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Wirtschaftswetter     

European Year of Citizens


Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen in der Frühjahrsausgabe 2013 und in den Wirtschaftswetter-Nachrichten. Auf dieser Seite finden Sie die aktuellen Wirtschaftswetter-News des laufenden Monats. Die Nachrichten aus dem Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten und im Archiv.

News - Nachrichten März 2013

Hier könnte Ihre Anzeige stehen 2013-03-29 ... Rundfunkbeitrag: Gefälschte Zahlungsaufforderungen im Umlauf. In den Bundesländern Bayern, Hessen und Sachsen sind seit einigen Tagen gefälschte Zahlungsaufforderungen zum neuen Rundfunkbeitrag im Umlauf, darauf weisen ARD und ZDF hin. Der Beitragsservice der öffentlich-rechtlichen Sender hat inzwischen Anzeige erstattet, die Ermittlungen laufen. Die falsche Zahlungsaufforderung ist als Postwurfsendung unterwegs, die Anschrift lautet: "An alle privaten Haushalte", der öffentlich-rechtliche Beitragsservice adressiert dagegen immer direkt an die Telnehmer mit Namen und Adresse Weitere Informationen, u.a. auch eine Originalrechnung zum Vergleich: Gefälschte Beitragsservice-Rechnungen im Umlauf
Quellen: rundfunkbeitrag.de
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2013-03-25 ... Zypern: Kurz vor dem Bankrott Einigung in der EU. Nach stundenlangen Verhandlungen in Brüssel bis spät in die Sonntagnacht war der drohende Bankrott von Zypern abgewendet: Die EU einigte sich auf ein finanzielles Hilfsprogramm mit einem Volumen von 10 Milliarden Euro. Um in den Genuss dieses Programms zu kommen, muss Zypern auch Eigenleistung aufbringen, dazu werden allerdings nicht mehr, wie noch bei den Verhandlungen vor einer Woche gesagt wurde, Kleinsparer mit einer Abgabe belastet, sondern nunmehr erst Guthaben ab 100.000 Euro. Außerdem soll eine Taskforce für weitere Unterstützung bei der Umsetzung von Wirtschaftsreformen leisten - und vierteljährlich berichten. Zyperns bisheriges, von einem übergroßen Bankensektor dominiertes Geschäftsmodell gilt damit als gescheitert, die Wirtschaft braucht eine komplett neue Basis. Am Montagabend erklärte Präsident Anastasiades seinen Landsleuten die Pläne. Nachdem die Geldinstitute tagelang geschlossen waren, sollen diese nun morgen wieder öffnen, es werde jedoch noch temporäre Beschränkungen bei Bargeldauszahlungen und Überweisungen geben, um ein Zusammenbrechen des Systems durch hohe Abhebungen zu verhindern. Update: Die Banken sollen nun doch bis Donnerstag geschlossen bleiben. Am Sonntag hatte die FAZ vom Abfluss größerer Geldsummen aus Zypern berichtet. Weitere Informationen, EU: Zypern: Europäische Kommission kündigt Unterstützung an und, Englisch ECB's reaction to the agreement on the Cypriot macroeconomic adjustment programme
Quellen: ec.europa.eu, eurozone.europa.eu, ecb.int
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2013-03-21 ... Equal Pay Day - Einkommensunterschied in leitenden Positionen besonders groß. Anlässlich des heutigen "Equal Pay Day" meldet die Hans-Böckler-Stiftung einen besonders großen Einkommensrückstand bei Frauen in leitenden Positionen. Zwar steige auch für Frauen das Gehalt proportional zur Qualifikation, doch gleichzeitig nehme auch der geschlechtsspezifische Lohnabstand zu: Bei Beschäftigten in leitender Position betrage der Einkommensabstand zwischen Frauen und Männern 22,4 Prozent (Daten von 2012). In der Gruppe der Ungelernten verdienen Frauen durchschnittlich 8,7 Prozent weniger als Männer. Bei Angelernten