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Wirtschaftswetter      Wirtschaftswetter-Schwerpunktthema: Multitasking


Liebe Leserinnen und Leser,

Wirtschaftswettter-Ressort Newswillkommen in der Sommerausgabe 2016 der Wirtschaftswetter-Nachrichten. Die aktuellen Wirtschaftswetter-News des laufenden Monats. Die Nachrichten aus den Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten - und im Archiv.

News - Nachrichten 8/2016
August 2016

Hier könnte Ihre Anzeige stehen2016-08-30... EU vs. Apple - Irland soll Milliarden Steuervergünstigungen nachfordern. Die EU-Kommission hält Irland vor, dem Konzern Apple Steuervergünstigungen in Höhe von bis zu 13 Milliarden Euro rechtwidrig gewährt zu haben und forderte Irland auf, diese nun als Nachforderung bei dem Unternehmen einzutreiben. EU-Mitgliedsstaaten dürfen einzelnen Unternehmen keine Steuervergünstigungen einräumen, so ist es in der EU-Beihilfevorschrift festgelegt, erläuterte EU-Wettbewerbskommissarin Vestager. Eine Prüfung hatte indes ergeben, dass Apple in Irland über mehrere Jahre "erheblich" weniger Steuern bezahlte als andere Unternehmen. Durch diese selektive steuerliche Behandlung zahlte der Konzern im Jahr 2003 nur einen effektiven Körpersteuersatz von einem Prozent. Die beihilferechtliche Prüfung wurde 2014 eingeleitet und stellte bei zwei Steuerbescheiden eine erhebliche Verringerung der Steuerlast "in künstlicher Weise" ab dem Jahr 1991 fest. Nahezu sämtliche erwirtschafteten Gewinne zweier in Irland ansässigen Apple-Unternehmen wurden dabei laut EU-Kommission einem lediglich auf dem Papier bestehenden Verwaltungssitz zugeordnet, der solche Gewinne nicht hätte erwirtschaften können. Eine Rückforderung unzulässiger staatlicher Beihilfen kann von der EU-Kommission für deinen Zeitraum von 10 Jahren vor ihrem ersten Auskunftsersuchen angeordnet werden. In diesem Fall wurde erstmals 2013 um Auskunft ersucht. Damit muss Irland die von Apple nicht entrichteten Steuern in den Jahren 2003 bis 2014 von dem Unternehmen nachfordern. Weitere Informationen: Irland muss bis zu 13 Milliarden Euro Steuern von Apple nachfordern
Quellen: ec.europa.eu
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2016-08-26... Deutschland wächst wieder - 82,2 Millionen Einwohner. Wie das Statistische Bundesamt heute Morgen mitteilte, nahm im Jahr 2015 die Gesamtbevölkerung in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um +978.000 Personen und damit um +1,2 Prozent zu und lag am Jahreende bei 82,2 Millionen Einwohnern. Es handelt sich damit um den höchsten Bevölkerungszuwachs seit 1992 (+700.000). Grund für den Bevölkerungsanstieg ist der hohe Wanderungsüberschuss (2015: +1.139.000 Personen, 2014: +500.000). Im Jahr 2015 starben +188.000 Personen mehr als geboren wurden. Das Geburtendefizit erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr somit um -153.000. Der Bevölkerungszuwachs zeigte sich in allen Bundesländern, besonders hoch fiel dieser in den bevölkerungsreichsten Bundesländern Nordrhein-Westfalen mit +227.000 und Bayern mit +152.000 Personen aus. Bezogen auf die in den Bundesländern lebende Bevölkerung fiel der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr besonders stark in Baden-Württemberg und in Bremen mit jeweils +1,5 Prozent sowie in Berlin, Hamburg und Hessen mit jeweils +1,4 Prozent aus. Den niedrigsten Bevölkerungszuwachs hatten die Bundesländer Sachsen-Anhalt (+0,4 Prozent) und Thüringen (+0,6 Prozent). Am Ende des Jahres 2015 lebten in Deutschland 8,7 Millionen ausländische Staatsbürgerinnen und -bürger und damit +14,7 Prozent mehr als im Vorjahr 2014 und 73,5 Millionen Deutsche und damit -0,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Ausländeranteil (pro 100 Einwohner) erhöhte sich damit von 9,3 Prozent im Jahr 2014 auf 10,5 Prozent im Jahr 2015. Weitere Infos, Tabelle der Bundesländer, destatis: 82,2 Millionen Einwohner am Jahres-ende 2015 - Bevölkerungszuwachs durch hohe Zuwanderung
Quellen: destatis.de
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2016-08-23... Zuwanderung und Erwerbstätigkeit. Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, lag die Erwebstätigenquote der nicht in Deutschland geborenen Zuwanderer im Alter zwischen 20 und 64 Jahren im Jahr 2014 bei 69 Prozent. Das sind etwa zehn Prozent weniger als die Erwerbstätigenquote der einheimischen Bevölkerung von 79,6 Prozent in derselben Altergruppe. Mit Grundkenntnissen in der deutschen Sprache ausgestattet waren lediglich 52,3 Prozent der Zuwanderer erwerbstätig. Dagegen rückte bei Zuwanderern mit fließenden Deutschkenntnissen die Erwerbstätigenquote von 77,3 Prozent (um ein Drittel höher als nur mit Grundkenntnissen) fast auf das Niveau der Erwerbstätigkeit der einheimischen Bevölkerung. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, spielt der Spracherwerb besonders bei im Ausland geborenen Frauen eine wichtige Rolle: Mit Grundkenntnissen in Deutsch waren lediglich 36,1 Prozent erwerbstätig, mit fließenden Deutschkenntnissen indes 72,2 Prozent. Die Erwerbstätigenquote der einheimischen Frauen lag im Jahr 2014 bei 75,9 Prozent.
