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Wirtschaftswetter     

Internationales Astronomie-Jahr 2009

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Wirtschaftswettter-Ressort News willkommen in der Wirtschaftswetter-Sommerausgabe 2009 und in den Wirtschaftswetter-Nachrichten. Auf dieser Seite finden Sie die aktuellen Wirtschaftswetter-News aus dem laufenden Monat. Die Nachrichten aus dem Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten und im Archiv.

News - Nachrichten

September 2009

Hier könnte Ihre Anzeige stehen 2009-09-30 ... Der Arbeitsmarkt im September. Die so genannte Herbstbelebung hat im September 2009 die Arbeitslosigkeit deutlich gesenkt. Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA) Frank-J. Weise warnte jedoch davor, darin eine Trendwende zu sehen. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise bleiben auf dem Arbeitsmarkt weiterhin spürbar, so Weise. Entlastend haben die Kurzarbeit, weitere arbeismarktpolische Maßnahmen sowie das rückläufige Arbeitskräfteangebot gewirkt. Die Arbeitslosenzahl sank im September 2009 um -125.000 auf 3,346 Millionen, im Vorjahresvergleich ergab dies ein Plus von 266.000 Arbeitslosen mehr. Die Arbeitslosenquote sank im September 2009 um -0,3 Prozentpunkte auf 8,0 Prozent.
Quelle: arbeitsagentur.de
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2009-09-28 ... Vorläufiges amtliches Endergebnis. Der Bundeswahlleiter gab am Montag das vorläufige amtliche Endergebnis der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27. September bekannt. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,8 Prozent (2005: 77,7 Prozent). Die CDU kam auf 27,3 Prozent (2005 27,8 Prozent), die SPD erreichte 23,0 Prozent (2005: 34,2 Prozent), die FDP 14,6 Prozent (2005: 9,8 Prozent), die Linke 11,9 Prozent (2005: 8, 7 Prozent), Bündnis 90/ Die Grünen 10,7 Prozent (2005: 8,1 Prozent), die CSU 6,5 Prozent (2005: 7,4 Prozent), Sonstige 6,0 Prozent (2005: 3,9 Prozent). Der neue gewählte Bundestag wird aus 598 Abgeordneten plus 24 Überhangmandaten, d.h. 622 Abgeordneten bestehen (2005: 614). Das Durschnittsalter der Abgeordneten beträgt 49,24 Jahre - 51,3 Prozent der Abgeordneten sind 50 Jahre alt und älter. Der 17. Deutsche Bundestag setzt sich aus 418 Männern und 204 Frauen zusammen . Die höchste Wahlbeteiligung (ebenfalls vorläufiges Ergebnis) hatten die Wahlkreise 181 Main-Taunus mit 79,7 Prozent, 080 Berlin-Steglitz - Zehlendorf mit 79,4 Prozent und 222 München-Land mit 79,4 Prozent gefolgt von 022 Hamburg-Nord mit 78,7 Prozent. Die niedrigste Wahlbetreiligung wurde mit 57,7 Prozent in 072 Anhalt gemessent, gefolgt von 075 Mansfeld mit 59,0 und 074 Burgenland-Saalekreis mit 59,6 Prozent. Weitere Informationen: Bundeswahlleiter Veröffentlichungen Bundestagswahl.

Bei den Landtagswahlen lautet das vorläufige Endergebnis in Schleswig-Holstein: CDU 31,5 Prozent, SPD 25,4 Prozent, FDP 14,9 Prozent, Grüne 12,4 Prozent, die Linke 6,0 Prozent, SSW 4,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,5 Prozent. Weitere Ergebnisse: Landtagswahl Schleswig-Holstein. Das vorläufige Endergebnis in Brandenburg lautet SPD 33,0 Prozent, die Linke 27,2 Prozent, CDU 19,8 Prozent, FDP 7,2 Prozent, Bündnis 90/ Grüne 5,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,5 Prozent, weitere Informationen: Bundestagswahl und Landtagswahl Brandenburg.
