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Wirtschaftswetter Online-Zeitschrift     Wirtschaftswetter-Schwerpunktthema - Outer Space


Wirtschaftswetter-Ressort NewsLiebe Leserinnen und Leser,


willkommen in den Wirtschaftswetter-Nachrichten im Dezember 2020. Die Nachrichten aus den Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten - und im:
Archiv.


News - Nachrichten im Dezember 2020

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2020-12-30 ... Naturkatastrophen: Erdrutsch in Norwegen - Erdbeben in Kroatien. Norwegens Regierungschefin Solberg zeigte sich entsetzt über den Erdrutsch im Ort Ask, Kreis Grjedrum, nordöstlich von Oslo im Süden Norwegens, der sich in der Nacht zu Mittwoch, 30.12. ereignet hatte. Sie besuchte den Ort, um sich selbst ein Bild der Lage zu verschaffen. Die Länge des entstandenen Grabens beträgt etwa einen Dreiviertel Kilometer und die Breite mehrere hundert Meter. Einige Häuser stürzten herab, weitere stehen direkt an der Bruchkante. Die Notfallmaßnahmen wurden aus der Luft organisiert, da das Betreten zu gefährlich ist. Hunderte Menschen, darunter auch Verletzte, wurden evakuiert und immer noch mehrere Menschen bislang als vermisst. Unterschiedliche Faktoren werden diskutiert, die zu dem Unglück geführt haben könnten, darunter die Bodenbeschaffenheit und der Bergbau. Dauerregen könnte die natürlich vorhandene Instabilität des Bodens befördert haben. Ask liegt im sogenannten Oslograben, eine Bruchzone der Erdkruste, die zur Mittelmeer-Mjösen Zone von Marseille bis zum Mjoesa-See in Südnorwegen reicht. Ob dies eine Rolle spielte, ist noch unklar. Am Unglücksort sollen auch Geologen eingeflogen worden sein.