Weitere Informationen, destatis: 69 % der Zuwanderer waren 2014 erwerbstätig und im STATmagazin der Beitrag: Zuwanderer: Gute Deutschkenntnisse sind der Schlüssel zum Arbeitsmarkterfolg
Quellen: destatis.de
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2016-08-19... Kurzmeldungen +++Goldman-Studie setzt Autobranche unter Druck +++ Eine neue Kurzstudie von Goldman-Sachs vom Freitag setzte die Autohersteller und Zulieferer unter Druck. Dabei hatte Goldmann bereits 2015 in der Analyse Cars 2025 die Entwicklung zu gesättigten Märkten in Europa und den USA beschrieben. U.a. heißt es da, dass auf den für Autobauer künftig lukrativeren Märkten in den sich entwickelnden Ländern vor allem erschwingliche und kleine Automodelle nachgefragt werden. +++ Postbank: Kostenlos nur noch für Besserverdiener oder bis 22 Jahre +++. Die Postbank verabschiedet ab 1. November 2016 weitestgehend von ihren Gratis-Girokonten und begründet diesen Schitt mit der Niedrigzinspolitik der EZB. Künftig kommen nur noch Kontennutzer, die bis zu 22 Jahre alt sind oder die einen monatlichen Eingang von 3000,-Euro verbuchen können, in den Genuss eines kostenlosen Giro-Kontos. Alle anderen zahlen Gebühren, die je nach gewähltem Konten-Modell unterschiedlich ausfallen. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Postbank ab 1. November mit neuem Kontomodell. +++ Welttag der humanitären Hilfe - Wo bleibt der Zugang für Helfer in Syrien?+++ . Anlässlich des heutigen "Welttags der humanitären Hilfe" forderten EU-Vertreter erneut einen ungeingeschränkten Zugang zu Hilfsbedürftigen in Syrien. Am heutigen Tag werden die zahllosen Helfer geehrt, die zum Teil unter Einsatz ihres Lebens, Menschen in Not helfen, retten und unterstützen. +++ Öffentliche Konsultationen - DIHK fordert mehr Stimmengewicht für Interessensvertreter gegenüber Privatpersonen +++ . Der Deutsche Industrie- und Handelkammertag (DIHK) lobt die öffentlichen Konsultationen der EU-Kommission, die per Online-Fragebogen die Meinung der breiten Öffentlichkeit einholt, bevor sie politische Strategien und Gesetzesvorschläge entwickelt, wünscht sich jedoch eine Begrenzung auf wesentliche Fragen, eine Veröffentlichkung in allen Amtsprachen sowie eine höhere Gewichtung der Stimmen von Interessensvertretern gegenüber der von Privatpersonen. +++ DMKG - Erste Leitlinie zu Entspannungsverfahren und Verhaltstherapie bei Migräne +++ Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG) hat eine erste Leitlinie zu Entspannungsverfahren und verhaltenstherapeutischen Interventionen zur Behandlung der Migräne herausgegeben. Ziel von Entspannungsverfahren, Beratung und Edukation ist es, die Betroffenen zu Experten für ihre Erkrankung zu machen und einen souveränen Umgang mit dieser zu vermitteln. Weitere Informationen, PDF: Leitlinie der Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. +++ .