Quelle: bundeswahlleiter.de, destatis.de, statistik-sh.de, wahlen.brandenburg.de
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2009-09-27 ... Wahlbeteiligung der Bundestagswahl 2009 - kommt erneut auf einen historischen Tiefststand von 71,2 Prozent nach 77,7 Prozent im Jahr 2005. Dabei waren laut Statistischem Bundesamt in diesem Jahr mit 62,2 Millionen Menschen, davon 32,2 Millionen Frauen und 30 Millionen Männer, etwas mehr Wahlberechtigte vorhanden als noch 2005 (61,9 Millionen) - darunter auch 3,5 Millionen Erstwähler (Jahrgänge September 1987 bis September 1991). Von den Wahlberechtigten waren nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes 4,2 Prozent oder 2,6 Millionen (je 1,3 männlich und weiblich) 18 bis 20 Jahre alt. 12,2 Prozent oder 7,6 Millionnen (3,9 männlich, 3,7 weiblich) waren 21 bis 29 Jahre alt. 13,7 Prozent oder 8,5 Millionen (4,3 männlich, 4,2 weiblich) waren 30 bis 39 Jahre alt. Die größte Wählergruppe stellten mit 20,6 Prozent oder 12,8 Millionen (6,5 männlich, 6,3 weiblich) der Wähler die 40- bis 49-Jährigen. 17,0 Prozent oder 10,6 Millionen (je 5,3 männlich und weiblich) der Wähler waren 50 bis 59 Jahre alt und 14,0 Prozent oder 8,7 Millionen (4,2 männlich, 4,5 weiblich) waren 60 bis 69 Jahre alt. Die zweitgrößte Wählergruppe stellten die ab 70-Jährigen und Älteren mit 18,3 oder 11,4 Millionen (4,5 männlich, 6,9 weiblich) Wahlberechtigten. Damit waren bei der Bundestagswahl 2009 30,1 Prozent Wahlberechtigte unter 40 Jahre alt und mit 50,7 Prozent etwas mehr als die Hälfte aller Wahlberechtigten unter 50-Jährige. Umgekehrt stellten die ab 40-Jährigen und älter die große Mehrheit der Wahlberechtigten mit 69,9 Prozent. Allein die ab 50-Jährigen und älter stellten mit 49,3 Prozent damit fast die Hälfte aller Wahlberechtigten. Das Gros der Wahlberechtigten lebt 2009 nach Schätzungen in Nordrhein-Westfalen (13,5 Millionen), Bayern (9,3 Millionen) und Baden-Württemberg (7,7 Millionen). Weitere Informationen: Statistik Wahlberechtigte

Zur Bundestagswahl rief noch am Tag der Wahl der Bundeswahlleiter alle Wahlberechtigten auf, bis 18:00 Uhr von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Die Wahlbeteiligung (ohne Berücksichtigung der Briefwähler) lag bis 14:00 Uhr bei 36,1 Prozent, bei der letzten Bundestagswahl waren es bis 14:00 Uhr 41,9 Prozent, die Wahlbeteiligung ingesamt lag 2005 bis 77,7 Prozent. Der Bundeswahlleiter appelliert an an die Wähler, Zitat: "Mit Ihrer Stimmabgabe machen Sie von einem wesentlichen Grundrecht unserer Demokratie Gebrauch. Sie können so Einfluss auf künftige politische Entscheidungen in Deutschland nehmen, die Sie persönlich, aber auch uns alle gemeinsam betreffen."
Quelle: bundeswahlleiter.de, destatis.de
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2009-09-26 ... Mit Personalausweis zur Wahl. Wer seine Wahlbenachrichtigung verlegt oder verloren hat, kann dennoch am 27. September, dem morgigen Sonntag bei der Bundestagswahl problemlos seine Stimme abgeben. Darauf weist der Bundeswahlleiter hin. Dafür muss die Wählerin, der Wähler im Wählerverzeichnis des für sie oder ihn zuständigen Wahlbezirks eingetragen sein. Im Wahllokal können sich die Wahlberechtigten dann auch ohne papierne Wahlbenachrichtung einfach mit ihrem Personalausweis, Reisepass oder auch mit ihrem Führerschein ausweisen - und anschließend zur Tat (Wahlurne) schreiten.
