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Wirtschaftswettter-Ressort NewsLiebe Leserinnen und Leser,


willkommen im Herbst und Winter 2019 und in den aktuellen Wirtschaftswetter-Nachrichten im November 2019. Die Nachrichten aus den Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten - und im:
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News - Nachrichten

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2019-12-06 ... Generalstreik in Frankreich In Frankreich brachte ein seit gestern (Donnerstag, 5. Dezember) bis morgen anhaltender Generalstreik den öffentlichen Nah- und Fern-Verkehr bis auf weiteres zum Erliegen. Für nächste Woche sind von einzelnen Gewerkschaften bereits weitere Streiks angekündigt worden. Betroffen ist vorwiegend die Bahn, doch die Auswirkungen gehen weit über die Schiene hinaus. In Paris und anderen großen Städten fuhren keine Metros, es kam zu Ausschreitungen. Die TGV empfiehlt Reisenden, das Auto und Busse zu nutzen - aber genauso, ihre Frankreich-Reisepläne zu verschieben und bietet die Rückerstattung und den kostenlosen Umstausch von Tickets an. Die Deutsche Bahn stornierte am Donnerstag ICE-Verbindungen von Frankfurt a.M. nach Paris und Marseille und Stuttgart - Paris, ebenfalls mit Ticket-Umbuchungsservice. Betroffen ist auch der Eurostar, die Ärmelkanal-Verbindung zwischen London und Paris über den Eurotunnel sowie der Flugverkehr. Mit Einschränkungen muss vor allem auf Inlandsflügen gerechnet werden, die Lufthansa meldete Beeinträchtigungen bei Flügen von und nach Frankreich. Alle Anbieter raten dringend, sich vor Reiesantritt regelmäßig und kurzfristig zu informieren. Laut Medienberichten sollen Aktivisten sogar tausende E-Roller lahmgelegt haben. Grund des Streiks ist eine geplante Rentenreform der Regierung, deren konkrete Pläne noch nicht benannt worden sind. Die Gewerkschaften fürchten nun vor allem längere Arbeitszeiten und weniger Rente. Im Vergleich zu den europäischen Nachbarländer genießen Rentner in Frankreich aktuell vergleichweise hohe Renten, im Durchschnitt laut OECD rund 1600 Euro, und, ein niedriges Renteneintrittsalter, gesetzlich i. d. R. mit 62 Jahren, einige bereits ab 55 Jahren. Allerdings gibt es unzählige Sonderregelungen sowie etliche verschiedene Rentenkassen. Die Regierung will das Wirrwarr beenden und vereinheitlichen, wie genau, weiß aber kaum jemand. Die mangelnde Information über die konkreten Pläne der Regierung sorgen aktuell für die unterschiedlichsten Vorstellungen über die künftigen Ausgestaltung, die nun alle auf der Straße ("la rue") gelandet sind. Auswirkungen haben die Streiks auch im Öffentlichen Dienst, so dass neben allen Mobilitäts- und Verkehrsproblemen und ihren Folgen auch mit direkten Einschränkungen zu rechnen ist. Heute wollen sich Verkehrsminister und Gewerkschaften zu Gesprächen treffen.
Quellen: de.oui.sncf, parisaeroport.fr, bahn.de, lufthansa.com, oecd.org;
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2019-12-01 ... Kurzmeldungen +++. Advent, Advent +++ Die Weihnachstmärkte sind eröffnet - und mit ihnen boomt der Weihnachtsmarkt-Tourismus. Das sorgt neben Shopping-Spaß und Lichterglanz u.a. auch für überfüllte Städte, Parkplätze und dauerverstopfte Straßen, was u.a. für Pendler und Familien mit kleinen Kindern in der Vorweihnachtszeit nicht ganz einfach zu managen ist. Die Kommunen versuchen mit kostenlosen Park+Bus-Services gegenzusteuern. Versuchen wir es mit etwas mehr Verständnis füreinander, auch im Sinne von Dr. Elisabeth Kärchers: Was kostet ein Lächeln?.

... Arbeitsmarkt im November +++. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag mitteilte, sank die Arbeitslosenzahl im November 2019 um -24.000 auf 2,18 Millionen. Das waren -6000 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote verharrte damit unverändert bei 4,8 Prozent. Im Oktober 2019 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes vom Freitag (29.11.) rund 45,4 Mio. Personen erwerbstätig + 0,7 Prozent mehr als Vorjahr. Der Beschäftigungszuwachs setzte sich damit fort, allerdings hat sich die Dynamik gegenüber den vergangenen Monaten abgeschwächt. . Im September 2019 waren laut BA 33,96 Mio sozialversicherungspflichtig beschäftigt - +540.000 mehr (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte) mehr als im Vorjahr. +++

.. Einzelhandel. Wie Bundesamt für Statitistik ebenfalls am Freitag, 29. November 2019 meldete, verzeichnet der deutsche Einzelhandel im Oktober 2019 nach bisher vorliegenden Ergebnissen eine Umsatzsteigerung von real +0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Oktober 2018 mit jeweils 26 Verkaufstagen. Von Januar bis Oktober 2019 setzte der deutsche Einzelhandel real +2,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum um. Der Branchenverband Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet für das Weihnachtsgeschäft 2019 einen Umsatz von rund 100 Milliarden Euro - und damit ein Plus von +3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als Grund nannte der Verband in seiner Prognose von Mitte November 2019 die "stabile Verbraucherstimmung". Wie das Statistische Bundesamt außerdem am Freitag mitgeteilt hatte, sind im 3. Quartal 2019 die Tarifverdienste um durchschnittlich +4,2 Prozent gegenüber dem 3. Quartal 2018 gestiegen, inbesondere aufgrund von Einmalzahlungen in der Metall- und Elektroindustrie. Die Verbraucherpreise sind im selben Zeitraum um +1,5 Prozent gestiegen. +++

+++ Kunden unter (Geruchs-)Einfluss +++. Passend zum Weihnachts-Kaufrausch fanden Wirtschaftswissenschaftler der Otto-von-Guericke-Uni, Magdeburg heraus, dass Verbraucher unter dem Einfluss warmer Düfte, wie Vanille, Zimt und Karamell eher dazu neigen teure Luxusprodukte käuflich zu erwerben. Interessanterweise fühlen sich laut den Wissenschaftlern Menschen ausgerechnet durch diese warmen Düfte eingeengt, so dass sie zur Kompensation Statusprodukte einkaufen, um sich abzuheben. Damit greift z.B. der/die Autokäufer/in unter dem Einfluss von Vanille und Zimt eher zum SUV als zum Kleinwagen, um die Kontrolle zurückzugewinnen. Die Gefahr der Manipulation ist damit latent vorhanden, da Menschen, so die Forscher weiter, 80 bis 90 Prozent der Entscheidungen intuitiv treffen - allerdings gesteuert von äußeren Reizen wie Licht, Tageszeit, Gerüchen, Musik etc.. Die Magdeburger Wissenschaftler möchten mit ihrer Forschung eine öffentlichte Diskussion zum Thema inklusive ethischer und rechtlicher Aspekten anstoßen. Weitere Informationen, OVGU-Pressemitteilung: Mit Zimtduft zum weihnachtlichen Kaufrausch +++
Quellen: arbeitsagentur.de, destatis.de, einzelhandel.de, ovgu.de;
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Foto, Text: ©Angelika Petrich-Hornetz, Fotos: ©aph
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