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Wirtschaftswetter     

European Year for Active Ageing and Solidarity between Generations 2012


Liebe Leserinnen und Leser,

Wirtschaftswettter-Ressort News willkommen in der Sommerausgabe 2012 und in den Wirtschaftswetter-Nachrichten im September 2012. Auf dieser Seite finden Sie die Wirtschaftswetter-News des laufenden Monats, 09.2012. Die Nachrichten aus dem Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten und im Archiv.

News - Nachrichten

September 2012

Hier könnte Ihre Anzeige stehen 2012-09-28 ... +++ Kurzmeldungen +++. 4000 Fälle von Gastroenteritis in Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen +++ . Ein Ausbruch von rund 4000 Erkrankungsfällen mit Brechdurchfall - überwiegend sind Kinder und Jugendliche betroffen - sind am Donnerstag dem Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet worden. Alle Fälle stehen im Zusammenhang mit Schulkantinen oder Kantinen in Betreuungseinrichtungen in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Thüringen, die möglicherweise alle von demselben Caterer versorgt wurden. Die Beschwerden setzten bei den Erkrankten ab Dienstagabend ein. Die Untersuchungen der Gesundheits- und Lebensmittelbehörden dauern an. Weitere Informationen, RKI: (Ursprünglicher Verweis) "http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/L/Lebensmittel/Gastroenteritis_Ausbr_Sept2012.html - Großer Ausbruch von akuter Gastroenteritis im Zusammenhang mit Kantinenessen in Schulen und Betreuungseinrichtungen für Kinder. +++ Cumaringehalt in herkömmlichem Zimt +++ . Mit dem Einsetzen von Herbst und Winter wächst auch wieder der Appetit auf Zimt-Gebäck. Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) rät nun zum "maßvollen Verzehr", da in so genanntem Cassia-Zimt der Aromastoff Cumarin in höheren Konzentrationen vorkommt, der bereits in relativ niedrigen Dosierungen bei empfindlichen Personen Leberschäden verursachen kann. Wer auf das Gewürz Zimt in größeren Mengen nicht verzichten mag, sollte, so das BfR weiter, in der heimischen Küche cumarin-armen Ceylon-Zimt verwenden. Weitere Informationen: Cassia-Zimt mit hohen Cumaringehalten nur maßvoll verzehren,

Sowie, PDF: Fragen und Antworten zu Cumarin in Zimt und anderen Lebensmitteln. +++ Arbeitsmarkt im September 2012 +++ . Der Arbeitsmarkt zeige sich trotz schwächerer wirtschaftlicher Entwicklung weiter robust, kommentierte BA-Chef Frank-J. Weise die dieses Jahr im Vergleich zu vergangenen Jahren etwas schwächer ausfallende Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenzahl sank um -117.000 auf 2,788 Millionen. Im Vorjahresvergleich waren das 7000 weniger. Die Arbeitslosenquote sank um -0,3 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent. Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung betrug im September 8,1 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter. Nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes betrug nach vorläufigen Berechnungen die Zahl der Erwerbstätigen im August 2012 41,6 Millinoen Personen mit Wohnsitz in Deutschland, +423.000 mehr als im Vorjahr. +++ Verbraucherpreise im September 2012 +++. Wie das Bundesamt für Statistik ebenfalls meldete wird der Verbraucherpreisindex im September 2012 nach bisher vorliegenden Ergebnissen voraussichtlich um +2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen und bleibt gegenüber dem Vormonat August 2012 unverändert. Die endgültigen Ergebnisse werden am 10. Oktober veröffentlicht. +++
Quellen: rki.de, bfr.bund.de, arbeitsagentur.de, destatis.de
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2012-09-25 ...Familienmonitor 2012: Alte Aufgabenverteilung und zu wenig Zeit. Kochen, Waschen, Bügeln - wer dachte, dass sich sehr viel an der Aufgabenverteilung in Familien mit Kindern geändert hätte, wurde gestern durch den "Famlienmonitor 2012" belehrt, den Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) gestern gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach vorstellte: Rund 70 Prozent der Mütter gaben an, dass sie "die Arbeit zu Hause weitgehend allein erledigen" - 55 Prozent der Väter dass sie beruflich stark eingespannt sind und 46 Prozent Väter müssen häufiger Überstunden bei der Arbeit machen. 89 Prozent aller Befragten (94 Prozent bei den Vätern/96 Prozent bei den Müttern) mit minderjährigen Kindern) erwarten von einem "familienfreundlichen Betrieb" vor allem flexible Arbeitszeiten, aber 59 Prozent gaben an, dass ihr Betrieb weniger bis bis gar keine Rücksicht auf ihre zeitlichen Bedürfnisse als Eltern nehmen - bei 33 Prozent wird stark bis sehr stark Rücksicht genommen. Bei Zeitmangel sparen 73 der Eltern (Männer 65 Prozent/ Frauen 78 Prozent) vor allem die Zeit für sich selbst ein. Als nächstes bleiben der Haushalt (46 Prozent), die Freunde (38 Prozent), der Partner (19 Prozent), die Kinder (11 Prozent) und zuletzt Beruf und Arbeit (3 Prozent) auf der Strecke. Kinderwunsch: 58 Prozent der unter 30-Jährigen wünschen sich Kinder, 28 Prozent gaben "vielleicht" an. Auf der Agenda der Wichtigkeit gab die Hälfte- 50 Prozent - der Allgmeinheit auf die Frage nach den zur Zeit wichtigsten politischen Aufgaben an, dass junge Familien mit Kindern stärker gefördert werden. 76 Prozent hielten die Sicherung der Renten, gefolgt vom Wirtschaftswachstum (66 Prozent) und getoppt von der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit (79 Prozent) für die jeweils wichtigste politische Aufgabe. Auch die Stabilisierung des Euro (58 Prozent), die Eindämmung der Staatsverschuldung (63 Prozent) und die Energieversorgung (63 Prozent) lagen noch deutlich vor dem Interesse der Allgemeinheit an der Förderung junger Familien. Die Antworten von Familien mit Kindern unter 18 Jahren fielen etwas anders gewichtet aus: Während sich nur 47 Prozent der Allgemeinheit für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf interessierten, waren dies in den Familien mit Kindern 60 Prozent. Weitere Informationen BmFSFJ, PDF: Familienmonitor 2012

