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Wirtschaftswetter     

European Year for Development

Liebe Leserinnen und Leser,

Wirtschaftswettter-Ressort News
willkommen in der Frühjahr 2015 der Wirtschaftswetter-Nachrichten. Auf dieser Seite finden Sie die aktuellen Wirtschaftswetter-News des laufenden Monats. Die Nachrichten aus den Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten und im Archiv.

News - Nachrichten
Februar 2015

Hier könnte Ihre Anzeige stehen 2015-02-28 ... Dif-tor heh smusma - Mr Spock ist tot. Über vierzig Jahre lang spielte Leonard Nimoy den Halb-Vulkanier und Ersten Offizier an Bord des Raumschiffs Enterprise. Neben der Rolle des Mr Spock bewies er einem weltweiten Publikum als Schauspieler, Regisseur, Musiker, Fotograf und Schriftsteller in vielen weiteren Produktionen seine künstlerische Vielseitigkeit. Am 27. Februar 2015 schloss Leonard Nimoy in seinem Haus in Los Angeles, Kalifornien für immer die Augen. Weitere Informationen: leonardnimoy.de
leonardnimoy.de
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2015-02-26 ... Kurzmeldungen +++Arbeitsmarkt im Februar 2015 +++ . Im Februar 2015 sank die Arbeitslosenzahl um -15.000 auf 3,017 Millionen Personen. Im Vergleich zum Vorjahr waren dies -121.000 weniger. Die Arbeitslosenquote sank im Februar 2015 damit leicht um -0,1 Prozent auf aktuell 6,9 Prozent. Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosegeld II in der Grundsicherung für Arbeitssuchende lag im Februar 2015 bei 4,371 Millionen, -63.000 weniger als im Vorjahres-Februar 2014. 8,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter sind hilfebedürftig. Im Februar 2015 waren 519.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldet, +63.000 mehr als im Vorjahr. Gesucht werden aktuell vor allem Arbeitskräfte in den Berufsfeldern Mechanotronik, Ernergie- und Elektrotechnik, Verkauf und Verkehr und Logistik. Gefragt sind auch Beschäftigte für die Berufe in der Metallerzeugung, Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie Gesundheitsberufe. Der Stellenindikator, der Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften, stieg im Februar 2015 um + 1 Punkt auf 183 Punkte. +++ Simkarten-Hersteller zweifelt an Erfolg von Hack +++. Der niederländische Simkarten-Hersteller Gemalto veröffentlichte am Montag die Ergebnisse seiner Untersuchungen zu den von der Enthüllungsplattform The Intercept beschriebenen Angriffe von NSA und GCHQ in den Jahren 2010 und 2011. Diese hätten zwar stattgefunden, wären aber nach eigenen Angaben des Unternehmens nicht besonders erfolgreich gewesen, weitere Informationen, Pressemitteilugn Gemalto: Gemalto presents the findings of its investigations into the alleged hacking of SIM card encryption keys by Britain's Government Communications Headquarters (GCHQ) and the U.S. National Security Agency (NSA) +++ Europäische Patenanmeldungen 2014 um +3,1 Prozent gestiegen +++ . Wie aus dem Jahresbericht des Europäischen Patentamtes (EPO) hervogeht, ist die Zahl der Patentanmeldungen im Jahr 2014 um +3,1 Prozent aif 274.000 gestiegen. Mit 35 Prozent sind die europäischen Staaten gemeinsam Spitzenreiter. 26 Prozent gehen allein auf das Konto der USA, gefolgt von Japan mit 18 Prozent. Es folgen China mit 9 Prozent und Korea mit 6 Prozent der Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt, alle anderen Länder kommen zusammen nur auf 6 Prozent. Innterhalb Europas stellt Deutschland mit 11 Prozent den größten Anteil an Anmeldungen - und liegt damit noch vor China und Korea, die Anmeldungen sanken im Jahr 2014 allerdings leicht um -0,8 Prozent auf 31.647. Im Transportwesen, im Bereich organische Chemie sowie bei Maschinen, Pumpen und Turbinen ist Deutschland führend, Spitzenplätze im europäischen Ranking erreichten die Unternehmen Siemens, BASF und Robert Bosch. Im Bundesländer-Ranking liegt Bayern vor Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Zuwächse bei den Patentanmeldungen gab es im Jahr 2014 u.a. in Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien, rückläufig waren diese u.a. in Finnland, der Schweiz und Spanien. Weitere Informationen, Englisch: Annual Report 2014