und Fachkräften liege der Rückstand der Fraueneinkommen zwischen diesen Werten, insgesamt betrage der Gender Gap in Deutschland 22 Prozent. In Ostdeutschland falle der Verdienstabstand der Geschlechter in vier von fünf Leistungsgruppen dagegen geringer aus als in Westdeutschland. Das habe einerseits mit der Kontinuitiät der Erwerbstätigkeit ostdeutscher Frauen zu tun, andererseits aber auch damit, dass "Männer in Ostdeutschland auch in leitenden Positionen viel weniger verdienen als ihre westdeutschen Kollegen", so Forscherin Christina Klenner vom Wirtschafts- Sozialwissenschaftlichen Institut der Stiftung. Weitere Informationen, PDF: Bei Frauen in leitenden Positionen ist der Einkommensrückstand zu Männern besonders groß
Quellen: boeckler.de
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2013-03-19 ... Internet-Väter werden mit Queen Elizabeth Prize for Engineering ausgezeichnet. In London sind am Montag die Gewinner des erstmals zu verleihenden Queen Elizabeth Prize for Engineering bekanntgegeben worden, die feierliche Verleihung findet am 25. Juni 2013 statt. Gewinner sind die "Väter des Internets" und World Wide Web: Louis Pouzin, Robert E. Kahn, Vint Cerf, Tim Berners-Lee und Marc Andreessen. Diese Fünf haben maßgeblich zur Entwicklung des Internets und des World Wide Web beigetragen, so die Royal Academy of Enginneering, sie teilen sich den mit einer Million britischer Pfund dotierten Preis, der alle zwei Jahre verliehen werden und das Niveau eines Nobelpreises für Techniker erreichen soll. Pouzin war u.a. an dem Time-Sharing-System CTSS (Compatible Time-Sharing System) beteiligt, entwarf das Programm RUNCOM, das als Vorläufer von Shell-Skripten gilt (ging späterin Multics ein, das wiederrum als Vorläufer von Unix gilt), sowie das Computernetzwerk Cyclades als französischer Gegenentwurf zum US-Netz Arpanet. Cerf war u.a. an der Entwicklung des Arpanet beteiligt sowie gemeinsam mit Kahn an der Entwicklung des Transmission Control Protokoll und des Internet Protocol - TCP/IP - und ist Gründer der Internet Society (ISOC). Kahn entwickelte u.a. mit Cerf das Arpanet, dann das Telenet, das TCP/IP und war am Interface Message Processor (Router-Vorläufer ) beteiligt sowie Gründer der Cooperation for National Research Initiatives (CNRI) Berners-Lee entwickelte u.a. die Hypertext Markup Language - HTML, das Transferprotokoll HTTP und damit das World Wide Web und gründete das World Wide Web Consortium (W3WC). Andreessen entwickelte u.a. den Webbrowser Mosaic, später den freien Browser Netscape Navigator und gründete das Unternehmen Netscape. Nach solchen Schwergewichten darf man auf die Bekanntgabe 2015 gespannt sein. Weitere Informationen, Englisch: Queen Elizabeth Prize for Engineering sowie Royal Academy of Engineering: Internet and Web pioneers win the inaugural Queen Elizabeth Prize for Engineering
Quellen: qeprize.org, raeng.org.uk
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Bundesweiter Bahnstreik. Die bundesweiten Warnstreiks der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) seit dem heutigen Montagmorgen ab 3:00 Uhr führen momentan noch in fast allen Bundesländern nach Auskunft der Deutschen Bahn AG zu erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr im Regional- und Fernverkehr sowie auch im Güterverkehr. Der Warnstreik soll seit 8:00 Uhr beendet sein, führt aber als Folge der frühmorgendlichen Arbeitsniederlegungen auch im weiteren Tagesverlauf zu Verzögerungen. Die Tarifverhandlungen sollen heute Nachmittag fortgesetzt werden, die EVG fordert für ihre Beschäftigten - Fahrdienstleiter, Zugbegleiter, Zugbereitsteller und Reiniger - u.a. +6,5 Prozent mehr Geld. Bahnreisende sollten sich unbedingt vorab über die aktuellen Auswirkungen informieren, dazu und weitere Informationen, Deutsche Bahn: Warnstreiks der EVG führen bundesweit zu erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr sowie DB:Aktuelle Störungsmeldungen und EVG: Warnstreik in fast allen Bundesländern
