Menü ...........    Startseite

News    Themen    Lifestyle   

International    Impressum    E-Mail   

Termine    Archiv     SMART-WW

Wirtschaftswetter       Wirtschaftswetter-Wassernachrichten, Link Werbeseite

 

Wassernachrichten

Nachrichten und Meldungen rund ums Wasser

Zitat:
"Die Weisen erfreuen sich am Wasser"
Konfuzius

Wasser-Chef

Die Berufung des neuen Geschäftsführers der Hamburger Wasserwerke Michael Beckereit und der drohenden Privatisierung der bisher öffentlichen Trinkwasser-Versorgung stößt auf Kritik. Der Arbeitskreis, WasserBlicke, sieht vor allem in Beckereits bisherigem Werdegang die Weichen für die Zukunft gestellt, in die der neue Geschäftsführer das größte kommunale Netzwerk Deutschlands ab 1. Januar 2005 führen wird. Beckereit leitete jahrlang das Unternehmen Eurawasser in Rostock und setzte dort bereits 1993 die Privatisierung durch. Die Wassergebühren stiegen daraufhin um bisher 24 Prozent auf 1,90 Euro pro Kubikmeter. 1,72 sind Bundesdurchschnitt, die Hamburger bezahlten momentan 1,49 Euro je Kubikmeter. Eurawasser ist eine Tochter von Suez/Ondeo Services, einem französischem Konzern ("Delivering the Essantials of Life") und einer der wichtigstens Wasser-Global-Player. Konsequent setzte der seit 1996 an der Spitze von Eurawasser stehende Beckereit in den Neunziger Jahren die Privatisierung der Wasserversorgung vor allem in Ostdeutschland um. Update 2017 In Hamburg kostet das Wasser 12 Jahre später 1,85 Euro pro Kubikmeter.

Das große Abenteuer auf dem Wasser: Auf den Spuren der europäischen Auswanderer

Im 19. Jahrhundert gab es nur einen Weg nach Amerika, den Seeweg. Der WDR will diese Zeit lebendig werden lassen und dreht für eine ARD-Serie, die im Frühjahr 2005 gezeigt werden wird, einen dreiteilige Dokumentation über die transatlantische Auswanderungsära im 19. Jahrhundert. 40 Menschen werden wie vor 150 Jahren von Bremerhaven nach New York segeln, Deckschrubben, Holzkojen, historische Kleidung und rationiertes Trinkwasser inklusive. Fahren Sie mit! Es werden noch Mitreisende gesucht und so eine Gelegenheit kann zum einzigartigen Abenteuer werden.

Wussten Sie, dass allein über Bremen und Bremerhaven, zwischen 1832 und 1938 rund 7 Millionen Menschen aus Europa in die Vereinigten Staaten auswanderten? Das Forschungsprojekt "Deutsche Auswanderungsdatenbank (DAD) verfolgt das Ziel, nach und nach alle verfügbaren Daten zu Auswanderern zu erfassen, die über die deutschen Häfen in die USA reisten. U. a. werden damit auch Recherchen nach Einzelschicksalen möglich sein, weiter:

Deutsche Auswandererdatenbank

Zu Wenig Wasserflaschen

Getränkehersteller und der Handel in der Schweiz suchen nach Lösungen: Im vergangenen Jahr wurden lediglich 71 Prozent der leeren PET-Getränkeflaschen wieder dem Recycling-System zugeführt, sogar noch ein Prozent weniger als im Vorjahr. Laut Getränke-Verpackungs-Verordnung (VGV) sollen es aber mindestens 75 Prozent sein. Konkret fehlen 1840 Tonnen und man überlegt, wie man die Verbraucher dazu anregen könnten, die Flaschen zurückzubringen. Einen interessanten Meinungsaustausch bot dafür das PET-Forum, am 8. Juli in der Schweiz. Zahlreiche Ideen musst man verwerfen, denn die Schwierigkeit besteht vor allem darin, dass der Verbraucher sein Getränk selten dort verköstigt, wo er es kauft. Europaweit soll die Rücklaufquote übrigens bei 30 Prozent liegen.

