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Wirtschaftswettter-Ressort NewsLiebe Leserinnen und Leser,


willkommen in der Sommerausgabe 2018 und in den aktuellen Wirtschaftswetter-Nachrichten im August 2018. Die Nachrichten aus den Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten - und im:
Archiv.


News - Nachrichten

August 2018

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2018-08-31 +++ Kurzmeldungen +++ +++ Verbraucherpreise August +2,0 Prozent +++ . Wie das Statistische Bundesamt am Donerstag (30.08.2018) meldete, werden die Verbraucherpreise im August 2018 nach bisher vorliegenden Ergebnissen voraussichtlich gegenüber dem Vorjahres-August 2017 um +2,0 Prozent steigen. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2018 kletterte der Verbraucherpreis-Index um . Die endgültigen Ergebnisse werden am 13. September veröffentlicht. +++ +1,3 Prozent mehr Erwerbstätige im Juli 2018 +++ Wie das Statistische Bundesamt ebenfalls am Donnerstag mitteilte, ist die Zahl der Erwerbstätigen im Juli 2018 nach vorläufigen Berechnungen egenüber dem Vorjahres-Juli 2017 um +1,3 Prozent gestiegen. Ähnlich verlief der Anstieg bereits im Mai und Juni. Erwerbslos waren im Juli 2018 1,44 Millionen Menschen, - 129.000 weniger als im Vorjahr und -3,4 Prozent oder --47.000 Personen weniger als im Vormonat Juni 2018. Die bereinigte Erwerbslosenquote betrug im Juli 2018 3,4 Prozent. +++ Arbeitsmarkt im August 2018 +++ . Wie die Bundesarbeitsagentur (BA) am Donnerstag (30.08.2018) auf ihrer monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg bekannt gab, erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen im August 2018 lediglich saisonal bedingt, saisonbereinigt verringerten sich dagegen Arbeislosigkeit sowie auch Unterbeschäftigung. Die Arbeitslosenzahlstieg demanch im August 2018 um +26.000 Personen auf 2,351 Millionen, das waren im Vergleich zum Vorjahr -194.000 weniger. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um +0,1 Prozentpunkte im August 2018 auf 5,2 Prozent. +++
Quellen: destatis.de, arbeitsagentur.de
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2018-08-27 +++ Kurzmeldungen +++ +++ 25,8 Millionen unbefristet, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte über 20 Std./Woche +++ . Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, blieb der Anteil der sogenannten ynYNormalarbeitverhältnissey<8nY (unbefristete und sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter über 20 Std/Wo., in direkter Beschäftigung) im Jahr 2017 mit rund 69,3 Prozent stabil (2016: 63,2 Prozent). Ihre Anzahl betrug 2017 25,8 Millionen. Die Zahl der Kernerwerbstätigen (Beschäftigte zwischen 15 und 64 Jahren, nicht in Ausbildung, Bildung und Freiwilligendienst) stieg 2017 im Vergleich zum Vorjahr 2016 um +0,3 Prozent auf 37,2 Millionen. Die Zahl der atypisch Beschäftigten (befristete Beschäftigung 6,9 Prozent, Teilzeitbeschäftigte bis 20 Std./Woche 12,9 Prozent, geringfügig Beschäftigte 5,9 Prozent und Zeitarbeiter 2,5 Prozent) stieg 2017 auf 7,7 Millionen, ihr Anteil unter den Kernerwebstätigen bliebt mit 20,8 Prozent fast unverändert (2016: 20,7 Prozent). Frauen sind mit 30,5 Prozent) öfter atypisch beschäftigt als Männer (12,2 Prozent). Der Anteil der Selbständigen unter den Kernerwerbstätigen sank auf 9,7 Prozent (knapp 3,6 Millionen) (2016: 9,9 Millionen). +++ Berlin. Der Öffentlichkeit entzogen: Cafe Babette . Das Kiez-Cafe "Babette in der Karl-Marx-Allee schließt zum 30. September 2018. Der Mietvertrag mit der Berggruen Holding läuft aus, die Räumlichkeiten sollen