Und Webseite: Kristina Schröder: "Eltern wünschen sich flexiblere Arbeitszeiten und betriebliche Unterstützung bei der Kinderbetreuung"
Quellen: bmfsfj.de
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2012-09-18 ...Armuts- und Reichtumsbericht: Auseinander klaffende Vermögen und Einkommen. Wie die Süddeutsche aus dem Entwurf des neuen, vierten Armuts- und Reichttumsberichts der Bundesregierung zitiert, verdoppelte sich das Privatvermögen der Deutschen zwischen 1992 und 2012 von knapp 4,6 Billionen auf rund 10 Billionen Euro. Dabei verfügten 10 Prozent der deutschen Haushalte über 53 Prozent des gesamten Nettovermögens, während die untere Hälfte der Haushalte über nur 1 Prozent verfüge. Rechnerisch lebten dagegen ältere Menschen gut in Deutschland - nur 2,45 Prozent seien auf die Grundsicherung angewiesen. Dagegen leben laut einer im Mai dieses Jahres veröffentlichten Studie von Unicef Deutschland im Jahr 2012 in Deutschland 2,5 Millionen Kinder in Armut oder mit deutlichen Entbehrungen. Laut Statistischem Bundesamt war die Armutsgefährdungsquote im Jahr 2011 mit 42,3 Prozent am höchsten in Alleinerziehenden-Haushalten und am niedrigsten in Haushalten ohne Kinder. Das Nettovermögen des Staates schrumpfte innerhalb der gemessenen zehn Jahre gleich um -800 Milliarden Euro. Auch bei der Einkommensentwicklung werde die Schere immer größer. Die Hans-Böckler-Stiftung kritisierte die polarisierende Entwicklung, insbesondere bei der Einkommensentwicklung, als destabilisierend für die Wirtschaft und wies auf die Gefahren des deutschen Verhaltens in der jüngsten Krise für die Zukunft hin: starker Export, schwache Inlandsnachfrage, eine hohe Sparquote. Ende Mai hatte die SPD-Fraktion die Veröffentlichung des 4. Armuts- und Reichtumsberichts angemahnt, der bereits im Juni 2012 veröffentlicht werden sollte und der Bunderegierung dessen "Verschleppung" vorgeworfen, Weitere Informationen zur Einkommensschere und ihren möglichen Einfluss, Studie über Deutschland und weitere Länder, International Labour Office (ILO), PDF, Englisch: Income inequality as a cause of the Great Recession? von Till van Treeck und Simon Sturn

Sowie der Unicef-Bericht: Reiche Länder - arme Kinder und die Armutsgefährdungsquoten des Statistischen Bundesamtes für verschiedene Hauhaltstypen, Tabellen: (Ursprünglicher Verweis) https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Soziales/Sozialberichterstattung/Tabellen/Armutsgefaehrdungsquote_Haushaltstyp.html - Armutsgefährungquote Haushaltsypen 2005 bis 2011