Und Liste der Staaten: Die 50 größten Anmeldeländer

Sowie Liste der Bundesländer: Europäische Patentanmeldungen nach Bundesländern. +++
arbeitsagentur.de, gemalto.com, epo.org
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2015-02-25 ... 8,9 Prozent weniger Studienberechtigte. Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, sank nach bisher vorliegenden Ergebnissen die Zahl der Studienberechtigten im Jahr 2014 um -8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nur noch in einzelnen Bundesländern ist das noch in doppelten Jahrgängen des Vorjahres begründet. Insgesamt haben im Jahr 2014 rund 432.700 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erreicht. In Nordrhein-Westfalen sank aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs (gleichzeitig G8 und G9) des Vorjahres die Zahl der Studienberechtigten in 2014 um -27 Prozent, in Hessen um -5,9 Prozent. Ohne doppelte Jahrgänge blieben die Zahlen der Studienberechtigten in den Bundesländern nahezu konstant. In Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen stieg die Zahl der Studienberechtigten im Vergleich zum Vorjahr (2013) um +8,4 Prozent bzw um +5,6 Prozent. In Schleswig-Holstein und Bayern sank die Zahl der Studienberechtigten um -4,6 Prozent bzw. -2,2 Prozent, obwohl es keinen doppelten Jahrgang im Vorjahr gab. 76,7 Prozent der Schulabsolventen erwarben im Jahr 2014 die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, 23,3 Prozent die Fachhochschulreife. Insgesamt waren 52,6 Prozent der Studienberechtigten des Jahres 2014 Frauen und 47,4 Prozent Männer. 53,3 Prozent der Absolventen mit Fachhhochschulreife waren männlich und 46,7 Prozent weiblich. Von den Absolventen mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife waren indes 54,4 Prozent weiblich und lediglich 45,6 Prozent männlich. Weitere Informationen, inklusive Bundesländer: Zahl der Studienberechtigten im Jahr 2014 um 8,9 Prozent gesunken.
destatis.de
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2015-02-23 ... Academy Awards - Citizenfour bester Dokumentarfilm. Als bester Dokumentarfilm wurde in der Sonntagnacht in Los Angeles "Citizenfour" von Laura Poitras, Mathilde Bonnfoy und Dirk Wilutzky ausgezeichnet. Ähnlich wie der iranische Regisseur Jafar Panahi, der bei der Berlinale für "Taxi" mit dem Goldenen Bären für den besten Film ausgezeichnet worden war, konnte auch der US-Amerikaner Edward Snowden nicht zur Preisverleihung anreisen, wobei der eine nicht aus-, der andere nicht einreisen durfte. Der Preis für den besten Dokumentarkurzfilm erhielt "Crisis Hotline: Veterans Press 1" von Ellen Goosenberg Kent und Dana Perry. Die goldenen Statuen für den besten Film, die beste Regie, das beste Original-Drehbuch und die beste Kamera gingen an "Birdman" von Alejandro Gonzalez Inarritu. Beste Hauptdarstellerin wurde Julianne Moore in "Still Alice", bester Hauptdarsteller Eddie Redmayne in "Die Entdeckung der Unendlichkeit", beste Nebendarstellerin Patricia Arquette in "Boyhood", bester Nebendarsteller J.K. Simmons in "Whiplash". Das beste adaptierte Drehbuch ist das von Graham Moore für "The Imitation Game", der eine ebenso mutige Dankesrede hielt, wie viele weitere seiner Preisträger-Kollegen an diesem Abend. Die Preise für das beste Szenenbild, die beste Filmmusik, das beste Kostümdesign und das beste Make-Up und Frisuren räumte der Film "Grand Budapest Hotel" ab. Als bester fremdsprachiger Film konnte "Ida" von Pawel Pawilowski einen goldenen Mann mit nach Hause nehmen. Als bester Kurzfilm wurde "The Phone Call" ausgezeichnet, als bester Animationsfilm "Baymax - Riesiges Robowabohu" und als bester animierter Kurzfim "Liebe geht durch den Magen". Für den besten Schnitt wurde Tom Cross für "Whiplash" ausgezeichnet. Die besten visuellen Effekte hatte "Instellar", den besten Filmsong hatte der Film "Selma" mit "Glory" von John Stephens und Lonnie Lynn, den besten Ton "Whiplash", den besten Tonschnitt "American Sniper".