Quellen: bahn.de, evg-online.org
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2013-03-17 ... UN-Frauenkonferenz: Einigung nach zähem Ringen. Erst nach langem und zähem Ringen konnten sich alle an der zwei Wochen dauernden Un-Frauen-Konferenz beteiligten 193 UN-Staaten am Freitag, dem letzten Tag der Konferenz, in New York auf eine gemeinsame Abschlusserklärung einigen, die Frauen die gleichen Rechte wie Männern einräumt - die Staaten werden in dem Papier dazu verpflichtet, diese Rechte zu schützen. Kulturelle Besonderheiten wie Traditionen und Religionen rechtfertigten keine Gewalt gegen Frauen, diesen Passus hatten zunächst einige muslimische Staaten und Organisationen, unter anderen der Iran, aber auch der Vatikan und Russland nicht akzeptieren wollen, hielten ihren Widerstand jedoch nicht aufrecht. Dafür mussten einige westliche Staaten das geforderte Recht auf Homosexualität aufgebebn, wenn auch das der sexuellen Selbstbestimmung festgeschrieben worden ist, beim Sexualkundeunterricht behalten trotz Befürwortung die Eltern das letzt Wort. Das Abschlusspapier (Agreed Conclusions) der 57. Sitzung wird demnächst veröffentlicht. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon begrüßte die Einigiung, weitere Informationen: Secretary-General welcomes conclusion sowie UN Women welcomes Agreed Conclusions at the Commisson on Status of Women und 57th Commission on the status of Women (CSW57), 4-15 March 2013
Quellen: un.org, unwomen.org
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2013-03-14 ... +++ Kurzmeldungen +++ . +++ Königlicher Preis für bahnbrechende Technik +++ . Erstmals wird in diesem Jahr der Queen Elizabeth Prize für Engineering (QE Prize) vergeben, der mit einer Million britischer Pfund dotiert ist. Der Preis ist nicht auf Briten beschränkt, sondern wird weltweit vergeben - für bahnbrechende, die Welt verändernde Leistungen der Ingenieurstechnik. Die Bekanntgabe der Gewinner findet am 18. März statt, am 25. Juni 2013 wird die Siegertrophäe im Buckingham-Palast von Ihrer Majestät persönlich übergeben. Weitere Informationen, Englisch: Queen Elizabeth Prize for Engineering und, Deutsch: Britische Botschaft: Queen Elizabeth Prize for Engineering. +++ Nord-Ostsee-Kanal für große Schiffe wieder befahrbar - Bundesverkehrsminister Ramsauer kündigt Besuch an. Nach bereits acht Tagen seit der Schließung der maroden Schleusenanlage, konnte per Notreparatur am Donnerstag die Große Südschleuse in Brunsbüttel wieder in Betrieb gehen. Die WSD-Nord hat die Sperre für große Schiffe für das Befahren des Nord-Ostsee-Kanals aufgehoben. Am Wochenende soll die Anlage noch weiter getestet werden, Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) kündigte für Freitagvormittag seinen Besuch vor Ort an. +++ EU-Schutz vor unlauteren Geschäftspraktiken +++ . Das kündigte am heutigen Donnerstag Kommissionsvize Viviane Reding an. Es gehe dabei vor allem um die Durchsetzung bereits bestehender Vorschriften. Weitere Informationen: EU-Kommission will härter gegen unlautere Geschäftspraktiken vorgehen. +++ .