Zuviel Wasser von oben für die Seele

Ein strahlender Sonnentag bringt 10.000 Lux, die Lampe im Büro nur magere 1000. Kein Wunder, dass bei der Dauerbewölkung im Sommer 2004 immer mehr Menschen, immer unlustiger werden, fehlt doch das stimmungsaufhellende Licht. Aber auch ein gepflegter Spaziergang im Nieselregen bringt die Serotonin-Ausschüttung in Gang, das Glückshormon, und Gegenspieler von Melantonin, dem Müdemacher. Und wenn alles nichts mehr hilft, nicht zu oft, aber bei tiefgrauen Himmel sowie Gemütszustand kann die Sonnenbank in kurzen Dosen ein bisschen aufheitern. Der Spaziergang an der See, auch bei kühlerer Witterung, pustet die Atemwege durch und falls es windstill ist, das Plätschern des Wassers, das sanfte Rauschen der Wellen und kein Auto- oder anderer Lärm, der stört, ist Erholung für Ohr und Seele ...

Vergiftetes Trinkwasser - wegen der Länge des Artikels und der Brisanz des Themas auf einer Extra-Seite: Teufelswasser

Wasser-Erfinder

Die Deutschen sind fleißige Erfinder so innovativer wie nützlicher Dinge, nur ein Problem ist mindestens genauso typisch bei den Dichtern und Denkern: Die Zurückhaltung von Investoren wenn etwas Neues auftischt wird. Dem Institut für Zukunftstudien (IZT), in Berlin gelang die Entwicklung einer Methode, um alte Waschmaschinen engerieeffizient aufzurüsten. Durch den Einbau eines sog. Mikrocontrollers wird der Stromverbrauch drastisch gesenkt. Eine sechs bis sieben Jahre alte Maschine kommt auf das Niveau eine Neugerätes, das Schaltwerk ist zudem äußerst anpassungsfähig auf die unterschiedlichen Waschmaschinentypen. Die Wissenschaflter hoffen nun, Haushaltsgerätehersteller zu finden, deren Kundenservice die Montage des Controllers anbieten möchte, besonders für hochwertige, langlebige Markenmaschinen. Als Nebenwirkung dürfte vor allem die Vermeidung von Elektronik-Schrott ein Argument sein: 4 Millionen Waschmaschinen werden jährlich ausgemustert. Um für den Verbraucher attraktiv zu werden, wird für den Mikrocontroller ein Hersteller gesucht, damit er in Serie gehen kann. Der immer kritischer werdende Kunde dürfte ein guter Abnehmer sein, auch im Food-Bereich sorgt dieser schon für zweistellige Zuwachsraten gegen den allgemeinen Trend, eine attraktive Zielgruppe.

Wasserwirtschaft

Die deutsche Wasserwirtschaft erwartet für den Aufbau der Wasserinfrastruktur im Iran zusätzliche Aufträge in Höhe von rund 700 Millionen Euro. Zusammen mit einem bereits im Januar mit dem iranischen Energieminister Habibollah Bitaraf vereinbarten 100 Millionen Euro Auftrag erhöht sich das erwartete Volumen auf insgesamt 800 Millionen Euro, teilte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn nach einem Spitzentreffen mit der Deutschen Industrie und Wasserwirtschaft sowie der Kreditanstalt für Wiederaufbau am Mittwochabend in Berlin mit. Die angekündigten Aufträge seien der Erfolg einer zielgerichteten Forschungsinitiative für die wasserarmen Regionen Zentralasiens. Die Forschungsförderung für die Wasserwirtschaft schafft neue Arbeitsplätze in Deutschland , sagte Bulmahn.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung investierte seit dem Jahr 2000 rund acht Millionen Euro in die deutsch-iranische Kooperation in der Wasserforschung. Ein iranisch-deutsches Konsortium hat die Detailplanung für die Abwasserentsorgung von Teheran West/Nordwest bereits aufgenommen. Elf weitere Großprojekte werden in den nächsten Monaten als Gemeinschaftsaufgabe starten. Dazu gehört etwa die Errichtung von Klärwerken und Kanalnetzen sowie von Fernwasserleitungen und Wasserversorgungsanlagen.
Die Kooperation mit dem Iran ist ein Beitrag Deutschlands zu den Zielen des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung von Johannisburg. Danach soll mindestens die Hälfte der weltweit eine Milliarde Menschen ohne Trinkwasserzugang und sanitäre Abwasserentsorgung bis zum Jahr 2015 ausreichend versorgt werden. Quelle:Bundesministerium für Bildung und Forschung