Quelle: bundeswahlleiter.de, destatis.de
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2009-09-22 ... Exporte eingebrochen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, sanken die deutschen Gesamtausfuhren im ersten Halbjahr 2009 um -23,5 Prozent auf 391,2 Milliarden Euro. Der Export in die EU-Migliedsländer sank sogar um -24,3 Prozent auf 249,8 Milliarden Euro, in der Euro-Zone um -22,7 Prozent (auf 172, 4 Milliarden Euro), in die nicht zur Euro-Zone zählenden EU-Länder um -27,7 Prozent (auf 77,4 Milliarden Euro). Besonders stark sanken im ersten Halbjahr die deutschen Exporte nach Irland (-41,3 Prozent), nach Spanien (-38,2 Prozent) und nach Großbritannien (-27,8 Prozent). Außerhalb der EU sanken die die deutschen Ausfuhren um -21,9 Prozent auf 141,5 Milliarden Euro - besonders stark Richtung Russland (-38,9 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro) und Türkei (-35,7 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro), gefolgt von ebenfalls sinkenden Exporten in die USA (-26,5 Prozent auf 27 Milliarden Euro) und nach Japan (-23,0 Prozent auf 5 Milliarden Euro). Deutlich geringer fiel der Exporteinbruch Richtung Schweiz (-12,6 Prozent auf 17,1 Milliarden Euro), Indien (-13,2 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro) und vor allem China (-3,6 Prozent auf 16,2 Milliarden Euro) aus. Im Vorjahresvergleich sanken die Gesamteinfuhren in den ersten sechs Monaten um -18,2 Prozent auf 333,5 Milliarden Euro. Dabei sanken die Importe aus der EU um -19,4 Prozent, außerhalb der EU um -16,3 Prozent. Sehr deutlich viel weniger Waren wurden aus Finland (-37,7 Prozent, auf 2,7 Milliarden), Schweden (-31,2 Prozent, auf 5,1 Milliarden) und Großbritannien (-26,6 Prozent, auf 16,5 Milliarden) bezogen. Die Einfuhren außerhalb der EU nahmen aus Russland um -33,5 Prozent ab, aus Japan um -22,7 Prozent, aus den USA um 7,1 Prozent (auf 21,0 Milliarden Euro) und aus China um -4,9 Porzent auf 25,5 Milliarden Euro.
Quelle: destatis.de
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2009-09-21 ... Trauer um Eduard Zimmermann. Am Samstag erlag der Erfinder der Fernsehfahnung Eduard Zimmermann im Alter von 80 Jahren einer schweren Krankheit. Zimmermann hatte die TV-Sendungen Aktenzeichen XY ungelöst, Nepper - Schlepper - Bauernfänger sowie Vorsicht, Falle! erfunden und für das ZDF produziert. Die erfolgreiche TV-Verbrechensbekämpfung aus seiner Feder fand in der ganzen Welt Nachahmerformate. Zimmermann war auch Mitbegründer des Opferschutzverbandes Weißer Ring, als dessen langjähriger Vorstizender er außerdem fungierte, bis er 1997 in den Ruhestand ging, und sein Werk jüngeren überließ.

... Öffentliche Verschuldung gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen am Montag mitteilte, stiegen die Schulden der öffentlichten Haushalte seit Ende 2008 im ersten Halbjahr 2009 um +5,7 Prozent und betrugen bis zum 30.06.2009 damit 1.602,0 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (30.6.2008) kletterten die öffenlichten Schulden sogar um +7,2 Prozent oder um +107,5 Milliarden Euro. Größter Schuldner war der Bund mit einem Anstieg von +7,5 Prozent oder +71,7 Milliarden Euro innerhalb der ersten sechs Monate des laufenen Jahres auf 1.028,5 Milliarden Euro am Stichtag, 30. Juni. Enthalten sind darin auch der Finanzmarktstabilisierungsfonds (44,7 Milliarden Euro) sowie Investitions- und Tilgungsfonds (1,2 Milliarden Euro). In den Bundesländer kletterten die Schulen um +3,5 Prozent oder +16,9 Milliarden auf 498,6 Milliarden Euro am 30. Juni 2009. Rückläufig waren die Schulden indes in den Gemeinden. Dort sank die Schuldenlast in den ersten sechs Monaten 2009 um -2,1 Prozent oder -1,6 Milliarden Euro auf 74,8 Milliarden Euro.

