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Wirtschaftswetter Online-Zeitschrift     Wirtschaftswetter-Schwerpunktthema: No(n)cha(la)nce, Link Werbeseite


Wirtschaftswettter-Ressort NewsLiebe Leserinnen und Leser,


willkommen in der Frühlings-Frühsommerausgabe 2017 der Wirtschaftswetter-Nachrichten. Die aktuellen Wirtschaftswetter-News des laufenden Monats. Die Nachrichten aus den Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten - und im:
Archiv.


News - Nachrichten

Juni 2017l

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2017-06-29... Neue Ministerpräsidenten . In dieser Woche ist in Nordrhein-Westfalen ist Armin Laschet (CDU) zum Ministerpräsidenten gewählt worden und der neue Landeschef in Schleswig-Holstein heißt Daniel Günther (CDU). Beide erreichten die erforderlichen Mehrheiten in ihren Parlamenten. In sieben Bundesländern stellt damit derzeit die CDU die Miniserpräsidentin oder den Ministerpräsidenten - in weiteren sieben Bundesändern die SPD. In Baden-Württemberg stellen die Grünen den Regierungschef, in Thüringen die Linkspartei
Quellen: land.nrw.de, schleswig-holstein.de
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2017-06-18... +++ Kurzmeldungen +++ Bundeskanzler a.D. Helmut Kohl verstorben. Der frühere Bundeskanzler (1982 - 1998), damit erster Kanzler des wiedervereinigten Deutschlands, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz (1982 - 1998), Karlspreis-Träger und langjährige CDU-Vorsitzende Helmut Kohl verstarb am Freitag im Alter von 87 Jahren in Ludwigshafen. Laut Medienberichten plant EU-Kommissions-Präsident Juncker einen erstmals stattfindenden europäischen Staatsakt zu Ehren Kohls. +++ Airbnb und Kanton Zug einigen sich auf Tourismus-Abgabe +++ . Ab 1. Juli wird der Online-Unterkunfts-Vermittler Airbnb im Schweizer Kanton Zug eine automatisierte Beherbungsabgabe seiner Gastgeber einziehen. Darauf hatten sich das Kanton und das Unternehmen geeinigt. Weltweit existieren nach eigenen Angaben von Airbnb ähnliche Vereinbarungen mit über 270 Städten und Kommunen. +++ Preisniveau Deutschland: +3,6 Prozent +++ Wie das Statistische Bundesamt und Eurostat am Freitag mitgeteilt haben, lag das Preisniveau privater Konsumausgaben in Deutschland im Jahr 2016 um +3,6 Prozent höher im EU-Durchschnitt der 28 Mitgliedsstaaten. Deutlich teurer fielen die Lebenshaltungskosten mit +38,7 Prozent im Vergleich zum EU-Durchschnitt indes in Dänemark aus, gefolgt von Irland mit +24,6 Prozent, sowie und Schweden (je rund + 24 Prozent), Finnland und Großbritannien (je rund +21 Prozent). Die niedrigsten Lebenshaltungskosten wiesen Bulgarien mit 48 Prozent, Polen (53 Prozent) und Rumänien (52 Prozent) aus. Am teuersten fiel das Preisniveau für Verbrauchsgüter und Dienstleistungen außerhalb der EU in der Schweiz (+61,5 Prozent), in Island (+47,0 Prozent) und in Norwegen (+39, 6 Prozent) aus, weitere Informationen, PDF, Eurostat: Preisniveau - Unterschiede fast bis zum Dreifachen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten +++ 1. Quartal 2017 - mehr größere Betriebe gegründet +++ Wie das Statistische Bundesamt ebenfalls am Freitag mitgeteilt hat, wurden nach Auswertung der Gewerbeanmeldungen im 1. Quartal 2017 (drei Arbeitstage mehr als 2016) rund 37.000 Unternehmen gegründet, deren Rechtsform und Anzahl der Beschäftigten eine größere wirtschaftliche Bedeutung vermuten lassen. Das waren +6,5 mehr als im ersten Quartal des Vorjahres 2016. Demgegenüber standen 30.000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung, die im 1. Quartal 2017 ihr Gewerbe aufgaben (+2,7 Prozent). +++
Quellen: helmut-kohl.de, airbnb.com, destatis.de, ec,europa.de/eurostat/
