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„First is quality“: für die Zukunft handeln – zum Schutz der Umwelt und jedes Einzelnen

von Marion Güntzel

„First is quality“ – hinter diesen drei Worten verbirgt sich mehr als nur ein Werbespruch. Sie sind zugleich ein mehrfach ausgezeichnetes Gütesiegel und Kernbotschaft für ein seit über 80 Jahren erfolgreiches, international agierendes Dentalunternehmen. Die Maxime der Firma GC steht hierbei für Produkte und Dienstleistungen, die nicht nur den weltweiten Qualitätsstandard übertreffen, sondern auch die globale Umwelt und damit jeden Einzelnen schützen sollen. Qualität ist somit der Kern eines jeden Geschäftsprozesses bei der Dental Care Company. Die drei Leitwerte – konsequente Kundenorientierung, Innovation und Sicherheit – werden hierbei u.a. durch ein firmeneigenes Qualitäts-Managementsystem verwirklicht.

Im Jahr 1921 legten drei junge japanische Chemiker den Grundstein für die Firma GC, als sie mit der Produktion von Dentalmaterialien begannen, die bis dahin zu 100 Prozent nach Japan importiert worden waren. Ihr Traum war es, Produkte in einer noch besseren Qualität herzustellen, als die bis dahin importierten. Das Produkt stand dabei nicht allein im Mittelpunkt ihres Qualitätsdenkens, sondern vor allem der Mensch mit seinem Bedürfnis nach Sicherheit und Gesundheit. Dieser Anspruch hat sich bis dato nicht verändert. So ist aus der kleinen Firma mit dem Namen GC Chemicals Research Laboratory heute einer der weltweit größten Anbieter von Dentalprodukten mit mehr als 1.200 Mitarbeitern und drei Produktionsstandorten in Japan, USA und Europa geworden. 30 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet GC heute außerhalb Japans, dreizehn Prozent entfallen dabei auf den europäischen Markt – mit wachsender Tendenz.

Mit mehr als 600 Artikeln deckt der Mutterkonzern GC Corporation heute den gesamten Bereich an Verbrauchsmaterialien, Geräten und Einrichtungen für Zahnarztpraxis und Dentallabor ab. Und in Europa verarbeiten Zahnärzte und Zahntechniker seit über 30 Jahren u.a. Glasionomerzemente, Abform- und Füllungsmaterialien, hochwertige Modellgipse und Einbettmassen sowie die aktuellen lichthärtenden Komposit-Füllungsmaterialien und Keramikmassen von GC.

Vorsprung durch firmeneigenes QM-System
Ein Schlüsselfaktor für die Erfolgsgeschichte von GC ist die Fokussierung auf Forschung und Entwicklung. So forschen im Sinne der drei Gründer die firmeneigenen Wissenschaftler auch heute noch an immer besseren und zuverlässigeren Produkten. Hierbei will das Unternehmen international jedoch nicht als Komplettanbieter für den gesamten Dentalbedarf gelten. Es deckt vielmehr Nischen ab, wo es dank seiner wissenschaftlichen Kompetenz und Erfahrung stets Produkte höchster Qualität und Effizienz anbieten kann.
Auf den weltweiten Wandel in Richtung einer globalisierten Gemeinschaft, die einen immer größeren Wert auf Gesundheit und eine saubere Umwelt legt, hat GC 1996 mit der Einführung eines eigenen Qualitäts-Managementsystems reagiert – dem „GC Quality Management“, kurz: GQM. Dieses firmeneigene QM-System besagt: Alle Aktivitäten sind darauf auszurichten, den Kunden innerhalb und außerhalb des Unternehmens zufrieden zu stellen. Hervorgegangen ist das GQM aus dem von GC bereits 1969 eingeführten Qualitätssicherungssystem und seiner 1981 etablierten Weiterentwicklung, dem GQC („General Quality Control“). Das vornehmliche Ziel dieses modifizierten Total Quality Management-Ansatzes (TQM) ist es, dass sich das Unternehmen mit allen seinen Bereichen der kontinuierlichen Verbesserung seiner Leistungen verschreibt. Ganz entscheidend ist hierbei, dass die Firmenleitung nicht nur verantwortlich für die Qualität ist, sie muss auch selbst aktiv handeln und die gewünschten Leitlinien vorleben.