Quellen: goldmansachs.com, postbank.de, ec.europa.eu, dihk.de, dmkg.de
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2016-08-18... Kurzmeldungen +++. Unicef bittet um Spenden für Aleppo. Die Kinderschutzorganisation UNICEF bittet um Spenden für Aleppo, vorangiges Ziel ist es, die Versorgung mit Trinkwasser wiederherzustellen, weitere Informationen: unicef - Alelppo. +++ Britische Regierung will EU-Forschungsförderungen fortsetzen +++ . Vergangene Woche teilte die britische Regierung mit, die Förderungen aus dem EU-Forschunsprogramm Horizont 2020 für die britischen Teilnehmer nach dem EU-Austritt mit eigenen Mitteln fortzuführen. Aus dem Programm fließen zwischen 2014 und 2020 europaweit Gelder für Forschung und Innovation in Höhe von rund 80 Milliarden Euro. Großbritannien konnte von den bisher ausgezahlten Geldern 15,5 Prozent einwerben und galt damit als größter Nutznießer des Programms. Weitere Informationen, Englisch: Safeguarding funding for research and innovation. +++ Schadprogramm - gefälschte Pokemon Go-Version unterwegs +++ . Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Verlag Heise berichten, tarnt sich eine aktuelle Schadsoftware als Pokemon Go für Windows. Die so genannte Ransomware verschlüsselt nach dem ersten Ausführen Daten und fordert Lösgeld . Darüber hinaus erlaubt sie Angreifern Zugriff auf das System zu einem späteren Zeitpunkt und das Schadprogramm kann sich selbst auf Datenträger kopieren, um sich weiterzuverbreiten. BSI-Tipps und Infos: Ransomware: Erpresserische Schadprogramme. Außerdem weist das BSI anlässlich der noch bis zum 21. August in Köln laufenden Computerspielemesse GamesCom darauf hin, bei aller Begeisterung nicht die Sicherheit zu vergessen und gibt dazu Hinweise: Computerspiele. +++
Quellen: unicef.de, gov.uk., heise.de, bsi-fuer-buerger.de
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2016-08-17... Kurzmeldungen +++. +++ 145.555 junge Menschen suchen noch eine Ausbildungsstelle +++ . Wie die Bundesarbeitsagentur heute mitteilte, suchen aktuell noch 148.555 junge Menschen einen Ausbildungsplatz. Auf der anderen Seite sind noch 172.000 Lehrstellen unbesetzt. Besonders hoch fallen die unbesetzten Lehrstellen in den Berufen Kaufleute im Einzelhandel, Verkäuer/in, Köchin/Koch und Bürokaufleute aus. Doch in nahezu allen Berufsfeldern bieten sich für Bewerber/innen noch gute Chancen, da viele Betriebe noch im September und Oktober einstellen oder Lehrverträge in der Probezeit wieder gelöst werden - darauf weist die BA ausdrücklich hin. +++ Wo Wohnen wirklich teuer ist +++ . Das Institut der deutschen Wirtschaft (IWD) in Köln setzte die Mieten ins Verhältnis zum Einkommen und stellte fest, wer 25 Prozent seines (vor Ort durchschnittlichen) Einkommens für die Miete ausgibt, wohnt am teuersten in 1. Trier, 2. Freiburg im Breisgau 3. Heidelberg 4. Würzburg und 5. in Berlin und am günstigsten in 1. Mülheim an der Ruhr 2. Wolfsburg 3. Chemnitz 4. Remscheid und 5. Solingen. Weitere Informationen, IWD: Teures Wohnen? +++ Klimaschutzreport Luftfahrt +++ Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) veröffentlichte heute seinen "Klimaschutzreport 2016", demnach die deutschen Airlines im Jahr 2015 3,63 Liter Kerosin pro Passagier auf 100 Kilometer Strecke verbraucht haben,. Seit 2009 sank der Treibstoffverbrauch um jährlich -1,69 Prozent. Die deutschen Flughäfen konnten ihre spezifischen CO²-Emissionen zwischen 2010 und 2014 um mehr als -21 Prozent senken. Die deutsche Flugsicherung konnte die durchschnittliche Abweichung von der Ideallinie einer Flugstrecke in den vergangenen fünf Jahren um -31 Prozent verringern, womit allein 2015 -65.000 Tonnen weniger CO² ausgestoßen wurden. Insgesamt hat der innerdeutsche Flugverkehr im Jahr 2014 2,2 Millionen Tonnen CO² ausgestoßen, ein Anteil von 0,28 Prozent an den gesamten CO²-Emissionen in Deutschland. +++ Neues Baumaterial Carbonbeton +++. Auf dem Symposium Bau innovativ Anfang November in Fürstenfeldbrück wird Referent Roy Thyroff den neuen Verbundwerkstoff Carbonbeton vorstellen, der eine filigranere Bauweise ermögliche. +++Gehäkelte Topflappen werden nicht von der EU verfolgt +++ . Wie die Vertretung der Europäischen Union in Deutschland heute mitteilte, werden selbst gehäkelte Topflappen keinesfalls der bereits Anfang 2014 beschlossenen "Verordnung 216/425 über persönliche Schutzausrüstung" zum Opfer fallen und damit verboten, wie einigen Medien zu entnehmen war, sondern die Verordnung gelte ausschließlich für kommerziell vermarktete Ofen- und Grillhandschuhe, eingschlossen Backhandschuhe. Dagegen gelten selbst gehäkelte Topflappen, die auf dem Basar verkauft werden, als Dekoartikel, die nicht als persönliches Schutzausrüstung gelten. Weiere Informationen: Klarstellung: Keine Gefahr für Topflappen durch EU +++
Quellen: arbeitsagentur.de, iwd.de, bdl.aero, bayern-innovativ.de, ec.europa.eu
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2016-08-16... Syrien: Katastrophe in Aleppo . Während Außenminister Steinmeier an Russland appelliert, mehr als die zuvor angebotene Waffenruhe von drei Stunden täglich zu ermöglichen. lehnt dies sein russischer Amtskollege Lawrow ab. Die russische Regierung befürchtet, längere Feuerpausen würden zum Einschmuggeln von Waffen genutzt, Derweil wird die Lage in der unter Dauerbeschuss stehenden und eingekesselten Stadt für die Menschen immer unterträglicher, die inzwischen unter einem extremen Mangel selbst des Notwendigstens wie Trinkwasser leiden. Zuvor hatten Hilferufe aus Aleppo, u.a. von den wenigen dort noch tätigen Ärzten Regierungen, u.a. auch die deutsche, und die Öffentlichkeit erreicht. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) äußerte bereits Anfang August die Befürchtung, dass sich die Lage ohne die Einrichtung von Korridoren, durch die Bewohner die Stadt verlassen könnten und Helfer Zugang erhielten, in Kürze zu einer großen humantiären Katastrophe entwickelt. Die scheint nun eingetreten zu sein, U. a. können Verletzte in immer mehr abgeriegelten Stadtvierteln kaum noch not-versorgt werden, da auch Krankenhäuser beschossen und damit Patienten und medizinisches Personal getötet und verletzt wird, das in der ganzen Stadt dringend benötigt wird. Rund 1,5 Millionen Menschen harren in der Stadt aus, von allen Seiten den gegenseitigen Angriffen zwischen syrischer Regierungstruppen, Rebellen- und Terror-Gruppen inklusive dieser oder jener Unterstützung durch ausländische Interessensgruppen ausgesetzt. Mehr als die Hälfte der syrischen Bevölkerung, rund 12 Millionen Syrer befinden sich derzeit auf der Flucht innerhalb Syriens oder im Ausland, der Krieg in Syrien tobt inzwischen seit fünf Jahren.