Quellen: ukingermany.fco.gov.uk, qeprize.org, kooperation-international.de, raeng.org.uk, wsd-nord.wsv.de, bmvbs.de, ec.europa.eu
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2013-03-13 ... Nord-Ostsee-Kanal für große Schiffe unbefahrbar - Bundesverkehrsminister Ramsauer unter Kritik. Seit die Wasser- und Schiffartsdirektion Nord (WSD Nord), eine Abteilung der Wasser- und Schiffartsverwaltung des Bundes (WSV) am 6. März zwei große Schleusen in Brunsbüttel wegen Schäden für zwei Wochen außer Betrieb genommen und die letzten, sich auf dem Weg befindenden Schiffe ausgeschleust wurden, ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der maritimen Wirtschaft, der in Schleswig-Holstein von Brunsbüttel (Nordsee) nach Kiel (Ostsee) führende Nord-Ostsee-Kanal (NOK) für große Schiffe gesperrt. Diese müssen nun den mühsamen, knapp fünfhundert Kilometer längeren Umweg über Skagen nehmen. Mit einer Aufhebung der Sperre wird frühestens in Ende 12. Kalenderwoche zu rechnen sein, teilte die WSD Nord mit. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) gerät darüber immer mehr in die Kritik. Während sich Ramsauer nach eigenen Aussagen am vergangenen Freitag über den "Zustand der Schleuse Brunsbüttel" schockiert zeigte und "unverzügliche Maßnahmen zur Reparatur und Instandhaltung" - zunächst mit 300 Millionen Euro - ankündigte, die Verschleppung von Investitionen in den NOKSPD-Politik der vergangenen zehn Jahre anlastete sowie ein "Aktionsbündnis" ankündigte, forderte der Landesbezirk Nord der Gewerkschaft Verdi Ramsauers Rücktritt. Der der Hamburger Johannes Kahrs, Sprecher der Bundes-SPD für den Verkehrsetat im Haushaltsausschuss wirft dem Bundesverkehrsminister indes Unverständnis für die internationale Bedeutung der maritimen Wirtschaft vor. Weitere Informationen, PDF: WSV-Info: Schleusen Brunsbüttel sowie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zum Nord-Ostsee-Kanal sowie Kahrs: Schleusenschließung in Brunsbütte: eine Katastrophe mit Ansage - Ramsauer pennt

... Jahresbericht: Interesse an Stasi-Akten ungebrochen. Am gestrigen Dienstag hat der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn seinen ersten und den ingesamt 11. Jahresbericht seiner Behörde an Bundestagspräsident Norbert Lammert übergeben. Besonders jüngere Bürger hätten sich, so Jahn, vermehrt für Akteneinsicht interessiert, diese neue Generation stellte andere Fragen als die Älteren, u.a. nach den Aktivitäten ihrer Eltern, welche Bedeutung die Vergangenheit für die eigene Zukunft habe oder welche Lehrern aus der Vergangenheit für die Zukunft gewonnen werden können - es ginge nicht um Akten, sondern um Menschen und Schicksale, betonte Jahn, der wegen des hohen Aufkommens der Anfragen auch vor einem Personalabbau in seiner Behörde warnte. Die maximale Wartezeit für aufwendige Anträge betrage mit dem bestehenden Personalstand inzwischen zweieinhalb Jahre. Die Zahl der Bürgeranträge auf Akteneinsicht in die Stasi-Unterlagen stieg im Jahr 2012 auf 88.231 (2010: 87.514 und 2011: 80.611), insgesamt sind seit Oktober 1990 rund 2,9 Millionen Anträge eingegangen. Weitere Informationen: Übergabe des 11. Tätigkeitsberichts an den Deutschen Bundestag, PDF: Elfter Tätigkeitsbericht des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik für die Jahre 2011 und 2012

... . Buona Sera - Neuer Papst Franziskus I.. Ein paar Minuten nach sieben Uhr abends verzückte das Aufsteigen von weißem Rauch die Menschenmasse auf dem Petersplatz in Rom. Etwa eine Stunde später zeigte sich das neue Kirchenoberhaupt der 1,2 Milliarden Katholiken weltweit seinen Anhängern sowie den zahllosen Kameras der vor Ort gut vertretenen Medien, die live in alle Welt berichteten. Franziskus I. bietet gleich mehrere Premieren: Als erster Jesuit und als erster Lateinamerikaner wurde der 76-jährige Kardinal Jorge Mario Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires, Argentinien am zweiten Tag des Konklave im fünften Wahlgang zum neuen Pontifex der römisch-katholischen Kirche bestimmt.
