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"Es muss stimmen!!!"

Das Credo der Kostümbildnerin Ingrid Zoré

von Birgid Hanke

Kostümzeichnung - Kostümbildnerin Ingrid ZoréDa stehen sie, angelehnt an die Flurwand: 30 große schwarze Kunstmappen und machen den langen Flur der Berliner Altbauwohnung noch ein bisschen schmaler.
Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, welche Schätze sie enthalten.
Normalerweise sind sie eingelagert in einem Verschlag über der Badezimmertür, in gut drei Meter Höhe. In Windeseile ist Ingrid Zoré die angelehnte Leiter hochgestiegen, schwingt sich in die Öffnung des „Schapps“ und lässt erst mal „Beene boomeln“. Dann werden die unhandlichen Mappen Stück für Stück hinunter gehievt, um sie bis zur Sichtung im Flur abzustellen.

Es ist schon wieder eine Weile her, dass diese Mappen das letzte Mal geöffnet wurden. Anlass ist heute der Termin mit dem Abteilungsleiter für Ausstellungen und Sammlungen der Berliner Kinemathek. Er weiß von dem Archiv der Kostümbildnerin und würde die Entwürfe lieber heute als morgen dem Bestand seines Museums einverleiben.
Wenn die Trennung doch nur nicht so schwer fiele.
An der Tür des Arbeitszimmers hängt eine lange Liste mit chronologischer Aufzählung der Produktionen, an denen Ingrid Zoré als Kostümbildnerin mitwirkte. Allein deren Lektüre führt tief zurück in die deutsche Film-und Fernsehgeschichte.
Es sind große Namen darunter.
„Aber wenn ich so die Stabslisten durchgehe, erschrecke ich immer wieder, wer da mittlerweile alles schon gestorben ist.“

Erst vor wenigen Tagen ist der Regisseur Wolfgang Gremm seinem bösartigen Krebsleiden erlegen. Ingrid Zoré hat sich den Tort angetan, seinen wenige Tage nach dem Tod ausgestrahlten Dokumentarfilm anzuschauen. Eine besondere Art der beruflichen Würdigung dieses Kollegen. Sie ist erschüttert. Das Erlebnis schwingt noch tagelang in ihr nach.
„Tod oder Freiheit“ hieß der Film, den sie mit diesem Regisseur drehte, ein frei nach Schillers „Räubern“ gestaltetes Werk, dem die Filmzeitschrift Cinema das folgende Lob zollte: "Regisseur Gremm hat den noch immer aktuellen Stoff sehr frei für's Kino bearbeitet. Sein rasant inszeniertes Lichtspiel wirkt wie ein (ins Spielfilm-Geschehen verpackter) Beitrag zur Zeitgeschichte".

Fast vierzig Jahre her ist dies schon her. Aber Ingrid Zoré findet in ihren Unterlagen ein Schwarzweißfoto von den Dreharbeiten. Es zeigt die für diese Zeit typischen Gestalten: langhaarige Männer in Jeans und Frauen mit Wallemähnen, auch in Jeans oder langen geblümten Röcken. Sie deutet auf einen von ihnen.
„Das war er! Und das war unser Fahrer, der wurde später ein bekannter Schriftsteller.“
„????“
„Ich komme nicht auf seinen Namen, wie hieß er noch mal?“
„???“
„Ach, ja, jetzt fällt es mir ein. Sten Nadolny hieß er.“
„Was macht Sten Nadolny als Fahrer bei einer Filmproduktion?“
„Na, der wollte eben wissen, wie das so abläuft. Da hat er bei uns als Fahrer gejobbt.“
Ganz links, im Hintergrund ist auf dem alten Schwarzweißfoto ist eine kleine zierliche Frau zu entdecken. Das ist die Kostümbildnerin Ingrid Zoré:
Schulterlange lockige Haare, große Augen, eine attraktive Erscheinung. Wenn dieser fast grimmige Gesichtsausdruck nicht wäre. Warum guckt sie so böse?
„Da hat mir wohl mal wieder was nicht gepasst.“
Was denn nicht?
„Also, das weiß ich nach so vielen Jahren doch nicht mehr. Da hat wohl an einem Kostüm was nicht gestimmt. Einen Anschlussfehler kann ich mir nicht leisten.“