...Social Media: Gekaufte Fans und Freunde. Laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner Inc. werden in den nächsten zwei Jahren etwa 10 bis 15 Prozent angeblicher Kommentare auf Social-Media-Plattformen von Unternehmen gekauft werden, eine Folge der steigenden Beliebtheit der Empfehlungen und Bewertungen von Produkten und Dienstleistungen durch Freunde - in sozialen Netzwerken. Ärger droht den Firmen bei solcher Praxis nicht nur durch misstrauischer werdende Verbraucher, sondern in den USA auch von der Federal Trade Commission (FTC), der amerikanischen Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde. Weitere Informationen, Pressemitteilung, Englisch: Garnter Says By 2014, 10 - 15 Prozent of Social Media Reviews to Be Fake, Paid for By Companies
Quellen: sueddeutsche.de, boeckler.de, unicef.de, destatis.de, spdfraktion.de, gartner.com
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2012-09-13 ... +++ Kurzmeldungen +++ Bundesverfassungsgericht sagt Ja mit Auflagen. Mit Auflagen wies das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Anträge gegen eine Ratifizierung des ESM-Vertrags und des Fiskalpakts zurück, es müssen jedoch die völkerrechtlichen Information- und Entscheidungsbefugnisse von Bundestag und Bundesrat gewahrt bleiben. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung zur Verhinderung der Ratifikation von ESM-Vertrag und Fiskalpakt überwiegend erfolglos. +++ Trauer um den Vater des Bremer Fallturms +++ . Am Dienstag vergangener Woche ist der Vater des Bremer Fallturms, der Ingenieur Professor Hans J. Rath nach einer kurzen und schweren Erkrankung im Alter von 65 Jahren verstorben. Weitere Informationnen: Traueranzeige: Wir trauern um Hans Rath, PM der Freien Hansestadt Bremen: Der Senat zum Tod von Hans J. Rath und der Wirtschaftswetter-Artikel von Birgid Hanke: Der Vater des Bremer Fallturms. +++ Verbraucherpreisindex im August +2,1 Prozent +++. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, kletterten die Verbraucherpreise im August 2012 im Vorjahresvergleich um +2,1 Prozent und lagen damit deutlich höher als im Juni und Juli 2012 (je +1,7 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat Juli 2012 stiegen die Preise um +0,4 Prozent. Maßgeblich zu diesem Preisauftrieb beigetragen hat vor allem die Preisentwicklung bei Energie, die sich um +7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr verteuerte, davon leichtes Heizöl um +13,5 Prozent und Kraftstoffe um +9,4 Prozent, Fernwärme +8,8 Prozent, Gas +5,7 Prozent und Strom +3,0 Prozent. Die Preise für Nahrungsmittel stiegen um +3,3 Prozent, erheblich teurer wurden Obst mit +9,2 Prozent und Fisch mit +6,1 Prozent, außerdem Gemüse +4,8 Prozent und Fleisch und Fleischwaren +4,6 Prozent. Deutlich günstiger wurden die Preise für Eier -4,1 Prozent und Molkereiprodukte, darunter Butter mit -23,7 Prozent, sowie für Speisefette und -öle mit -9,3 Prozent. Die Preise für Verbrauchsgüter stiegen um +4,3 Prozent. Weitere Informationen, Destatis: Verbraucherpreisindex im August 2012. +++ OECD-Bildungsbericht 2012: Trotz Wirtschaftsabschwung höhere Bildung vorteilhaft für die Gesellschaft +++. Laut dem neuesten OECD-Bildungsbericht "Bildung auf einen Blick 2012" lag der Aneil junger Menschen zwischen 15 und 29 Jahren, die weder eine Beschäftigung oder eine Ausbildung hatten, in Deutschland im Jahr 2010 konstant bei 12,0 Prozent - damit immerhin weit unter dem OECD-Durchschnitt von 15,8 Prozent. Damit haben sich in Deutschland sowie u.a. auch in der Schweiz die Bildungschancen für junge Menschen trotz des weltweiten Konjunkturabschwungs in nur einer kleinen Gruppe von Ländern nicht wesentlich verschlechtert. Dagegen stieg die Quote, nachdem sie jahrelang geschrumpft war, in den meisten OECD-Ländern wieder deutlich an - und hat damit inzwischen ein alarmierendes Niveau erreicht. Die OECD ruft die Länder auf, mehr gegen die Jugendarbeitslosigkeit zu unternehmen. Wie auch in den Vorjahren waren Hochschulabsolventen auch 2010 deutlich weniger von negativen Folgen auf den Arbeitsmärkten betroffen. Damit, so die OECD sei ein höheres Bildungsniveau nach wie vor vorteilhaft für den Einzelnen, aber auch für die Steuerzahler - in Hinblick auf die öffentlichen Ausgaben für die Hochschulbildung. Jede männliche Arbeitskraft mit Hochschulbildung bringe, laut Berechungen der OECD dem Staat einen Nettovorteil von 100.000 US-Dollar in Form von höheren Steuereinnahmen und Einsparungen, bei weiblichen Arbeitskräften mit Hochschulbildung belaufe sich der Nettoertrag auf ungefähr das Doppelte der öffentlichen Investitionen. Weitere Vorteile seien eine längere Lebenerwartung, eine höhere Wahlbeteiligung und ein stärkeres Engagement für die Gleichstellung ethnischer Minderheiten. Die Bildungsausgaben sind in den Jahren 2008 und 2009 in 24 von 31 OECD-Staaten gestiegen, obwohl das BIP in 26 Staaten im gleichen Zeitraum gesunken ist. Sorge bereitet der OECD die Alterung der Lehrerschaft und die Attraktivität des Lehrerberufes: Über ein Drittel der Lehrer im Sekundarbereich sind 50 Jahre und älter. Die Verbessung der Chancengleichheit in der Bildung bezeichnet die OECD in ihrem Bericht auch weiterhin als eine "Herausforderung" - nach wie vor ist der Bildungshintergrund der Eltern ausschlaggebend für ein Hochschulstudium, desweiteren fianzielle Hürden. In Deutschland ist die intergenerationale Bildungsmobilität (höherer oder niedriger Abschluss als die Eltern) im Gegensatz zu den meisten OECD-Ländern sogar stärker nach unten als nach oben ausgeprägt, damit liegt Deutschland auf dem drittletzen Rang im Ländervergleich. Im Vergleich zu anderen Staaten gibt Deutschland mit 5,3 Prozent des BIP immer noch zu wenig für Bildung aus, der OECD-Durchschnitt liegt bei 6,2 Prozent. Das Einkommensgefälle zwischen Männern und Frauen hat sich im Gegensatz zu fast allen anderen untersuchten Ländern in Deutschland auf allen Bildungsniveaus noch vergrößert. Weitere Informationen, Webseite: Bildung auf einen Blick 2012,