Einen Tag zuvor, am 29.12.2020, ereignete sich sich bei Petrinja in Kroatien, rund 45 Kilometer südöstlich von Zagreb, ein weiteres schweres Erdbeben der Stärke 6,4, das innerhalb von zwei Tagen bereits dritte und schwerste in Folge. Es gab mehrere Tote und Verletzte, die Rettungsarbeiten werden durch Nachbeben erschwert. Die Verwüstungen um das Epizentrum, aber auch in umliegenden Ortschaften und Städten, sind laut Beobachtern massiv, selbst in Zagreb gab es Sachschäden, das bereits im März 2020 von einem schweren Beben erschüttert worden war. Das angrenzende Slowenien schaltete als Vorsichtsmaßnahme ein Atomkraftwerk ab. Die EU-Kommission sagte humanitäre Hilfe zu. Die Regierung Kroatiens kündigte für den 2. Januar 2021 Staatstrauer an und warnte gleichzeitig vor aktuell zahlreich auftauchenden Fake-Spendenaufrufen. Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungszentrums in Potsdam, sehen einen Zusammenhang mit den Bewegungen der Kontinentalplatten zwischen Europa und Afrika. Die Gegend um Pretinja ist eine bekannte Störzöne. Aber die ganze Region, inklusive Italien, das auch in Richtung Balkan schiebt, und zwar mehrere Millimeter pro Jahr, ist von den durch die Plattenbewegungen entstehenden großen Spannungen betroffen, die sich in sogenannten Entlastungsbeben entladen. Aus der Stärke des Bebens und der Tiefe (11 Kilometer) schließen die Forscher auf eine Bruchfläche von über hundert Quadratkilometern. Es folgten weitere kleinere Beben in Italien und Griecheland. Bereits Ende Oktober 2020 wurden die West-Türkei und Griechenland von einem schweren Erdeben (7,0) und am 27.12.2020 der Osten der Türkei (5,4) erschüttert.
Quellen: regjeringen.no, nrk.no, mantleplumes.org, vlada.gov.hr, ec.europa.eu, gefz-postdam.de;
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2020-12-30 ... Erwartungen für 2021 - Prinzip Hoffnung. Die Stiftung für Zukunfstfragen des Unternehmenes British American Tobacco gibt in ihrer neuen Studie einen Einblick in die Zukunftserwartungen der Deutschen und stellte fest, dass die Hoffnung wächst und - trotz Pandemie - im Vergleich zu den Vorjahren die Sorgen abnehmen.
So sorgte sich im Jahr 2007 noch eine deutliche Mehrheit von 64 Prozent um die Rentensicherheit, im Jahr 2020 sind es nur noch 55 Prozent. Ähnlich sanken die die Sorgen um Preissteigerungen, die 2007 noch 48 Prozent der befragten Deutschen umtrieben, 2020 waren es nur noch 35 Prozent. 2007 fürchtete eine große Mehrheit von 72 Prozent das Thema Arbeitslosigkeit, dieses Jahr lediglich noch 30 Prozent.
Ähnlich drastisch fiel der Rückgang der Sorgen um fehlende Ausbildungsplätze aus, die im Jahr 2007 noch 48 Prozent Befragte äußerten, 2020 waren es nur noch 17 Prozent. Leicht gestiegen von 19 auf 21 Prozent ist allerdings die Angst vor Wohlstandsverlust. Ein neues Hoch erreichte auch die Sorge um das Topic Umtweltbelastung/Klimawandel von 47 Prozent (2007) auf nunmehr 51 Prozent, sowie die Furcht vor einer Zweiklassengesellschaft, von 42 Prozent auf 44 Prozent stieg, ähnlich beim Thema Egoismus - über einen Anstieg der sozialen Kälte machen sich inzwischen 37 Prozent (2007: 32 Prozent) Sorgen, auch das Thema wachsender Ausländeranteil erfuhr eine Steigerung von 32 Prozent (2007) auf 36 Prozent.
Wesentlich größer fällt die Steigerung der Sorgen in den vergangenen Jahren allerdings um den Einfluss der Medien aus, die von 11 Prozent (2007) auf 21 Prozent im Jahr 2020 zunahmen sowie zum Thema Epidemie/Seuchenausbreitung, die von 8 Prozent in 2007 auf 37 Prozent im Jahr 2020 kletterten. Frauen, so die Stiftung, äußerten sich in den Umfragen in 15 von 19 Problemfeldern deutlich pessimistischer als Männer. Doch vor allem die Älteren ab 60 Jahren sind besorgt, während die 40- bis 60-Jährigen lediglich Bedenken im materiellen Feld äußern, z.B. die Sorge um Arbeitslosigkeit, Wohlstandsverlust u.ä.. Und einmal mehr blickt in Deutschland die jüngere Generation unter 40 Jahren wieder wesentlich zuversichtlicher in die Zukunft als alle anderen Generationen.
Insgesamt blickt eine knappe Mehrheit von 51 Prozent höffungsvoll ins kommende Jahr (2015: nur 44 Prozent), aber 49 Prozent eher ängstlich auf das neue Jahr 2021. Eine Mehrheit von 64 Prozent (2015: 56 Prozent) fürchtet indes die Zunahme der Spaltung der Gesellschaft. Durch die Bank weg, würden die Deutschen im nächsten Jahr 2021 gern mehr Geld ausgeben als noch vor zehn Jahren (2010), ob für die Wohnung, Essen und Trinken, Sport und Hobbies, Kleidung - dabei unverändert vorn liegen in der Rangliste der Liste der Konsumwünsche, diesmal mit 48 Prozent (2010: 38 Prozent), die Urlaubsreisen. Selbst für Sparen, Lebens- und Rentenversicherung gibt es eine Steigerung von 11 (2010) auf 17 Prozent (2020), bei den 18- bis 29-Jährigen hat sie sich von 12 Prozent innerhalb von zehn Jahren auf 25 Prozent im Jahr 2020 verdoppelt. Weitere Ergebnisse und Informationen, externe Seite: Zukunftsmonitor 2021
Quellen: zukunftserwartungen.de;
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2020-12-28 ... Kurzmeldungen +++Corona-Pandemie - Über 30.000 Verstorbene in Deutschland +++ . Das Robert Koch Instiut hat heute erstmals über 30.000 (30.126) an oder mit dem Covid-19-Virus infizierte Verstorbene registriert, innerhalb von 24 Stunden waren es mit Stand von heute +324 mehr. Weltweit sind laut Johns Hopkins Universität (JHU) derzeit 1,764 Millionen Tote seit Beginn der Pandemie vor rund einem Jahr (Dezember 2019) zu beklagen. Die Kultusministerkonferenz (KMK) will indes noch vor dem nächsten Bund-Länder-Corona-Krisentreffen am 5. Januar 2021 darüber beraten, wie es mit den Schulen ab Januar 2021 weitergehen soll. Die KMK-Vorsitzende Hubig aus Rheinland-Pfalz hatte bereits am 22. Dezember für ihr Bundesland Fernunterricht bis 15. Januar 2021 angeordnet. Am 14. Januar 2021 übernimmt Brandenburgs Bildungsministerin Ernst den KMK-Vorsitz. Sie kündigte an, den digitalen Unterricht und die Unterrichtsqualität in den Fokus zu nehmen.