Und es MUSS stimmen! Wenn etwas nicht stimmt, kann Ingrid Zoré heute noch genauso fuchsig werden wie in der Hochphase ihrer Berufstätigkeit. Sie ist eine Perfektionistin. So steckt sie auch voller Geschichten und Anekdoten über Vorkommnisse und Zwischenfälle, bei denen es nicht „stimmte“ und sie sich genötigt sah, einzugreifen, ab und an mal richtig energisch zu werden.
Energisch werden musste sie auch immer wieder bei Schauspielerinnen und Schauspielern, die sich gerne vor der Kostümanprobe drückten.
„Es gibt solche und solche. Manche sind während der Anproben wahre Engel an Geduld; andere würde am liebsten gar nicht anprobieren.“

Mappensammlung - Kostümbildnerin Ingrid ZoréBekanntestes Beispiel dafür war der unvergessene Harald Juhnke, mit dem Ingrid Zoré ihren ersten „eigenen“ Spielfilm drehte. Das war 1961. Harald Juhnke verkörpert einen flapsigen Musiker, der sich, als Schulrat verkleidet, in ein Mädcheninternat einschleicht. Schlüssige Handlung schwer erkennbar, da die Musik im Vordergrund stand. „Jazz, Klamauk und Backfische – Kurzweil aus der Ära Adenauer“ und heutzutage nur schwer zu ertragen -- oder mit Kultfilmpotential für die ganz junge Generation, die so gerne in Kneipen namens „Wohnzimmer“ oder „Heimweh“ in Omas Ambiente chillt und begeistert in laminierten BRAVO-Ausgaben der frühen Sechziger des vergangenen Jahrtausend blättert.
Anspruchsvoller für Ingrid Zoré hingegen die Aufgabe fast ein halbes Jahrhundert später, nämlich die Kostüme für die Fernsehverfilmung des „Hauptmann von Köpenick“ unter der Regie von Frank Beyer zu entwerfen.
Bei Nennung dieses Namens gerät sie ins Schwärmen.
„Frank Beyer, wie gerne habe ich mit ihm zusammen gearbeitet! Und der ist auch schon wieder fast zehn Jahre tot.“
Aber unvergessen, genauso wie seine Filme „Nackt unter Wölfen“, „Die Spur der Steine“ und „Jakob der Lügner“.

Eine schwierige Aufgabe für Harald Juhnke, gegen seinen Vorgänger Heinz Rühmann anspielen zu müssen. Aber er konnte die Kritik in dieser Charakterrolle überzeugen. Denn er war Schauspieler durch und durch, mit dem sich Ingrid Zoré jedoch vor vielen Jahren erst einmal zusammen raufen musste.
„Er wollte einfach nicht anprobieren. Einmal sollte genügen, aber es genügte nicht.“
Die Kostümbildnerin musste energisch werden. Und sie tat es, so überzeugend, dass der berühmte Darsteller brav zur Anprobe erschien, aber nicht ohne ihren Namen zu verballhornen.
„Wo ist die Zorres?“ Das sagte er fortan an immer, wohl in Erwartung weiterer Dispute.
„Aber seitdem lief es prima zwischen uns.“

Nicht so gut lief es zwischen ihr und der bekannten Schauspielerin, der es aufstieß, dass der Produzent zu Beginn der Dreharbeiten bei der Vorstellung des Teams „sich überaus glücklich schätzte, diese berühmte Kostümbildnerin für diese Projekt gewonnen zu haben.“
Prompt begann die Dame, nicht diese, sondern deren junge Garderobieren zu schikanieren, was sich auf die Stimmung des gesamten Teams und dem Set niederschlug. Diesmal musste der Regisseur energisch werden, um die Diva auf den Teppich zurück zu holen.

