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Wirtschaftswetter Online-Zeitschrift     Wirtschaftswetter-Schwerpunktthema - Freiheit


Wirtschaftswetter-Ressort NewsLassen Sie die israelischen Geiseln frei.Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen in den aktuellen Wirtschaftswetter-Nachrichten im Januar 2024. Die Nachrichten aus den Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten - und im:
Archiv.


News - Nachrichten

aktuell

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2024-02-27 ... Forever young - die Schaltjahr-Kinder. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag vor enier Woche meldete, sind am 29. Februar 2020 rund 1.700 Babys geboren wurden. Weil es nur alle vier Jahre ein Schaltjahr mit einem 29. Februar gibt, feiern sie übermorgen ihren ersten Geburstag. Somit feiern die an einem 29.02.1964 geborenen, biologisch "60-Jährigen" dieses Jahr erst ihren 15. Geburtstag und sind damit nach wie vor "minderjährig"; dito die 1976 geborenen Schaltjahreskinder, die ihren zarten 13. Geburtstag feiern. Dementsprechend begehen die Schaltjahreskinder aus dem Jahr 1944 übermorgen erst ihren ziemlich jugendlichen 20. Geburtstag. Es hat also seine Vorteile. Eltern scheinen diesbezüglich etwas skeptischer zu sein: Wie die Statistiker vom Bundesamt herausfanden, werden an einem 29. Februar nämlich deutich weniger Kinder geboren als durchschnittlich an allen anderen Februartagen, aber einige 29-Februar-Kinder werden es sicher auch begrüßen, ihre wunderbaren Geburtstage nur alle vier Jahre, aber dann richtig zu feiern.

... Kommentar zur Berlinale - Deutsche Kulturszene im Wettlauf der Peinlichkeiten. Nach der Documenta ist vor der Berlinale. Nach den antisemitischen Ausfällen während der Documenta im Jahr 2022, wird man sich auch an die diesjährige Berlinale, bis dato die wichtigsten Filmfestspiele hierzulande, wohl weniger an herausragende Filme und Filmschaffende, sondern vor allem an haarsträubende Genozid-Rufe und Apartheids-Bezichtigungen erinnern, die - verfolgte man die Preisverleihung der Bären in Bild und Ton - nicht von allen, aber von einem nicht zu knappen Teil des Publikums lautstark beklatscht wurden. Das ist sehr schade für die verdienten Preisträgerinnen und Preisträger 2024. Es handelte sich aber auch um eine extrem einseitige Kundgebung, zumal das Filmfestival in Berlin sich vorher sehr darum bemühte, eine dort angeblich vorhandene politische Vielfalt zu beschwören. Hat wohl nichts gebracht, denn am Ende der Berlinale blieb davon nichts mehr übrig. Was einige Israel-Gegner und Agitatoren bei dieser Preisverleihung am Samstag mit ihren schrillen Pro-Palästinenser-Sympathiebekundungen zelebrierten, dabei aber wortreich unter den Teppich des Schweigens kehrten, ist nichts weniger, als das Existenzrecht Israels abzusprechen und einen antisemitischen Terrorüberfall einer jener Terrorgruppen nicht einmal zu erwähnen, die nach wie vor 130 israelische Geiseln als ihr persönlich erbeutetes Eigentum betrachten und durch Erpressung eine Gewaltherrschaft durchzusetzen versuchen, in der es dann auch anderswo gar keine freie Kunstszene als solche mehr geben wird, so wie es seit Jahren in Gaza der Fall ist.

Damit ist der gegenwärtige, deutsche Kulturbetrieb offensichtlich ausgerechnet auf jenem Auge blind, auf dem er noch vor ein paar Jahren durchaus mehr als andere zu sehen in der Lage gewesen war und exakt diese Fähigkeit seine Arbeitsgrundlage und bisher große Bedeutung ausmachte. Ein weiterer trauriger Totalausfall, der dem Kulturstandort Deutschland bereits den zweiten internationalen Schaden beschert und gänzlich in dessen Bedeutungslosigkeit führen könnte, gäbe es da nicht noch die vielen anderen, kleineren Veranstaltungen, die fortgesetzt das Gegenteil beweisen, aber die längst nicht so gefördert werden wie diese, nun ausgerechnet bereits an einem Mindestmaß an Vielfalt gescheiterten Großveranstaltungen. Die Kulturförderer müssen sich daher ebenfalls kritische Fragen gefallen lassen. Zum Beispiel, ob sie in der jüngsten Vergangenheit etwa, ohne es selbst zu bemerken, einem langsam öde werdenden, einseitigen Mainstream huldigten und damit vielmehr einen oberflächlichen Abklatsch von Kultur finanzierten, als der in Deutschland sehr wohl tatsächlich vorhandenen Vielfalt. Zu der hatten sie sich immerhin offiziell verpflichtet, die aber nun bereits zweimal im Großformat vollkommen umsonst beschworen wurde - und somit im Ergebnis weder auf der einen noch auf der anderen großen Bühne überhaupt noch sichtbar geworden ist.