Quellen: wsd-nord.wsv.de, bmvbs.de, verdi.de, kahrs.de, bstu.bund.de, vatican.va
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2013-03-12 ... ++++ Kurzmeldungen +++ Familiengipfel +++. Bei einem "Familiengipfel" haben Bundeskanzlerin Merkel, Bundesfamilienministerin Schröder und Spitzenvertreter der Gewerkschaften und Arbeitgeber ihr Engagement für familienfreundliche Arbeitszeiten im Rahmen der vor zwei Jahren unterzeichneten Charta für familienbewusste Arbeitszeiten bekräfigt, so sollen u.a. Wechsel zwischen Teilzeit- und Vollzeitarbeit ohne langfristig berufliche Nachteile möglich werden. Zur Kontrolle der Fortschritte soll regelmäßig ein Bericht "Familie und Beruf" erstellt werden. Weitere Informationen: Familiengipfel 2013. +++ Regierungskoalition strebt Rente mit 69 an +++ . In der der Enquetekommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" setzte eine Mehrheit von 117 gegen 15 Stimmen der Union und der FDP eine Passage über finanzielle Risiken durch, die für eine langfristige Anhebung des Renteneintrittsalters auf 69 Jahre plädiert, damit der Anstieg des Renteneintrittsalter auf 69 Jahre im Jahr 2060 die Tragfähigkeitslücke der öffentlichen Haushalte um 0,7 Prozentpunkte verringere. Weitere Informationen, Bundestag: Koalition plädiert für Rente mit 69 auf lange Sicht. +++ Flugschef Mehdorn +++ . Auf den Geschäftsführerposten des Flughafen Brandenburg (BER) wechselte zu sofort der frühere Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Hartmut Mehdorn von seinem Chefsessel bei Air Berlin nach Schönefeld, teilte Brandenburgs Ministerpräsident und gleichzeitig BER-Aufsichtsratsvorsitzender Matthias Platzek am vergangenen Freitag mit. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Hartmut Mehdorn übernimmt Chefposten der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH +++ World Day Against Cyber-Censorship +++. Anlässlich des World Day Against Cyber-Censorship veröffentlichte die Organisation Reporter ohne Grenzen ihren neuen Bericht: "Feinde des Internets": Westliche Überwachungstechnik in den Händen von Diktatoren +++
Quellen: bmfsfj.de, bundestag.de, berlin-airport.de, march12.rsf.org, reporter-ohne-grenzen.de
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2013-03-08 ... ++++ Zum Weltfrauentag 2013 haben die EU-Kommissarinnen Viviane Redding und Cecilia Malmström zur Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung aufgerufen. Auch in der der Europäischen Union sind mehrere Hundertausend Frauen und Mädchen davon betroffen, in Deutschland sind geschätzte 19.000. Bis zum 30. Mai dauert eine Anhörung, in der ermittelt werden soll, wie auf EU-Ebene Maßnahmen gegen weibliche Genitalverstümmelung entwickelt werden können, Geld soll auch in die Mitgliedsstaaten flie0en, die auf diese Art der Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen sowie für NGO und andere Organisationen, die mit Opfern arbeiten. