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Ferienbücher

Idealer Ferienschmöker zum Abtauchen für Jungen sowie unterhaltsames Englisch für die Kleinsten

Rezensiert von Annegret Handel-Kempf

1. Peer vom Meer

Wie eine leise Brise kommt Thomas Montassers bei Bastei Lübbe (Boje) erschienenes „Peer vom Meer“ daher: Ein kleines Buch für Jungen ab acht Jahren, das sich aber auch zum leicht verträumten Entspannen für Erwachsene eignet.

Ein kleines Buch von einem nicht mehr ganz kleinen Jungen, der seinen Inselalltag unter mürrischen Menschen gerne mit interessanter Flaschenpost verschönern würde. Doch irgendwie geht die Umsetzung seines Traums zunächst schief, so schief wie die Bewohner der umliegenden Eilande durchs Leben schlurfen und dabei Freundlichkeit und Freude vergessen.

Ein winziges Mädchen mit großen Augen und ein riesiger Sturm sorgen für dramatische, Jungs fesselnde Spannung in dem ansonsten friedlich-plätschernden Buch, dessen wogendes Finale hier natürlich nicht verraten werden darf. Ein sehr nettes Leseabenteuer, empfehlenswert besonders für Schmökerstunden in den Ferien am Wasser. Übrigens auch als E-Book zu haben, als Flaschenpost wohl leider noch nicht.

Infos zum Buch:
Thomas Montasser: „Peer vom Meer“
Boje, im Februar 2011
ISBN: 9783414822789
Empfohlenes Lesealter: 8 bis 11 Jahre

2.Englisch-Lernen mit viel(en) Sinn(en)

Lextra-Bildwörterbuch zum Hören, Sehen und Staunen

Das Baby schreit, das Krokodil schiebt sich grollend durchs Wasser, das Orchester stimmt seine Instrumente und die Hexe kichert höhnisch: So klingt ein Vokabeltrainer der neuesten Generation, Cornelsens erstes Bildwörterbuch Englisch für Kinder ab sechs Jahren.

Mit Hilfe des fantastischen Ting-Stiftes, der seine Lektionen via Internet am PC lernt, haben die kleinen Sprachanfänger das vierfache Vergnügen: Sie sehen eine hübsche Zeichnung zu einem Begriff, der in dicken Buchstaben auf Englisch und in dünneren Lettern auf Deutsch danebensteht. Sie tippen mit der Stift-Spitze auf die zu erlernende Vokabel und sehen nicht nur, wie sie geschrieben wird, sondern bekommen sie auch korrekt in der Fremdsprache vorgelesen. Ein großer Vorteil gegenüber dem oft rein akustischen Fremdsprachenunterricht an Grundschulen!

Last, but not least: Das neu Erfahrene setzt sich durch einen besonderen Effekt besser im Kopf fest. Wer den Ting nicht gleich aufs nächste Wort setzt, hört im Anschluss an das Vorsprechen des Begriffes seine geräuschstarke Umsetzung - sofern sich das anbietet.

BücherEin wirklich unterhaltsames Lernvergnügen, das schon Zweijährige nicht mehr aus den Händen legen wollen und das auch Erwachsene erfreut: Denn ihre Kinder bringen schriftliches und gehörtes Englisch endlich in eine direkte Verbindung und sprechen das Gelesene nicht mehr nach deutscher Lesart aus. Alles ist mit gleichzeitigem Hinschauen und -Tippen, selbst im Bett, problemlos anwendbar, ohne beispielsweise eine CD und das zugehörige Buch mühsam in Einklang zu bringen.

Dabei sind die rund 1200 Begriffe wirklich nah am Alltag jüngerer Sprachschüler, so dass sich die „News“ rund um „Satchel“ und „Sandcastle“ auch in der Freizeit gut einprägen. Der separat zu erwerbende Ting-Stift ist nicht ganz billig, kann aber für weitere Bücher, die sich der Technologie bedienen, verwendet werden.

Infos zum Buch
Lextra JUNIOR, „Unser erstes Bildwörterbuch Englisch, zum Entdecken, Lesen und Hören“
Cornelsen, Februar 2011
SBN-10: 9783589016518
Empfohlenes Alter: ab 6 Jahre


2011-06-02 Annegret Handel-Kempf
Text: © Annegret Handel-Kempf
Fotos Themenbanner, Illu: ©aph

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