... 30 Prozent Grunderwerbssteuer weniger. Wie das Statistische Bundesamt bereits am vergangenen Donnerstag, 22.02.24, meldete, ist die Grunderwerbssteuer im ersten Halbjahr 2023 um -33,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Damit bewegten sich die Steuereinnahmen auf Gunderwerb auf dem Niveau des Jahres 2016. Hintergrund ist ein drastischer Rückgang bei Käufen von Wohnimmobilien und Bauland im ersten Halbjahr 2023; der Kauf von Bauland hat sich nach bisher vorliegenden Zahlen halbiert, weitere Infos, destatis.de: Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer im 1. Halbjahr um 33,5 % niedriger als im 1. Halbjahr 2022
Quellen:destatis.de, wirtschaftswetter.de
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2024-02-25 ... Zweiter Jahrestag des russischen Angriffkriegs gegen die Ukraine. Am zweiten Jahrestag des russischen Einmarschs die Ukraine, am Samstag, 24.02.2024, fanden weltweit Veranstaltungen zum Gedenken an dessen unzähligen Opfer statt, außerdem Solidaritätskundgebungen für die Ukraine und Proteste und Demonstrationen, auch in Deutschland, u.v.a. Städten darunter in Köln und Berlin, gegen den Überfall Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022. Anlässlich dessen, externe Seite, war.ukraine.ua: Russia invaded Ukraine

Dokumentarfilm. Einer der wichtigsten filmischen Beiträge zum Geschehen, bis 19.05., ARD-Mediathek: 20 Tage in Mariupol
Die mit vielen Preisen ausgezeichnete Doku ist in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" für den diesjährigen Oscar vornominiert (Shortlist). Anm. d. Red.

Diskussion. Zum Thema die Aufzeichnung einer Diskussion bei Maischberger vom 22.02.2024, externe Seite, youtube.com, tagesschau.de: US-Historikerin Mary Sarotte und Militärexpertein Claudia Major über den Ukraine-Krieg

Online-Ausstellung. Mit dem Krieg stiegen in Russland indes auch fortgesetzt die Repressalien der russischen Regierung gegen die eigene Bevölkerung, um Proteste und Meinungen gegen diesen Krieg zu unterdrücken. Eine Online-Ausstellung zeigt die Kreativität der Bevölkerung in Russland, ihrem Missfallen weiterhin Ausdruck zu verleihen: "No wobbble!" - Russian anonymous street art against war - A virtual exhibition

Getötete Wisschaftlerinnen und Wissenschaftler. Unter den vielen, unschuldigen Opfern des russischen Angriffskrieg befinden sich auch mindestens 100 renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Fähigkeiten und Wissen in der Gegenwart und Zukunft nun fehlen. Die Zeitschrift Science erinnert an sie, stellvertretend durch drei zu Tode gekommene Kolleginnen und Kollegen, externe Seite, science.org: On war's second anniversary, Ukraine's scientific community mourns lost colleagues
Quellen:war.ukraine.ua, ardmediathek.de, youtube.com, nowobble.net, science.org
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2024-02-16, mit Updates ... Trauer um Alexei Anatoljewitsch Nawalny. Anlässlich des plötzlichen Todes des bekannten Kremlkritikers nach vier Jahren Haft, nachdem er erst kurz zuvor im Jahr 2020 einem Giftanschlag nur knapp entkommen war, offiziellen Angaben russischer Behörden zufolge am 16.02. 2024, in der ARD-Mediathek: Becoming Nawalny - Putins Staatsfeind Nr. 1, bis 15.08.2024 in der Mediathek

Nawalnys Film, 2021, mit deutschen Untertiteln, externe Seite, youtube.com: Ein Palast für Putin

WDR-Doku, 2021, externe Seite youtube.com: Putins größter Widersacher: Nawalny

Nawalnys Vermächtnis. Externe Seite, via youtube.com: Alexei Navalny's vital message to Russia if he is killed in documentary 'Navalny'
Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Julia, ihren Kindern und seiner Mutter, der die Herausgabe der Leiche ihres Sohnes verweigert wird. Anm. d. Red am 16.02.2024.