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Internationaler Tag der Frau: Nulltoleranz für weibliche Genitalverstümmelung. +++ Der Deutsche Frauenrat begrüßte die Freischaltung der Notfallnummer 116016, das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" vom 6. März, forderte jedoch auch konkrete Hilfsangebote und Schutzräume, wenn diese Nummer erfolgreich sein will, so die DF-Vorsitzende Mona Küppers anlässlich des Weltfrauentages. Allein in Deutschland suchten jedes Jahr 40.000 Frauen mit ihren Kindern Zuflucht in Frauenhäusern. Küppers forderte zudem zum Widerstand gegen eine immer "aggressivere Kommerzialisierung und Zurichtung weiblicher - und männlicher Körper zu Waren oder zu deren Accessoires" auf, die nicht nur ein Einfallstor für massive sexualisierte Gewalt sei, sondern auch für den "kleinen, alltäglichen Sexismus". Weitere Informationen: Deutscher Frauenrat. +++ Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des heutigen Weltfrauentages mitteilte, lebten in Deutschland im Jahr 2011 mit 32 Prozent nur noch ein Drittel der Frauen mit minderjährigen oder volljährigem Kindern in einem Haushalt zusammen - 1996, vor 15 Jahren waren es noch 36 Prozent. Ingesamt lebten 2011 36 Millionen Frauen in einem privaten Haushalt, 11,3 Millionen davon mit Kindern. Von diesen Frauen mit Kindern waren 72 Prozent verheiratet, 8 Prozent lebten in einer nichtehelischen Lebensgemeinschaft, 20 Prozent der Frauen mit Kindern waren alleinerziehend. Von den 24,6 Millionen Frauen ohne Kinder im eigenen Haushalt (inklusive diejenigen, deren Kinder bereits ausgezogen sind), waren 40 Prozent verheiratet, 8 Prozent lebten in einer Lebensgemeinschaft, rund ein Drittel (34 Prozent) lebte allein. Weitere 4 Prozent lebten ohne Partner in einem Mehrpersonenhaushalt (z.B. Wohngemeinschaft), die restlichen 14 Prozent waren ledig und wohnten noch im Elternhaus. +++ Wie das Statistiche Bundesamt ebenfalls mitteilte, arbeiteten im Jahr 2011 mit 45 Prozent der erwerbstätigen Frauen, Frauen in Deutschland häufiger Teilzeit als im EU-Durchschnitt, nur in den Niederlanden arbeiteten mit 76 Prozent Frauen noch deutlich häufiger in Teilzeit. Der EU-Durchschnitt lag laut Eurostat-Daten bei 32 Prozent. Am wenigstens verbreitet ist die Teilzeitarbeit in Bulgarien (2 Prozent) und in der slowakei (6 Prozent). Allerdings war in Ländern mit niedriger Teilzeitquote auch die Erwerbstätigenquote der Frauen häufig unterdurchschnittlich. Die höchsten Erwerbstätigenquoten von Frauen haben Schweden, 71,8 Prozent, gefolgt von Dänemark mit 70,4 Prozent und den Niederlanden mit 69,9 Prozent und dann Deutschland mit 67,7 Prozent. Mehr als jede zweite Frau (55 Prozent) nannte die Betreuung von Kindern, die Pflege von Angehörigen oder andere familiäre und persönliche Gründe als Hauptgrund für Teilzeitarbeit (EU-Durchschnitt: 45 Prozent), weitere Informationen:. Nur in den Niederlanden arbeiten mehr Frauen Teilzeit als in Deutschland. +++ Außerdem, wie das Statistische Bundesamt Ende Februar mitteilte, suchten im Jahr 55 Prozent der nicht erwerbstätigen Mütter in Deutschland keine Arbeit, wie sie Kinder unter 15 Jahren betreuten, der Anteil steigt, je jünger die Kinder sind. Mit Kindern unter 3 Jahren gaben 69 Prozent der nicht erwerbstätigen Mütter an, aufgrund von Betreuungsaufgaben keine Arbeit zu suchen. Jeder vierte Mutter (26 Prozent) mit Kindern unter 15 Jahren suchte keinen Job, 6 Prozent waren nicht berufstätig, aber auf Arbeitsuche. Mütter in Elternzeit zählen dabei ebenfalls zu den Erwerbstätigen. Weitere Information im Statistik-Magazin: Kind und Beruf: Nicht alle Mütter wollen beides. +++ Die OECD schaltete zum Internationalen Frauentag ein neue, interaktives Daten-Tool frei, das zeigt wie sich das Leben von Frauen und Männern in den OECD-Ländern unterscheidet. So sind in Deutschland Frauen genauso lange in der Ausbildung wie Männer, nämlich 18 Jahre lang, verdienen jedoch 