Zusammenfassung, Pdf: PDF Bildung auf einen Blick 2012,

Und Pdf: Länderanalyse Deutschland. +++
Quellen: bundesverfassungsgericht.de, zarm.uni-bremen.de, senatspressstelle.bremen.de, destatis.de, oecd.org
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2012-09-09 ...Anteil weiblicher Führungskräfte steigt auf 30 Prozent. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen in der deutschen Privatwirtschaft ist im Jahr 2011 von 22 Prozent auf 30 Prozent im Jahr 2010 gestiegen. Die überwiegende Mehrheit aller Führungspositionen wird mit 70 Prozent immer noch von Männern eingenommen. In den Vorständen der 200 größten Unternehmen in Deutschland waren Frauen Ende 2011 mit 3 Prozent lediglich eine "Randerscheinung". Der Gender Pay Gap - der Graben zwischen den Verdiensten von Frauen und Männern - in Führungspositionen in der deutschen Privatwirtschaft verringerte sich im Durchschnitt von 30 auf 21 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle "Führungskräfte-Monitor 2012" des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Weitere Informationen, PDF: Führungskräfte-Monitor 2012 - Update 2001 - 2010

Und Pressemitteilung: Frauen in Führungspositionen: Positive Entwicklung auf unteren und mittleren Ebenen

... Bildung: Mit Pausen lernt sich's viel besser. Wie eine neue Studie der Unversity of New South Wales in Sydney herausfand, die Mitte August im Fachjournal Proceedings of the Royal Society veröffentlicht wurde, sollten sich Lernende zwischen Übungseinheiten unbedingt immer eine Pause gönnen, dauerndes Trainieren ohne Pause schadet dagegen dem Lernerfolg. Beim Angeignen neuer Fähigkeiten findet eine Neuverdrahtung im Gehirn statt, die so genannte "neue Plastizität". Diese Veränderungen im Gehirn werden durch Übertragung des Gelernten vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis veränkert. Erfolgt dies nicht, bleibt der Lernfortschritt kurzfristig oder fällt sogar aus. Bei diesem Konsolidierungsprozess spielen Pausen vom Lernen eine große Rolle. Aber auch Schlafmangel wirkt sich laut der Studie messbar negativ auf den Lernerfolg aus. Außerdem sollten Übungseinheiten hintereinander - mit einer Pause dazwischen - erfolgen, d.h. eine zweite neue Fähigkeit erst dann erlernt werden, wenn die erste gelernte neue Fähigkeit bereits verinnerlicht worden ist. Weitere Informationen, RSPB, Englisch: When more equals less: overstraining inhibits perceptual learning owing to lack of wakeful consolidation