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2017-06-11... +++ Kurzmeldungen +++ Macrons Durchmarsch in die Nationaversammlung. Nach der Wahl ist vor der Wahl. Die neu gegründete Partei "La Republique En Marche" (LREM)" des am 14. Mai 2017 gewählten französischen Präsidenten Emmanuel Macron konnte auch beim 1. Wahlgang der französischen Parlamentswahlen zur Nationalversammlung mit 28,21 Prozent eine Wähler-Mehrheit überzeugen. Enttäuschend fiel allerdings die Wahlbeteiligung aus, diese lag bei nur rund 48,7 Prozent. Weitere Informationen, frz. Innenministerium, Französisch: Elections legilatives 2017. +++ Rekord: Nadal gewinnt 10. French Open +++ . Die Tennis-Welt ist um einen historischen und emotionalen Höhepunkt reicher: Am Sonntag gewann der spanische Tennis-Champion Rafael Nadal gegen seinen Schweizer Konkurrenten und Weltranglisten-Dritten Stan Wawrinka die French Open (6:2, 6:3, 6:1) zum zehnten Mal (spanisch: "La Decima"), was vor dem 31-jährigen Linkshänder noch keinem gelungen war. Nadal sicherte sich damit den 2. Platz hinter Andy Murray der Weltrangliste und den 15. Grand-Slam-Titel seiner Karriere. +++
Quellen: elections.interieur.gouv.fr, rafaelnadal.com, atpworldtour.com
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2017-06-09... Wirtschaftswetter- Kurzkommentar - Patt in Britannien . Mit den vorgezogenen Parlamentswahlen am 8. Juni wollte sich Premierministerin May vor allem die notwendige Unterstützung des Souveräns für ihren Brexit-Kurs einholen. Sie ist nicht haushoch gescheitert, aber offenbar zeigt der daraus hervorgegangene "Hung", dass sich seit dem unglücksseligen Referendum nach wie vor keine stabile Mehrheit für die eine oder die andere Seite erwärmen kann - und die allgemeine Unzufriedenheit eher noch gestiegen ist. Sowohl die amtierende Regierung als auch deren politische Labour-Konkurrrenz streben eine Minderheitsregierung an - so lauten die letzten Nachrichten aus London am Freitagmittag.
Quellen: parliament.uk
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2017-06-06... Türkische Regierung verweigert Besuch der Truppe - Bundeswehr verlässt Luftwaffenstützpunkt Incirlik. Die Bundesregierung bestätigte Beratungen am Mittwoch (07.06.) über einen geplanten Rückzug der Bundeswehr aus dem türkischen Standort Incirlik. Die deutliche Forderung von Bundeskanzlerin Merkel der vergangenen Tage nach einem Besuchsrecht sowie der Besuch von Bundesaußenminister Gabriel am Pfingstmontag (05.06.) bei seinem Amtskollegen Cavusoglu in Ankara brachten kein Ergebis. Nach wie vor verweigert die türkische Regierung Bundesabgeordnenten Besuche bei den deutschen Soldaten vor Ort. Da der Deutsche Bundestag die Einsätze der Bundeswehr beschließt, ist die Verweigerungshaltung der türkischen Regierung gegenüber Abgeordneten-Besuchen unvereinbar mit dem deutschen Recht, sagte Gabriel. Bundesverteidigungsministerin von der Leyen nannte das Besuchsverbot "nicht hinnehmbar", aber es wird eine Unterbrechung des Einsatzes geben - die Verlegung an die Al Azraq-Airbase in Jordanien werde Zeit beanspruchen. Anders als Incirlik ist Konya, das ebenfalls in die Diskussion geriet, ein NATO-Stützpunkt, ein Abzug von dort sei nicht geplant, so die Bundesregierung. Der türkische Außenminister hatte am Montag selbst das Besuchsrecht deutscher Abgeordneter in Konya bejaht und in Incirlik verneint. Die Grünen kritisierten am Montag, dass der Abzug der Bundeswehr vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik viel eher hätte beschlossen werden müssen, den die Opposition (Grüne/Bündnis 90, Die Linke) bereits Mitte Mai 2017 gefordert hatte. Als Gründe für ihre Weigerung nennt die türkische Regierung in zum Teil drastischen Formulierungen die Aufnahme politischer Oppositioneller in Deutschland - seit 2016 steigt die Zahl der Asylanträge durch türkische Bürger, die sich in ihrer Heimat politisch verfolgt sehen. Seit dem Referendum der Erdogan-Regierung über eine Verfassungsänderung, die dem türkischen Präsidenten mehr Macht einräumt, ist die Zahl der erfolgreichen Asylanträge deutlich gestiegen.