...Wählerstudie, Risiko Arbeitslosigkeit. Zwei Drittel der Anhänger von rechtsextremem Parteien sind Männer (63,3 Prozent) und 33 Prozent der Wähler rechtsextremer Parteien arbeitslos, lautet das Ergebnis einer repräsentativen Studie der selbständigen Abteilung für medizinische Psychologie und medizinische Soziologie an der Universtität Leipzig. Zuspruch erhaten diese Parteien allerdings nicht nur durch bestehende Arbeitslosigkeit, sondern auch schon durch die Sorge um den Arbeitsplatz. Nach eigenen Angaben Nichtwähler seien 29,7 Prozent der Arbeitslosen, 22,7 Prozent von ihnen fühlen sich am ehesten von der SPD, 13,4 Prozent von der CDU/CSU und 12,8 Prozent von der Partei die Linke angesprochen. Die Sorge um den Arbeitsplatz beschäftigt auch FDP-Wähler, während Wähler der Grünen am wenigsten Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes haben. Knapp ein Drittel der Grünen-Wähler hat Abitur (31,5 Prozent), bei den rechtsextremen Parteien NPD, Republikanern, DVU sind es 9,1 Prozent. Die Nichtwähler haben eine Abiturientequote von 6 Prozent. Knapp die Hälfte der Wähler der FDP und der Grünen verfügen über ein Haushaltseinkommen von 2000 Euro an aufwärts - und zählen laut der Studie damit zu den Parteien der Besserverdienenden. Gleichzeitig liegt der Frauenanteil unter den Wählern der Grünen bei 60,3 Prozent. Ebenfalls mit 59,5 Prozent sehr hoch ist der Frauenanteil unter den Nichtwählern. Am ausgeglichensten ist die Geschlechterverteilung der Wähler der FDP (50,8 Prozent Frauen - 49,2 Prozent Männer) und bei den Wählern der Linkspartei (51,6 Prozent Frauen - 48,4 Prozent Männer). Die ältesten Wähler hat die CDU/CSU, die jüngsten Wähler haben die Grünen. Weitere Ergebnisse und Tabellen, PDF: Bundestagswahl und Soziodemographie: Wer wird von wem gewählt? +++
Quellen: e110.de, destatis.de, medpsy.uniklinikum-leipzig.de
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2009-09-20 ... Forderungen zum Weltkindertag. Am Weltkindertag 2009 fordert das Aktionsbündnis Kinderrechte, bestehend aus UNICEF, dem Deutschen Kinderschutzbund und dem Deutschen Kinderhilfswerk, von der Politik, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, um Interessen von Kindern vorrangig zu berücksichtigen sowie zum Maßstab für Entscheidungen zu machen. Außerdem eine nationale Strategie zur Bekämpfung von Kinderarmut, mehr Chancengleichheit und bessere Bildung und die Gleichbehandlung mit einheimischen Kindern von Flüchtlingskindern, die diese vor Abschiebung bewahrt und ihnen Zugang zu Schulen, Berufsausbildung und zu ärztlicher Behandlung ermöglicht. Desweiteren setzt sich das Aktionsbündnis für mehr altersgemäße Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ein, um selbst ihre Interessen in Bund, Ländern und Kommunen vertreten zu können sowie für den Schutz vor Gewalt und sexueller Ausbeutung. Zahlreiche Aktionen fanden am Sonntag in Deutschland zum Weltkindertag statt. Schließlich startete Unicef einen Wettbewerb, der dazu aufruft, dass sich Kinder und Jugendliche für ihre Rechte einsetzen, weitere Infos über: Younicef und hier direkt zum Wettbewerb: JuniorBotschafter-Wettbewerb 2009/2010
Quellen: unicef.de, younicef.de
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2009-09-16 ... Prognose: Steigende Teuerung bei schwächerem Arbeitsmarkt. Die Prognose des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI fällt nüchtern aus. Nur langsam werde sich die deutsche Konjunktur beleben: Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) gehe 2009 insgesamt um -5,0 Prozent zurück, bei Stabilisierung bis moderater Belebung im zweiten Halbjahr. Für 2010 erwarten die Forscher ein Wachstum von +1,2 Prozent. Die Verbraucherpreise dürften im laufenden Jahr um +0,4 Prozent und im Jahr 2010 um +1,3 Prozent steigen. Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 3,7 Millionen (8,3 Prozent) in diesem Jahr bis auf 4,4 Millionen (9,8 Prozent) am Ende des Jahres 2010 sei wahrscheinlich. Für das Weltsozialprodukt erwartet das RWI ein Absinken für 2009 von -2,5 Prozent und einen Anstieg von +1,0 Prozent im nächsten Jahr.