„Semui“ – mehr als nur Kundenorientierung
Als philosophische Basis für die Verwirklichung dieses Qualitätsgedankens dient der Firma seit mehr als 80 Jahren das traditionelle „Semui“. Diese Lehre kommt ursprünglich vom buddhistischen Konzept „Denke und handle stets vom Standpunkt Deines Gegners oder Partners aus“. Die Verinnerlichung und die Umsetzung dieses Konzeptes bilden die Grundlage eines jeden Arbeitsprozesses bei GC. Makoto Nakao, Präsident von GC Corporation und Enkel eines der Firmengründer, erklärt: „Semui bedeutet für uns nichts anderes, als dass wir uns mit allem, was wir tun, auf die Seite dessen stellen, mit dem wir es zu tun haben. Kundenorientierung wäre ein zu einfacher Begriff!“
Und so unterliegen bei der Dental Care Company alle Prozesse einer kontinuierlichen Überprüfung und Modifizierung. CEO Nakao erläutert: „Wir trachten zum Beispiel stets danach, Nebenwirkungen für Mensch und Umwelt zu vermeiden. Wir überprüfen laufend den Produktionsprozess und auch die Entsorgung unserer Produkte, um sicherzustellen, dass sie energiesparend und ökonomisch in Bezug auf die verwendeten Ressourcen sind.“

Ausgezeichnet mit Deming Award und Japan Quality Medal
Das beispielhafte Engagement für Mensch und Umwelt wurden bereits mehrfach ausgezeichnet und schon sehr früh zertifiziert. So erhielt der Konzern als erstes Dentalunternehmen bereits im Jahr 1994 die Zertifizierung für ein Qualitätsmanagement gemäß der internationalen ISO-Norm 9001. 1998 folgte die ISO-14001-Zertifizierung für Umweltmanagement. GC übertraf diese Erfolge im Jahr 2000 noch dadurch, dass ihr als erster Dentalfirma weltweit der Deming Award for Business Excellence zugesprochen wurde. Dieser renommierte japanische Qualitätspreis, benannt nach dem Amerikaner Dr. W. Edwards Deming (einem der führenden Entwickler der TQM-Philosophie), erhielt GC Corporation für seine vorbildliche Qualitätskontrolle vor und während des Produktionsprozesses sowie für seine außerordentliche Kunden-, Mitarbeiter- und Wertschöpfungsorientierung.
Diese Auszeichnung der Japanese Union of Scientists and Engineers (JUSE) wurde drei Jahre später auch der japanischen Tochtergesellschaft GC Dental Products Corporation verliehen. Im November 2004 wurden die Qualitätsanstrengungen von GC nochmals durch die JUSE bestätigt – der Konzern erhielt die Japan Quality Medal. Diese international anerkannte Auszeichnung würdigt Unternehmen, die ihr Qualitätsengagement vier Jahre nach der Verleihung des Deming Awards nochmals deutlich verbessert haben.

Globales Know-how – lokale Kompetenz
„Wir wollen unsere Kunden mit Produkten, Informationen und Dienstleistungen von wirklichem Wert versorgen. Und dies erreichen wir nur durch eine optimale Verteilung aller Prozesse“, erläutert Firmenchef Nakao. Für die einzelnen Arbeitsbereiche heißt das: Aufgrund der unterschiedlichen Marktbedürfnisse hat GC ganz bewusst seine europäischen, amerikanischen und asiatischen Operationen lokalisiert – u.a. indem es den jeweils optimalsten und nach ISO 9001 ff zertifizierten Produktionsstandort für jeden Markt nutzt. Auch der Vertrieb des Familienunternehmens ruht auf diesen drei Standbeinen. Durch die weltweite digitale Vernetzung und eine zentrale Datenbank werden eine schnelle Reaktion auf das lokale Marktgeschehen sowie ständige Produktverfügbarkeit und -liefergenauigkeit sichergestellt.

Partnerschaftliche Kommunikation – auch via Internet
Durch eigene Kongresse, Veranstaltungen sowie Schulungen wird eine enge Kundenbindung erreicht – stets in enger Zusammenarbeit mit führenden Key-Opinion-Leader. Die konsequente Kundenorientierung spiegelt sich aber auch in den serviceorientierten Informationsportalen im Internet wieder. So erhält der europäische Endverbraucher neben dem offiziellen Firmenauftritt unter www.gceurope.com auch auf den speziellen Produkt-Websites viele Kontextinformationen mit hohem Aktualitätsanspruch – ob beispielsweise für das Mikrohybrid gefüllte Kompositsystem GC Gradia, www.gcgradia.gceurope.com, oder die Allround-Keramikserie GC Initial, www.gcinitial.gceurope.com.
Dr. Jürgen Eberlein, Präsident von GC EUROPE erklärt: „Die direkte Kommunikation mit den Anwendern ist ein wesentlicher Punkt in unserer Qualitätsausrichtung. Gerade die Hinweise und Anregungen aus der ersten Reihe helfen uns, neue Produkte zu entwickeln, zu verbessern und Trends zu erkennen.“ So stellt GC zur IDS 2005 u.a. ein neues Praxiskonzept vor, das auf den drei für die Zahnheilkunde zukunftsorientierten Pfeilern Diagnose, Prävention und Wiederherstellung steht: „MI – Minimal Intervention“. Dr. Eberlein: „Mit dem neuen Konzept wollen wir den Zahnärzten sinnvolle Produkte und Methoden an die Hand geben, mit denen sie auch ihre Leistungsfähigkeit und präventive Ausrichtung gegenüber den Patienten darstellen können.“