Und Pressemitteilung, Englisch: Taking a break makes practice perfect
Quellen: diw.de, unsw.edu.au, rspb.royalsocietypublishing.org
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2012-09-07 ....EZB kauft unbegrenzt Staatanleihen. Am Donnerstag teilte EZB-Chef Mario Draghi nach der Sitzung in Frankfurt in einer Pressekonferenz die Entscheidung des EZB-Rats mit, die den unbegrenzten Ankauf von Staatsanleihen kriselender Eurostaaten durch die EZB als Stützungskäufe ermöglicht - Outright Monetary Transactions (OMT) genannt. Der Schritt war von Draghi bereits vor Wochen angekündigt worden, Kritik daran - vor einer möglichen Inflation im Euroraum sowie der Vermischung von Geldpolitik und Fiskalpolitik - kam vor allem aus Deutschland u.a. Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Die Entscheidung fiel im Rat mit einer Gegenstimme. Befürworter der Ankäufe sehen diese indes als vorübergehende, notwendige Maßnahme gegen die überhöhte Zinsen, die verschuldete Euro-Länder, wie derzeit Spanien und Italien, auf den Kapitalmärkten trotz Haushalts-Sanierungsmaßnahmen zahlen müssen. Prompt sanken nach der EZB-Entscheidung auf dem Geldmarkt die Zinsen für Spanien. DAX und US-Börsen reagierten zunächst mit einem Kursfeuerwerk. Weitere Informationen, ECB, 6. September, Englisch: Technical features of Outright Monetary Transactions

Und Rede Draghi: Statement to the press conference
Quellen: ecb.int, bundesbank.de
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2012-09-05 .... +++ Kurzmeldungen +++ Am Freitag streiken die Flugbegleiter bundesweit +++ . Die Flugbegleiter-Gewerktschaft UFO e.V. kündigte einen bundesweiten Streik für den kommenden Freitag an. +++ Zahl der Demenzkranken wächst um +40.000 pro Jahr +++ . Wie die Deutsche Alzheimer Gesellschaft am Dienstag meldete, wird nach einer aktuellen Berechnung in Deutschland die Zahl der Demenzkranken in den nächsten Jahrzehnten um +40.000 pro Jahr steigen und sich damit von derzeit 1,4 Millionen auf 3 Millionen im Jahr 2050 erhöhen. Weitere Informationen, PDF: Informationsblatt "Die Epidemologie der Demenz". +++ Jeder fünfte tödliche Verkehrsunfall endet an einem Baum +++. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, kam es bei jedem fünften tödlichen Verkehrsunfall im Jahr 2011 zu einem Aufprall auf einen Baum - ingesamt 821 Menschen verloren so ihr Leben - 87 Prozent davon auf Landstraßen. Bei vier von fünf tödlichen Unfällen mit Bäumen lag keine fremde Beteiligung vor. Insgesamt starben im Jahr 2011 4.009 Menschen bei 3.724 tödlichen Verkehrsunfällen. +++ Bauwirtschaft weiter im Aufwind +++. Trotz Konjunktureinbruch wächst das deutsche Baugewerbe weiter, bis Ende des Jahres geht die Branche von einem Umsatz von etwas mehr als 94 Milliarden Euro aus, eine Steigerung von +2,3 Prozent. Davon fallen auf den Wohnungsbau +6,7 Prozent und auf den Wirtschaftsbau +2,5 Prozent, nur der öffentliche Bau liegt mit -2,7 Prozent im Minus. Im Baugewerbe sind etwa 745.000 Beschäftigte tätig, +1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Das niedrige Zinsniveau sowie ein stabiler Arbeitsmarkt tragen zur positiven Entwicklung bei, so der Zentralverband Dt. Baugewerbe anlässlich der Herbstpresskonferenz des Verbandes. Der Verband übte gleichzeitig Kritik an den sinkenden öffentlichen Investitionen , vor allem am jahrelangen Investitionsstau bei kommunalen Verkehrsnetzen, durch deren mangelnde Funktionsfähigkeit die Mobilität inzwischen gefährdert sei. +++ Jugend-TV-Sender: Private kommen Öffentlich-Rechtlichen zuvor +++. Private wollen Jugend-TV-Sender an den Start bringen und kommen damit den Öffentlich-Rechlichen mit ähnlichen Plänen zuvor. Der MDR hatte sich im Juli 2012 für die Einführung eines "trimedialen öffenlich-rechtlichen Jugendkanals für die Zielgruppe ab 14 Jahre" stark gemacht, siehe: Wirtschaftswetter-News 2012-07-22. Nun sind werbfinanzierte Privatsender offenbar einen Schritt voraus, auch, was das Alter der Zielgruppe betrifft: Der von der Family Entertainment AG konzipierte Kinder- und Familienkanal "RiC" startet Über Satellit bereits Mitte September 2012. Folgen wollen laut Medienberichten die Mainstream Media AG in Zsuammenarbeit mit der m4e AG mit "YEP!" (Young Entertainment Programme), einem Programm speziell für Jungen über Kabel und Satellit. Der Kanal soll sich mit "Boy's Action-Programmen" an die für die Werbung attraktive Zielgruppe der 6- bis 13-Jährigen richten und im Frühjahr 2013 starten. +++ Mit Löchern Flugzeugtreibstoff sparen +++ . Das Projekt "LamAir" (Laminar Aircraft Research), dass zeigen sollte, wie Flugzeuge Treibstoff sparen können, findet nach drei Jahren Laufzeit heute seinen Abschluss. Das Team des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) konnte nachweisen, dass die dafür nötige Verringerung des Luftwiderstandes durch viele kleine Löcher in der Flugzeugaußenhaut plus einer Luftabsaugung erreicht werden kann - und zwar bis zu einer Verringerung des Gesamtwiderstands um rund -15 Prozent. Weitere Informationen, DLR: Löcher und Sauger sparen Flugzeug-Treibstoff. +++ Mehr Gebrauchtwagen verkauft +++. Wie der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. am Dienstag meldete, wechselten im August 2012 etwa 612.000 Gebraucht-Pkw den Besitzer, +3,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat August 2011. Seit Jahresbeginn wurden insgesamt rund 4,7 Millionen gebrauchte Wagen auf neue Besitzer umgeschrieben, ein Pluss von +3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dagegen entwickelte sich der Neuwagenmarkt rückläufig: Die Zahl der Neuzulassungen im August 2012 lag bei 226.000 - ein Minus von -4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von Januar bis August 2012 wurden insgesamt 2,1 Millionen Neu-Pkw zugelassen, ein Minus von -0,6 Prozent im Vorjahresvergleich. +++
Quellen: ufo-online.com, deutsche-alzheimer.de, destatis.de, zdb.de, mdr.de, rictv.de, mainstream-media.org, digitalfernsehen.org, dlr.de, kfzgewerbe.de
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2012-09-03 .... +++ Kurzmeldung: Flugbegleiter streiken in Berlin, Frankfurt und München +++ . Die Gewerkschaft UFO e.V. rief ihre Mitglieder zum Streik auf, am Dienstag, 4. September von 5:00 bis 13:00 Uhr in Berlin und von 6:00 bis 14:00 Uhr in Frankfurt a.M.. Update 04-09-2012: Ab 13:00 Uhr soll auch München bestreikt werden.