+++ Bundesregierung berät Brexit-Vertrag +++ . Das Bundeskabinett befasst sich heute mit dem am 24. Dezember 2020 unterzeichneten Brexit-Vertrag zwischen der EU und Großbritannien. Laut übereinstimmenden Medienberichten kündigte die schottische Regierungschefin Sturgeon, SNP bereits vor der Unterzeichnung des ein zweites Unabhängigkeitsreferendum und den EU-Beitritt Schottlands an. Die Schottland regierende SNP bezeichnete den Deal u.a. als "Desaster für Schottland". Das britische Parlament will am 30. Dezember 2020 über den Brexit-Vertrag abstimmen, eine Mehrheit dafür gilt dort als sicher. Das Abkommen soll zunächst provisorisch in Kraft treten, da der komplette Ratifizierungsprozess inklusive EU-Parlament aus Zeitmangel bis zum 1. Januar nicht mehr zu schaffen ist.

+++ US-Präsident unterzeichnet endlich Konjunktur- und Hilfsprogramm +++. Auf den letzten Drücker, knapp vor Jahreswechsel unterzeichnte US-Präsident Trump in der Nacht zum heutigen Montag ein milliardenschweres , zwischen Demokraten und Republikanern zuvor ausgehandeltes Konjunktur- Und Hilfsprogramm und wendete mit einer zweiten Unterschrift unter einen Übergangshaushalt außerdem den nächsten, drohenden Behörden-Shutdown ab, der bei einer fortgesetzten Verweigerung der Unterschrift ebenfalls eingetreten wäre. Leidtragende wären u.a. Millionen Amerikaner geworden, deren Existenz durch die anhaltenden Corona-Krise ohne die Unterstützung durch Sozialleistungen akut bedroht wurde.

+++ Wohnungen fortgesetzt immer teurer +++. Wie das Statistische Bundesamt heute nach bisher vorliegenden Daten mitteilte, verteuerten sich in Stadt und Land in Deutschland Wohnimmobilien im 3. Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr um +7,8 Prozent, und im Vergleich zum Vorquartal (2. Quartal 2020) um +2,9 Prozent. Selbst in dünn besiedelten ländlichen Gebieten zogen die Preise im statistischen Durchschnitt für Ein- und Zweifamilienhäuser um +8,4 Prozent und für Eigentumswohnungen um +8,1 Prozent an. +++
Quellen: rki.de, jhu.edu, kmk.de, bm.rlp.de bundesregierung.de, whitehouse.gov, twitter.com, destatis.de;
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2020-12-26 ... Kurzmeldungen +++Brexit Vertrag - Über 1000 Seiten zum Fest +++ . Am Donnerstag, 24.12.2020, einigten sich die EU und das Vereinigte Königreich auf einen rund 1.300 Seiten umfassenden Vertrag, der die Beziehungen, inbesondere die Handelsbeziehungen zwischen EU und UK ab dem 1. Januar 2021 regeln soll. Die EU-Mitgliedsstaaten haben nun noch wenige Tage Zeit, das Werk zu studieren, allesamt müssen dem Abkommen zustimmen, damit es in Kraft treten kann. Der NHS, das Öffentliche Gesundheitswesen in Großbritanien hatte kurz zuvor noch vergeblich bei der britischen Regierung um einen Monat Aufschub vom Brexit gebeten, weil die Umstellung u.a. die mit dem Brexit zusammenhängende Bürokratie nicht zu schaffen sei.

+++ Erste Impfung in Deutschland +++ . In Deutschland sind am Abend die ersten Impfdosen eingetroffen, eine hochbetagte Dame in einem Senorienheim in Sachsen-Anhalt wurde als Erste geimpft. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Verarbreichung des begrenzt zur Verfügung stehenden Impfstoffes in einem ersten Schritt zunächst an Menschen über 80 Jahren, inbesondere in Gemeinschaftseinrichtungen, gefolgt medizinischem und pflegerischen Personal. Vor rund einer Woche hatten EU-Behörden die Zulassung zum Impfstoff erteilt. Offizieller Roll-out in Europa ist der morgige 27. Dezember. Derweil sind in weiteren EU-Staaten Mutationen des Corona-Virus entdeckt worden, darunter die sich schneller als die ursprüngliche ausbreitetende britische Variante. Für Deutschland meldete das Robert Koch Institut für den zweiten Weihnachtsfeiertag eine bundesweite 7-Tage-Inszidenz von 170,7, +14.455 Infizierte und + 240 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. +++