dem benachbarten Cafe Moskau zur Verfügung gestellt werden, die beide durch einen Gang verbunden sind. Das Cafe Moskau teilt das Schicksal mit dem ebenfalls denkmalgeschützten "Pavillon-Babette" und steht nach seiner millionenschweren Sanierung seit vielen Jahren sowie nach eigenen Angaben auf der Webseite als "multfunktionale Tagungs- und Eventlocation" lediglich für Veranstaltungen zur Verfügung. Die Berggruen Holding GmbH ist seit rund einem dutzend Jahren auf dem deutschen Immobilienmarkt tätig. In ihrem Besitz befinden sich einige historisch bedeutsame und denkmalgeschützte Gebäude. +++ Mesale Tolu in Deutschland eingetroffen +++ In Stuttgart ist am Sonntag (26.08.2018) die im April 2017 in der Türkei festgenommene Journalistin Mesale Tolu nach einer sieben Monate dauernden Untersuchungshaft und einer anschließende zehn-monatigen Ausreisesperreweiterhin in türkischer Haft befinden. Allen, inklusive Mesale Tolu, stehen langewierige Gerichtsprozesse und möglicherweise langjährige Hafstrafen bevor. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes vom Montag (20.08.2018) sind in der Türkei noch mindestens sieben Deutsche aus politischen Gründen infhaftiert. +++
Quellen: destatis.de, berggruenholdings.de, cafemoskau.com, auswaertiges-amt.de
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2018-08-26 +++ Kurzmeldungen +++ Showmaster Dieter Thomas Heck verstorben. Am Donnerstag (23. August 2018) ist Dieter Thomas Heck im Alter von 80 Jahren verstorben. Der beliebte Entertainer moderierte u.a. 15 Jahre lang die ZDF-Hitparade und viele Samstagsabendshows. +++ USA: Senator McCain verstorben +++ . Vier Tage vor seinem Geburtstag verstarb am Samstag (25.08.2018) Senator John McCain, Anhöriger der Republikaner im Alter von 81 Jahren in Cornvill, Ariziona. Der an Krebs erkrankte Vietnam-Veteran und Präsidentschafts-Kandidat von 2008, der zu dieser Zeit mit der Tea-Party sympathisierte und deren Vertreterin Sarah Palin als Vize-Präsidentschaftskandidation aufstellte, eine später bereute Entscheidung, galt als unabhängig und wurde später zu einem der der schärfsten Trump-Kritiker innerhalb der republikanischen Partei. +++ Frankreichs Gesetz gegen sexistische und sexuelle Gewalt tritt im September in Kraft +++ . Nach dem Senat hatte Anfang August auch die Nationalversammlung einem neuen Anti-Sexismus-Gesetz (loi contre les violences sexistes et sexuelles) zugestimmt. Wenn das Gesetz im September in Kraft tritte, werden u.a. für grobe Anmache im öffentlichen Raum (le harcelement de rue) künftig Bußgelder zwischen 90 und 750 Euro verhängt. Wie nötig solche Gesetze leider sind, erfuhr nicht zuletzt Ende Juli die Studentin Marie Laguerre, die auf offener Straße vor einem Cafe in Paris von einem Mann verfolgt, beleidigt, belästigt, mit einem Aschenbecher beworfen, der sein Ziel verfehlte, und anschließend brutal geohrfeigt wurde. Das Video der Überwachungskamera des Cafes ist im Netz zu sehen und sorgte in Frankreich für eine große Diskussion. Laguerre erstattete Anzeige und hat eine Webseite eingerichtet, über die Betroffene ähnlicher Vorfälle diese dokumentieren können. Der Täter ist noch auf freiem Fuß. +++ Zornige Menschen weniger intelligent als sie selbst vermuten +++ Wie aus einer neuen Studie von Forschern der Universitäten in Perth, Australien und Warschau, Polen, hervorgeht, neigen Menschen, die gewöhnlich sehr schnell ihre Fassung verlieren, wütend und ärgerlich reagieren, dazu, ihre eigene Intelligenz zu überschätzen. Die Teilnehmer der Studie beantworteten zunächst mehrere Fragen zu den Themen