Diven gab es reichlich im langen Berufsleben von Ingrid Zoré - weiblichen und männlichen Geschlechts.
Sind die Erinnerungen nicht so gut, will sie keine Namen nennen. Fast traumatisch die Erinnerung an die Hollywoodschauspielerin, deren Kostüme schon alle maßgeschneidert und angepasst waren, die aber nach einer Drehpause von vier Wochen um 18 kg leichter nach Berlin zurück kehrte.
„Alles, aber auch alles musste neu angepasst werden“, stöhnt Ingrid Zoré heute noch.
„Und dann dieses rosa Ungetüm aus den sechziger Jahren, das sie mitbrachte, das stilistisch überhaupt nicht in die Epoche der Berliner Zwanziger passte, das wir aber verwenden mussten, denn in ihrem Vertrag stand: Bei Nichtgefallen der Kostüme reist sie sofort ab. Ich habe es einfach nicht geschafft, ihr dieses Ding auszureden.“

Wenn also was nicht stimmte, musste es stimmig gemacht werden, manchmal auch unter Umgehung des eigenen Perfektionsanspruchs.
So wie bei der Robe von Romy Schneiders letztem Film, dessen Rückblenden in die dreißiger Jahren führen.
„Die Spaziergängerin von Sans-Souci“ zeigt eine zerbrechlich schöne Romy, die in manchen Szenen ihren tragischen Tod vorauszuahnen scheint.
Störend wirkt eigentlich nur das aufdringlich glitzernde Paillettenkleid bei dem Auftritt in einer Pariser Bar, wo die vor den Nazis ins Exil geflohene Elsa als Sängerin auftritt.
Der Film wurde 1981 gedreht, entstand also in der Hochphase des Discozeitalters. Auch historische Kostüme spiegeln stets den Geist ihrer tatsächlichen Entstehungsepoche wider, da sie der Interpretation ihrer jeweiligen Schöpfer unterliegen. Der Glimmer des Bühnenkleids ist ein Tribut an die Discomode, die Ingrid Zoré aber schon damals als schrill und unzutreffend empfand. Es stimmte einfach nicht.

„Auf der Bühne fand ich es ja noch gerade so akzeptabel, aber niemals für das gemeinsame Abendessen mit dem zwölfjährigen Max. Gott sei dank hatte mir meine französische Kollegin Cathérine Leterrier, von der der ursprüngliche Entwurf dieses Kleides stammte, freie Hand gelassen, was die Änderung ihrer Kostüme anbelangte.“
Und so milderte Ingrid Zoré den harten Paillettenglanz mit einem „eleganten, blau-grau schimmernden transparenten Organza-Cape, dessen „gerüschter, ausladender Mühlsteinkragen“ als „Eigenentwurf“ Eingang in die Annalen der deutschen Kostümbildgeschichte fand, leider meist, ohne dessen Schöpferin zu benennen. Auch da möchte Ingrid Zoré richtig fuchsig werden, wurde sie auch tatsächlich, als sie diesen Kragen in einem Film über Romy Schneider am Kostüm seiner Hauptdarstellerin und in einer Ausstellung wieder entdeckte.

Kostümzeichnung - Kostümbildnerin Ingrid ZoréVon den Dreharbeiten zur „Spaziergängerin von Sans-Souci“ könnte sie Abende lang erzählen. Wie das gesamte Team die noch tief um ihren Sohn trauernde Romy Schneider vor der Öffentlichkeit abschirmte, die sich die auf dem Set einschmuggelnden Paparazzi eigenhändig an die Luft setzte und die vom Regisseur Jacques Rouffio unterbrochenen Aufnahmen, wenn Romy in Tränen ausbrach. Aber auch, wie die scheue Schauspielerin zu ihr Vertrauen fasste, nachdem sie während einer Drehpause auf ihre Frage „Haben Sie Kinder?“ von Ingrid Zorés behindertem Sohn erfuhr.
Bis heute hat sie den Zettel eines Kellnerblocks aufgehoben, auf den Romy Schneider während der Abschlussfeier zu den Dreharbeiten ihre private Telefonnummer kritzelte, um in Verbindung bleiben zu können.
Wenige Monate später war sie tot.
Und wer in der „Spaziergängerin“ die Szene sieht, in dem Elsa sich mit Tabletten betäubt, weil sie sich prostituieren muss, um ihren Mann frei zu bekommen, wird von einem Gefühl der Beklemmung erfüllt.
„Es war kein Selbstmord!“ Davon ist Ingrid Zoré zutiefst überzeugt, so hatte ihr der Jacques Rouffio während eines persönlichen Telefonats im Sommer 1983 glaubhaft versichert. „Es war ein Herzschlag.“
Immer noch scheint sie ein bisschen traurig ob des viel zu frühen Tods dieser Schauspielerin.