+++ Stau in Dover löst sich langsam auf +++ . Der LKW-Stau vor Dover, in Südengland, löst sich Schritt für Schritt auf, das ist die gute Nachricht. Seit dem 23.12.2020 ist die britische-französische Grenze durch die Einigung beider Länder wieder grundsätzlich "offen". Die schlechte: Es stecken noch tausende Lastwagen fest, die Fahrerinnen und Fahrer müssen einen negativen Corona-Test vorweisen, um weiterfahren zu können - und das nach tagelangem Stillstand unter prekärsten Verhältnissen, die die Fahrerschaft nicht nur frustierte, weil sie keinerlei Chance auf den Hauch eines Weihnachtsfestes - geschweige denn im Kreis ihrer Familie - hatte, sondern der Stress-Level allein für das alltäglich Nötigste, darunter nicht vorhandene Toiletten, ein in Europa bisher ungekanntes Ausmaß erreichte.
Quellen: gov.uk, nhs.uk, rki.de, sachsen-anhalt.de, bundesgesundheitsministerium.de, experience.arcgis.com, dslv.org, uk.ambafrance.org;
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2020-12-20 ... Glyphosat im Meer nachweisbar. Mit einer Konzentration zwischen 0,42 und 0,49 ng/l in der westlichen Ostsee, unabhängig von der Entfernung zur Küste - unter Ausnahme einer Messung von 1,22 ng/l in der innereren Lübecker Bucht - gelang es Wissenschaftlern erstmals das sogenannte "Totalherbizid" Glyphosat im Meer nachzuweisen. Wie aus der Pressemitteilung vom Montag, 14.12.20, hervorgeht, wurden außerdem Konzentrationen des Glyphosat-Abbauprodukts Aminothylphosphonsäure (AMPA) in Höhe von maximal 1,47 ng/l (in Nähe zu Flussmündungen), abhängig von der Entfernung zur Küste (im Unterschied zu Glyphosat) nachgewiesen. Gelungen sind die Nachweise durch eine neu entwickelte Methode eines Teams unter Leitung der Chemikerin Marisa Wirth vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW. Die gemessenen Werte gelten in der Diskussion um die Auswirkungen von Glyphosat bisher als unbedenklich für Menschen oder Meeresorganismen, weitere Messungen seien jedoch notwendig, um zunächst eine Datenbasis zu entwickeln, die Einschätzungen über die Auswirkung überhaupt zulassen, betont Wirth.

... Corona - neue Virus-Varianten. Im Südwestens Großbritanniens ist eine neue Virus-Variante aufgetaucht die laut britischen Forschern von NERVTAG deutlich schneller verbreitet wird als die ursprüngliche. Premierminister Johnson forderte am Freitag, 19.12.20, Die Bevölkerung in der Region, inklusive London, dazu auf, zu Hause zu bleiben und verhängte die höchste Alarmstufe, die u.a. ein Verlassen der Region verbietet, mit wenigen Ausnahmen, u.a. für Erwerbstätige, sofern Home Office nicht möglich ist. Die Regeln sollen zunächst bis zum 30. Dezember 2020 gelten. Anzeichen für eine höhere Sterblichkeit oder eine geringere Wirksamkeit der vorhandenen Impfstoffe bestünden derzeit nicht, so der Premierminister weiter in seiner Mitteilung vom Freitag. In den Niederlanden wurde derweil ein erster Fall der neuen Variante entdeckt und sämtliche Flüge aus London ausgesetzt. Mehrere Medien berichten außerdem seit einigen Tagen von einer weiteren, neuen Variante (501/V2) in Südafrika, deren Mutation laut deren Entdeckern (krisp.org) der britischen Variante zwar ähnlich, aber nicht diesselbe sei. In mehreren Ländern sind bereits mutierte Coronaviren aufgetaucht, darunter in Dänemark und Spanien.