Quellen: bundesregierung.de, drk.de, auswaertiges-amt.de
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2016-08-13... Strafen für Unfall-Gaffer - Gesetzentwurf vorgelegt. Beim Deutschen Bundestag ist der Gesetzentwurf (18/9327) des Bundesrates eingegangen, der gegen das Gaffen bei Unfällen vorgehen soll. Bislang machte sich nur strafbar, wer gewältigtätig oder durch Androhung von Gewalt Rettungsarbeiten behinderte. Mit dem neuen Gesetzentwurf soll der neu eingefügte Paragraf 115 dafür sorgen, dass auch bestraft wird, wer "bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not Hilfleistende wie Feuerwehr, Katastrophenschutz oder Rettungsdienste behindert", und zwar mit einer Freiheitstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe. Damit were auch "bloßes Sitzen- oder Stehenbleiben" an Unfallorten als Straftatbestand erfasst, erklärte der Bundesrat. Daneben soll auch der strafrechtliche Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts auf das Herstellen und Verbreiten bloßstellender Bildaufnahmen auf verstorbene Personen erweitert werden, das bislang nur für lebende Personen gilt - durch eine entsprechende Erweiterung des Paragrafen 201 a.
Quellen: bundestag.de
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2016-08-12... BIP im zweiten Quartal +0,4 Prozent . Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte ist die deutsche Wirtschaft - preis-, saison- und kalenderbereinigt - im 2. Quartal 2016 um +0,4 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2016 gestiegen. Die positiven Impulse kamen vor allem aus dem Außenbeitrag, während die Importe im zweiten Quartal leicht nachließen, und dem privatem Konsum sowie den staatlichen Konsumausgaben. Wachstumsbremsend wirkten sich dagegen schwache Bruttoinvestitionen aus, inbesondere in Ausrüstung und Bauten, in die im 1. Quartal deutlich stärker investiert worden war (BIP 1. Quartal: +0,7 Prozent). Im Jahresvergleich kletterte des Bruttonlandsinlandsprodukt (BIP) im 2. Quartal 2016 - preisbereinigt - sogar um +3,1 Prozent - und damit so stark wie seit 5 Jahre nicht mehr, kalenderbereinigt um +1,8 Prozent. Diese Wirtschaftsleistung wurde von 43,5 Millionen Erwerbstätigen im Inland erbracht. Weitere Informationen, destatis: Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal 2016 um 0,4 % gestiegen

...Verbraucherpreise Juli 2016 . Wie das Statistische Bundesamt ebenfalls am Freitag mitteilte, sind in Deutschland die Verbraucherpreise im Juli 2016 um +0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Juli - und damit zum dritten Mal in Folge - gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat kletterte der Verbraucherpreisindex um +0,3 Prozent. Während zur Preisdämpfung binnen Jahresfrist vor allem die Energiepreise (-7,0 Prozent) beitrugen, stiegen die Preise für Strom binnen Jahresfrist um +0,7 Prozent und die Preise für Nahrungsmittel stiegen im Vergleich zum Juli 2015 um insgesamt +1,1 Prozent, u.a. Gemüse um +8,6 Prozent, darunter Karoffeln (+18,3 Prozent). Auch Obst verteuerte sich im Jahresvergleich um +6,2 Prozent, außerdem Fisch und Fischwaren (+3,6 Prozent). Günstiger wurden insbesondere Molkereiprodukte (-6,8 Prozent), außerdem Kaffee, Tee und Kakao (-3,9 Prozent). Höhere Preise wurden auch für Dienstleistungen (insgesamt +1,4 Prozent) fällig. Weitere Informationen, destatis: Verbraucherpreise Juli 2016: +0,4% gegenüber Juli 2015.