Wasser-Daten

Etwa 71 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. 97,5 Prozent allen Wassers ist das Salzwasser der Weltmeere, weniger als 1 Prozent entfallen auf Bodenfeuchte, Grundwasser, Seen, Flüsse, Atmosphäre und Lebewesen. Wasser, H2O, chemische Verbindung von Wasserstoff mit Sauerstoff, Siedepunkt = 100 Grad, Gefrierpunkt = 0 Grad, größte Dichte von 1g/cm3 = 4 Grad.

WasserWissen

Ein- Internetportal für Wasser und Abwasser, Wasserwirtschaft international, Nachrichten, Lexikon und ein Wasser-Forum: WasserWissen

Wassermanagement

Im Rahmen des 6. Forschungsprogramms der EU erhält das Projekt "NeWater" 12 Millionen Euro für die Untersuchung von neuen Ansätzen für das Management von Wasserressourcen. Eingebettet in eine globale Expertenplattform, um den schnellen Transfer der Forschungsergebnisse für die Praxis zu ermöglichen, startet das Projekt am 1. Januar 2005 und ist auf vier Jahre angelegt.
Universität Osnabrück

Wasserwege

Im Jahr 2002 wurden 166 Mill t Gefahrengüter in Deutschland per Schiff und Bahn befördert. Das sind 22 Prozent der gesamten Gütermenge. Den höchsten Gefahrengutanteil, nämlich 27,5 Prozent hatte die Seeschifffahrt zu bewältigten. Grund sind vor allem die großen Mengen an Rohöl, die über den Seeweg transportiert werden.

Zitat:
"Wer zur Quelle gehen kann, der gehe nicht zum Wassertopf" "
Leonardo da Vinci

Wasserdrache

Nautische Schiffsoffiziere und Kapitäne werden Dank einer Kooperation des Instituts für Seefahrt Leer und der SkySails GmbH an dem Winderenergiebetriebsystem SkySails ausgebildet, mit dem bis zu 50 Prozent der Treibstoffkosten gesenkt werden können. Die Technologie, einen Zugdrachen für Containerschiffe zu benutzen, soll auf dem Schulungsschiff "Aurora" getestet und das erste nautische Personal dort im Umgang mit dem System geschult werden. Die Aurora hat eine Länge von 40,42 Metern, die Maschinenleistung beträgt 240kw und die Verdrängung beläuft sich auf ca. 280 t. Das besondere ist ihr Voith-Schneider-Antrieb. Sollte die Technologie wie geplant funktionieren, rechnet SkySails damit, dass bis zum Jahr 2013 ca. 1,0% der Welthandelsflotte mit dem Windantrieb ausgerüstet sind.
Wirtschaftswetter-Kommentar: Wir hoffen sehr, dass diese Tests nicht ausschließlich im stillen See-Kämmerlein stattfinden werden und ein Anbieter die Gelegenheit nutzt, um Touren für Touristen zur Aurora zu veranstalten, wenn sie "ihr Segel" setzt. Bereits auf den Fotos wirkt das Schiff mit dem Segel einfach großartig. Das will man der Öffentlichkeit doch wohl nicht gänzlich vorenthalten? Außerdem: Dem Institut für Seefahrt in Leer herzlichen Glückwunch zum 150. Geburtstag, der am 10. Juli feierlich begangen wurde.
Weitere Infos: SkySails

Lesetipp

"Wasser-Krise?" von Vollraht Hopp. Informationen und Fakten über die elementare Ressource des Lebens und gleichzeit globales Wirtschaftsgut Wasser. Eine einzigartige Fülle von Wissen über Technik, Energie, Umwelt, Wirtschaft und Natur z. B. die Wassermärkte in Deutschland, Europa und den USA.
Verlag: Wiley-VCH
Bei Amazon bestellen: Wasser-Krise? bestellen

Das blaue Gold

Quell des Lebens - oder Handelsware? Eine Initiative von Brot für die Welt:
Menschen-Recht-Wasser