Wut, mentale Stabilität, Narzissmus und wie sie ihre eigene Intelligenz einschätzten, bevor sie einen Intelligenz-Test absolvierten. Dabei zeigte sich, dass die Teilnehmer, die aus mehr oder weniger großen Anlässen heraus dazu neigen, besonders ärgerlich und zornig zu reagieren, ihre eigene Intelligenz höher eintschätzten, als die anschließenden Tests ergaben. In einigen Fällen, so die Forscher, könnte Wut möglicherweise die Folge aus einer geringeren emotionalen Stabilität sein, wie z.B. Ängstlichkeit . Bei anderen Teilnehmern wurden Frustation, Bösartigkeit und Wutausbrüche dagegen nicht durch Angst verstärkt, sondern diese zeigten deutliche narzisstische Züge inklusive einem vorhandenem übermäßigem Selbstvertrauen. Gerade diese Teilnehmer schätzten ihre Intelligenz deutlich höher ein als die messbare. Bei so genannten "grandiosen Narzissten" ist ein besonders positives Selbstbild bekannt. Die Ergebnisse sollten in weiteren Studien vertieft werden, schlagen die Wissenschaftler vor, um mehr darüber zu erfahren, wie Wut funktioniert. Darüber hinaus besteht Erklärungsbedarf, ob sich die Wut bei grandiosen Narzissten erst im Laufe der Lebens entwickelt, wenn sie langsam ein Bewusssein für den Unterschied zwischen ihrem eigenen positiven Selbstbild und der Realität erlangen. Die Studie von Zejenkowski und Gignac wurde in der aktuellen September-Ausgabe des Magazins Intelligence veröffentlicht, Seite 12 bis 21. +++
Quellen: zdf.de, johnmccain.com, house.gov, senate.gov, noustoutesharcelement.fr, harcelementderue.fr, femmes.gouv.fr, ligifrance.gouv.fr, news.uwa.edu, au, sciencedirect.com
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2018-08-19 +++ Kurzmeldungen +++ UN-Generalsekretär Kofi Annan verstorben +++ . Der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan, der die Organisation durch zwei Amtsperioden in schwierigen Zeiten führte, verstarb am 18. August 2018 in Bern, Schweiz im Alter von 80 Jahren. 2001 erhielt Annan gemeinsam mit der UN den Friedensnobelpreis für seinen Einsatz für eine besser organisierte und friedlichere Welt. Annan personifizierte die Vereinten Nationen wie kaum ein anderer und galt trotz Rückschlägen, u.a. bei der dringenden Reform der Organisation, bis zu seinem Tod weltweit als moralische Instanz. +++ Trauerfeier in Genua +++ . Am Samstag fand in Genua ein Staatsbegräbnis für die Opfer des Brückeneinsturzes statt, an der Hinterbliebene und die Öffenlichkeit teilnahmen. Einige Hinterbliebene blieben der öffentlichen Trauerfeier fern. Beim Einsturz eines Teilstücks der Morandi-Brücke, eine vierspurige Autobahnbrücke, am 14. August 2018 kamen nach offiziellen Angaben 43 Menschen ums Leben. Die Bergungsarbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Das die Brücke betreibende Unternehmen kündigte inzwischen rund eine halbe Milliarde Euro als Soforthilfen für Baumaßnahmen und für betroffene Familien an. Die italienische Regierung leitete indes eine Untersuchung ein. Mehrere italienische Städte, u.a. Rom und Florenz, wollen nun weitere Morandi-Brücken überprüfen oder haben bereits Prüfungen oder Sanierungsmaßnahmen eingeleitet. +++ Fahrradparkhaus in Utrecht eröffnet +++ Im niederländischen Utrecht wurde ein von Ector Hoogstad entworfenes Fahrradparkhaus eröffnet. Im zur Zeit größten Bike-Parkhaus der Welt sollen 12.500 Parkplätze angeboten werden. Rund 20 Prozent der etwa 345.000 Einwohner Utrechts sind Studenten. Der Anteil des Radverkehrs beträgt gegenwärtig fast 40 Prozent, die Infrastruktur für Radfahrer ist dementsprechend angepasst. +++ Charles Yang mit