~ Wirtschaftswetter-Kommentar - Brexit frühestens 2021. Der Premierminister kämpft an mindestens zwei schweren Fronten, dabei hält er stur an seinem Favoriten, dem Brexit fest, obwohl ihm - so wie allen anderen auch - die Pandemie-Ereignisse im Minutentakt davongaloppieren. Johnson sollte sich eine nach der anderen Front und nicht beide gleichzeitig vornehmen, denn so etwas ist schlicht nicht zu schaffen. Wie sagte, der sich inzwischen auf dem Weg der Genesung seiner Corona-Infektion befindende Macron, Frankreichs Staatschef, bereits vor mehreren Wochen? Nous sommes en guerre - Wir sind im Krieg - und zwar gegen einen tödlichen Virus, dessen vorweihnachtliche Mutationsfreudigkeit es nicht gerade einfacher macht, damit zeitnah fertigzuwerden. Das Beste, was Johnon jetzt tun könnte, ist, das Einzige zu ändern und auszusetzen, was derzeit überhaupt zu ändern ist, und zwar der dramatischen Situation entsprechend drastisch. Das Corona-Virus und seine Varianten lassen sich aktuell nicht aufhalten, bis endlich die gerade erst begonnenen Impfungen irgendeine flächendeckende Wirkung zeigen - und die lässt noch auf sich warten. Den Brexit sollte der Premierminister nicht nur zum Wohle der Briten ruhigen Gewissens um mindestens ein Jahr verschieben. Ebbt die Viren-Welle ab, ist schlicht mehr Luft vorhanden, sich um all das zu kümmern, was jetzt nicht akut überlebenswichtig ist. Der Brexit gehört definitiv nicht zum kurzfristigen Überleben dazu, ob zum langfristigen, kann getrost auch noch mal 2021 erörtert und dann auch in Ruhe die Vertragsverhandlungen mit der EU zum Abschluss gebracht werden. Alles andere wäre im wahrsten Sinne des Wortes fatal. Kommentar: Angelika Petrich-Hornetz
Quellen: io-warnemuende, leibniz-gemeinschaft.de, gov.uk, krisp.org.za, heatlh.gov.za;
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2020-12-13 +++ Kurzmeldungen +++"What ever it takes" - Weihnachts-Lockdown 2020+++. Bund und Länder einigigen sich auf einen Lockdown ab Mitte kommender Woche und damit weitere Maßnahmen zum Jahresende 2020, um die sich auch hierzulande immer schneller ausbreitetende Corona-Pandemie mit in Deutschland aktuell rund 500 Todesfällen täglich einzdämmen. Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmittel wird ab Mittwoch, 16.12.2020, bis 10. Januar 2021 geschlossen. Geöffnet bleiben: Lebensmitteleinzelhandel, Wochenmärkte, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Gehörgeräte-Akustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken u. Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Tier- und Futterbedarfsmärkte, Weihnachtsbaumverkauf und der Großhandel. Die Kitas werden ab Mittwoch geschlossen, die Schulferien werden bis zum 10.12.2021 verlängert, die Präsenzpflicht wird ab, Mittwoch, 16.12 ausgesetzt, mit einzelnen Ausnahmen, u.a. für Kinder von Eltern, die auf Betreuung angewiesen sind, außerdem Abschlussklassen. Private Kontakte sind weiterhin mit maximal 5 Personen aus 2 Haushalten möglich, Kinder bis 14 Jahren ausgenommen - eine Ausnahme davon gilt zwischen 24. bis 26. Dezember, mit engen Verwandten, zuvor sollte eine Schutzwoche eingelegt werden. Silvester gilt ein bundesweites Versammlungsverbot sowie regionale Feuerwerksverbote, der Verkauf von Pyrotechnik wird verboten. Die Gastronomie bleibt zur Abholung mitnahmefähiger Speisen geöffnet, genauso Kantinen, der Konsum alkoholischer Getränke in der Öffentlichtkeit wird vom 16.12.20 bis 10.01.21 untersagt. Für Pflegeheime und -dienste werden die Schutzmaßnahmen erhöht, regionale Hotspot-Strategien bleiben weiterhin möglich, die finanzielle Unterstützung der Wirtschaft wird weiter fortgesetzt. Die Bundesregierung appelliert an alle Bürger dringend, auf nicht notwendige Reisen im In- und Ausland zu verzichten, weitere Informationen, PDF, bundesregierung.de, Beschlüsse im Wortlaut: MPK - Bschlüsse im Wortlaut - 13. Dezember 2020

... EU-Gipfel einigt sich auf dynamische Rechtstaatlichkeit - mit ständiger Übeprüfungsmöglichkeit. Auf dem von Donnerstag bis Freitag (10.12. bis 11.12. 2020) dauernden EU-Gipfel einigten sich die Staats- und Regierungschefs nach dem zuvor von Polen und Ungarn eingelegten Veto das u.a. den milliardenschweren Corona-Rettungsfonds für ganz Europa stoppte, auf verordnete Rechtstaatlichkeit als Voraussetzung von Auszahlungen an die nationalen EU-Staaten. Dabei wurde beschlossen, dazu Leitlinien zu erarbeiten und das Prinzip der Gleichberechtigung der einzelnen EU-Staaten stringend zu achten. Die Nationalstaaten können z.b. gegen einzelne Punkte der Leitlinien vor dem Europäischen Gerichtshof klagen, dessen Urteile müssen in die Leitlinien eingearbeitet werden. Solange noch keine Leitlinien ausgerarbeitet sind, wird die Verordnung zur Rechtstaatlichkeit nicht angwendet, weitere Informationen, PDF, conislium.europa.eu: Conclusions - Schlussfolergunen - Europäischer Rat 10. und 11.12.2020
Quellen: bundeskanzlerin.de, bundesregierung, consilium.europa.eu;
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2020-12-06 +++ Kurzmeldungen +++Stärkung des Ehrenamts +++ Rund 30 Millionen Menschen sind in Deutschland ehrenamtlich tätig. Am kommenden Mittwoch soll, im Rahmen der Beratungen zum Jahressteuergesetz, das Ehrenamt weiter gestärkt werden. Die Regierugnskoalition einigte sich darauf, ab 2021 die Ehrenamtspauschale von aktuell 720 Euro auf 840 Euro - sowie den Übungsleiterfreibetrag von 2.400 auf 3.000 Euro zu erhöhen. Für Spenden bis 300 Euro an gemeinnützige Vereine genügt ab 2021 außerdem ein vereinfachter Zuwendungsnachweis, z.B. ein Kontoauszug, eine Zuwendungsbestätigung ist dann nicht mehr erfordlerlich. Für gemeinnützige Vereine und Organisationen mit Einnahmen bis maximal 45.000 Euro wird die Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung abgeschafft, die Freigrenze steigt damit von momentan 35.000 Euro auf dann 45.000 Euro.