Nach der Flut

Knapp zwei Jahre nach der verheerende Flutkatastrophe an Elbe und Donau verabschiedete die Regierungskoalition am 1. Juli ein neues Gesetz zum Hochwasserschutz, das bis 2012 umgesetzt werden muss. In Überschwemmungsgebieten dürfen auf erosionsgefährdeten Flächen im Abflussbereich keine neuen Bau- und Gewerbegebiete ausgewiesen werden, die Nutzung durch Ackerbau wird hier verboten. Alt-Kanzler Kohl forderte damals, "Gebt dem Fluss mehr Raum". Zwei Jahre nach der Flut geht es vor allem der Oppostion zu weit, die dagegen votierte. Niedersachsen Umweltminister Sander (FDP) will das Gesetz in den Vermittlungsausschuss bringen, der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern fordert die Ablehnung der Novelle, weil Ackerbauverbot und Einschränkungen der Nutzung von Überschwemungsgebieten fachlich nicht gerechtfertigt seien. Dabei hatte man längst nachgebessert und in 95 Prozent der Überschwemmungsgebiete werde der Ackerbau wie bisher zugelassen, nur für die erosionsgefährdeten Bereiche wie z. B. Hänge können die Länder nun aber Bewirtschaftungsauflagen erteilen. Zudem muss die Europäische Wasserrahmenrichtlinie, die 2000 in Kraft trat, umgesetzt werden. Sie ist ein Ordnungsrahmen der europäischen Wasserpolitik, der die Rechtslage des Wasserwesens bündelt und dem Schutz des Ökosystem Wasser sowie Grundwasservorkommen und anderen Wasserressourcen dient, auch durch nachhaltigere Nutzung.

Beruf: Wasserbauer

Ein Wasserbauer züchtet keine Fische, sondern kümmert sich um die Wasserstraßen, d. h. Wasserbauern warten und prüfen die sog. Bundeswasserstraßen, wie Kanäle und Flüsse und Küsten und setzen sie Instand. Sie haben die Fahrrinne und das Fahrwasser für die Schifffahrt zu sichern und beschildert sie ebenfalls. Außerdem sichern sie Uferbefestigungen, Wehre, Schleusen und Bauwerke des Küsten- und Inselschutzes, und sie müssen die Wasserwege bei Katastrophengefahr schützen. Arbeitgeber für Wasserbauern sind die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, die Wasserwirtschaftsverwaltungen der Bundesländer und Wasserbauunternehmen.

Wasserwaagen

Die Wort-Wassserwaagen beruhen auf einer Kunstaktion von Hermann Josef Hack, der damit kurz vor Eröffnung der Olympischen Spiele eine Brücke der Verständigung schlagen möchte, sowie dazu anregen, über Nachhaltigkeit und Balance nachzudenken, und zwar mit Witz und nicht dem moralischem Zeigefinger. Die Aktion besteht aus zwei Teilen, einmal dem Kunsprojekt, für das Hermann Josef Hack mit seinen Studenten unterhalb der Akropolis mehr als tausend mit Wortpaaren bestückte Wasserwaagen aufstellen wird. Am 9. August ist die Eröffnung. Den zweiten Teil bildet die internationale Internetkonferenz am 6. August 2004, "Oikos Olympos - Nachhaltigkeit und Olympia", die parallel an der Universität Witten/Herdecke und dem Goethe Institut Athen durchgeführt wird. Experten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik sind eingeladen, zur Diskussion mit dem Schwerpunkt, neue Marketing und Kommunikationstrategien für Sport und für Nachhaltigkeit.

Zitat:
"Quellen steht es frei, zu murmeln und sich schwallend zu ergießen; nicht so erwachsenen Menschen."
George Steiner

2004-07-12 Angelika Petrich-Hornetz
Text: ©Angelika Petrich-Hornetz
Banner: ©aph

Quellen:Bundesministerium für Bildung und Forschung, ARD, Pressemitteilung SkySails, Berufenet, WDR, PET-Recycling Schweiz, die Welt, Oikous Olympos, Uni Osnabrück, Statistisches Bundesamt, Remscheid, IZT, Hamburger Morgenpost, news.de


Infos zu Datenschutz + Cookies
© 2003-2018
Online-Zeitschrift Wirtschaftswetter