...Renten-Desaster: Ab 2030 droht massenhafte Altersarmut. Den Babyboomern droht in der Rente massenhafte Altersarmut. Nach neuesten Zahlen aus dem Bundesarbeitsministerium werden Arbeitnehmer mit einem Bruttoeinkommen bis 2.500 Euro monatlich und mit 35 Jahren Beitragszeit ab dem Jahr 2030 in etwa eine Rente in Höhe der Grundsicherung von derzeit 688 Euro im Monat erhalten - und damit ein Fall fürs Sozialamt. Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU) spricht im Zusammenhang mit ihrer geplanten Zuschussrente dabei von "Gerinverdienern", die 30 Jahre lang fleißig arbeiteten und in die Rentenkasse einzahlten, dem Staat nie auf der Tasch lagen - diesen soll mit der von der Leyenschen Zusschussrente "geholfen" werden, die Rente damit bis zu 850 Euro monatlich aufgestockt werden können. Die anderen sollen privat vorsorgen. Kurz zuvor hatte das Bundeskabinett erst die Absenkung des Rentenbeitragssatzes von derzeit 19,6 Prozent auf 19,0 Prozent ab 1. Januar 2013 beschlossen. Laut den Zahlen werden allerdings keineswegen nur "Geringverdienter" oder Mütter mit Erwerbsausfallzeiten, sondern etwa 36 Prozent aller gegenwärigen Arbeitnehmer von Altersarmut betroffen sein - darunter auch massenhaft Vollzeitbeschäftigte, die 30 bis 40 Jahre durchgehend gearbeitet haben, aber nur bis 2.500 Euroe brutto im Monat verdienen. Als Grund des drohenden Renten-Desasters der nächten Ruheständlergeneration gilt die Absenkung des Rentenniveaus im Rahmen der Rentenreformen von jetzt 51 Prozent auf 43 Prozent ab 2030. Betroffen sind von solchen Armutsrenten viele Berufgruppen - z.B. verdienen im Jahr 2012 laut www.lohnspiegel.de eine Krankenschwester, ein Krankenpfleger durchschnittlich 2379 Euro brutto im Monat. Eine Altenpflegerin, ein Altenpfleger bekommen laut Lohnspiegel 1.877 brutto im Monat. Der Durchschnitts-Bruttoverdienst von Großhandelskaufleuten im Jahr 2010 streift die Altersarmutsgrenze mit montaltich 2.592 Euro, immerhin, nach 20 Jahren Berufserfahrung liegt der Verdienst bei durchschnittlich 3.196 brutto, pro Monat, dürfte in der Rente damit jedoch ebenfalls nur wenig über dem Grundsicherungsniveau liegen. Etwas mehr verdienen im Durchschnitt u.a. Bank-, Versicherungs- und Industriekaufleute sowie ganz knapp die Buchhalter, doch darunter liegen Bürokaufleute, Lagerwirtschaftler, Einzelhandelskaufleute und Verkäuferinnen - und damit liegen sie auch deutlich unter einer auskömmlichen Rente.
Quellen: bmas.de, lohnspiegel.de, ufo-online.com
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2012-09-01 .... +++ Kurzmeldungen +++ . Glühlampen-Aus auch für 25 und 40 Watt +++. Ab dem heutigen 1. September tritt die vierte und damit letzte Stufe des Glühbirnenverbots in Kraft. Damit dürfen nach den 60-Watt nun auch 25- bis 40-Watt-Glühbrinen nicht mehr hergestellt werden. Alte Lagerbestände kann der Handel noch verkaufen. Weitere Informationen und Tipps der Verbraucherzentrale Hamburg, u.a. auch zum zur Entsorgung von Ernergiesparlampen: (Ursprünglicher Verweis) www.vzhh.de/energie/129550/gluehlampe-ade.aspx - Glühlampe ade. +++ Novellierung des Verbraucherinformationsgesetzes tritt in Kraft. Ebenfalls zum 1. September tritt das novellierte Verbraucherinformationsgesetz in Kraft, das u.a. nun eine Veröffentlichungspflicht (durch die überwachenden Länder-Behörden) aller Rechtsverstöße und Grenzwertüberschreitungen bei Lebensmitteln vorsieht. Außerdem werden Auskunftsgesuche von Verbrauchern billiger. Weitere Informationen: (Ursprünglicher Verweis) http://www.bmelv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2012/233-VIG.html - Mehr Informationen, schneller und kostengünstiger. +++ Warteschleifen sollen bald Vergangenheit sein +++. Kostenpflichtige Telefon-Warteschleifen von Sonderrufnummern (0180 und 0900) sollen (mit Ausnahmen) laut dem novellierten, seit bereits Mai 2012 greifendem Telekommunikationsgesetz ab dem 1. September 2012 für den Anrufenden in den ersten 120 Sekunden kostenfrei sein - und ab 1. Juni 2013 komplett wegfallen. +++ Bundeskabinett beschließt Einführung eines Leistungsschutzrechts für Verlage +++. Am Mittwoch hatte das Bundeskabinett die Einführung eines so genannten Leistungsschutzrechtes für Presseverleger beschlossen, mit dem Internet-Suchmaschinen zur