Mehrwert durch Systemlösungskompetenz
Einen weiteren Erfolgsgaranten zur Realisierung der Kundenbedürfnisse stellt die kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Produktions- und Forschungsprozesse von GC dar. So wurden beispielsweise die neuen Verfahren und Techniken, die auf den Glasionomerzementen basieren, während der vergangenen Jahrzehnte beständig abgewandelt und den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst. Auch die in Japan entwickelten, aufeinander abgestimmten Kompositsysteme GC Gradia Direct für Zahnärzte und GC Gradia für Zahntechniker bedeuten einen besonderen Mehrwert für die Anwender.

Mit der Wissenschaft im Schulterschluss
Mit weltweit anerkannten Forschungsinstituten und Universitäten arbeitet das Unternehmen ebenfalls zusammen. So hat GC zum Beispiel vor vielen Jahren den „Toshio Nakao Chair“ im Fachbereich für operative Zahnheilkunde und Dentalmaterialien an der Katholischen Universität Leuven in Belgien ins Leben gerufen. Mit der Unterstützung der renommierten zahnmedizinischen Fakultät fördert der Global Player die Grundlagenforschung im Bereich der Adhäsion aller Dentalmaterialien mit dem Ziel des besseren Verständnisses von der Funktionsweise der Dentin- und Schmelzhaftung – eine wissenschaftliche Kooperation, die auch gesellschaftlich nicht ohne Folgen blieb: 1995 bekam Makoto Nakao für seine Bemühungen um Forschung und Entwicklung in der Zahnheilkunde in Belgien den Kroonorde „Insignia of Commander of the Crown of Belgium“ verliehen.

Prozesse kontrollieren – nicht die Mitarbeiter
Das eigentliche Rückgrat der Kompetenz von GC sind jedoch die Mitarbeiter. Dr. Eberlein: „Die Motivation und Qualifikation unserer Mitarbeiter sowie ihre kontinuierliche Weiterentwicklung und die gemeinsam erarbeiteten Zielsetzungen sind wesentlich für unseren Erfolg – und damit auch für den unserer Kunden. Unser GQM dient uns hierbei als Orientierungsrahmen. Auch bietet es Führungskräften wie Mitarbeitern eine verlässliche Grundlage, dauerhaft motiviert und effektiv im Team zu arbeiten.“
„First is quality“ – dieser Satz bedeutet für GC also mehr als nur die Erfüllung von Standards an Qualität, Sicherheit und Effizienz. „First is quality“ heißt für GC vor allem: für die Zukunft handeln – im Dienste der Umwelt und der weltweiten Gesundheit.

Historie GC Corporation
1921: GC Chemicals Research Laboratory wird am 11. Februar in Tokio gegründet.
1946: Die Firma wird in GC Chemical Industrial Corporation umbenannt.
1969: Einführung eines Qualitätssicherungssystems.
1971: GC International Corporation wird gegründet.
1972: Die europäische Niederlassung wird in Belgien eröffnet.
1976: GC Fujirock, der weltweit erste Superhartgips, wird auf den Markt gebracht.
1981: Präsident Toshio Nakao veröffentlicht die Grundsätze des „General Quality Control“ (GQC). Die amerikanische Niederlassung wird in Arizona eröffnet.
1983: Makoto Nakao wird Präsident.
1992: GC Fuji II LC, der erste lichthärtende Glasionomerzement weltweit, wird eingeführt.
1994: Als erstes Dentalunternehmen erhält GC die ISO 9001-Zertifizerung, gleichzeitig wird GC EUROPE bereits nach ISO 9002 zertifiziert.
1995: Makoto Nakao wird der Kroonorde „Insignia of Commander of the Crown of Belgium“ verliehen.
1996: Offizielle Einführung des „GC Quality Management“ (GQM).
1998: GC wird nach der ISO-Norm 14001 für Umweltmanagement zertifiziert.
2000: GC Corporation erhält den „Deming Award for Business Excellence“.
2003: Auch GC Dental Products Corporation wird der Deming Award zuteil.
2004: GC Corporation wird die „Japan Quality Medal“ verliehen.

Informationen und Kontakt:   www.gceurope.com

2004-11-30 by Marion Güntzel
Text: ©Marion Güntzel
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