oscar.go.com
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2015-02-21 ... +++ Kurzmeldungen +++Eurogruppe einigt sich auf vier Monate Verlängerung +++ . Die Eurogruppe hat sich am Freitag nach stundenlangen Verhandlungen auf eine viermonatige Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland geeinigt. Die griechische Regierung akzeptierte Sparauflagen und soll bis zum kommenden Montag ihre Reformpläne schriftlich vorlegen. Erst danach wollen die Finanzminister in einer Telefonkonferenz entscheiden. Danach müssen noch einige Parlamente der Eurogruppe zustimmen, u.a. der Deutsche Bundestag. Weitere Informationen, Englisch, 20.02.2015, 21:00 Uhr: Eurogroup statement on Greece. +++ Lage unabhängiger Medien wird immer schlechter +++ . Am 12. Februar veröffentlichte Reporter ohne Grenzen (ROG) die neue Rangliste der Pressefreiheit. Insgesamt hat sich die Lage von Journalisten und unabhängigen Medien in den 180 bewerteten Ländern im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschlechtert. Als wichtigste Gründe nennt ROG Unterdrückung und Manipulation der Medien u.a. in der Ukraine, Syrien, Irak und in den Palästinensergebieten. Daneben wird mit dem Argument Sicherheit in vielen Staaten die Pressefreiheit eingeschränkt, auch im Namen von Religionen werden Zensur und Gewalt auf Medien und Journalisten ausgeübt. An der Spitze der Pressefreiheit steht Finnland gefolgt von Norwegen und Dänemark. Deutschland konnte sich um zwei Plätze verbessern und liegt aktuell hinter den Erstgenannten sowie hinter den Niederlanden, Schweden, Neuseeland, Österreich, Kanada, Jamaika, Estland und Irland und vor Tschechien und der Slowakei auf Rang 12. Weitere Informationen, Liste, PDF: Rangliste der Pressefreiheit 2015

Und Artikel mit Karte: Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Sowie detaillierte Lage in Deutschland, PDF: Rangliste der Pressefreiheit 2015 - Pressefreiheit in Deutschland. +++ BER: Mühlenfeld wird Nachfolger von Mehdorn +++. Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH hat in seiner Sitzung am Freitag den Manager Karsten Mühlenfeld zum Nachfolger von Hartmut Mehdorn für den Posten des Geschäftsführers bestimmt. Zuletzt war die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens auf 2017 verschoben worden. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Personalie: Karsten Mühlenfeld wird neuer Flughafenchef in Berlin. +++ Neue Stromtrasse Spanien - Frankreich +++ . Mit einer neuen Stromtrasse zwischen Spanien und Frankreich wird das Netz der iberischen Halbinsel an die anderen europäischen Energiemärkte angeschlossen. Die Trasse zwischen Santa Llogaia und Baixàs verdoppelt die Kapazität des Stromverbunds beider Länder von 1.400 auf 2.800 Megawatt. Die Europäische Union fördert das Projekt mit 255 Millionen Euro. Am kommenden Mittwoch will die EU-Kommission ihre Vorschläge für die europäische Energieunion präsentieren. Weitere Informationen: Aufbau der Energieunion: Wichtiger Stromverbund zwischen Frankreich und Spanien fertiggestellt. +++ Code-Klau bei SIM-Karten - Wie groß ist der Schaden? +++ . Laut einem Bericht von The Intercept vom Donnerstag haben die amerikanischen und britischen Geheimdienste NSA und GCHQ die Verschlüsselungcodes eines der weltweit größten Simkarten-Herstellers geknackt und sind damit in der Lage, die Kommunikation u.a. unzähliger Mobiltelefon-Nutzer zu überwachen. Auch in Deutschland sollen Mobiltelefon-Nutzer betroffen sein. In einer ersten Reaktion äußerte Gemalto, den Bericht ernst zu nehmen und entsprechende Prüfungen vorzunehmen. Wie groß der Schaden ist, kann aktuell niemand beziffern, für wirtschaftlichen Schaden hat der Klau bereits gesorgt, die Aktie des Herstellers fiel am Freitag an der Amsterdamer Börse um sieben Prozent. Weitere Informationen, Pressemitteilung