Quellen: destatis.de
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2016-08-09... Kurzmeldungen +++ Mehr Einbürgerungen von Briten +++ . Wie aus der Antwort (18/9308) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18/9181) der Fraktion Bündnis90/Die Grünen hervorgeht, wurden innerhalb von 15 Jahren (1. Januar 2000 bis 31. Dezember 2015) ingesamt 5.071 Briten eingebürgert, wobei die Zahl der eingebürgerten Briten jedes Jahr kontinuierlich anstieg, zuletzt waren es im Jahr 2015 620. Ingesamt lebten ausweislich des Ausländerzentralregisters bis Ende Mai 2016 107.074 britische Staatsangehörige in Deutschland. +++ Kraftraining oder Ausdauersport? +++ . Die Deutsche Herzstiftung hat die noch unveröffentliche Studie mit dem Titel Differentielle Effekt von Ausdauer-, Intervall- und Krafttraining auf die zelluläre Seneszenz des Kardiologen Dr. Christian Werner und Kollegen vom Universitätsklinikum des Saarlandes Homburg/Saar mit dem "Wilhelm P. Winterstein-Preis" ausgezeichnet. In der Studie konne nachgewiesen werden, dass moderater Ausdauersport und hochintensives Intervalltraining dem reinen Kraftraining überlegen sind, wenn es um das Bremsen des Alterungsprozesses von Zellen und Organismus geht. Entscheidend ist dabei die Telomeraseaktivität. Demnach kann Kraftraining das Ausdauertraining durchaus sinnvoll ergänzen, aber nicht ersetzen. Weitere Informationen, Dt. Herzstiftung, Pressemitteilung: Ausdauersport oder Krafttraining: Was bremst den Alterungsprozess am stärksten? . +++ Europa-Rat - Keine Strafen für Spanien und Portugal ab +++ . Der Europa-Rat folgt der Empfehlung der EU-Kommission, von Geldbußen gegen Spanien und Portugal aufgrund von Verstößen gegend den Stabilitäts- und Wachstumspakt abzusehen und neue Konsolidierungswege für beide Länder zu ermöglichen. Gleichzeitig fordert der Rat beide Länder dazu auf, ihre Defizite zu beseitigen, außerdem wird für 2017 ein teilweises Aussetzen von Zahlungen aus dem Europäischen Struktur- und Investitionsfond (ESI-Fonds) vorgeschlagen. Um diese Aussetzung aufzuheben, müssen Spanien und Portugal nun wirksame Maßnahmen ergreifen und darüber bis zum 15. Oktober 2016 Bericht erstatten. Weitere Informationen, EU-Vertretung Deutschland: Stabilitäts- und Wachstumspakt: EU-Finanzminister verabschieden Empfehlungen für Spanien und Portugal. +++ Ehrenamtliche Experten begleiten junge Flüchltinge in Ausbildung +++ . Seit August 2016 stehen ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren des "Senior Experten Service (SES)" jungen Flüchltingen zur Seite, die eine berufliche Ausbildung anstreben. Die Senior-Experten kooperieren dabei mit den bundesweit 29 "KAUSA"-Servicestellen< des Bundesbildungsministeriums, die Jugendliche bereits seit 2013 in Ausbildungsfragen unterstützen, u.a. mit Erstinformationen, Beratung und Vermittlung. Weitere Informationen: Unterstützung vor Ort - die KAUSA Servicestellen +++ Terror beeinflusst Reiseplanungen, gereist wird trotzdem +++ . Wie die Tourismus-Messe ITB und der IPK-International heute mitteilten, wirkt sich die allgegenwärtige Terrorgefahr zunehmende auf die Urlaubsplanung aus. Das Sicherheitsimage der Reisziele wird dabei immer wichtiger. Dramatische Buchungsrückgänge haben gegenwärtig die Türkei und Ägypten zu verzeichnen. Dagegen ist Timmendorfer Strand an der deutschen Ostseeküste inzwischen so gut wie komplett ausgebucht. Während die Reiseziele von den Touristen nun sorgfältiger ausgesucht werden, bleibt die Reistätigkeit ins Ausland ingesamt hoch bzw. fällt sogar höher aus als im vergangenen Jahr. Der Zuwachs an Auslandsreisen bei den Euorpäern beträgt im Jahresvergleich +2 Prozent und weltweit sogar +3 Prozent, weitere Informationen, ITB: Tourismus in Zeiten des Terrors. +++ .
