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Wohin mit der Katze?

Eine überwiegend unbegründete Sorge

von Angelika Petrich-Hornetz

Wie das Bremer Marktforschungsinstitut TheConsumerView (TCV) im Dezember vergangenen Jahres aus einer repräsentativen Umfrage mitteilte, würden sich viele Menschen gern ein Haustier anschaffen, hegen jedoch die - offenbar unbegründete - Sorge, was mit Hund und Katz im Fall von temporärer Abwesenheit passieren soll, zum Beispiel, wenn Herrchen oder Frauchen verreisen oder einen Krankenhausaufenthalt einlegen müssen.

Wie die Umfrage nämlich ergab, würden sich satte 87,6 Prozent der Befragten gern vorübergehend um das Haustier ihres Nachbarn kümmern. Mit 93,2 Prozent war dieser Anteil bei Menschen, die selber Tiere halten, erwartungsgemäß besonders hoch, so TCV. Doch auch 70 Prozent der Nicht-Tierhalter würden ein Nachbarstier gern vorrübergehend in Pflege nehmen.

ElchIn allen Alterklassen war diese Bereitschaft sehr groß. Lediglich die 18- bis 24-Jährigen lagen mit nur 79,7 Prozent etwas unter dem Durchschnitt, was durch die größere Mobilität dieser Altersgruppe nachvollziehbar ist. Auch die Unterschiede zwischen Frauen (89,1 Prozent) und Männern (86,1 Prozent) fielen in der Umfragemarginal aus.

Wer also Sorge hat, im Notfall würde sich niemand um seinen Liebling kümmern, sollte beherzt seine Nachbarn fragen, auf die laut dieser Umfrage Verlass ist: Fast Dreiviertel Ihrer Nachbarn würden Ihr Haustier in Pflege nehmen - und dabei benötigen Sie doch nur einen einzigen. Dass die Bereitschaft so groß ausfällt, so das Fazit der Marktforscher, sei doch besonders für Singles und ältere Tierhalter ein überraschend erfreuliches Ergebnis.
Quelle: theconsumerview.de


2009-01-01 Angelika Petrich-Hornetz
Text: © Angelika Petrich-Hornetz
Fotos Themenbanner: ©Cornelia Schaible
Foto Elch ©Joy Fraser

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