Gemalto, Englisch: Information regarding a publication mentioning a hacking of SIM card encryption keys und The Intercept: The Great SIM Heist - How spies stole the keys to the encryption castle. +++ Deutscher Beamtenbund kritisiert Deutsche Bahn +++ . Der Deutsche Beamtenbund (DBB) hat auf einer außerordentlichen Sitzung am Freitag in Berlin die Verhandlungsführung der Deutschen Bahn im jüngsten Tarifkonflikt mit der Lokführergewerkschaft GDL als "Verschleppungstaktik" scharf kritisiert, weitere Informationen, Pressemitteilung: dbb kritisiert offensichtliche Verschleppungstaktik der Deutschen Bahn. +++
consilium.europa.eu, reporter-ohne-grenzen.de, berlin-airport.de, ec.europa.eu, gemalto.com, firslook.org/theintercept/, dbb.de
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2015-02-19 ... +++ Kurzmeldungen +++Griechenland beantragt Verlängerung +++ . Eurogruppen-Präsident Jeroen Dijsselbloem hat einen Antrag Griechenlands auf eine sechsmonatige Verlängerung des EU-Hilfsprogramms erhalten und ein Treffen der Eurogruppe in Brüssel für den morgigen Freitag angesetzt. +++ Bundesbildungsministerin eröffnet Wissenschaftsjahr 2015 +++ . Bundesbildungsministerin Wanka eröffnet am heutigen Donnerstag in Berlin das neue Wissenschaftjahr "Zukunftsstadt" mit zahlreichen geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und kommunalen Spitzenverbänden. Weitere Informationen: www.wissenschaftsjahr-zukunftsjahr.de. +++ GDL kündigt weitere Streiks an +++ . Die Bahn-Gewerkschaft GDL hat am gestrigen Mittwoch neue Streiks bei der Bahn angekündigt, ein genauer Zeitpunkt wurde noch nicht genannt. Nach eigenen Angaben will die GDL die Arbeitskampfmaßnahmen jedoch rechtzeitig ankündigen. +++ Mehr Flugpassagiere +++ . Im Jahr 2014 sind laut einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes ingesamt 186,4 Millionen Fluggäste auf deutschen Flughäfen gelandet oder von dort aus gestartet. Das ist eine Zunahme von +3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2013, einen größeren Zuwachs hatte es zuletzt mit +5,6 Prozent im Jahr 2011 gegeben. +++ Über 43 Millionen Erwerbstätige +++ . Wie das Statistische Bundesamt ebenfalls mitteilte, gab es nach vorläufigen Berechnungen im vierten Quartal 2014 das erste Mal nach der Wiedervereinigung mehr als 43 Millionen Erwerbstätige am Arbeitsort Deutschland. Damit wuchs die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum vierten Quartal 2013 um +412.000 Personen oder +1,0 Prozent. Der Anstieg im vierten Quartal 2014 entfiel vor allem auf die Dienstleistungsbranche, den größten Anteil darunter hatte der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit mit +116.000 Personen (+1,1 Prozent). Weitere Informationen, Pressemitteilung: Über 43 Millionen Erwerbstätige im 4. Quartal 2014. +++ Wohlfahrtsverband: Armut auf Höchststand +++ . Der Paritätische Wohlfahrtsverband stellte heute seinen neuen Armutsbericht vor und sieht die Armut in Deutschland auf einem historischen Höchststand, außerdem sei die Armut in jüngerer Vergangenheit sprunghaft angestiegen. Nach den Berechnungen des Verbandes ist die Armut nur innerhalb eines Jahres, von 15 Prozent im Jahr 2012 auf 15,5 Prozent im Jahr 2013 angestiegen und damit von 12,1 auf 12,5 Millionen Menschen. Am stärksten betroffen sind die Bundesländer Bremen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, die größte Risikogruppe bilden die Haushalte von Alleinerziehenden. Außerdem weist der Verband auf den außergewöhnlich hohen Zuwachs der Armut seit 2006 von +48 Prozent bei Rentnerinnen und Rentnern hin und fordert von der Politik entschlossene Maßnahmen, u.a. eine Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze sowie Reformen des Familienlastenausgleichs sowie der Altersgrundsicherung. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Armut auf Höchststand: Studie belegt sprunghaften Armutsanstieg in Deutschland. +++