Quellen: bundetag.de, herzstiftung.de, ec.europa.eu, bmbf.de, bmbf.de, jobstarter.de/kausa-servicestellen, itb-berlin.de
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2016-08-08 ... Mangelnde Bewegung - Die Deutschen sitzen zu viel. Wie aus dem neuen Gesundheits-Report der Deutschen Krankenversicherung (DKV) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln hervorgeht, für den 2800 Teilnehmer in Deutschland befragt wurden, sitzen die Deutschen zu viel, insbesondere am Arbeitsplatz. Rund 46 Prozent der Berufstätigen arbeiten vorwiegend am Schreibtisch und sitzen im Mittel 11 Stunden täglich und damit 73 Prozent ihrer Arbeitszeit ab. Das alltägliche Dauer-Sitzen hat Folgen für den Fett- und Blutzuckerstoffwechsel und kann auf die Dauer krank machen. Die Forscher schlagen Änderungen bei der Büroorganisation vor, um Mitarbeiter der Bewegung zuzuführen, u.a. könnte man zum Telefonieren aufstehen. Außerdem könnten Meetings von kleinen Arbeitsgruppen im Gehen stattfinden, als "Walk-and-Talk-Meeting", schon Goethe wusste schließlich, dass beim Gehen die besten Gedanken entstehen. In allen fünf untersuchten Bereichen - körperliche Aktivität, Ernährung, Alkoholkonsum, Rauchen und subjektives Stressempfinden - punkteten im deutschen Durchschnitt lediglich 11 Prozent der Menschen, wobei die Mecklenburg-Vorpommeraner, wie in den Jahren zuvor, wieder den höchsten Anteil von diesmal 19 Prozent erreichten. Auf dem zweiten Platz landeten mit 14 Prozent die Schleswig-Holsteiner und die Thüringer, gefolgt von den Hamburgern, Niedersachsen und Sachsen mit jeweils 13 Prozent. Auf den letzten Plätzen landeten die Baden-Württemberger und Nordrhein-Wesfalen mit jeweils 9 Prozent, gefolgt von den Rheinland-Pfälzern und Saarländern mit 10 Prozent. Im Vergleich zu den Vorgänger-Berichten von 2010, 2012 und 2014 bewegt man sich 2016 noch weniger, lediglich 45 Prozent erreichten im aktuellen Berichts-Jahr noch die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen 150 Minuten Bewegung pro Woche (2014: 54 Prozent). Vorwiegend am Arbeitsplatz mangelt es an Bewegung, dafür wird im Urlaub zu viel gegessen - gerade beim All-Inclusive-Urlaub gehört Essen und Trinken zum alltäglichen Urlaubs-Programm. Dafür bewegen sich drei Viertel im Urlaub mehr als zu Hause im Arbeitsalltag.
Weitere Informationen, DKV-Report: "Wie gesund lebt Deutschland?" 2016
Quellen: ergo.com/dkv-report
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2016-08-06 ... Kurzmeldungen +++Brasil! Sommerspiele in Rio stimmungsvoll eröffnet +++. Aller berechtiger Kritik zum Trotz: Am Samstag wurden in Rio de Janeiro die Olympischen Sommerspiele mit einer gelugenenen, farbenfrohen Gala feierlich eröffnet. Der frühere Vollball-Spieler, in Rio geborene, heutige Präsident des Brasilianischen Olympischen Komitees, Carlos Nuzman hielt eine ergreifende Rede, in der er den Zusammenhalt der Nationen anfeuerte. Ingesamt 207 Nationen nehmen an den 31. Spielen teil, deren Teams unter großem Jubel in das legendäre Maracanar-Stadion einzogen. Und nicht nur Tischtennis-Weltmeister Timo Boll, der die deutsche Fahne schwenkte, dürfte darüber zufrieden gewesen sein, dass so einiges an Samba geboten wurde. Das Olympische Feuer, vom ehemaligen Marathon-Läufer Vanderlei de Lima entzündet, glänzte durch geschickte Technik und wunderschöne Lichtreflexe wie eine Sonne durch die Nacht, so wie die ganze Show offenbar ein Händchen dafür hatte, gekonnt mit Licht umzugehen. Einziges Manko und auch ein Novum war der Auftritt von Interims-Präsident Michael Temer, der vom Publikum schlicht und einfach ausgebuht und ausgepfiffen wurde, als der in Vertretung der supendierten Staatspräsidentin Dilma Rousseff die Spiele für eröffnet erklärte. +++ DIW: Brexit könnte Deutschland 0,3 Prozent Wachstum kosten . Laut einer aktualisierten Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) wird der Brexit Deutschland in den nächsten Jahren -0,3 Prozent Wachstum kosten, in diesem Jahr rechnet das DIW mit einem Wachstumsverlust von -0,1 Prozent. Dazu trägt vor allem die Zurückhaltung bei Investitionen, infolgedessen eine geringere Nachfrage wegen der erwarterten höheren Kosten im Handel und derUnsicherheit über die Wirtschaftsentwicklung Grobritanniens bei. Weitere Informationen, DIW: Brexit-Entscheidung könnte in Deutschland im nächsten Jahr 0,3 Prozentpunkte Wachstum kosten. +++ Petra Hinz tritt von allen Ämtern zurück - außer von ihrem Bundestagsmandat +++. Die für ihren gefälschten Lebenslauf Ende Juni weit über die