+++ USA: Weihnachtsbäume gehen weg wie warme Semmeln .... In einigen Regionen der USA werden bereits jetzt Weihnachtsbäume knapp. U.a. berichtete der "Boston Globe", dass im Bundesstaaten Massachusetts bei den Anbietern von Weihnachtsbäumen zum Selbstschlagen kaum noch ein Baum zu finden ist. Viele Anbieter sind bereits jetzt komplett ausverkauft, andere häben nur noch ein paar kleine Bäume übrig. Zitiert wird u.a. ein Farmer, der sagte, er hätte "noch nie so viele Bäume so schnell verkauft" und vermutet, viele Familien suchten sich in diesem Pandemie-Jahr ein besonders schönes und großes Exemplar aus, um nach den vielen Monaten in den eigenen vier Wänden, mit der Familie draußen zusammenzukommen und etwas feiern zu können.

+++ Ehrenamtliche Beratung der Deutschen Renteversicherung auch in der Pandemie weiter aktiv +++ Die Deutsche Rentenversicherung weist darauf hin, dass auch während der andauernden Corona-Pandemie ihre ehrenamtlichen Versichertenberatinnen und -berater durchgehend weiter Beratungen anbieten. Bundesweit erteilen sie Auskünfte - rund 1,2 Millionen pro Jahr - zu allen Fragen der Rentenversichrung, z. B. zur Beantragung von Leistungen oder zur Aktualisierung des Versicherungskontos. Der einzige Unterschied zu Vor-Corona-Zeiten: Aktuell finden die meisten Beratungen telefonisch statt - und auch dieser Service ist kostenlos. Das ehrenamtliche Team setzt sich aus Versicherten oder Rentnerinnen und Rentnern zusammen, zur Zeit rund 2.600 Frauen und Männer, die von der Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung (je 50 Prozent Vertreter von Versicherten und Arbeitgebern) gewählt werden. Die Kontaktdaten von einer Beraterin oder eines Beraters in Wohnortnähe erhält man in den Auskunfts- und Beratungsstellen vor Ort, am kostenlosen Servicetelefon 0800 1000 48070 oder im Internet - über die Webseite der Deutschen Rentenversicherung.
Quellen: bundeskanzlerin.de, cducsu.de, spd.de, bostonglobe.com, deutsche-rentenversicherung.de;
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2020-12-05 +++ Kurzmeldungen +++Direktor der Auschwitz-Gedenkstätte u.a. bieten Übernahme der Gefängnisstrafe für 13-jährigen Nigerianer an +++ . Die noble Geste geht um die Welt, eine Antwort hat Piotr Cywinski, Leiter der Gedenkstätte Auschwitz indes bisher noch nicht erhalten. Cywinski schrieb einen Brief an den nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari. In Nigeria war vor mehreren Wochen ein 13-jähriger Junge von einem Scharia-Gericht zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Vorwurf lautet, er hätte sich, laut der Aussage eines anderen Kindes, religiös abwrtend geäußert. Cywinski bittet Buhari, den Jungen freizulasen und ihn an seiner statt in Haft zu nehmen - für einen Monat. Weitere 119 Freiwillige haben sich bereits angschlossen, ebenfalls jeweils einen Monat an Stelle des Jungen in das nigerianische Gefängnis einzuziehen. Damit wäre die Strafe abgegolten.

+++ Karstadt-Haus in Lübeck bleibt +++. Groß war die Freude in Lübeck, als die Beschäftigten des von der Schließung am 18. Januar 2021 bedrohten Hauses in der Lübecker Innenstadt auf einer Betriebsversammlung am Freitagvormittag, 4. Dezember erfuhren, dass die Schließung vom Tisch ist. Damit haben sich monatelange, zähe Verhandlungen gelohnt, rund 170 Mitarbeiter behalten ihren Arbeitsplatz. Damit beginnen die Überlegungen, wie modernisiert werden, darunter auch, was mit dem zweiten, bereits im Oktober geschlossenen Haus in unmittelbarer Nähe geschehen soll.
Kommentar: Ganz persönlich? Mit fehlt ein Bau- Heimwerkermarkt in der Innenstadt. Man könnte sämtliche Kleinteile verkaufen, so dass die zahlreichen Besitzer und Mieter der vielen Altbauten in der Altstadt und sämtlichen angrenzenden Stadteile nicht, wie aktuell, wegen jedem Farbtöpfchen, Schraubenzieher, Türgriff und Dübel mit dem Auto aus der Stadt heraus auf die grüne Wiese fahren müssen - und einen Showroom für Großgeräte, Möbel, Holz, Fenster, Fußböden, Sanitär, Pflanzen u.a. einrichten, zur haptischen Auswahl - gleichzeitig auch online - anschließend wird schlicht geliefert. ~ Kommentar: Angelika Petrich-Hornetz, Wirtschaftswetter