Update 2024-02-23 ... Nawalnys Mutter fordert die Freigabe der Leiche ihres Sohnes. In einem Video hatte , externe Seite, youtube.com, FAZ: Nawalnys Mutter tagelang vergeblich an Wladimir Putin appelliert, ihren toten Sohn sehen und seine Leiche heimbringen zu dürfen, um ihn im Familienkreis beerdigen zu können, wie es auch in Russland Recht und Tradition ist. Inzwischen, Stand 23.02.2024, durfte sie ihren Sohn sehen, aber die Leiche wurde nicht freigegeben, wie nun Ljudmila Nawalnaja in einem zweiten Video äußerte, die von Putin nach wie vor die Übergabe der Leiche ihres Sohnes an ihre Familie erwartet, externe Seite, youtube.com: Ljudmila Nawalnaja nachdem sie ihren Sohn gesehen hat und Update 2024-02-24: Die Leiche Nawalnys soll heute seiner Familie übergeben worden sein. Die Todesursache ist nach wie vor unklar.
Quellen:ardmediethek.de, youtube.com, faz.net
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2024-02-14 ... Handelspartner Deutschlands - China nur noch knapp vor USA. Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, ist China im Jahr 2023 bereits zum achten Mal in Folge der wichtigste Handelspartner Deutschlands gewesen, lag allerdings bezüglich des Handeslvolumens nur noch um +0,7 Milliarden über dem mit den USA. Während der Handel mit China darüberhinaus im Jahr 2023 um -15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2022 abnahm, stieg dieser mit den USA um +1,1 Prozent leicht an. Dabei beträgt das Handesldefizit (Differenz zwischen Einfuhren gegenüber Ausfuhren) mit China -58,4 Milliarden Euro, im Jahr 2022 war es mit dem einem historischen Spitzenwert von -86,1 Milliarden Euro noch deutlich höher ausgefallen. Hingegen bestand im Handel mit den USA ein Exportüberschuss von +63,5 Milliarden Euro. Insgesamt betrug das Außendhandelsvolumen mit China im Jahr 2023 rund 253,1 Milliarden Euro und mit den USA rund 252,3 Milliarden Euro. Rang drei der wichtigsten, deutschen Handelspartner nahmen fortgesetzt die Niederlande mit einem Handelsvolum von 214,8 Milliarden Euro ein, das im Vergleich zum Vorjahr um -5,5 Prozent einbüßte. Nach wie vor war im Jahr 2023 Frankreich, nach den USA und vor den Niederlanden eines der wichtigsten Abnehmerländer von deutschen Exporten mit einem Volumen von 116,8 Milliarden Euro. Die wichtigsten Exportgüter Deutschlands waren 2023 u.a. Kraftwagen und Krafwagenteile, gefolgt von Maschinen und Pharmazeutischen Erzeugnissen. Die deutsche Außenhandelsbilanz im Jahr 2023 schloss mit einem Exportüberschuss von +209,6 Milliarden Euro ab. Weitere Informationen und Details, destatis.de: China im Jahr 2023 nur noch mit geringem Vorsprung wichtigster Handelspartner Deutschlands
Quellen:destatis.de
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2024-02-10 ... Verbraucherpreise im Januar 2024 +2,9 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, lag der Verbraucherpreisindex im Januar 2024 bei +2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und im Vergleich zum Vormonat Dezember 2023 bei +0,2 Prozent, womit das bisher vorläufige Ergebnis bestätigt wurde. Im Dezember waren die Verbraucherpreise im Jahresvergleich noch um +3,7 Prozent geklettert. Hintergrund sind eine aus Verbrauchersicht günstige Preisentwicklung bei Energieprodukten und ein verlangsamter Preisanstieg bei Nahrungsmitteln, der dennoch mit +3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Januar 2023 das Budget der privaten Verbraucherinnen und Verbraucher belastete. Besonder teuer wurden im Jahresvergleich u.a. Zucker, Marmelade, Honig und weitere Süßwaren mit +10,7 Prozent, gefolgt von Obst mit +10,2 Prozent, Gemüse mit +8,0 Prozent sowie Brot und Getreideerzeugenisse mit +5,4 Prozent. Deutlich billiger wurden dagegen Molkereiprodukte mit -4,6 Prozent, außerdem Speiseöle und Speisfette mit -9,1 Prozent mit einer berühmten Ausnahme: Olivenöl verteuerte sich um satte +46,0 Prozent. Bei den Waren (Teuerung: +2,3 Prozent) schlugen u.a. alkoholfreie Getränke mit +7,4 Prozent zu Buche, gefolgt von alkholischen Getränken und Tabakwaren mit +6,2 Prozent, weitere Infos, destatis.de: Inflationsrate im Januar 2024 bei 2,9 Prozent

