografischer Wandel der SPD warf der Bundesregierung indes "Ideenlosigkeit" vor. Weitere Informationen, Bundestag: Bundesregierung kündigt Demografiestrategie an
Quellen: bundestag.de
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2012-03-01 ... +++ Kurzmeldungen +++Welt: Elend der Städte - 300 Millionen Kinder leben in Slums +++ . Laut dem neuen Unicef Bericht "Zur Situation der Kinder in der Welt 2012" wachsen mittlerweile eine Milliarde, und damit die Hälfte aller, Kinder und Jugendliche in Städten auf, jedes Dritte davon in einem Slum - ohne Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen. 30- bis 50-Prozent der Neugeborenen in den wachsenden Städten der Entwicklungs- und Schwellenländer werden nicht einmal registriert. UNICEF fordert mehr Sicherheit und Rechte für diese weltweit wachsende Gruppe. Weitere Informationen: UNICEF-Bericht: Fast jedes zweite Kind wächst heute in einer Stadt auf. +++ Deutschland: Arbeitsmarkt im Februar +++. Im Februar 2012 ist die Arbeitslosenzahl um +26.000 auf 3,11 Millionen gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr waren das -203.000 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote im Februar stieg um +0,1 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent. Allein die Nachfrage habe witterungsbedingt etwas nachgegeben, so der Vorstandsvorsitzende Frank-J.Weise, bleibe aber weiterhin auf hohem Niveau. Besonders gefragt sind Fachkräfte in den Bereichen Mechatronik, Elektro, Metall, Maschinen-/Fahrzeugbau, Logistik und Gesundheit. +++ Teuerung: Verbraucherpreise klettern um +2,3 Prozent +++ . Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise nach bisher vorliegenden Ergebnissen im Februar 2012 um +2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vormonat Januar 2012 kletterte der Verbraucherpreisindex um +0,7 Prozent. Zur Inflationsrate trugen nach wie vor maßgeblich die Preiserhöhungen der Haushaltsenergie bei, vor allem Heizöl, Gas und Kraftstoffe. Die endgültigen Ergebnisse werden am 9. März veröffentlicht. +++ G8-Gipfelhotel meldet Insolvenz an +++ . Das Grand Hotel Heiligendamm, in das 2007 Bundeskanzlerin Merkel die Staatsoberhäupter zum G8-Gipfel eingeladen hatte, ist pleite, Grund: Die Kreditzinsen konnten nicht mehr gezahlt werden. Die Betreiberin meldete am Dienstag Insolvenz beim zuständigen Amtsgericht in Aachen an. Weitere Informationen, Pressemitteilung, PDF: Sanierung gescheitert: Fonds KG des Grand Hotel Heiligendamm beantrag Insolvenz. +++ MIT-Forscher präsentiert durchsichtiges 3D-Desktop +++ . Jinha Lee, Forscher am MIT Media Lab präsentierte das mit seiner ehemaligen Microsoft-Mentorin Cati Boulanger entwickelte, gemeinsame Projekt, ein durchsichtiges 3D-Desktop im Rahmen des Microsoft TechForums in Redmond. Weitere Informationen: See-Through 3D-Desktop und Slide show: TechForum Demos Reveal New Possibilities or Personal Computing. +++ Zurückgetretener Bundespräsident erhält Ruhegeld +++ . Wie das Bundespräsidialamt am Mittwoch mitteilte, hatte es über die Ruhebezüge des am 17. Februar vom Amt des Bundespräsidenten zurückgetretenen Christian Wulff (CDU) zu entscheiden und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Rücktritt aus politischen Gründen geschah und damit dem 52-jährigen Bundespräsidenten a. D. der so genannte Ehrensold zu gewähren sei. Weitere Informationen: Das Bundespräsidialamt teilt mit. +++
Quellen: destatis.de, arbeitsagentur.de, fundus.de, cargocollective.com, microsoft.com, bundespraesident.de
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Die News Februar 2012

Die News Januar 2012

Die News Dezember 2011

Die News November 2011

Die News Oktober 2011

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©Foto, Text: Angelika Petrich-Hornetz
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