Leonard Bernstein-Preis ausgezeichnet +++ Am Freitag wurde der texanische Geiger Charles Yang mit dem Leonard Bernstein Award im Rahmen des Schleswig-Holstein Musikfestivals (SHMF) (läuft noch bis 26. August 2018) ausgezeichnet. Yang bestritt indes nicht nur das Preisträgerkonzert, sondern war sich trotz oder gerade wegen seines Musik-Genies nicht für Straßen-Musik zu schade - als "Living Jukebox" in den Straßen von Lübeck. Auch die diesjährige Preisvergabe kann damit wieder einmal als Punktlandung bezeichnet werden. +++ Weizen hat mehr Gene als der Mensch +++ Gemeinsam mit Forschungspartnern aus 20 Ländern haben Wissenschaftler der Universität Zürich in insgesamt 13 Arbeitsjahren erstmals das Erbgut des Brotweizens vollständig entschlüsselt. Das Genom des Weizens besteht aus rund 100.000 Genen (107,891) und über 15 Milliarden Basenpaaren und ist damit fünf Mal größer als das menschliche Erbgut. Selbst die Banane mit ihren rund 36.500 Genen (bei 523 Millionen Basen) hat rund 14.000 Gene mehr als der Mensch mit seinen 20.000 bis 25.000 Genen - bei allerdings rund 3 Milliarden Basenpaaren. Immerhin sind das rund 130.000 bis 150.000 Basenpaare pro Gen oder 10 Gene pro Millionen Basenpaare - grob ähnlich wie beim Weizen. Aufgrund der komplizierten Materie, die u.a. solche Schlagzeilen hervorbrachte, der Mensch sei zur Hälfte eine Banane und zum Teil auch eine Karotte, kann man der weiteren Erforschung, wie das alles zusammenhängt und funktioniert, ruhig aufrichtig eine glückliche Hand wünschen. +++ Bruttoinlandsprodukt 2. Quartal +++ Wie das Statistische Bundesamit Anfang vergangener Woche meldete, befindet sich die deutsche Wirtschaft weiter im Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) kletterte preis-, saion- und kalenderbereinigt im 2. Quartal 2018 um +0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal (1. Quartal: +0,4 Prozent). Maßgebliche Impulse kamen dafür aus dem Inland durch die Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates, aber auch die Investitionen in Ausrüstungen, Bauten und sonstige Anlagen legten im Vergleich zum 1. Quartal zu. Außerdem stiegen die Exporte, mehr noch die Importe. +++ Verbraucherpreise Juli 2018 +++ . Wie das Statistische Bundesamt Anfang der vergangenen Woche ebenfalls meldete, lagen die Verbraucherpreise in Deutschland im Juli 2018 um +2,0 Prozent höher als im Vorjahres-Juli 2017. Damit schwächte sich die Teuerung leicht ab (Juni: +2,1 Prozent, Mai: +2,2 Prozent). Gegenüber dem Vormonat Juni 2018 stiegen die Verbraucherpreise im Juli 2018 um +0,3 Prozent. Zur Teuerung im Juli 2018 trug vor allem die Preisentwicklung bei Energieprodukten +++ Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland steigt auf 44,8 Millionen +++ . Wie das Statistische Bundesamt außerdem in der vergangenen Woche meldete, stieg die Zahl der Erwerbstätigen im 2. Quartal 2018 nach vorläufigen Berechnungen auf 44,8 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland an. Damit erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen zum 1. Quartal um +0,9 Prozent oder +409.000 Personen, und im Vergleich zum 2. Vorjahres-Quartal 2017 um +1,4 Prozent oder +599.000 Personen. Allerdings fiel die übliche Frühjahrsbelebung 2018 im 2. Quartal etwas verhaltener als in den Vorjahren aus (Durchschnitt: + 442.000 in den vergangen 5 Jahren, zum jeweils 1. Quartal). +++
Quellen: un.org, comune.genova.it, autostrade.it, governo.it, utrecht.nl, ectorhoostad.com, charlesyangmusic.com. shmf.de, media.uzh.ch, destatis.de