Essener Grenzen bekannt gewordende Bundestagsabgeordnete Petra Hinz (SPD) teilte ihren Essener Parteilkollegen, wie diese am Donnerstag bekanntgaben, über eine E-Mail mit, von allen Ämtern zurückzutreten - allerdings nur auf Unterbezirks- und Ortsvereinsebene und damit nicht von ihrem lukrativen Bundestagsmandat. Die Politikerin, die sich rund drei Jahrzehnte lang als studierte Juristin ausgegeben hatte und ihren Rücktritt vom Bundestagsmandat kurz nach Bekanntwerden des Skandals zunächst angekündigte, ist offenbar unerreichbar und damit bis heute Mitglied des Deutschen Bundestages. Auf dessen Seiten ist seit ein paar Wochen ihr wirklicher Lebenslauf nachzulesen. An Stelle eines Abiturs und erfolgreich abgeschlossenen Jurastudiums, wird dort ein Praktikum bei der Sparkasse, eine zweijährge Moderatoren-Ausbildung und eine fünfjährige Berufstätigkeit im Immobilienbereich angegeben. Weitere Informationen, SPD Essen vom 04.08: Erst Rückmeldung auf Ultimatum. +++
Quellen: rio2016.com, diw.de, spdessen.de, petra-hinz.de, bundestag.de
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2016-08-05 ... China verurteilt bekannten Strafverteidiger Zhou Shifeng und weitere Juristen. Unter massiver Missachtung rechtsstaatlicher Prinzipien ist am Donnerstag vor einem Gericht in Tianjin/China der bekannte Strafverteidiger Zhou Shifeng von der Kanzlei Fengrui, die zuvor in mehreren Prozessen Regimekritiker verteidigt hatte - u.a. den Künstler Ai Weiwei und den uigurischen Ökonomen Ilham Tohti - , wegen "staatsfeindlicher Aktivitäten" zu sieben Jahren Gefängnishaft verurteilt worden. Mit ihm wurden weitere Juristen und Menschenrechtler verurteilt. Seit Anfang Juli 2016 wurden in China landesweit rund 300 Anwälte und weitere Menschenrechtsverteidiger festgenommen, 30 davon für sechs Monate festgesetzt und Anfang Januar ins Gefängnis verlegt. Weder Familienangehörige noch Anwälte konnten Kontakt zu ihnen aufnehmen oder dem angeblich öffentlichen Verfahren beiwohnen. Mehrere Menschenrechts- Organisationen sprachen davon, dass die Verurteilungen in solchen Prozessen bereits regelmäßig vorher feststehen und China u.a. mit erzwungenen Geständnissen lediglich das Ziel verfolge, Kritiker mundtot zu machen. Auch das Auswärtige Amt zeigte sich sehr besorgt angesichts der jüngsten Verhaftungswelle, der Verfahren und der Urteile. Darüberhinaus wurden offenbar Ehefrauen, die sich lediglich nach ihren inhafttierten Ehemännern erkundigten unter Hausarrest gestellt und Kindern die Ausreise verwehrt, wie die Menschrechtsbeauftragte der Bundesregierung mitteilte, weitere Informationen, Auswärtiges Amt: Menschenrechtsbeauftragte zu den Urteilen gegen Menschenrechtsverteidiger in China
Quellen: auswaertiges-amt.de
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2016-08-02 ... +++ Kurzmeldungen +++ 68,6 Millionen Paar Sportschuhe importiert +++ . Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, sind im Jahr 2015 laut bisher vorliegenden Ergebnissen 68,6 Millionen Paar Sportschuhe - mit einem Oberteil aus Spinnstoffen - in einem Gesamtwert von 1,1 Milliarden Euro nach Deutschland importiert worden. Zehn Jahr zuvor, 2006 waren es noch 18,5 Millionen Sportschuhpaare im Wert von 207,8 Millionen Euro gewesen. Rein rechnerisch wurden damit 2015 über 80 Prozent der Einwohner Deutschlands mit einem Paar Importschuhe in Form von z.B. Lauf-, Tennis- oder Basketballschuhen eingedeckt. Hauptherkunftsland der Sportschue war 2015 China mit 30,7 Millionen Schuhpaaren, gefolgt von Vietnam mit und Indonesien mit 8,5 Millionen Schupaaren. +++ Inobhutnahmen von jungen Flüchtlingen +++ . Wie das Statistische Bundesamt ebenfalls mitteilte, ist die Zahl Minderjähriger, die aufgrund unbegleiteter Einreise aus dem Ausland in von den Jugendämtern Obhut genommen wurden, erheblich gestiegen: 2015 kamen 42.300 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung in Deutschland an - und damit fast +30.700 oder +263 Prozent mehr als im Vorjahr. Rund 91 Prozent der unbegleiteten Kinder und Jugendlichen waren männlich. Rund 53 Prozent (22.300) von ihnen haben im Jahr 2015 einen Asylantrag gestellt. Insgesamt nahmen die Jugendämter im Jahr 2015 77.600 Kinder und Jugendliche in Obhut, +29.600 oder +62 Prozent mehr als im Vorjahr. Weitere Informationen, destatis: Kinder + Jugendhilfe. +++ 21 Prozent der 18- bis 24-Jährigen guckten kein Fernsehen +++ . Wie aus einer Studie der Hochschule Frisenius in Zusammenarbeit mit der WIK-Institut GmbH zur Nutzung von Musik- und Videostreaming in Deutschland hervorgeht, haben 21 Prozent der 18- bis 24-Jährigen in den vergangenen sechs Monaten keinen Fernseher eingeschalet. Dagegen deckten 36 Prozent der zahlenden Nutzer ihren gesamten Musikkonsum über Streamingdienste. 