Flughafenstreik ab Sonntag Leipzig-Halle und Dresden. Die Gewerkschaft verdi hat die Beschäftigten der Mitteldeutschen Flughafen AG zum Warnstreik am Sonntag, 11.02., 00:00 Uhr bis Dienstag, 13.02. um 00:00 Uhr augerufen. Die MDF-AG rechnet mit "erheblichen Einschränkungen" an den Flughäfen Leipzig-Halle und Dresden für Reisende und empfhielt, sich bei den Reiseveranstaltern über die konkrete Auswirkung auf die eigene Flugreise zu informieren.
Quellen:destatis.de, mdf-ag.com, verdi.de
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2024-02-01 ... Gedenkstunde im Bundestag für die Opfer des NS-Staates - Eva Szepesi und Marcel Reif 2024. In der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag hielten am Vormittag des 31. Januar 2024 die Holocaust-Überlebende Eva Szepesi und Marcel Reif, Nachkomme eines Überlebenden, ihre beeindruckenden Reden, die jeden berührten, dem bewusst ist, wie nah dran wir sind, an der Vergangenheit des NS-Staates bezüglich der Gegenwart, in der die Demokratien von außen und innen bedroht sind und dass diese einst zweite Chance in der jüngsten Vergangenheit zu sehr als selbstverständlich hingenommen wurde - und jetzt wieder akut geworden ist. Am 27.01.1945 schaute das auf einer KZ-Pritsche mit Fieber daniederliegende Mädchen Eva in das Gesicht eines freundlichen, russischen Soldaten, der sie mit Schnee fütterte und anlächelte - der deutsche Terrorstaat war mit ihrer Rettung und der Rettung der Überlebenden von Auschwitz Geschichte. Und das sollte für alle Ewigkeit so bleiben und auch als Warnung allen totalitären Staaten dienen, die sich derzeit auf dem geraden Weg in eine ähnliche Katastrophe befinden; externe Seite, bundestag.de, Infos, Text und Video zur Gedenkstunde: Eva Szepesi - "Die Shoa begann mit dem Wegschauen der Gesellschaft" und Marcel Reif - "Eine zweite Chance: Sei ein Mensch."

... Gedenkstunde für Jacques Delors in Brüssel - EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen. In Brüssel hielt am heutigen Donnerstag die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen die Keynote Speech der Gedenkveranstaltung für den am 27. Dezember 2023 in Paris verstorbenen ehemaligen EU-Parlamentarier, Wirtschafts- und Finanzminister Frankreichs und EU-Kommissionspräsidenten (1985-1995) Jacques Delors, dem Architekten Europas, externe Seite audiovisual.ec.europa.eu, Video, Original in Französisch, Übersetzung in Deutsch - rechts im Menü Sprachauswahl anwählen: European Ceremonoy of Honour for Jacques Delors - Ursula von der Leyen, President of the European Commission

... EU gibt Weg für 50 Milliarden Euro Finanzhilfe für die Ukraine frei. Der außerordentliche EU-Gipfel am 1. Februar 2024 hat entgegen dem anfänglichen, üblichen und damit erwartbaren Widerstand von Victor Orban, Ungarn, der sich dann doch anschloss, die notwendigen Gelder für die Ukraine in Höhe von 50 Milliarden Euro im Zeitraum von 2024 bis 2027 freigegeben. Die EU-Kommission begrüßte die Einigung. Neben weiteren Themen bezüglich des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, der am 24. Februar exakt zwei Jahre angedauert haben wird, sprach auf dem Gipfel Bundeskanzler Scholz offen über ein fortgesetzt bestehende Ungleichgewicht der Lastenverteilung bei den Militärhilfen: Deutschland hat dabei bisher durchgehend die Hauptlast getragen, während die Unterstützung des Kollegenkreises der stärksten Volkswirtschaften der EU, darunter Frankreich, Italien und Spanien sogar zusammengenommen lediglich einen Bruchteil dessen ausmacht. Bundeskanzler Scholz appellierte schon vor dem Gipfel in Brüssel an die europäischen Kollegen, ihre Anstrengungen mindestens zu verdoppeln. Unterstützung für seinen Appell erhielt der Kanzler aus weiteren EU-Ländern, die gemessen an ihrem BIP ebenfalls mehr leisten. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (ifw) berechnete in seinem Ukraine Support Tracker: Deutschland leistete im Zeitraum von 2022 bis 2023 17,1 Milliarden Euro Militärhilfe für die Ukraine, dagegen Spanien im selben Zeitraum nur 0,9 Milliarden und Italien in Höhe von 0,7 Milliarden Euro sowie Frankreich lediglich in Höhe von 0,5 Milliarden Euro. Frankreich spricht indes von 3 Milliarden Euro Militärhilfe für die Ukraine, die aber auch in dem Fall nicht einmal ansatzweise an die Unterstützung Deutschlands heranreicht und heute angesichts der mit aktuell mit immensen Risiken behafteten Lage, darunter den bevorstehenden Wahlen in den USA mit unbekanntem Ausgang (bisher leisteten die USA weltweit den größten Anteil der Ukraine-Militärhilfe), die EU-Kollegen dringend zu mehr Unterstützung aufforderte.

