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Editorial


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

wir sind unzufrieden mit der Zeit, die uns in der vorangegangenen Ausgabe für die Beschäftigung mit der Zukunft verblieb, weil sie von der Gegenwart aufgefuttert wurde. Darum setzen wir wie angekündigt das Schwerpunktthema ausnahmsweise fort - in einem fließenden Übergang von einer Ausgabe zur nächsten und somit in einen Sommer der Zukunft fort. Die gegenwäritgen Artikel werden dafür nach und nach ins Archiv gesetzt, wo sie weiterhin aufruf- und lesbar bleiben, während genauso fließend die neuen Artikel der aktuellen Sommer-Ausgabe erscheinen.

Genauso unzufrieden könnte man auch mit der politischen Ausbeute zum Thema sein. Was haben die Staatsführungen in der ersten Hälfte des Jahres 2018 für die Zukunft getan?

Während die Trump-Administration mit Strafzölleihre Handelspartner verärgert, die Betroffenen mit ähnlichen Maßnahme reagieren, hätte man sich genauso gut oder viel besser gemeinsam zu Verhandlungen verabreden können, wie die Welt-Wirtschaft in Schwung gehalten kann und wie weniger begünstigte Länder an dieser endlich auf Augenhöhe teilnehmen können - ohne lediglich ausgebeutet zu werden.

Darunter sind auch sämtliche Kriegs - und Konfliktschauplätze, die klaffenden Wunden, die wir uns überhaupt nicht leisten können. Deren über mehrere Jahre und Jahrzehnte fortdauernde Existenz scheint für uns schon fast normal geworden zu sein. Überall wo sie entstehen und bleiben, schließen sie dabei für die Bevölkerung indes jedes halbwegs normale Leben aus. So ähnlich wie im 30-jährigen Krieg, dessen Anfang und Ende sich 2018 jährt, nur dass nicht wenige gegenwärtigen Dauer-Kriege und -Konflikte selbst nach 30 Jahren nicht aufhören. Dabei sind die aus den 1980er Jahren stammenden, andauerenden Übervorteilungen zu Gunsten sehr weniger seit bald mehr als vierzig Jahren überholt, aber gelten nach wie vor in vielen Köpfen als Definition der Macht.

Wir werden uns jedenfalls in diesem Gerangel umschauen - wo die Zukunft bleibt, damit sie nicht ganz auf der Strecke bleibt.

Begleiten Sie uns durch den Sommer der Zukunft 2018 und schauen Sie wieder öfter herein - wir veröffentlichen nicht weg- sondern fort-laufend bis zum 1. September.

Ihnen einen richtig guten Sommer mit maximal Schönwetter-Wollken!

Ihre Angelika Petrich-Hornetz

Lübeck, im Juli 2018

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