+++ AfD will Kontrolle über die Schwangerschaftskonfliktberatung verschärfen - und die Kommunikation über Geburtenkontrolle in Schulen unterbinden +++. Während in Polen das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch Ende Oktober 2020 faktisch abgeschafft wurde und seit Monaten polnische Frauen dagegen auf den Straßen demonstrieren, stellte die AfD-Bundestagsfraktion am 26. November 2020, wie aus einer HiB-Meldung des Bundetags hervorgeht, einen Antrag (19/24657) für einen Gesetzesentwurf, der verschärfte Kontrollen über die Schwangerschaftskonfliktberatung möglich machen soll. U.a. sollen Statistiken geführt werden, die Auskunft darüber erteilen, wie oft die Beratungsgespräche in einer Beratungsstelle zu einem Schwangerschaftsabbruch und wie oft zum Austragen des ungeborenen Kindes führen. Desweiteren soll die Eignung der Beratungsstellen und die Aus- und Weiterbildung von für Schwangerschaftsabbrüche zuständige Ärzte vor dem Hintergrund des verfassungsrechtlich gebotenen Schutzes des ungeborenen Lebens überprüft und verstärkt werden - sowie diebezüglich auch das Schwangerschaftskonfliktgesetz nach Auffassung der AfD grundsätzlich geprüft werden.
Kurz zuvor hatte die AfD in einem ersten Antrag (19/24652) - von insgesamt fünf zur Familienpolitik - die Bundesregierung augefordert, den Wert des ungeborenen Lebens in öffentlichen Schulen sowie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stärker zu betonen - sowie dort gleichwohl, Zitat: "jegliche, auch indirekte, Bewerbung von Kinderlosigkeit" und die, Zitat, "Relativierung medizinischer Eingriffe wie Sterilisationen durch den öffentlichen Rundfunk sowie an öffentlichen Schulen zu unterbinden". Außerdem soll nach Auffassung der AfD, Zitat: "jegliche Kommunikation von politischen Forderungen nach finanzieller Förderung von Abtreibungen, Sterilisation und Geburtenkontrolle durch den Staat" an Schulen und im öffentlichen Rundfunk ebenfalls "unterbunden" werden. Dagegen sei es wichtig, wie im Text des Antrags 1924625 formuliert, "jungen Frauen ein positives Familienbild zu vermitteln und ihren in der Regel vorhandenen Wunsch nach eigenen Kindern zu bestärken statt diese hierbei zu verunsichern". Als Adressaten solch einer Vermittlung sind im o.g. Antrag ausdrücklich junge Frauen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren genannt, auch wenn im selben Text eingeräumt wird, dass für diese "die eigene Familiengründung in der Regel noch einige Jahre lang nicht ansteht", Zitateende.
Quellen: auschwitz.info, galeria.de, bundestag.de;
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2020-12-03 +++ Kurzmeldungen +++Teil-Lockdown bis 10. Januar verlängert +++ Bund und Länder einigten sich auf ihrer Herbstbesprechung am Dienstag, 1. Dezember 2020, auf eine Verlängerung der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, dem sogenannten Teil-Lockdown, bis zum 10. Januar. Regional unterschiedliche Regelungen bleiben weiterhin möglich. Ziel ist die Inzidenz unter 50 Fälle auf 100.000 Einwohner zu bringen. Am 4. Januar 2021 wird es die nächste Lage-Besprechungen zwischen Bund und Ländern hierzu geben.

+++ Valery Giscard d'Estaing verstorben +++. Der frühere franzöische Staatspräsident (1974 - 1981) Valery Giscard d'Estaing ist am Mittwochabend im Alter von 94 Jahren im Kreis seiner Familie in Authon, Frankreich verstorben. Seine Familie gab bekannt, dass sein Tod mit den Folgen einer Covid-19-Erkrankung zusammenhängt und die Beerdigung im engsten Familienkreis stattfinden wird. D'Estaing, mit 48 Jahren das bis dato jüngste Staatsoberhaupt Frankreichs, am 2. Februar 1926 in Koblenz geboren, verband eine tiefe Freundschaft mit dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt.

