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Wirtschaftswetter-Tipps

Liebe Wirtschaftswetter-Leserinnen und -Leser,

willkommen im Herbst + Winter 2018 und in den IN und Outs + unsere Lese-, Hör- und Seh - Empfehlungen zum neuen-alten Schwerpunkt "Sommer der Zukunft" und vielen weiteren Themen. Wie in Wirtschaftswetter Inside angekündigt, gibt es lediglich keine bequemen Amazon-Links zum durchklickenden Online-Einkauf mehr, ansonsten bleibt es so inspirierend wie gehabt..

Schauen Sie wieder öfter herein, die Liste wächst munter bis zum 31. Dezember 2018.

IN + OUT Wirtschaftswetter Ins + Outs

IN : Wie sagte noch der scheidende US-Präsident Barack Obama auf einer Veranstaltung im Dezember 2017? Er setze auf die Frauen, die verstärkt ermächtigt werden sollten. Das sei wichtig, da, Zitat, "Männer gegenwärtig einige Probleme zu haben scheinen". Zitatende. Nicht allein mit Frauen, wohlgemerkt, aber ohne Frauen gibt es keine Zukunft. Das zeigte einmal mehr auch die Anhörung des aktuellen Kandidaten für den obersten Gerichtshof der USA, der sich in der Rolle eines Vertreters regelmäßigen Bierkonsums gefiel. Das mag an anderer Stelle, an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit passend erscheinen, u.a. als Bewerbung für den "Orden wider den tierischen Ernst", die fünfte Jahreszeit beginnt bald, aber nicht mehr im 21. Jahrhundert in einem Bewerbungsverfahren um das höchste Amt eines Staates, wenn zahlreiche bessere Mitbewerberinnen und Mitbewerber vorhanden sind. Auf nicht mehr und nicht weniger weisen die US-Frauen seit Monaten hin. Und auch bei dieser Bewerbung stellte sich wieder die notorisch unbeantwortete Frage, ob sich unter drei aktuell lebenden Frauengenerationen, die besser ausgebildet sind als alle ihre Vorgängerinnen-Generationen, wirklich keine einzige geeignete Kandidatin gefunden hat. Wie wäre es mit einem klaren Kopf auf solchen Positionen, und zwar ganz geschlechterunabhängig?

OUT : Man gewinnt langsam den Eindruck, dass sich manche Kerle rechtsaußen nur noch eins zurückwünschen: die 1980er Jahre, als die Wirtschaft sich noch in der Rolle eines Geld spuckende Casinos gefiel, die Straßen mit Benzinfressern verstopft waren, "Herren" die Puppen tanzen ließen und Öl und Alkohol und einiges andere mehr in Massen flossen. In jenen Zeiten konnte eine karriere-zentrierte ich-bezogene Sorte Aufsteiger den Raubbau an knappen Ressourcen der Welt noch allein für sich selbst als Erfolg verbuchen und ohne jeden Kommentar von lästigen Weibern ganz für sich in der Manier Kolonial-Herrschaften in Anspruch nehmen. Dementsprechend erstaunlich von gestern gestalten sich derzeit auch die Parteiprogramme der für diese Zielgruppe wählbaren Parteien: zurück in die angeblich ach so "glänzende" Vergangenheit. Dazu brauchte es allerdings einige Vorraussetzungen, die aktuell nicht mehr erfüllt sind, darunter u.a. so "tolle" Geschäftsmodelle a la Lehmann-Brothers inklusive anschließender Finanzkrise die in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen (Antwort Finanzministerium auf Kleine Anfrage der Grünen, Mitte September) allein dem Bund 30 Milliarden Kosten verursachte, die Länder trugen noch einmal so viel, die Grünen hochrechneten daraus rund 68 Milliarden - die Abschlussrechnung steht noch aus. Der Krise fielen übrigens auffallend viele Männer reihenweise zum Opfer, wie so mancher schon wieder vergessen hat. Wer so etwas wieder installieren möchte und die mittlerweile stresserprobten Frauen dafür wohl wieder zurück an Heim und Herd schicken, mindestens aber zum Schweigen bringen müsste, dürfte dieses Mal allerdings mit etwas mehr Widerstand als in der Vergangenheit rechnen müssen. Bei seiner Abschiedsrede in Chicago im Januar sagte Obama übrigens, Zitat: "Wenn euch euer gewählter Abgeordneter nicht gefällt, sammelt Unterschriften und bewerbt euch selbst." Zitatende

 

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Bücher:

Schönheit kommt doch von innen. Wir sind weit davon entfernt, irgendeinem neuen Schönheitsideal aufzusitzen, das gerade durchs Dorf getrieben wird und "Stärke ist das neue Hübsch" - in der groben Übersetzung des Orginaltitels - wird nun schon seit einigen Jahren aus den USA herüberschwappend postuliert. Es folgten viele Berichte von muskelbepackten Frauen, die jetzt eben nicht mehr dünn (das alte Schönheitsideal), sondern "stark und gesund" - in der Karikatur dann mit Waschbrettbauch, muskelbepackten Schenkeln und am besten noch kampfeslustig-grimmig in die Kamera blickend - auusschauen. Das riss uns bislang nicht vom Hocker. Aber die Fotografin Kate T. Parker kann erstens richtig gut fotografieren, ist selbst Genuss-Sportlerin und meint es zweitens mit der Stärke auch ein bisschen anders, als der Originaltitel suggeriert, nämlich in dem Sinn, dass man Mädchen und Frauen einfach so lassen sollte, wie sie sind - und sie dementsprechend auch mal machen lassen sollte.
Genau das hat Parker abgelichtet, Mädchen in ihrem Element, die gerade genau das tun, was sie am liebsten tun. Darüber hinaus ergab kürzlich eine ziemlich erschreckende Studie, dass sich sehr viele Teenager hässlich fühlen im Sinne von unzureichend, nicht gut genut. Angesichts der vielen "makelosen" Selfies (über die wir uns in zehn Jahren sicher nur noch kaputtlachen werden, wie dusselig sie wirken), die Teenies täglich im Netz vorgesetzt bekommen, kein Wunder. Damit ist das Buch ein passendes Geschenk für Mädchen, die sich, wie viele Altergenossen auch, ständig von geschönten Bildern irritieren lassen - als praktisch anwendbares, wirksames Gegenmittel, von dem wir hoffen, dass die Fotografin noch ein Buch für Jungs hinterherliefert, Fotos gibt es bereits. Das Ganze gibt es übrigens auch als Kalender 2019

Angaben zum Buch
Wilde Mädchen
Am schönsten sind wir, wenn wir nemandem gefallen wollen
von Kate T. Parker
320 Seiten
Erschienen bei Münchner Verlagsgruppe
Webseite der Fotografin: Kate T. Parker Photography

Musik für den Sommer 2018

Folgt...

Kino + DVD :

Musikfilm II - Bohemian Rhapsody. Gleich vorweg: absolut sehenswert! In den Medien gab es zwar gemischte Kritiken, es fehle dies, es fehle das und dann wieder etwas anderes, viel zu positiv etc. und ja es stimmt: Wer als Unbeteiligter oder Nicht-Fan des charismatischen Freddie Mercury, Leadsänger der Gruppe Queen, Komponist, Entertainer und Role Model in diesen Film geht, kommt garantiert als treuer Fan bis zum eigenen Lebensende wieder heraus. Man könnte natürlich auch den Rechte-Inhabern in den Mors treten, sie sollen endlich und überfälligerweise Material für zwölf Stunden Live-Auftritte am Stück freigeben - was der Welt sicher gut täte, bis dahin zählt aber auch dieses Film-Porträt zu den Dingen, die der Welt definitiv guttun. So ein viel zu kurzes (+24.11.1991) , umso voller gefülltes Leben in einen einzigen Film zu pressen ist auch nicht einfach, man war bemüht, alle Aspekte zumindest anzusprechen, und schließlich wurde das Drama seines Lebens doch sichtbar: Obwohl Freddie Mercury, 1946 als Farrokh Bulsara in Sansibar geboren, mit einem gesunden Selbstbewusstein gesegnet war, traute er sich erst zu dessen sich abzeichneten Ende hin Freunden, Familie und der Öffentlichkeit voll und ganz seine große innere Freiheit zu präsentieren, die er schon immer zu besitzen schien. Ein begnadeter Mensch, ein begnadeter Mann, eine begnadete Stimme. Wir können froh sein, dass wir ihn so viele Jahre hier hatten und Hauptdarsteller Rami Marek gibt im Film und auf der Bühne wie Mercury im Leben und auf der Bühne: alles!. Marek macht die unnachahmliche Bühnenpräsenz Mercurys auch für jüngere Zuschauer (ein O-Ton aus einem Kinosaal in Deutschland: "Das Publikum ist aber ganz schön alt!") sehr gut nachvollziehbar. Kaum einer vor und nach ihm konnte jemals sein Publikum derart mitreißen und kinderleicht um den Finger wickeln, wie Freddie Mercury es tat. Läuft schon einige Zeit in den Kinos, Prädikat: unbedingt ansehen: Bohemian Rhapsody

Es gibt übrigens ein niedliches Google-Doodle zu Freddie Mercury von 2011, zu seinem 65. Geburtstag: Freddie Mercury's Google Doodle

Musikfilm I. Jetzt schauspielert sie auch noch - Lady Gaga. Und das Ergebnis des Remakes von "Ein Stern geht auf" unter der Regie von Bradley Cooper, der damit sein Debüt gibt, ist nicht zu beanstanden, im Gegeneil, Cooper und Gaga landeten einen echten Hit. Die schon ein paar Mal verfilmte Geschichte ist einfach: Eine große Stimme, die aber nicht an sich selbst glaubt, insbesondere nicht an ihre Bühnen-Fähigkeit, trifft auf etablierten, noch amtierenden, jedoch etwas abgehalfterten Country-Star, der das Talent der jungen Sängerin sofort erkennt und sie wird tatsächlich ein Star - während sein Stern rapide zu verblassen beginnt. Und dazu natürlich ganz viel Musik. Der Film wird als "Bodyguard" (1992, Houston, Costner) der Gegenwart bezeichnet, seit dem 3. Oktober in den deutschen Kinos: A Star Is Born


17. November 2018 to be continued - Weitere Hör-, Lese- , Musik- und Film-Tipps folgen in Kürze auf diesem Sender.

------- Wirtschaftswetter-Tipps + Werbung Ende -------

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