... Rasenmäher-Markt. Wie das Statistische Bundesamt heute in der Rubrik Zahl der Woche mitteilte, wurden im Jahr 2016 in Deutschland 3,2 Millionen Rasenmäher importiert - +1,5 Prozent mehr als noch im Vorjahr 2015. Mit 1,7 Millionen Geräten stammt der größte Teil - vom Handebetriebenen bis zum Aufsitz-Rasemäher - aus China, gefolgt von 500.000 Stück aus Großbritannien. Auf der Exportseite führte Deutschland im selben Jahr 1,3 Millionen Rasenmäher aus, fast die Hälfte davon in die EU, darunter in die Niederlande, nach Frankreich und Österreich.
Quellen: bundesregierung.de, gruene-bundestag.de, linksfraktion.de, destatis.de
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2017-06-02... US-Rolle rückwärts - Trumps "First America" verlässt Klimaschutz-Abkommen. In der Nacht zum Freitag (MESZ) kündigte der derzeitige US-Präsident Trump seinen angedrohten Austritt aus dem mühsam verhandelten und im Dezember 2015 beschlossenen, weltweiten Pariser Klimaabkommen an, das die Erderwärmung begrenzen soll. Wie Trump verkündete, halten sich die USA offen, ob sie über ein neues Abkommen verhandeln wollen, mit "besseren Konditiionen für die USA". Nach eigenen Angaben des Weißen Hauses in einer Pressemitteilung setze Trump damit "ein Versprechen" an das amerikanische Volk um, dennoch halte man an der Rolle der Vereinigten Staaten "als Weltführer bei sauberer Energie" fest, während man gleichzeitig die Wirtschaft und die Belegschaften schützen wolle. Das Pariser Klimaabkommen würde laut eigenen Angaben die US-Wirtschaft fast 3 Milliarden US-Dollar und insgesamt 9 Millionen Jobs kosten, heißt es dort weiter. Die Mitteilung endet mit dem Satz, dass die Aufkündigung des Klimaabkommens - die laut Medienberichten erst im Jahr 2020 wirksam würde - nur ein Beispiel dafür sei, dass der Präsident sein Wort hielte, Amerika und US-Arbeiter an die erste Stelle zu setzen.
Nach seimer Ankündigung hatte der US-Präsidenten gut zu tun und musste sich telefonisch dem dringenden Gesprächsbedarf von u.a. Bundeskanzlerin Merkel, Präsident Macron, Premierminister Trudeau und Premieministerin May stellen, die ihre Enttäuschung ausdrückten. Nach eigenen Angaben erklärte Trump seinen Kollegen seine Entscheidung und bekannte sich zur Transatlantischen Allianz, der Fortsetzung des Dialogs und zum Umweltschutz - die USA hätten vor, so Trump, das "sauberste und umweltfreundlichste Land der Erde" zu werden.
In einer gemeinsamen Erklärung drückten die deutschen, italienischen und französischen Staats- und Regierugnschefs ihr Bedauern über die Entscheidung der Trump-Administration aus, sich aus dem Klimaabkommen zurückzuziehen, an dem die drei Länder festhalten wollen und einer Neu-Verhandlung eine Absage erteilten. Mehrere US-Unternehmen kündigten inzwischen laut Pressemeldungen an, ihre Beratungstätigkeit für die US-Administration aufzukündigen. Weitere Informationen, Bundesregierung: Gemeinsame Erklärung
Quellen: whitehouse.gov, bundesregierung.de
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2017-06-01... +++ Kurzmeldungen +++ Wirtschaft im Frühlings-Wachstum +++ . Das Deutsche Institut für Wirtschaftsfoschung (DIW Berlin) erwartet in Deutschland ein Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal von +0,5 Prozent. Maßgeblich trägt laut DIW dazu der Arbeitsmarkt bei. Nach dem Frühlingsaufschwung rechnet das Institut allerdings mit einem etwas geringeren Tempo, weil trotz steigender Einkommen der Konsum durch die anziehende Teuerung leicht abnimmt. +++ Arbeitsmarkt im Mai +++ . Im Mai 2017 sank die Arbeitslosenzahl um -71.000 auf 2,498 Millionen, das waren -166.000 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent. +++ Erwerbstätige, Löhne und Verbraucherpreise +++ . Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, stieg die Zahl der Erwerbstätigen im April 2017 im Vorjahresvergleich um +1,5 Prozent auf rund 43,9 Millionen. Die Tarifverdienste im 1. Quartal 2017 lagen durchschnittlich um +2,8 Prozent höher als im ersten Quartal des Vorjahres. Wie das Statistische Bundesamt außerdem am Dienstag mitteilte, werden die Verbraucherpreise nach bisher vorliegenden Ergebnissen im Mai 2017 um 1,5 Prozent höher als im Vorjahr ausfallen, im Vergleich zum Vormonat April sank der Verbraucherpreisindex um -0,2 Prozent Die endgültiben Ergebnisse werden am 14. Juni bekannt gegeben. +++ Rote Liste der Biotope +++. Die seit 1994 etwa alle 10 Jahre vom Bundesamt für Naturschutz herausgegebene, am Donnerstag vorgestellte, aktuelle Rote Liste der Biotoptypen sieht bei rund Zwei Drittel der 863 Biotopen-Typen eine "angespannte Gefährdungslage", insbesondere bei Wiesen und Weiden, Deutlich besser geht es den Biotoptypen der Küsten und Flüsse. Ausgenommen davon sind das Grundwasser und auch stehende Gewässer wegen der Stickstoffbelastung. Nach wie vor zählt intensive Landwirtschaft zu den größten Gefährdern der Biotope. Folgen sind u.a. der Rückgang von Feld-Vögeln, darunter Feldlerche, Braunkehlchen und Kiebitz. +++ Wächterpreis für Kölner Zeitungen +++ Der Preis der deutschen Tagespresse, der "Wächterpreis" wurde am Donnerstag an drei Kölner Tageszeitungen - Kölner Stadtanzeiger, EXPRESS und Kölnische Rundschau - verliehen, die mit ihrer Hartnäcktigkeit das Geschehen in der Silvesternacht 2015 aufgeklärt hatten. +++
Quellen: diw.de, arbeitsagentur.de, destatis.de, bfn.de, bmub.bund.de, anstageslicht.de
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News April 2017

News März 2017

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Foto, Text: ©Angelika Petrich-Hornetz, Fotos: ©aph
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