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Apfelkuchen

Der schönste Teil vom Herbst

Gebacken und aufgeschrieben von Angelika Petrich-Hornetz

ApfelkuchenEin Herbst ohne Apfelkuchen - unvorstellbar. Jetzt sind alle der leckersten, regionalen Apfel-Sorten erhältlich und für diesen einfachen Mürbeteig-Kuchen suchen Sie sich am besten einfach ihre Lieblingssorte aus, und lassen je nach persönlicher Vorliebe, die Schale dran oder schälen die Äpfel.

Zutaten

Sie brauchen für eine Springform
250 bis 300g Mehl
1 Teel. Backpulver (z.B. Weinstein)
125 bis 130g Zucker
1 Ei
1 Vanillezucker
125g Butter
rund 1 bis 1,5 kg. Äpfel
(gewaschen, in Schnitze geschnitten)
alternativ: (Kirschen, Pflaumen
nur etwas weniger)
1 Prise Zimt
ein paar Rosinen/Sultaninen
geriebene Mandeln, wer das nicht mag:
geriebene Semmeln/Paniermehl
etwas Puderzucker

Mürbeteig

Den Mürbeteig bereiten Sie am besten so zu: Die Butter bitte erst kurz vor dem Zugeben aus dem Kühlschrank nehmen. Das Mehl abmessen, mit dem Backpulver vermischen und auf ein Arbeitsbrett oder besser in eine Schüssel so geben/sieben (damit keine Klümpchen entstehen), dass ein kleiner Berg entsteht. In diesen Mehlberg drücken sie nun eine Vertiefung. In diese Vertiefung geben sie vorschtig das aufgeschlagene Ei, den Zucker und die Gewürze (Vanillezucker, Zimt). Am besten funktioniert es, wenn sie den Zucker, ebenso die Gewürze in das in der Mulde liegende Ei nach und nach geben und dabei mit einer kleinen Kuchengabel fortlaufend einrühren, so dass Ei, Zucker und Gewürze einen dicken Brei bilden. Dann etwas Mehl vom Rand über die Ei-Zucker-Gewürzmasse streuen.

Nun die gekühlteButter in kleine Würfel schneiden und darauf geben, wieder mit Mehl vom Rand bestreuen und mit sauberen, kühlen Händen den Teig zu einem Kloß zusammendrücken und den Teig kneten. Bei Mürbeteig müssen sie ganz schön drücken, den Teig wieder anheben, drehen, wieder zusammendrücken etc. , also mit Kraft und Handballeneinsatz arbeiten, bis der Teig schön glatt ist. Natürlich können Sie auch eine Maschine und Knethaken benutzen, aber der handegemacht ist auch ganz einfach. Wenn der Teig gelungen ist, klebt er nicht, weder an der Schüssel, der Arbeitsplatte, noch an Ihren Händen. Zum Schluss eine Kugel oder einen Fladen formen, rundum noch einmal mit ein wenig Mehl bestäuben und etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, z.B. auf einem kleinen Teller oder Brett.

Ausrollen Backen

Die Kuchenform muss für den fetten Mürbeteig nicht mehr gefettet werden, manche machen es trotzdem und stäuben diese auch noch mit etwas Paniermehl aus. Nehmen Sie anschließend gut Zweidrittel bis Dreiviertel des Teigs aus dem Kühlschrank und rollen ihn für den Boden aus. Als Unterlage können Sie z.B. Backpapier verwenden, damit Sie den ausgerollten Teig nachher problemlos in die Kuchenform bekommen. Mehlen Sie die Kuchernrolle und die Unterlage etwas ein, aber nicht zu viel, davon wird der Teig nicht besser. Gekonnte Bäcker brauchen natürlich kein Backpapier o.ä., sondern lösen den Teig mit einem dünnen Messer oder Pfannenheber und zaubern ihn irgendwie in die Form, aber Anfänger möchten ja auch mal backen.
Drücken Sie den Teig sanft in die Springform und lassen Sie einen Rand stehen. Geben Sie anschießend die geriebenden Mandeln/Semmeln oder etwas Paniermehl auf den Teig und schütteln ihn vorsichtig rundherum, so dass alle Stellen davon bedeckt sind.

Die Füllung mit Deckel

Die Füllung besteht aus den puren Äpfeln, bzw. die puren Apfel-Schnitze: auf gar keinen Fall Zucker dazugeben(!), davon ist schon genug im Teig. Die Äpfelschnitze nun ganz dicht im Kreis von außen nach innen vorsichtig auf den Teig setzen. Wer mag, gibt nun noch eine Handvoll Rosinen/Sultanien locker verteilt über die Äpfel. Dann den restlichen Teig ausrollen, mit einem Teigrad oder Messer in schmale Streifen schneiden und damit ein Gittermuster über die Äpfel legen. Sie können aus dem ausgerollten Restteig aber auch Herzchen ausstechen und auf die Apfel legen, je nachdem, was Ihnen persönlich gefällt.

ApfelkuchenDas ganze schöne Werk in den auf 210 Grad vorgeheizten Backofen (Umluft: etwa 20 bis 30 Grad weniger, Gas: Stufe 3) schieben und rund 30 bis 35 Min backen, anschließend noch 5 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen. Der Kuchen sieht knusprig und leicht gebräunt aus, wenn er fertig ist.

Der i-Tüpfel

Den Kuchen etwas abkühlen lassen, aus der Form lösen und anschließend mit Hilfe eines kleinen Siebs mit Puderzucker bestreuen, je nach Geschmack.

Tipp:

Falls Sie diesen Text erst im Dezember lesen und es droht Adventsbesuch, der keinen Apfelkuchen (soll es geben) mag: Nehmen Sie von allen Zutaten (!) einfach die doppelte Menge und Sie können für Apfel-Abstinenzler mit der zweiten Hälfte des Teigs zusätzlich eine schöne Lage leckere Mürbeteigkekse backen.


2016-10-01, Angelika Petrich-Hornetz
Text: © Wirtschaftswetter
Foto Banner: aph

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