consilium.europa.eu, twitter.com/J_Dijsselbloem, wissenschaftsjahr-zukunftsstadt.de, gdl.de, destatis.de, der-paritaetische.de
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2015-02-17 ... Varoufakis lässt Euro-Finanzminister-Treffen platzen - Die Zeit läuft. Ohne eine Einigung ging das Euro-Finanzminister-Treffen in Brüssel am Montag zu Ende. Während die Eurogruppe derzeit keine andere Möglichkeit als eine Verlängerung des EU-Hilfsprogramms sieht, um die drohende Staatspleite Griechenlands abzuwenden, lehnte der griechische Finanzminister Varoufakis die Verlängerung für die nächsten sechs Monate ab. Die Eurogruppe sieht eine Verlängerung u.a. als Chance, um mehr Zeit für die Verhandlung einer möglichen Nachfolgevereinbarung für Griechenland zu gewinnen, Griechlands Finanzminister will dagegen sofort einen neuen Vertrag und verlangte bis dahin eine Finanzierung der griechischen Banken über die EZB. Vor der Presse zeigte er sich optimistisch, in den nächsten 48 Stunden könne es nach seinen eigenen Angaben weitere Verhandlungen geben. Eurogruppensprecher Dijsselbloem gab der griechischen Regierung am Montag indes die Frist, innerhalb dieser Woche den Antrag auf Verlängerung zu stellen, am Freitag könnten die Finanzminiser dann wieder zusammenkommen, einige Parlamente der Euroländer müssen auch einer schlichten Verlängerung des Hilfsprogramms, das Ende des Monats, in 11 Tagen ausläuft, erst noch zustimmen. Verhandlungen für ein neues, anderes Hilfsprogramm dürften dagegen mehrere Monate dauern. Weitere Informationen, Pressemitteilung, Englisch: Remarks by Jeroen Dijsselbloem at the press conference following the Eurogroup of 16 February 2015
consilium.europa.eu
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2015-02-15 ... Bürgerschaftswahlen in Hamburg: SPD gewinnt, Koalition mit Grünen wahrscheinlich. Update - Vorläufiges Endergebnis: SPD 45,7 Prozent, CDU 15,9 Prozent, Grüne 12,2 Prozent, Linke 8,5 Prozent, FDP 7,4 Prozent, AfD 6,1 Prozent, Sonstige 4,2 Prozent, Wahlbeteiligung 56,6 Prozent. Update-Ende.
Auch nach den jüngsten Hochrechnungen (Stand 15.02.2015 - 19:34 Uhr) hat Olafs Scholz' SPD mit 46,7 Prozent die Nase weit vorn. Erst mit sehr großem Abstand folgt die CDU mit 15,9 Prozent (verlor damit rund -6 Prozent), dann die Grünen mit hochgerechneten 11,7 Prozent und die Linke mit 8,5 Prozent. Die FDP hat mit 7,4 Prozent den Einzug in die Bürgerschaft geschafft und mit 5,5 Prozent auch die AfD. Weitere Informationen: Bürgerschaftswahlen 2015 - Hochrechnungen
hamburg.de, wahlen-hamburg.de
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2015-02-14 ... Grippewelle in Deutschland. In Deutschland sind die Zahlen der Atemwegserkrankungen in den vergangenen zwei Wochen deutlich angestiegen, auch die Zahlen der an der echten Grippe (Influenza) Erkranken haben im Vergleich zum Anfang des Jahres inzwischen bundesweit deutlich zugenommen, wie das Robert Koch Institut (RKI) berichtete. Wie aus den Daten weiter hervorgeht, setzte die diesjährige Grippewelle in Deutschland damit in der zweiten Kalenderwoche 2015 ein. Weitere Informationen: Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und GrippeWeb sowie Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Grippe
rki.de, influenza.rki.de, grippeweb.rki.de