22 Prozent weniger und verrichten 105 Minuten ubezahlte Arbeit pro Tag mehr. Sie heiraten drei Jahre früher, gehen ein Jahr früher in Rente und leben fünf Jahre länger, weitere Informationen mit Link zum Daten-Tool, OECD: 8th March: International Women's Day. +++ Der Verband Deutscher Unternehmerinnen kritisiert die Bundesregierung scharf, die ihre Vertretung in Brüssel mit einer Sperrminorität gegen die von Viviane Reding geplante Einführung einer Frauenquote in der EU beauftragt haben soll. Damit blockiere die Bundesregierung die Gleichstellung der Frau in der Wirtschaft erklärte VDU-Präsidentin Stephanie Bschorr am Internationalen Frauentag in Berlin und fügte hinzu, Zitat: "Die Bundesregierung verabschiedet sich zum Weltfrauentag aus der Gleichstellungspolitik." und . Der VDU fordert eine gesetzliche Frauenquote von 40 Prozent für Aufsichträte. +++
Quellen: europa.eu, frauenrat.de, destatis.de, oecd.org, vdu.de
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2013-03-05 ... +++ Kurzmeldungen +++. Aflatoxine, BfR veröffentlicht Fragen und Antworten +++. Zum jüngsten Lebensmittelskandal, Aflatoxine in Viehfutter, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung für Verbraucher häufig gestellte Fragen und die entsprechenden Antworten zusammengestellt: Fragen und Antworten zu Aflatoxinen in Lebensmitteln und Futtermitteln. +++ Haushaltskürzungen in den USA +++ . Mit dem 1. März gingen trat in den USA ein 2011 vom Kongress beschlossenes Sparpaket mit automatischen Haushaltskürzungen ("Sequester") in Kraft, weil sich Repbulikaner und Demokraten im Streit um Schuldenobergrenzen nicht auf von den Demokraten geforderten Steuererhöhungen einigen konnten. Die Kürzungen haben ein im laufenden Jahr ein Volumen von 85 Milliarden US-Dollar und betreffen viele Ressorts, u.a. den Verteidigungshaushalt, mehr gefürchtet wird allerdings der Abbau von Arbeitsplätzen, ein Ausbremsen des Aufschwungs und die Kürzungen im sozialen Bereich. Über die Auswirkungen auf den Außenhandel mit den USA sind sich Experten noch uneins. Weitere Informationen, Englisch, White House: The Sequester +++ Bunderat beschließt 15 Gesetze +++ . Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag 15 Gesetze abgesegnet sowie eigene Gesetzesentwürfe beschlossen - u.a. zum Mindestlohn - sowie die Umsetzung des Fiskalpakts und Änderungen bei der Riester-Rente in den Vermittlungsausschuss verwiesen. Gebilligt wurden u.a. Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel in der Altenpflege, mehr Rechte für unverheiratete Väter, zur Stärkung des Ehrenamts, ein Ausgleich der Überhangmandate im Wahlrecht sowie Änderungen im Versicherungsrecht, weitere Informationen: Mindestlohn, Gleichstellung der Lebenspartnerschaften, Riester-Rente. +++ Schweizer Referendum beschneidet Managergehälter +++ . In der Schweiz hat sich in einem Referendum am Sonntag die Vorlage der "Abzocker"-Volksinitiative durchgesetzt, 67,9 Prozent der Wähler stimmten für die Begrenzung von Managergehältern, nur 32,1 Prozent stimmten mit Nein. Während das Ergebnis über die Landesgrenzen hinaus, u.a. auch in Deutschland begrüßt wird, warnt der Schweizer Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann im Interview mit swissinfo.ch vor der Gier der Aktionäre. Weitere Informationen: Vorläufiges amtliches Ergebniss und swissinfo-Interview: "Die Initiative wird globale Ausstrahlung haben". +++