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2018-08-16 +++ Eilmeldung +++ Die Queen of Soul, Aretha Franklin ist verstorben +++ . Die Soulsängerin, Komponistin und Pianistin Aretha Franklin ist am 16. August im Alter von 76 Jahren zu Hause in Detroit, USA im Kreis ihrer Familie und Freunde verstorben. Franklin, die als Kind im Gospelchor sang und das Klavierspielen nach Gehör lernte, hatte unzählige Welthits und avancierte mit ihrem politischen Engagement sowie u.a. mit Titeln wie "Respect" und "Think" zur Freiheits-Ikone. Mit ihrer 60 Jahre dauernden Karriere und rund 75 Millionen verkauften Platten gilt sie darüber hinaus als eine der erfolgreichsten Musikerinnen der Welt. +++
Quellen: rollingstone.com
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2018-08-13 Nachgeliefert: Fields-Medaille für Peter Scholze. Die Fields-Medaille ist der Oscar und der Nobelpreis in einem für Mathematiker und wurde dieses Jahr in Rio des Janeiro, Brasilien auf dem alle vier Jahre stattfindenden internationalen Mathematiker-Kongress (01. bis 09.08.2018) verliehen. Preisträger 2018 ist Peter Scholze, gemeinsam mit den Kollegen Alessio Figallli, Caucher Birkar und Akshay Venkatesh. Verliehen wurde sie an Scholze, Zitat: "Für die Transformation arithmetischer algebraischer Geometrie über p-adische Felder unter Einführung perfectoider Räume und Anwendung auf Galois-Darstellungen - sowie für die Entwicklung neuer Kohomologie-Darstellungen." Zitatende. Wer jetzt meint, das würde lediglich beweisen, höhere Mathematik sei angeblich nur etwas für Freaks, sollte sich anlässlich der Verleihung mit Scholzes Arbeit beschäftigen, der im Übrigen genauso wie für sein mathematisches Genie dafür bekannt geworden ist, seine Materie möglichst verständlich an die Frau und an den Mann zu bringen - und prompt erscheinen einem p-adische Zahlen gar nicht einmal mehr ganz so welt-fremd wie an dem Tag, als man das erste Mal von ihnen hörte. Der der 1987 in Dresden geborene Preisträger hat genau deshalb die Aufmerksamkeit eines breiten Publikums verdient, und nicht zuletzt ist er nach Gerd Faltings erst der zweite Deutsche, dem die Fields-Medaille verliehen wurde. Peter Scholze ist Professor in Bonn und Direktor am Max Planck-Institut für Mathematik. Er machte ganz normal Abitur im Jahr 2007, wurde jedoch bereits als Schüler in Mathemaik gefördert. Für sein Bachelor und Master-Studium benötigte der heute 30-Jährige dann insgesamt fünf Semester. Ein Überblick in Scholzes Arbeit, PDF, 5 Seiten, Englisch, mathunion.org: The Work of Peter Scholze

Scholzes Dissertation, Abstract, November 2011, PDF, Englisch, 51 Seiten, math.uni-bonn.de: Perfectoid Spaces

Und, Youtube, Video: Antrittsvorlesung 2017 in Bonn

Neben der Fields-Medaille werden alle vier Jahre weitere renommierte Preise verliehen, u.a. der Nevanlinna-Preis für Informatik, der in diesem Jahr an Constantinos Daskalakis (Zitat: "Für (nichts Geringerem als, Anm. der Red.:) die Transformation unseres Verständnisses der rechnerischen Komplexität fundamentaler Probleme in Märken, Auktionen, Gleichgewichten und anderen Wirtschaftsstrukturen. Seine Arbeitet zeigt sowohl effiziente Algorithmen als auch die Grenzen dessen auf, was auf diesem Gebiet effizient dargestellt werden kann." Zitatende). Alle auf einen Blick, Englisch, icm2018.org: About ICM - Prizes
Quellen: mathunion.org, hcm.uni-bonn.de, math.uni-bonn.de