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2015-02-12 ... Nachtschicht in Minsk: Hoffnungsschimmer. Als einen "Hoffnungsschimmer" bezeichnete Bundeskanzlerin Merkel das Ergebnis der rund siebzehnstündigen Verhandlungen, die im weißrussischen Minsk geführt wurden. Es reichte neben weiteren Maßnahmen für einen Abzug von Waffen, einen Gefangenenaustausch und einen Waffenstillstand, der in zwei Tagen, am Sonntag um 00:00 Uhr in Kraft treten soll und eine gemeinsame Erklärung von Merkel, Putin, Hollande und Poroschenko. Der Verhandlungsmarathon wurde zeitweise zusammen mit den Außenministern geführt. Die Verhandlungen wurden von Beteiligten und Beobachtern als zäh und anstrengend beschrieben und das erzielte Ergebnis sorgte sowohl bei diesen als auch an den Börsen, die sich daraufhin freundlicher zeigten, für Erleichterung. Gemessen werden wird das Ergebnis daran, ob das Leid der Zivilbevölkerung in den umkämpften Gebieten der Ostukraine deutlich abnehmen wird. Latent fragil bleibt es zudem vor dem Hintergrund, das Extremisten auf beiden Seiten kein Interesse an einem Frieden haben dürften. Weitere Informationen, dort auch weitere Statements, Pressemitteilung: Ukraine-Gipfeltreffen in Minsk - Einer Konfliktlösung näher und : Gemeinsame Erklärung 12. Februar 2015 in Minsk
bundeskanzlerin.de, bundesregierung.de, auswaertiges-amt.de
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2015-02-11 ... Zweitägiger Streik bei Germanwings. Die Pilotengewerkschaft Cockpit hat ihre Mitglieder zu einem zweitägigen Arbeitskampf von Donnerstag, 12. Februar ab 00:00 Uhr bis Freitag, 13. Februar um 23:59 Uhr aufgerufen, betroffen sind alle Abflüge der Germanwings in Deutschland. Es geht nach wie vor u.a. um die Übergangsversorgung für Piloten. Die Lufthansa und Germanwings weisen Reisende darauf hin, dass es zu erheblichen Unregelmäßigkeiten und Verspätungen kommen wird, an einem Ersatzflugplan wird aktuell mit Hochdruck gearbeitet, der am Mittwochnachmittag u.a. auf der Webseite einsehbar sein wird, neben weiteren Hinweisen zu ausgefallenen Flügen, zum Umbuchen etc.
vcockpit.de, lufthansa.com, germanwings.com
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2015-02-10 ... ZEW fordert Stresstest für Griechenland. Laut einer Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) aus dem Januar sollte Europa Vorkehrungen für einen griechischen Zahlungsausfall treffen. Die Eurozone sollte signalisieren, durch die Androhung eines Zahlungsstopps nicht erpressbar zu sein. Für die anstehenden Verhandlungen sollte die EU der neuen, griechischen Regierung gleichwohl die Chance einräumen, die Misstände im eigenen Land, wie Korruption, Vetternwirtschaft und die ungerechte Verteilung der Krisenlasten zu beseitigen. Die europäische Bankenaufsicht sollte zunächst einen Stresstest auf den Weg bringen, der einen Ausfall griechischer Staatsanleihen und einen Konkurs griechischer Banken simuliert, schlägt das ZEW vor. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Nach der Wahl: ZEW fordert Griechenland-Stresstest

... Helau und Alaaf - Dekra warnt vor leicht entflammbaren Faschingsartikeln. Die Prüfungsgesellschaft Dekra warnt vor leicht entlfammbaren Masken und Perücken sowie weiteren Faschingsartikeln, die, wie Tests zeigten, leicht Feuer fangen und langanhaltend brennen. Möglich macht das eine rechtliche Grauzone, die in der Lage ist, die strengen Entlfammbarkeitsregeln der Spielzeugrichtlinie auszuhebeln. In den Tests fiel eine Maske besonders negativ auf, die lichterloh brannte. Dies trug kein CE-Kennzeichen und den Hinweis "älter als 14 Jahre", womit diese Maske nicht mehr unter die Vorschriften der Spielzeugrichtlinie fiel. Immerhin gibt es auch eine positive Nachricht: Die Prüfer fanden immer weniger der potenziell gefährlichen Weichmacher in den getesteten Masken. Als Verbrauchertipp empfiehlt die Dekra, beim Kauf von Kinder-Faschingsartikeln auf Folgendes zu achten: Importeur- oder Herstellerangaben auf der Verpackung - Warnhinweise mit Altersangabe "ab 3 Jahre" - CE-Kennzeichnung - Hochwertige Anmutung - bei Teer- oder Lösungsmittelgeruch die Maske vor Gebrauch gründlich auslüften. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Wenn der Narr Feuer fängt