... Björn Höcke hat fast 1,7 Millionen Follower, zumindest, was die Anzahl der Unterschriften einer seit November 2023 laufenden Petition betrifft, dem AfD-Fraktionsvorsitzenden in Thüringen einige Grundrechte zu entziehen, ein Vorgang der u.a. verhindern könnte, dass er sich zur Wahl stellen dürfte, in dem Fall, wenn er gemäß Grundgesetz, Artikel 18 Grundrechte zum Kampf gegen die freiheitliche, demokratische Grundordnung missbrauchte. Der Vorsitzende des vom Verfassungschutz als rechtsextrem eingestuften Landesverbandes hat damit mehr Fans, die ihn loswerden wollen als seine rund 44.000 Unterstützer auf Instagram. Heute wurde die Petition offiziell an Politiker des Bundestags übergeben. Einen Tag zuvor, am Mittwoch wurde bereits eine Petition mit 800.000 Unterschriften zur Überrüfung der Verfassungstreue hinsichtlich eines möglichen AfD-Parteienverbots an Bundesratspräsidentin Manuela Schwesig (SPD) übergeben, sollte die Verfassungstreue vom Bundesrat negativ beschieden werden. Da in beiden Fällen die erforderliche Anzahl der Unterzeichnenden mehr als erreicht wurde, werden beide Petitionen nun gemäß den hiefür vorgesehenem Regularien geprüft.

... Bodenpersonal bestreikt Hamburger Flughafen am Freitag. Nach dem bundesweiten ganztägigen Streikaufruf von Verdi für das Sicherheitspersonal für heute, ruft die Gewerkschaft am Flughafen Hamburg das Bodenpersonal zum Warnstreik am Freitag, 02.02.2024 auf. Mit massiven Einschränkungen ist zu rechnen, heißt es vom Airport Hamburg, darunter verlängerte Wartezeiten und rät dazu, möglichst nur mit Handgepäck zu reisen.

... Arbeitsmarkt Januar 2024. Wie die Bundesarbeitsagentur am 31.01.2024 mitteilte, stieg die Arbeitslosenzahl im Januar 2024 um +169.000 auf rund 2,805 Millionen, im Vergleich zum Vorjahr waren das +189.000 mehr Arbeitslose. Die Arbeitslosequote erhöhte sich dementsprechend um +0,4 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent.

... Inflationsrate im Januar +2,9 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt am 31.01.2025 mitteilte, beträgt die an den Verbraucherpreisen gemessene Inflationsrate im Monat Januar 2024 nach bisher vorliegenden Zahlen im Vergleich zum Vorjahr +2,9 Prozent, womit der niedrigste Wert seit Juni 2021 (+2,4 Prozent) erreicht wurde. Gegenüber dem Vormonat, Dezember 2023 kletterte die Teuerung um 0,2 Prozent. Maßgeblich zur Teuerung beigetragen haben die Preiserhöhungen bei den Nahrungsmitteln mit +3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, Dienstleistungen verteuerten sich um +3,4 Prozent. Dagegen sanken die Preise für Energie, diesmal ohne Energiepreisbremse, um -2,8 Prozent im Vorjahrsvergleich. Die entgültigen Ergebnisse für Januar 2024 werden am 9. Februar 2024 veröffentlicht.
Quellen:bundestag.de, audiovisual.ec.europa.eu, germany.representation.ec.europa.de, bundestag.de, bundesrat.de, verdi.de, hamburg-airport.de, arbeitsagentur.de, destatis.de
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