Zahlungspflicht für die Nutzung von Presseerzeugnissen im Internet heranzgezogen werden - und die Verlage an den Gewinnen von Internet-Diensten beteiligt werden sollen. Der Gesetzesentwurf ist heftig umstritten. So sieht der Bundesverband deutscher Pressesprecher die freie Pressearbeit bedroht. Der Verband der deuten Internetwirtschaft e.V. eco sieht vor allem das Problem jahrelanger Rechtsunsicherheit, weil auch dieser dritte Versuch eines Gesetzestextes zahlreiche, Zitat "völlig unbestimmte Begriffe", Zitatende, verwende, deren Klärung allein den Gerichten überlassen werde. In der Gesamtschau, so eco weiter in einer Stellungnahme, werden, Zitat: "die Verlage nun ganz massiv den freien Informationsfluss im Internet stören können", Zitatende. Auch der Verband Bitkom kritisiert den Gesetzesentwurf scharf, der nach seiner Ansicht lediglich eine, Zitat "rückwärtsgewandte Verteidigungschlacht" der Verlage unterstütze, die nicht zu gewinnen sei. Weitere Informationen, PM Bundesjustizministerium (BMJ): (Ursprünglicher Link) www.bmj.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2012/20120829_Leistungsschutzrecht_fuer_Presseverleger.html - Leistungsschutzrecht für Presseverleger und, PDF: (Ursprünglicher Verweis) http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/RegE_LSR.pdf - Entwurf eines Siebenten Gesetzes zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes. +++ Republikaner küren Mitt Romney +++ . Am Donnerstag kürten die Republikaner in Tampa, Florida ihren Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney für die US-Wahlen am 6. November 2012. Romney erklärte einen Fünf-Punkte-Plan umsetzen zu wollen, u.a. die Halbierung der Arbeitslosigkeit, im Fall seines Wahlsiegs. +++ Grünenthal entschuldigt sich erstmals für Contergan +++ . Das Pharmaunternehmen Grünenthal entschuldigte sich 50 Jahre nach dem Contergan-Skandal erstmals öffentlich bei den Betroffenen, deren Müttern sowie für sein eigenes jahrzehntelanges Schweigen und weihte in Stolberg/Rheinland ein Denkmal ein. Weitere Informationen, Rede des Vorstandsvorsitzenden Dr. Harald F. Stock: (Ursprünglicher Link) http://www.contergan.grunenthal.info/grt-ctg/GRT-CTG/Stellungnahme/Rede_anlaesslich_Einweihung_des_Contergan-Denkmals/ - Rede anlässlich des Contergan-Denkmals. +++ Gewerbsmäßige Hilfe zum Suizid soll bestraft werden +++ . Ebenfalls am Mittwoch hatte das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf beschlossen, der die gewerbsmäßige Hilfe zum Suizid bestrafen soll. Diese würde laut Bundesjustizministerium die Menschen dazu verleiten, sich das Leben zu nehmen. Alte und kranke Menschen hätte möglicherweise das Gefühl dieses "Angebot" annehmen zu müssen, um ihrem Umfeld nicht zur Last zu fallen, sagte Bundesjustizminister Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) zu dem Entwurf. Die Suizid-Hilfe durch Angehörige und "andere dem Sterbewilligen nahestehende Personen", u.a. Ehe- und Lebenspartner oder enge Freunde sollen jedoch in "engen Ausnahmen" von der Strafbarkeit verschont werden. Weitere Informationen, PDF: (Ursprünglicher Link) http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/RegE_Gesetzes_zur_Strafbarkeit_der_gewerbsmaeßigen_Foerderung_der_Selbsttoetung.pdf - Entwurf eines Gesetzes zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbstötung. +++ Transplantation: Schweiz beschließt Befragung von Angehörigen bereits vor Hirn-Tod +++. In einer Teilrevision des Transplantationsgesetzes von 2008 änderte die Schweiz den Zeitpunkt der Angehörigenbefragung, wenn vom potenziellen Spender keine eigene Erklärung zur Organspendebereitschaft vorliegt. Laut Novellierung muss nicht in jedem Fall von schwer hinrverletzten Patienen erst der Hirntod festgestellt werden, bevor die Angehörigen zum Einverständnis zur Organentnahme gefragt werden, sondern bereits zu dem Zeitpunkt, wenn beschlossen worden ist, die lebenserhaltenden Maßnahmen abzubrechen. Desweiteren wird die Zuteilung von Organen auf Grenzgänger ausgeweitet, wenn sie in der Schweiz krankenversichert sind, und damit den Personen mit Wohnsitz in der Schweiz gleichgestellt. Weitere Informationen: (Ursprünglicher Link) http://www.bag.admin.ch/transplantation/00694/01739/11989/index.html - Teilrevision des Tranplantationsgesetzes