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2018-08-11 Trump erhöht Strafzölle - diesmal gegen die Türkei. Der seit Monaten andauernde Verfall der Lira (rund 0,14 Euro) in der Türkei geriet durch eine von US-Präsident Trump am Freitag (10.08.) bewilligte Verdoppelung der Strafzölle auf Stahl (50 Prozent) und Aluminium (20 Prozent) gegen das Land weiter unter Druck. Vorausgegangen waren gegenseitige Sanktionen u.a. gegen jeweils mehrere Minister, Hintergrund ist die Festnahme eines US-Pastors in der Türkei. Die türkische Lira ist nicht die einzgie Währung, die durch die Wirtschaftspolitik der Trump-Administration u.a. gegen Iran, China und Russland unter Druck geraten ist. Einige Ökonomen warnen bereits vor einer dadurch ausgelösten möglichen weltweiten Rezession. Die lange Zeit positive Stimmung an den Börsen verschlechterte sich inzwischen, die Märkte werden nervös. Das US.Wirtschaftsministerium meldete für das 2. Quartal indes kürzlich ein Wirtschaftswachstum von +4,1 Prozent, befeuert u.a. von Steuersenkungen und steigenden Staatsausgaben. Entsprechend erhöhten sich die (aktuell Stand heute) rund 21 Billionen US-Dollar Staatschulden ( = 21.000 Mrd.) galoppierend - aktuell um rund +5.400 US-Dollar pro Sekunde. Die 20 Billionen US-Dollar-Marke wurde bereits 2017 überschritten. Bei der Staatsverschuldungsquote liegen die USA mit 108 Prozent auf Platz 13 im oberen Mittelfeld des welweiten Schuldenrankings. Die Reallöhne stagnieren dagegen, d.h. beim US-Bürger kommt vom nationalen "Wirtschaftswunder" nichts an. Die langfristigen Folgen leerer Kassen werden laut Kritikern allerdings mit Verweis auf das Ausbleiben einer für ein dauerhaftes USWirtschaftswachstum notwendigen, deutlichen Produktivitätsteigerung die nächsten Jahre nachhaltig prägen, inklusive fehlender Mittel für Gegenmaßnahmen. Ein kurzfristiges Wachstums-Szenario hatte einst auch Trumps Amts-Vorvorgänger George W. Bush ausgelöst. Die US-Wähler setzten anschließend im Finanz-Krisenjahr 2008 die Obama-Administration als Feuerwehr ein, die aber nicht umhin kam, ihre Maßnahmen zur Stabilisierung der US-Wirtschaft mit einer weiter steigenden Verschuldung zu finanzieren. +++
Quellen: whitehouse.gov, usdebtclock.org, publicdebt.treas.gov
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2018-08-05 Hot Town - Hohe Nacht-Temperaturen in der City Forscher der Julius-Maximilians-Universtität Würtzburg haben im Rahmen des Projekt www.klimaerlebnis.de in Würzburg einen Unterschied zwischen den Nachtemperaturen in der Innenstadt und dem nur vier Kilometer entfernten Stadtrand von 5,4 Grad Celsius gemessen. Bereits im Juli kochten die Städte: Am 30. Juli meldete Würzburg 30 Grad Celsius, am 31. Juli wurden u.a. in Bernburg in Sachsen-Anhalt 39,5 und in Kitzingen fast so viel, nämlich 39,0 Grad Celsius gemessen. Die Juli-Hitzewelle wurde durch Mittelmeer-Luft aus Südwest eintreffend verursacht, die auf eine stabile Wetterlage mit Hochdruckeinfluss in Europa traf, die in Deutschland seit April vorherrschte. Auch in der ersten Hälfte der kommenden Woche trifft wieder warme Luft ein - Deutschland rechnet insbesondere am kommenden Dienstag und Mittwoch mit bis zu 39 Grad in Portugal und Spanien werden bis zu 45 Grad Celsius erwartet. Ab Mittwoch spätestens Donnerstag steht dann ein Luftmassewechsel bevor, mit Schauern und Gewittern, der die Temperaturen auf voraussichtlich auf danach "nur noch" unter 30 Grad drücken wird. Bis dahin bleibt es in den Städten heiß. Grund ist der sogenannte städtische Wärmeinseleffekt - Häuser und Straßen heizen sich tagsüber deutlich stärker auf als am Stadtrandgebiet oder auf dem Land. Nachts, inbesondere in den frühen Nachtstunden geben Asphalt, Steine und Beton die tagsüber gespeicherte Wärme dann wieder ab - und heizen die City weiter auf.