Quellen: rwi-essen.de
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2009-09-13 ... +++ Kurzmeldungen +++ Brigitte-Studie: junge Frauen mit Anspruch. Junge Frauen verlangen mehr vom Leben: Kind und Karriere, Beruf und Mann, Glück und Geld. Gleichzeitig wollen sie weniger Kompromisse eingehen. Sie interessieren sich jedoch nicht nur für das eigene Leben, sondern auch für die Politik, für die immer mehr auch persönlichen Einsatz zeigen würden. Trotzdem bleiben 14 Prozent der jungen Frauen den Wahlurnen fern. Zur Studie, Einzelergebnisse, Infografiken etc.: G+J Digitale Pressemappe Brigitte-Studie +++ Jeder zehnte Autozulieferer geht ein +++ . Laut einer neuen Studie der Roland Berger Strategy Consultants wird jeder zehnte deutsche Zulieferer der Automobilbranche bis Jahresende insolvent sein. Bisher gab es 70 Insolvenzen in Deutschland durch die Autokrise - weitere 40 bis 50 halten die Berater für wahrscheinlich. +++ Wie geht es weiter nach der Magna-Entscheidung? +++ . Nach der Empfehlung des GM-Verwaltungsrats vom Mittwoch, Opel an die österreichisch-kanadische Magna International Inc. zu verkaufen, mehren sich die Spekulationen, wie es weitergeht und die Diskussionen darüber, ob die Entscheidung die richtige gewesen sei. Unklar ist zum Beispiel die Zahl der Stellen, die abgebaut werden sollen. Der Spiegel berichtete über 3000 in der Produktion und 1100 in der Verwaltung. Vize-Kanzler Steimeier hatte sich gegenüber der Presse zum Erhalt von Standorten und Stellen zuversichtlicher geäußert. Auch mit dem neuen Investors soll die technische Zusammenarbeit so wie der weltweite Einkauf zwischen Opel und GM bestehen bleiben und auch das Elektroauto Opel Ampera gemeinsam gebaut werden. Der Opel-Aufsichtratsvorsitzende Carl-Peter Forster hob nach der Magna-Entscheidung besonders die deutschen Kunden hervor, die Opel die Treue hielten: im ersten Halbjahr konnte die Marke ihre Verkäufe um +30 Prozent steigern. +++ Europa-Meisterinnen +++ . Die deutschen Damen der Fußballnational-Mannschaft holten sich am Donnerstag verdient den Europameistertitel mit einem deutlichen 6:2 gegen England. Das Schauspiel verfolgten am 7,47 Millionen Zuschauer, in der Spitze sogar 10,07 Millionen, live for dem Bildschirm im ZDF. +++
Quellen: guj.de, rolandberger.com, media.gm.com, spiegel.de, zdf.de
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2009-09-09 ... Keine Vorfahrt für Bildung in Deutschland. Deutschland hinkt in seinen Bildungs-Bemühungen im internationalen Vergleich immer noch hinterher, so das Ergebnis des Bildungsberichts der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. So gab die Bundesrepublik Deutschland 2006 ingesamt 4,8 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) für Bildung aus - mit zuletzt rückläufiger Tendenz. Noch weniger als Deutschland gaben unter den OECD-Ländern lediglich die Türkei, die Slowakei, Spanien und Irland aus. Spitzenreiter