+++ Private Kosten für Telekommunikation +++. Wie das Statistische Bundesamt heute Morgen mitteilte, gaben private Haushalte im Jahr 2019 im Durchschnitt 65 Euro im Monat für Post und Telekommunikation aus, 4 Euro mehr als im Jahr 2014 mit 61 Euro monatlich. Darin enthalten sind Telefonieren, Internetsurfen, der Kauf von Telekommunikationsgeräten und Postdienstleistungen. Von den 65 Euro wurden durchschnittlich 54 Euro für Telekommunikationsleistungen und 24 Euro für eine kombinierte Internet- und Telefonflatrate ausgegeben sowie für Mobilfunk (Anschluss-, Grund- und Gesprächsgebühren) im Durchschnitt 20 Euro pro Monat. Für einen Festnetzanschluss bezahlten private Haushalte zwölf mal im Jahr rund 8 Euro und für Internetszugangsgebühren 3 Euro. Der Aufwand für Telekommunikationsgeräte belief sich im statistischen Durchschnitt auf 7 Euro jeden Monat (2014: 4 Euro) - und für Postdienstleistungen - Brief- und Paketverand - 4 Euro, damit genauso viel wie im Jahr 2014. Je größer der Haushalt desto höher die Kosten: Singles gaben 48 Euro im Monat für die private Telekommunikation aus, ein 2-Personen-Haushalt lag bei 70 Euro. Haushalte mit 3 bis 4 Personen in einem Haushalt bezalten im Jahr 2019 88 bis 89 Euro jeden Monat für ihre private Telekommunikation und Haushalte ab 5 Personen im Durchschnitt 104 Euro monatlich. Die Anträge trafen in der Debatte bei allen anderen Fraktionen auf Ablehnung und wurden zur weiteren Beratung in die zuständigen Ausschüsse verwiesen.
Quellen: bundesregierung.de, elysee.fr, destatis.de;
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2020-12-01 +++ Kurzmeldungen +++. SUV-Fahrer in Fußgängerzone - Tote und Verletzte +++ . Ein 51-jähriger, alkoholisierter Mann fuhr laut den ermittelnden Behörden heute Nachmittag mit einem SUV im "Zick-Zack-Kurs" durch eine Fußgängerzone in Trier Richtung Porta Nigra. Dabei wurden mindestens vier Passanten getötet, darunter ein Kleinkind sowie mehrere Menschen, zum Teil schwer, verletzt. Der Mann, in Trier geboren, wurde unter Widerstand festgenommen und wird morgen dem Haftrichter vorgeführt, die Ermittlungen dauern an. Oberbürgermeister Leibe sprach vom "schwärtzesten Tag für Trier seit dem Zweiten Weltkrieg".

+++ Arbeitsmarkt im November 2020 +++ . Keine Zunahme von Entlassungen, aber eine zurückhaltendere Personalsuche sowie mehr Anzeigen von Kurzarbeit bescheinigte der BA-Vorstandsvorsitzende Scheele auf der montatlichien Pressekonferenz in Nürnberg dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenzahl im November 2020 sank gegenüber dem Vormonat Oktober 2020 um -61.000 auf 2,699 Millionen, das waren +519.000 mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vormonat sank dementsprechend leicht um -0,1 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent (+1,1 Prozent mehr als im November 2019).

+++ Erwerbstätigkeit im Oktober 2020 +++. Wie das Statistiche Bundesamt nach bisher vorliegenden Zahlen mitteilte, waren im Oktober 2020 mit Wohnort in Deutschland etwa 44,8 Millionen Personen erwerbstätig, rund -16.000 weniger als im Vormonat September 2020.

+++ Verbraucherpreisindex im November -0,3 Prozent +++ . Wie das Statistische Bundesamt bereits am Montag, 30. November 2020, mitteilte, werden die Verbraucherpreise nach bisher vorliegenden Berechnungen im November 2020 im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um -0,3 Prozent gesunken sein, u.a. durch die Mehrwertsteuerabsenkung. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2020 werden die Verbraucherpreise voraussichtlich um -0,8 Prozent gesunken sein. Die entgültigen Zahlen werden am 11. Dezember veröffentlicht. Maßgeblich zum Verbraucherpreisindex im November trugen Haushaltsenergie und Kraftstoffe mit einem Preis-Minus von -7,7 Prozent bei, hingegen stiegen Wohnugnsmieten um durchschnittlich +1,3 Prozent und die Preise für Nahrungsmittel um +1,4 Prozent. Dienstleistungen verteuerten sich um +1,1 Prozent. +++
Quellen: trier.de, polizei.rlp.de, twitter.com, arbeitsagentur.de, destatis.de;
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News November 2020

News Oktober 2020

News September 2020

News August 2020

News Juli 2020

News Juni 2020

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Fotos: ©CCCL, Text: Angelika Petrich-Hornetz, Wirtschaftswetter
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