Endlich ist Peter Mänz von der Kinemathek eingetroffen. Mit einladender Geste weist Ingrid Zoré auf die im Flur wartenden Mappen.
„Da stehen sie, können Sie sich alle anschauen.“
„Um Himmels Willen, das ist doch gar nicht auf einmal zu schaffen!“
Er bekommt die zwei DinA4-Seiten lange Produktionsliste in die Hand gedrückt und sucht sich ein paar Mappen aus.
Bekannte und unbekannte Werke darunter.
So der „Gigolo“, ein Film von David Hemmings mit David Bowie und Marlene Dietrich. Es war der allerletzter Auftritt der großen Diva vor der Filmkamera. Wer die Biografie ihrer Tochter Maria Riva gelesen hat, weiß, dass der einstige Star diese Herausforderung nur mit Hilfe von Tabletten, Korsett, viel Schminke und einer gnädigen Kamera mehr schlecht als recht hinter sich brachte,
Trotzdem bedauert Ingrid Zoré bis heute, nicht bei den damaligen Dreharbeiten in Paris dabei gewesen zu sein.
„Dabei hatte sie mich für eine ganze Woche buchen wollen. Eine ganze Woche!!! Für dieses eine Kleid! Aber ich konnte leider, leider nicht von hier weg.“

Von dem anderen großen Star David Bowie weiß sie nur Gutes zu berichten. Die Dreharbeiten fielen genau in die Berliner Schaffensphase des Sängers.
„Er war ruhig, zurückhaltend, sehr bescheiden.“
Aber leider mit einem Ratgeber ausgestattet, dessen Diktat er sich widerspruchslos fügte. Eine abfällige Bemerkung über einen Anzug mit Nadelstreifen „der sieht ja aus wie ein Schlafanzug“, und Bowie weigerte sich, den weiterhin zu tragen.
Ein fast unlösbares Problem, das über Nacht gelöst werden musste und auch gelöst wurde. Von einem Schneider in der „Theaterkunst“.

Über 50 Jahre hat Ingrid Zoré mit diesem Kostümfundus zusammen gearbeitet, schwärmt von alten Zeiten, als es dort noch „vier Ateliers, ein Herren-, ein Damenatelier und zwei Änderungsateliers“ gab.
Und einen Schneider, der ein wahrer Zauberer gewesen sein muss. „Der hat bei einer Schauspielerin oder einem Schauspieler einmal Maß genommen und das für immer gespeichert. Der konnte anschließend aus dem Gedächtnis heraus alles passgenau nähen.“
Das über Nacht.
„Ich kenne den, das machen wir, keine Angst. Morgen früh hast du den Anzug“, beruhigte er die in Panik geratene Kostümbildnerin.
Und er hielt sein Versprechen. Am nächsten Morgen konnte David Bowie in einen Anzug steigen, der Gnade vor den Augen seines Beraters fand, aber nicht vor denen von Ingrid Zoré.
Denn es stimmte nicht so richtig.