waren indes die USA, Korea und Dänemark mit über 7 Prozent des BIP. Der Anteil der Studierenden, die ihr Studium abbrechen, fiel in Deutschland im Jahr 2005 indes mit 23 Prozent deutlich niedriger als im OECD-Durchscnitt von 31 Prozent aus. Dennoch hat Deutschland den Anschluss an die anderen OECD-Länder verpasst, so der Bericht weiter: Der Anteil der Hochqualifizierten stieg 2007 mit 23 Prozent eines Jahrgangs auch in Deutschland (1995: 14 Prozent) deutlich, doch in den anderen OECD-Ländern stieg der Anteil der Absolventen eines Jahrgangs im selben Zeitraum von 18 auf 36 Prozent. Außerdem sank in Deutschland ebenfalls im Jahr 2007, und zwar im dritten Jahr in Folge der Anteil der Studienanfänger an einer Hoch- oder Fachhochschule auf 34 Prozent - das war der geringste Wert in den OECD-Ländern, nach der Türkei, Belgien und Mexiko. Zwar stieg der Anteil der Studienanfänger in Deutschland im Jahr 2008 wieder - auf immerhin 36 Prozent eines Jahrgangs, doch der OECD-Durchschnitt von 56 Prozent eines Jahrgangs, wurde dennoch gleich um satte zwanzig Prozent verpasst. Auch bei der Weiterbildung Älterer hinkt Deutschlang hinterher: 2009 sind in Australien, Finland und Schweden 13 Prozent und mehr der 30- bis 39-Jährigen für ein Vollzeit- oder Teilzeitstudium eingeschrieben, in Deutschland sind es gerade einmal 2,5 Prozent. Die OECD betont in ihrem Bericht die postiven Effekte von Bildungsinvestitionen, wie die höhere Erwerbsbeteiligung, den Einkommensvorsprung, die geringere Arbeitslosenquote, die bessere Altersabsicherung, die höheren Steuern und höheren Sozialbeiträge von gut Ausgebildeten und Hochqualifizierten, so dass die Erträge die Investitionen deutlich übersteigen. Deshalb seien laut OECD Bildunginvestitionen gerade in der Wirtschaftkrise besonders wichtig, weil sie junge Menschen vor den krisenbedingten, verschlechterten Jobaussichten und Arbeitslosigkeit bewahren - und davon hätten schließlich alle etwas. Weitere Informationen: Bildung auf einen Blick 2009 sowie, PDF: Grafiken zu den wichtigsten Ergebnissen
Quellen: oecd.de
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2009-09-07 ... +++ Kurzmeldungen +++ Umstrittenes Bombardement +++ . Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will den NATO-Luftangriff vom Freitag auf einen Tankwagen bei Kundus in Afghanistan, bei dem es über hundert Todesopfer gegeben haben soll, umfassend aufklären lassen, Bundesverteidigungsminister Jung (CDU) steht seitdem unter Druck. Laut Medienberichten kritisierten Bundeswehroffiziere nun im Rahmen der laufenden Untersuchungen die US-Informationspolitik. Die Bundeswehr hatte den Befehl zur Bombardierung des Tanklastwagen gegeben. Abgesehen von dem Vorfall planen Deutschland, Großbritannien und Frankreich eine internationale Afghanistan-Konferenz noch in diesem Jahr. Update: Bundeskanzlerin Merkel will am Dienstag eine Regierungserklärung abgeben. +++ Ältere Models