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Wirtschaftswetter-Tipps

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Herbst/Winter 2017. In dieser Ausgabe: In + Out plus Tipps zum Lesen, Hören und Sehen zu unserem Schwerpunkt: Dreamer. Schauen Sie wieder öfter herein, die Liste wächst munter bis zum 31. Dezember 2017.

IN + OUT Wirtschaftswetter Ins + Outs

IN : Das Private wird wieder politischund umgekehrt, wobei die Politik schwankt, ob sie mehr Kante zeigen sollte oder mehr Verständnis, in der immer gegensätzlicher werdenden Welt, in der sich verfeindete Lager wieder unversöhnlich gegenüberstehen und die unsinnigsten Schuldzuweisungen wieder salongfähig werden, was auch die Diplomatie herausfordert. Gucken wir auf die Laufstege der gerade vergangenen Fashion-Shows, sprechen die sich eher für Kante aus: auffallend farbenfroh und vielfältig in gewagten Mustern oder in glänzenden Stoffen (meist uni), aber in messerscharfen Kontrasten, nur selten abgemildert. Fast immer etwas schwarz dabei - wie ein sich durchziehender, leicht pessimistischer Unterton. Die seltenen Pastelltöne (können wir die als Zwischentöne interpretieren?) sind schon fast erholsam, bei so viel Kontrast und Farbenwucht . Die Gegensätze spiegeln sich auch in den Silhouetten, die ständig Zweierlei vereinen. Wo der Mini-Rock getragen wird, bleibt's oben hochgeschlossen. Keinerlei Stereotypen, doch im Trend: Die Frau 2018 ist eine Piratiin.

OUT : Bei der ganzen Vielfalt und den unterschiedlichen Wirklichkeiten ist es schwer, überhaupt noch etwas zu finden, was derzeit out sein könnte, out ist out sozusagen, da die bald 8 Milliarden Menschen mit ihren verschiedenen Denkweisen allesamt eine Berechtigung haben, ihre persönliche Auffassung zu leben. Doch so manche Regierung versucht es immer noch mit Gleichmacherei des 20. Jahrhunderts durchzusetzen, was ziemlich aussichtslos wirkt. Dagegen hat sich jetzt Saudi Arabien den Wünschen nach mehr Autonomie seiner Bürgerinnen ein klein wenig angepasst - das Autofahrverbot für Frauen wurde tatsächlich per Dekret vom König gekippt. D.h. erstmals in der Geschichtes dieses immer noch rückständigen Planeten dürfen jetzt tatsächlich alle Frauen ein Auto fahren. Wow! Was wohl als nächstes Spannendes für uns Menschinnen vorgesehen ist? Etwa die globale gleiche Bezahlung?. Die weltweite paritätische Arbeitsteilung produktiver und reproduktiver Beschäftigung? Die gerechte Besetzung einkömmlicher Posten in allen global agierenden Unternehmen und Organisationen? Klar, wenn Sie noch tausend Jahre warten wollen... damit scheint nicht nur auf den Laufstegen der Welt zu gelten: Die brave Frau hat ausgedient.

 

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Bücher:

USA -ausgeträumt. In seinem im August 2017 in deutscher Übersetzung erschienenem Abgesang auf den amerikanischen Traum analyisert Noam Chomsky messerscharf die Entwicklung des Alptraums in den vergangenen vier Jahrzehnten und die daraus entstandene aktuelle Lage. Das Versprechen des Leistungsprinzips auf den Aufstieg besteht im Mutterland der einst unbegrenzten Möglichkeiten nur noch aus leeren Worten im Mund von Politikern, die stets die nächte Wahl gewinnen wollte. Der amerikanische Traum ist ausgeträumt, das Beschäftigungsmodell von täglich zwei Jobs ist für die us-amerikanische Mittelschicht bereits üblich, nur um zu überleben. Die Infrastruktur marode, das Gesundheitssystem immer noch weitestgehend nicht vorhanden und der Rest davon wird demnächt verschrottet. Chomsky zeigt auch Lösungen auf , aber ob die jemand hören will, der an den Schrauben drehen könnte, muss zum aktuellen Zeitpunkt bezweifelt werden. Ein kluger Weckruf eines Eingeweihten, auf dessen immense Folgen man sich auch in Europa einstellen sollte - und es hier gar nicht so weit kommen lassen darf.
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Musik für die langen Nächte 2017

Dalida. Im Sommer kam der Film Dalida, der in Deutschland leider nicht in allen Kinos gezeigt wurde. Nun folgt ein Tribut-Album von Jazz-Trompeter Ibrahim Malouf, u.a. mit der großartigen Melody Gardot, auf das wir allerdings noch bis zu November warten müssen, aber Vorfreude hat ja bekanntlich auch etwas für sich.
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Charles Pasi. Der Nachwuchs schläft nicht, in Frankreich sorgt seit geraumer Zeit der Komponist und Jazz- und Blues-Musiker Charles Pasi nicht nur mit seiner markanten Stimme für Furore. Im Oktober ist er Deutschland, man sollte ihn nicht verpassen, später kann man sich dann die Karten nicht mehr leisten, weil Pasi das Zeug für eine Weltkarriere hat. Ende September erschein sein drittes Album "Bricks", das erste von ihm bei Blue Note, das über verpasste Konzerte hinwegtröstet und ein echter Feger ist.
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Fortsetzung folgt...

Kino + DVD f:

Im Kino - Blade Runner II. Das Original von Ridley Scott von 1982 floppte zunächst bei Kritik und Publikum, entwickelte dann aber zum verdienten zum Kultfilm. Jetzt kommt die Fortsetzung "Blade Runner 2049" um Menschen und Replikanten in die Kinos, auf die man gespannt sein darf. Regie führte der Kanadier Denis Villeneuve, Ridley Scott als Produzent dabei und Harrison Ford spielt wieder Deckart, der verschollen ist und von Officer K (Ryan Gosling) - zeitlich 30 Jahre nach dem erten Teil - gesucht wird, ansonsten hält sich die Filmcrew noch bedeckt mit Informationen. Ab 5. Oktober in den deutschen Kinos: Blade Runner 2049

Boden-Spekulanten. Die Menschheit wächst und damit wächst auch der Wert von Anbauflächen. Weltweit schrauben sich die Preise astronomische Höhen, für die normale Landbevölkerung und Kleinbauern unverschwinglich, die im globalen Maßstab verarmen und brutalen Vertreibungen ausgesetzt sind. Und die werden zum Teil auch noch von Entwicklungshilfe durch finanziert. Der Dokumentarfilm von Regisseur Joakim Demmer geht der Entwicklung auf den Grund bei Investoren, Bauern und Umweltaktivisten und prangert die Missstände an. Ab 5. Oktober in deutschen Kinos: Das grüne Gold


1. Oktober 2017 to be continued - Weitere Hör-, Lese- , Musik- und Film-Tipps folgen in Kürze auf diesem Sender.

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