...Ohne formale Qualifikationen läuft in Deutschland gar nichts - Aber auch kompetente Männer haben keine Chance. Wie eine aktuelle Studie des wissenschaftszentrums Berlin (WZB) zeigt, nützen gering qualifizierten Männern auch höhere Kompetenzen in Deutschland gar nichts - im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern. 17 Prozent aller geringqualifzierten Männer verfügen über gute mathematische Kompetenzen, obwohl sie keinen Berufs- oder Studienabschluss haben. Trotzdem sind sie nicht häufiger erwerbstätig als gering qualifizierte Männer mit sehr niedrigen Kompetenzen, weil auf dem deutschen Arbeitsmarkt vor allem der Abschluss zählt. In anderen Ländern profitieren Männer ohne formalen Abschluss stärker von ihren höheren Kompetenzen. Mehr als die Hälfte der gering qualifizierten Männer in Deutschland erreicht höchstens die Kompetenzstufe 1, weitere 30 Prozent die Kompetenzstufe 2, doch etwa jeder sechste, formal gering qualifizierte Mann erreicht mit der Kompetenzstufe 3 ein Kompetenzniveau, das zur Ausübung anspruchsvoller Tätigkeiten durchaus geeignet ist. Während sich die höheren Kompetenzen für diese Männer auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland nicht auszahlen, sind diese auf den Arbeitsmärkten in den Niederlanden und Dänemark deutlich gefragter. In Deutschland sind formale Qualifikationen wichtiger als in jedem anderen untersuchten Land - mit der Ausnahme USA. Deshalb sollte bei der Weiterbildung umgedacht werden, und nicht mehr ausschließlich Kompetenzen geschult werden, sondern gleichzeitig gezielte Angebote zum Nachholen beruflicher Abschlüsse entwickelt werden. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Ohne Abschluss keine Chance - Höhere Kompetenzen zahlen sich für geringfügig qualifizierte Männer kaum aus
zew.de, dekra.de, wzb.eu
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2015-02-09 ... Heute Streiks an drei Flughäfen. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder des Wach- und Sicherheitsgewerbes an den drei Flughäfen Stuttgart, Hamburg und Hannover für den heutigen Montag (09.02.2015) zu einem ganztägigen Warnstreik (bis 24:00 Uhr) aufgerufen. Reisende müssen mit Flugausfällen, Verspätungen und weiteren Verzögerungen im Abfertigungsbetrieb rechnen, sollten sich vor Antritt ihrer Reise bei ihren Fluggesellschaften informieren und je nach Informationen der Fluggesellschaften gegebenenfalls mehr zeit einplanen sowie frühzeitig zum Flughafen anreisen. In Hamburg sind laut eigenen Angaben des Flughafens ca. 40.000 Passagiere von dem heutigen Streik betroffen, Weitere Informationen, Pressemitteilungen: Festgefahrende Tarifverhandlungen - ver.di ruft Sicherheitskräfte an drei Flughäfen zu Warnstreiks auf und, Flughafen Hamburg: Heute: ver.di-Streik bei den Luftsicherheitsassistenen und Luftsicherheitskontrollkräften am Flughafen Hamburg
verdi.de, hamburg-airport.de, hannover-airport.de, flughafen-stuttgart.de
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2015-02-07 ... 8. TTIP-Verhandlungsrunde beendet. Am Freitag (6. Februar) ging die fünftägige 8. Verhandlungsrunde zwischen den EU und den USA zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zu Ende. Zur Verhandlung standen Regulierungen und Standards bei Energie und Rohstoffen, im Öffentlichen Beschaffungswesen, Regulierungen beim Pflanzenschutz, für Lebensmittel und geografisch geschützte Angaben, Regeln zur Nachhaltigkeit, Abbau von Zöllen, zum Wettbewerb sowie für kleinere und mittlere Unternehmen. Bis zur Sommerpause, sollen, wahrscheinlich im April in den USA, zwei weitere Verhandlungsrunden stattfinden. Weitere Informationen, Video, Englisch: Press conference Ignacio Garcia Bercero, Chef-Navigator für die EU bei TTIP und Pressemitteilung: EU präsentiert Ergebnisse der achten TTIP-Verhandlungsrunde.