gewünscht +++ . Eine repräsentative Umfrage des Apotheker-Magazins Senioren-Ratgeber in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergab, dass 80 Prozent der Befragten es als glaubwürdiger empfänden, wenn in der Werbung für kosmetische Produkte und Hautpflege auch ältere Models abgebildet werden. Außerdem fühlen sich 76,6 Prozent der Befragten von der Fernsehwerbung nicht angesprochen, weil eine eindeutige Aussage vermisst werde und die Spots zu hektisch geschnitten seien. Deshalb würden 78,4 Prozent der Befragten lieber Anzeigen in Zeitschriften lesen, um den Informationen in Ruhe zu folgen zu können. +++ Sondierungen in Thüringen +++ . Nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) am vergangenen Donnerstag, gehen die Sondierungsgespräche in Thüringen weiter. Die zweitstärkte Fraktion die Linke von Bodo Ramelow könnte mit der SPD von Christoph Matschies koalieren, die als drittstärkste Partei aus der Landtagswahl hervorging. Genauso könnte die CDU mit der stellvertretenden und zur Zeit kommissarischen Regierungschefin Birgit Diezel eine schwarz-rote Koalition eingehen. Die CDU war zwar noch als stärktste Kraft aus den Wahlen in Thüringen hervorgegangen, hatte jedoch ihre absolute Mehrheit verloren. Update: Diezel hat die Sozialministerin Christine Lieberknecht als neue Regierungschefin vorgeschlagen. Althaus will am Dienstag jedoch die Kabinettssitzung leiten. +++ Bundestag-Jubiläum +++ Jubiläum: 60 Jahre Deutscher Bundestag - PDF: Die konstituierende Sitzung des ersten Deutschen Bundestages am 7. September 1949 +++
Quellen: bundesregierung.de, bundestag.de, greenpeace-magazin.de, mia.com.mk, senioren-ratgeber.de, cdu-thueringen.de
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2009-09-03 ... Abwrackprämie: kleine Chance für Nachzügler. Die Fördermittel von 5 Milliarden Euro der Umweltprämie, auch Abwrackprämie genannt, für Alt-Autos sind ausgeschöpft, teilte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle am Mittwoch mit. Damit können keine neuen Anträge mehr gestellt werden, rechtzeitig eingegangene werden so schnell wie möglich bearbeitet. Am heutigen Donnerstag ab 9:00 Uhr haben jedoch 15.000 Nachzügler die Möglichkeit sich auf einer Wartliste registrieren zu lassen, danach wird das Online-Portal geschlossen: www.ump.bafa.de
Quelle: bafa.de
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2009-09-02 ... Der Arbeitsmarkt im August. Nach den Worten vom Vorstandsvorsitzenden Frank-J. Weise zur Bekanntgabe der neuen Zahlen am Dienstag, fielen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise für den Arbeitsmarkt auch im August 2009 spürbar aus, blieben durch die stabilisierende Kurzarbeit jedoch noch moderat. Die Arbeitslosenzahl stieg um 9.000 auf 3,472 Millionen, im Vorjahrsvergleich war das ein Plus +276.000. Die Arbeitslosenquote stieg damit im August 2009 um +0,1 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent.