...Die Stille Strom-Gesellschaft - Wirtschaftsförderung per Stromrechnung. Die etwa 41 Millionen privaten Haushalte in Deutschland finanzieren mit rund 2,50 Euro pro Monat die Lasten der Ernegiewende für die deutsche Industrie - laut BDI-Präsident Hans-Peter Keitel, Zitat "ein guter Beiträg für die Arbeitsplätze in Deutschland", Zitatende. Der Betrag könnte in den nächsten Jahren möglicherweise noch deutlich steigen. Wie aus einer Kleinen Anfrage der Grünen-Fraktion hervorgeht, über die am Donnerstag bereits die Süddeutsche Zeitung berichtet hatte, haben bis zum Stichtag im Juni 2012 2023 Firmen eine Ermäßigung, einseitig zu Lasten der Verbraucher und kleiner Unternehmen, beantragt, doppelt so viele wie noch im Jahr 2011. In den Genuss der nicht unumstrittenen Befreiungsregel von der EEG-Umlage kommen seit dem 1. Januar 2012 auch Unternehmen, die Entlastung für einen Stromverbrauch von bereits einer Gigawattsunde pro Jahr beantragen, vor Januar 2012 lag die Grenze noch bei 10 GWh pro Jahr. Weitere Informationen: Antwort der Bundesregierung und BAFA: (Ursprünglicher Link) http://www.bafa.de/bafa/de/energie/besondere_ausgleichsregelung_eeg/index.html - Besondere Ausgleichsregelung sowie, Pressemitteilung BDI: (Ursprünglicher Link) http://www.bdi.eu/Statements_Keitel_Energietreffen.htm - Energiewende-Treffen im Kanzleramt - Keitel warnt vor steigenden Strompreisen.
~~~ Kommentar ~~~ Dass die deutschen Privat-Haushalte und kleinen Unternehmen dermaßen selbstlos im Alleingang - sowie ungefragt - die gebeutelte deutsche Industrie per "Strom-Soli-Zuschlag" international wettbewerbsfähig und damit handlungsfähig und aufrecht halten, ist wirklich rührend. Ehrenhaft hingegen wäre es gewesen, diese nun allzu offensichtlich auf Sozialstromtarife angewiesene Industrie hätte ihren noblen Unterstützern wenigstens kaufmännisch gedankt - und würde diese außerordentlich gut besetzte "Stille Gesellschaft" nicht nur an ihren Stromrechnungen, sondern mit deren Einlage auch an ihren Gewinnen beteiligen. Kommentar: Angelika Petrich-Hornetz
Quellen: bundestag.de, bafa.de, bdi.eu, vzhh.de, bmj.de, bdp-net.de, eco.de, mittromney.com, contergan.grunentahl.info, bmj.de, bmelv.de, admin.ch
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©Foto, Text: Angelika Petrich-Hornetz
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