57 Prozent der 18- bis 24-Jährigen schauten Filme und Videos auf dem Laptop/PC, rund 24 Prozent auf dem Smartphone und 14 Prozent auf dem Tablet. +++ Don't Be So Shy - Sommerhit des Jahres 2016. Wie media control heute mitteilte, wurde "Don't Be So Shy", von der Französin Imany gesungen, bereits Anfang Juli zum diesjährigen Sommerhit gekürt, eine aktuelle Umfrage bestätigte nun: Der einstige Club-Hit aus Moskau ist inzwischen der Detuschen liebster Sommerhit. Der Tropical-House-Mix mit seingängigen Beats und die rauchig-soulige Stimme der Sängerin Imany versetzten die Hörer sofort in Urlaubsstimmung, so media-control in einer Presseaussendung. In der aktuellen Umfrage von media voice für L'TUR zum Sommer-Song 2016 stimmten dann 34 Prozent (1882 Befragte) auch für "Don't Be So Shy". Auf den zweitem Platz folgt mit "This Girl" von DJ Kungs wieder ein Franzose, für den 26 Prozent stimmten. Auf den dritten Platz wählten 17 Prozent der Befragten "Miracle" von Julian Perretta. Weitere Informationen: charts.de +++
Quellen: destatis.de, hs-fresenius.de, media-control.de, charts.de
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2016-08-01 ... +++ Kurzmeldungen +++ Netzwerk der Obersten Gerichtshöfe in der EU zur Lage in der Türkei +++ . Das Netzwerk der Präsidentinnen und Präsidenten der Obersten Gerichthöfe der Europäischen Union zeigt sich in einer Stellungnahme vom Mittwoch vergangener Woche, der sich auch der Bundesgerichtshof (BGH) angeschlossen hat, tief besorgt über die Geschehnisse in der Türkei und wertet diese als Angriff auf die Unabhängigkeit der Justiz sowie als eine Bedrohung für den Rechtsstaat in einem Mitgliedsland des Europarates. Das Netzwerk fordert zur Anwendung von Monitoring-Instrumenten auf der Ebeme des Europarates und auch auf der Ebene der Vereinten Nationen auf. Weitere Informationen, Statement Englisch: Statement of the Network of the Presidents of the Supreme Judicial Courts of the European Union on the Situation in Turkey. +++ Olympia: Pferde reisen nach Brasielien +++ . Wie die internationale Dachorganisation des Pferdesports (FEI) am Freitag mittelte, machten sich am 29. Juni di erste Gruppe olympischer Pferde mit einer spezielen Frachtmaschine auf die Reise von London nach Rio. Dabei handelt es sich um 34 Pferde aus zehn Nationen im Wert von mehreren Millionen Euro. Der Flug dauert(e)rund zwölf Stunden, die Pferde-Fracht beträgt 17.500 kg. Ingesamt werden über 200 Pferde nach Rio fliegen und sich bei den Spielen mit ihren Reitern in den Disziplinen Vielseitigkeit, Dressur und Springen messen. +++ WDR-Interview mit Can Dündar +++ . Der türkische Journalist Can Dündar gab dem WDR-Magazin "Aktuelle Stunde" am Freitag ein Interview, das noch bis zum 5. August abrufbar und im Wortlaut lesbar ist, WDR - Aktuelle Stunde: Can Dündar: "Wir haben kaum noch Luft zum Atmen". +++ Solidarisches Gedenken und Trauern in Deutschland und Frankreich +++ . In München nahmen am Sonntag zahlreiche Menschen bei einem ökomenischen Gottesdienst Abschied von den Opfern des Amoklaufs vom 22. Juli, unter den Trauergästen in München waren auch Bundespräsident Gauck und Bundeskanzlerin Merkel. Eine Woche nach dem Mord an einem 85-jährigen Priester in der Ortschaft Saint-Etienn-du-Rouvray besuchten am Sonntag in Frankreich viele Muslime die Messen in christlichen Kirchen und folgtem damit einem Solidaritätsaufruf ihres Dachverbandes. Am Donnerstag hatte es in in der Ortschaft eine öffentliche Trauerfeier für den Priester gegeben. +++ Kath. Welt-Jugendtag in Polen +++ . Am Sonntag ging der katholische Weltjugendtag (27.07. bis 31.07.) in Polen zu Ende und Papst Franziskus blieb einmal mehr seiner Linie treu. In mehreren Ansprachen betonte er seine barmherzige Haltung gegenüber Flüchtlingen - Anschauungen, die sichtlich nicht jedem Politiker der aktuellen polnischen Regierung gefielen. Weitere Informationen über die Papstreise zum Weltjugendtag, u.a. hier, in mehreren Sprachen, Vatikan: Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Polen. +++
Quellen: bundesgerichtshof.de, fei.org, wdr.de, bayern.de, ville-saintetiennedurouvray.fr, vatican.va
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Foto, Text: ©Angelika Petrich-Hornetz, Illus: ©Kinderredaktion
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