Quellen: bfr.bund.de, whitehouse.gov, bundesrat.de, admin.ch, swissinfo.ch
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2013-03-01 ... +++ Kurzmeldungen +++. Arbeitsmarkt im Februar +++ . Die Arbeitslosenzahl kletterte im Februar 2013 um +18.000 auf 3,156 Millionen, im Vergleich zum Vorjahr sind das +46.000. Die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vormonat verharrt damit unverändert bei 7,4 Prozent. +++ China investierte 2012 in der EU vor allem im Vereinigten Königreich und in Deutschland +++ . Eine Studie von Price, Water und Coopers schätzt das Investitionsvolumen privater und staatlicher chinesicher Investoren in ausländische Unternehmen im Jahr 2012 auf runde 65,3 Milliarden US-Dollar, im Jahr zuvor waren es noch 42,4 Milliarden. Insgesamt gingen chinesische Merger und Acquistions (M&A) zwar zurück, doch in Europa nahmen diese zu, vor allem im Vereinigten Königreich und in Deutschland, für dies sich ein Volumen von rund 7 Milliarden Euro, bzw. knapp 1,6 Milliarden Euro ergeben. Weitere Informationen pwc, Pressemitteilung: Deutschland im Fokus - China investiert 2012 mehr in Auslandsunternehmen denn je sowie Stellungnahmen: China kauft im Ausland ein - Deutsche Unternehmen rücken 2012 in den Fokus. +++ Versandapotheken kündigen Klage beim Europäischen Gerichtshof an +++ . Der Verband der europäischen Versandapotheken (EAMSP) kündigte in einer Pressemitteilung vom Februar eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof an, nachdem nun die Begründung der Entscheidung des Gemeinsamen Senats der Obersten Gerichtshöfe des Bundes aus Karlsruhe vorläge, in der im August 2012 beschlossen worden war, dass deutsche Apothekenpreise auch für Versandapotheken aus dem EU-Ausland gelten. +++ Bundestag beschließt Hochfrequenzhandel-Regulierung +++ . Der Bundestag hat am gestrigen Donnerstag gegen das Votum der Opposition die Regulierung des Hochfrequenzhandels mit Wertpapieren beschlossen. Hochfrequenzhändler sollen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterstellt werden und müssen ihren Handel "so betreiben, dass der Markt nicht gestört" werde. Weitere Informationen, Bundestag: Die Beschlüsse des Bundestages am 28.Februar. +++ Intendant will ZDF-Kultursender einstellen +++ . Der ZDF-Intendant Thomas BellutEinstellung des Digitalkanals ZDFkultur vorgeschlagen. Das ZDF sei wegen der von der Politik geforderten Beitragsstabilität zu Sparmaßnahmen gezwungen. Die Programmformate aus dem Sender sollen laut Bellut von ZDFneo und 3sat übernommen werden. Außerdem sollen die Redaktionen von Guido Knopps Zeitgeschichte mit Terra X und die von WISO und Volle Kanne zusammengelegt werden. +++ Immer mehr fliegen +++ . Wie das Statistische Bundesamt Ende Februar mitteilte, hoben im Jahr 2012 155,1 Millionen Fluggäste im internationalen Reiseverkehr von deutschen Flughäfen ab - oder landeten dort, ein Anstieg von +2,8 Prozent auf einen neuen Höchststand. Der Inlands-Luftverkehr nahm im gleichen Zeitraum indes um -3,7 Prozent auf 23,5 Millionen Passagiere ab. +++
Quellen: arbeitsagentur.de, pwc.de, eamsp.org, bundestag.de, zdf.de, destatis.de
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Die News Februar 2013

Die News Januar 2013

Die News Dezember 2012

Die News November 2012

Die News Oktober 2012

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©Foto, Text: Angelika Petrich-Hornetz
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