Quelle: arbeitsagentur.de
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2009-09-01 ... +++ Kurzmeldungen +++.Historische Erdrutschwahl in Japan +++ . Die Liberal Democratic Party (LDP) wurde nach fünfzig Jahren ununterbrochener Regierungsverantwortung am Sonntag in Japan abgewählt. Die Democratic Party of Japan (DPJ) gewann bei den japanischen Parlamentswahlen meher als 300 von 480 Sitzen im Unterhaus. Der Wahlsieger und künftige Premier Yukio Hatayama machte sich sogleich an die Regierungsbildung. Der Wahlverlierer und bisher amtierende Premierminister Taro Aso trat von seinem Amt als Vorsitzender seiner Partei zurück. Die Wahlbeteiligung lag laut Medienberichten bei 69,29 Prozent. +++ Zu langsame Briefwege? +++ . Die F.A.S-Redakteure verschickten in drei Tagen 33 Briefe an 11 Adressaten in Deutschland. Das Ergebnis des am Sonntag veröffenlichten Tests fiel mager aus - nach eigenen Angaben erreichten lediglich 61 Prozent der Briefe ihren Adressaten nach einem Werktag. Im August hatte auch das PostkundenForum e.V. über mehrere Beschwerden wegen ausbleibender Postzustellungen berichtet. Briefkonzernvorstand Jürgen Gerdes zweifelte den Test der F.A.S an, wie der Konzern Deutsche Post DHL in einer Pressemitteilung am Montag bekanntgab: Das Ergebnis sei nicht respräsentativ - ein eigenes TÜV-zertifiziertes Testverfahren erfülle die Anforderungen, dennoch wolle man jeden kritischen Hinweis ernst nehmen. Im Juli und August hatte die Deutsche Post einige Briefzentren stillgelegt und die Montagszustellung reduziert. Die Ergebnisse sollen nun ausgewertet werden. +++ Bundeswahlleiter zum Ausplaudern von Wahlergebnissen +++ . Anlässlich von möglicherweise vorab veröffentlichten Wahlprognosen aus sogenannten Nachwahlbefragungen (exit polls) bei den Landtagswahlen vom Sonntag, wies der Bundeswahlleiter am Montag darauf hin, das entsprechende Vorabveröffentlichungen bei der Bundestagswahl einen gravierenden Verstoß gegen das Bundeswahlgesetz darstellt, die als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden. +++ Die Deutschen sind ehrgeizige Läufer +++ . Wie der das Sportschuh-Unternehmen Asics anlässlich seines 60-jährigen Firmenjubiläums mitteilt, hat die zusammen mit dem Forschungsinstitut Synovate durchgeführte Studie Reason to Run ergeben, dass 36 Prozent der 15- bis 65-jährigen Europäer regelmäßig dem Laufen frönen. Auffällig ähnlich waren die Gründe, die Läufer aus sieben europäischen Ländern nannten: Fitness, Gewichtsreduzierung, Spass und Stressabbau. Im Ländervergleich laufen laut der Studie die Deutschen durchschnittlich 6,4 Kilometer und 36 Minuten - und damit weiter und länger als ihre europäischen Kollegen aus den untersuchten sechs anderen Ländern. Der Hauptgedanke der Deutschen beim Laufen gelte dabei der Ziellinie, während die Briten sich um ihre Finanzen sorgten und die Belgier über gar nichts nachdächten. Einzig die Arbeit würde Deutsche dazu veranlassen, das Lauftraining ausfallen zu lassen, heißt es weiter. +++ Ansehen der USA steigt +++ . Mit 64 Prozent haben die meisten Deutschen seit dem Amtsantritt von Barack Obama wieder ein positives USA-Bild, ergab eine Umfrage des Pew Research Centers in Washington im Juli - ein Zuwachs von +34 Prozent im Vergleich zuum Jahr 2008, als lediglich 31 Prozent ein positives Bild von den Vereinigten Staaten hatten. Schlimmer war es nur noch 2007, als sich nur 30 Prozent der Deutschen für die USA begeistern ließen. +++ Studenten in Sachsen besorgt +++ . Der StudentInnenRat der Universität Leipzig äußerte sich am Sonntag besorgt über das Ergebnis der Landtagswahlen in Sachsen - wegen einer möglichen Einführung von Studiengebühren durch eine schwarz-gelben Koalition. Ähnliche Befürchtungen hegt auch die Konferenz Sächsischer Studiertendenschaften (KSS), die Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) in einer Pressemitteilung aufforderte, zu seinen Worten zu stehen. Tillich hatte sich anders als noch sein Amtsvorgänger Georg Milbradt gegen die Einführung von Studiengebühren ausgesprochen. +++ Jahrestag: Beginn des Zweiten Weltkriegs +++ 70. Jahrestag des Überfalls von Nazi-Deutschland auf Polen und Beginn des zweiten Weltkriegs, weitere Informationen: Dossier Bundeszentrale für politische Bildung sowie www.deutschegeschichten.de +++
Quellen: psephos.adam-carr.net, kyodo.co.jp, postkundenforum.de, dp-dhl.de, bundeswahlleiter.de, asics.de, pewresearch.org, stura.uni-leipzig.de, kssnet.de
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©Fotos: aph, Text: Angelika Petrich-Hornetz
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