Quellen: dwd.de, klimaerlebnis.de, uni-wuerzburg.de
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2018-08-01 +++ Kurzmeldungen +++ Taxifahrerstreik in Spanien +++ . Wie das Auswärtige Amt mitteilte, müssen sich Reisende aktuell in Spanien auf Behinderungen bei Taxi-Fahrten u.a. als Zubringer zu Flughäfen und Bahnhöfen sowie im jetzt stark frequentierten öffentlichen Nahverkehr einstellen. Der am 25. Juli in Barcelona begonnene Streik der Taxifahrer, bei dem es um die Lizenzvergabe an konkurriende Transportunternehmen, u.a. Uber und Cabify geht, hat sich auf weitere Städte ausgeweitet, u.a. auf Madrid, Valencia, Sevilla, Malaga, Granada, Alicante und Palma. +++ Hinkender Sozialer Wohnungsbau +++ Wie die Bundesregierung in ihrem als Unterrichtung vorliegenden Bericht über die Verwendung der Kompensationsmittel für den Bereich der sozialen Wohnraumförderung 2017 (19/3500) bilanzierte, konnte keine ädequate Steigerung der Förderung des Sozialneuwohnungsbaus errreicht werden. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland lediglich 7 Prozent mehr Sozialwohnungen gebaut als im Vorjahr 2016. Zu wenig, für die 2017 gegenüber dem Vorjahr um fast + 50 Prozent auf rund 1, 5 Mrd. Euro aufgestockten Kompensationsmittel, die die Bundesländer für den Wegfall der sozialen Wohnraumförderung erhalten. Ergebnis: 2017 sind pro 100 Millionen Bundesmittel 1.728 Sozialmietwohnungen enstanden, 2016 waren es noch 2.411. Ingesamt wurden im vergangen Jahr 57.550 Wohnungen gefördert, 6 Prozent weniger als im Vorjahr 2016. Die Bundesländer sind nicht verpflichtet, das Geld für den Wohnugnsbau auszugeben, hatten deren Verwendung für den Wohnungsbau jedoch zugestimmt. Gleichwohl wurden 2017 120,1 Millonen Euro odert 8 Prozent und damit etwa doppelt so viel als 2016 der zur Verfügung stehenden Mittel für "investive Zwecke außerhalb der Wohnraumförderung" eingesetzt, so die Bundesregierung in ihrem Bericht. +++ Stufenweise Einführung der elektronischen Patientenakte +++ . Wie aus der Antwort (19/3528) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/3269) der Fraktion Bündnis90/die Grünen hervorgeht, plant die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) die Vorbereitungen zur Einführung der elektronischen Patientenakte bis Ende 2018 abzuschließen. Die Patientenakte soll stufenweise eingeführt werden, im ersten Schritt zunächst Nofalldaten und Medikationspläne sowie elektronische Arztbriefe enthalten, die einen Dokumentenaustausch zwischen Versicherten und Leistungserbringern ermöglicht. Später sollen weitere Funktionen hinzukommen. Die Versicherten sollen selbst entscheiden, ob sie die Technik nutzen möchten oder nicht - und wenn ja, welche Daten in ihrer dann von den Versicherungen angebotenen elektronischen Patientenakte gespeichert werden und wer zu diesen Zugang erhält. +++ Arbeitsmarkt im Juli 2018 +++ Die Entwicklung am Arbeitsmarkt bleibe weiter günstig, wenn auch nicht mehr so schwungvoll, ,die Zunahme der Arbeitslosigkeit sei allein jahreszeitlich bedingt fasste der BA-Vorstandsvorsitzende Scheele die Arbeitsmarkt-Daten für Juli 2018 zusammen. Die Arbeitslosenzahl stieg im Juli demnach um +49.000 auf 2,325 Millionen, -193.000 weniger im Vergleich zum Vorjahr 2017. Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich die Arbeitslosenquote um +0,1 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent. Im Juni 2018 stieg nach vorläufigen Berechnungen desBundesamtes für Statistik die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt um +28.000 gegenüber dem Vormonat Mai auf rund 44,7 Millionen Personen mit Wohnsitz in Deutschland, rund +567.000 oder +1,3 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr 2017. Die Zahl der sozialversicherungsfplichtig Beschäftigten erhöhte sich im gleichen Zeitraum um +746.000. Nach Hochrechnung der BA waren im Mai 2018 rund 32,88 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. +++ Verbraucherpreise Juli 2018 und Einzelhandel Juni 2018+++ Wie das Statistische Bundesamt bereits am Montag (30.07.) mitgeteilt hatte, steigen die Verbraucherpreise im Juli 2018 nach bisher vorliegenden Ergebnissen um +2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Juli 2017, und um +0,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat Juni 2018. Darunter verteuerten sich Haushaltsenergie + Kraftstoffe im Juli 2018 um +6,6 Prozent. Wie das Bundesamt für Statistik außerdem am Dienstag (31.07.) nach bisher vorliegenden Ergebnissen mittteilte, stieg der Einzelshandelsumsatz insgesamt im Juni 2018 real (preisbereinigt) um +3,0 Prozent (nominal +5,3 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr 2017 und um real 1,2 Prozent (nominal +1,6 Prozent) im Vergleich zum Vormonat Mai 2018. +++
Quellen: auswaertiges-amt.de, bundestag.de, arbeitsagentur.de, destatis.de
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