Nächste Mappe, nächster Film.
„Der Verleger“ ein Fernsehzweiteiler von 2000/2001, der das Leben des Verlegers Axel Springer nachzeichnete und die Kostümbildnerin im Schick des "New Looks" der Nachkriegszeit bis zu den Sechzigern schwelgen ließ.
Die Entwürfe vom Hauptmann von Köpenick und die der Fontaneverfilmung „Frau Jenny Treibel“ tauchen auf. Peter Mänz öffnet die Mappen, blättert in den Entwürfen, staunt und lobt die ein wenig aufgeregte Frau Zoré.
Warum sind eigentlich keine Zeichnungen von zeitnahen Produktionen zu sehen?
„Weil ich da wegen Zeitmangel meist gar nicht gezeichnet und entworfen habe, sondern die Schauspieler direkt aus dem Fundus oder aus Läden eingekleidet habe.“ So bei dem „Wunder von Lengede“ oder der „Frau vom Checkpoint Charlie". Als besonderen Glücksfall betrachtet Ingrid Zoré, dass sie bei dieser Produktion auf den Bestand des Fundus von Babelsberg und Adlershof mit seinen original DDR Kostümen zugreifen konnte. Was dem Fernsehfilm die Authentizität verlieh, auf die Ingrid Zoré so großen Wert legt.

Keine gezeichneten Kostümentwürfe heißt noch lange keine Anekdoten.
Ingrid Zoré sprudelt über von unzähligen Geschichten, Erlebnissen, die nicht immer alle witzig waren.
Opulent die Entwürfe zu „Don Carlos". Geliebt hat sie die Fontaneverfilmung „Vor dem Sturm“. Über Projekte, die sich nicht mochte, schweigt sie sich aus.

Ihr Lebenswerk zeigt eine große Bandbreite. Sie reicht von der albernen Klamotte der frühen sechziger Jahre über den hochdramatischen „Fangschuss“ aus dem Jahre 1976 von Volker Schlöndorff mit einem jungen Matthias Habich, einem blutjungen Mathieu Carrière und der zum letzten Male als Schauspielerin agierenden Margarete von Trotta.
Drei Jahre später arbeitete sie mit dieser als Regisseurin in den „Schwestern“ zusammen. Und geht bis zum „Polizeiruf 110" oder den „Drei Damen vom Grill“ mit der Urberlinerin Brigitte Mira.

Kostümanprobe Elisabeth Volkmann - Kostümbildnerin Ingrid ZoréFast drei Stunden dauert die Sichtung der Kostümentwürfe. Dann sind die Beteiligten erschöpft oder fast: Eine Mappe liegt noch auf dem Tisch. Sie enthält die Entwürfe von „Pompon Rouge“.
Was war das denn?
Eine Fernsehserie für einen Privatsender. Eine saftige Erotikserie, angesiedelt im Barock, gedreht im Jahre 1990.
Und Ingrid Zoré gerät in Begeisterung.
„In einer Sittengeschichte hatte ich von den Läuse-und Flohfallen gelesen. Das waren so Behältnisse, in die man mit Blut oder Honig getränkte Baumwollbüschel stopfte -Watte gabe damals ja noch nicht – und die würden dann morgens von den Zofen in die Reifröcke der Kostüme gehängt. Am Abend waren die schwarz von Ungeziefer und wurden abgenommen. „Das muss da rein“, habe ich dem Regisseur gesagt.“ Sie hält eine von ihr gefertigte Zeichnung hoch, auf der diese Fallen in einem ausladenden Reifrockgestell baumeln.
So kam es genau zu der von ihr beschriebenen Szene in der Serie.
Ansonsten?
Erinnert sich irgendein Mensch noch an diese Serie mit der auch schon lange verstorbenen Elisabeth Volkmann, die so schön und hysterisch war?
Es sei die schlechteste Fernsehserie aller Zeiten, schrieb damals die TAZ.
Darüber kann Ingrid Zoré nur schallend lachen.
„Diese Arbeit hat mir und meinem Team so einen unglaublichen Spaß gemacht.“
Denn es hatte alles gestimmt.


2015-08-08, Birgid Hanke

Text: © Birgid Hanke
Fotos: ©Birgid Hanke, SW-Foto Dreharbeiten ©P.A./Archiv Zoré
Foto-Banner: ©aph

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