...Masern-Ausbrüche entfachen neue Impfdebatte. In diversen Regionen der Welt, u.a. in 14 Bundesstaaten der USA, in Europa aktuell in Frankreich, Rumänien, Italien, Spanien, Deutschland und Großbritannien, steigen die Zahlen von Masern-Erkrankungen, in Deutschland derzeit u.a. in Berlin sowie in einigen Landkreisen mehrerer Bundesländer. Da die Komplikationen und vor allem die Folgeerkrankungen einer Maserninfektion lebensbedrohlich werden können, sorgt die aktuelle Infektions-Welle für eine neue Impfdebatte. Während z.B. die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales in Berlin noch die Impfung von Kindern und Erwachsenen empfiehlt, fordern manche Experten bereits eine Impfpflicht für Kinder, wenn diese Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertagesstäten und Schulen besuchen. Die Mehrzahl der Erkrankten gehört jedoch der Gruppe der nach 1970 geborenen jungen Erwachsenen an, in Berlin sind vor allem 18- bis 44-Jährige, die eine im Vergleich zu Kindern deutlich niedrige Impfquote aufweisen, an Masern erkrankt. Deutschland hatte sich gegenüber der WHO verpflichtet, die Masern bis 2015 auszurotten, dafür ist allerdings eine Impfquote von 95 Prozent notwendig. Weitere Informationen: Masern in Berlin - Gesundheitsverwaltung empfiehlt Impfung von Kindern und Erwachsenen

Sowie Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte: Was sind Masern?

Und RKI: Masern: Zu den Massenausbrüchen in Berlin sowie in Bosnien und Herzegowina

Und (Englisch): Measles Cases
bmwi.de, ec.europa.eu, cdc.gov, berlin.de, kinderaerzte-im-netz.de, rki.de
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2015-02-06 ... +++ Kurzmeldungen +++ Siemens streicht tausende Arbeitsplätze. Der Konzern Siemens kündigte an, weltweit 7.800 Arbeitsplätze, darunter 3.300 in Deutschland im Zuge seiner Umstrukturierung zu streichen. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Siemens treibt Strukturoptimierung und Wachstumsausrichtung voran. +++ Trainerlegende Udo Lattek verstorben +++ . Die Fußballwelt trauert um einen ihrer Besten: Am 1. Februar verstarb Udo Lattek nur rund zwei Wochen nach seinem 80. Geburtstag. Lattek wurde als einer der erfolgereichsten Fußballtrainer der Welt und als eine der größten Persönlichkeiten im Fußball bereits zu Lebzeiten zu einer Legende. +++ Stipendien online +++ . Die neue Studienfinanzierungsplattform der Universität Witten/Herdecke versammelt für (angehende) Studenten 12.000 Stipendienprogramme im Wert von 27 Millionen Euro in 16 EU-Ländern. Die Nutzung der von der EU-Kommission Plattform ist kostenlos, gefordert sind Lebenslaufdaten, die mit den hinterlegten Förderprogrammen abgeglichen werden und persönlich passende Programme ermitteln. Die neue Plattform soll die Suche im Stipendien-Dschungel erleichtern: European Funding Guide. +++
siemens.com, dfb.de, european-funding-guide.eu
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2015-02-04 ... Fast jede dritte Familie hat ausländische Wurzeln. Wie das Statistische Bundesamt am ´Dienstag mitteilte, lebten im Jahr 2013 in Deutschland 8,1 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern. Davon hatten rund 2,5 Millionen oder 31 Prozent einen Migrationshintergrund, in dem mindestens ein im Haushalt lebender Elternteil eine ausländische Staatbürgerschaft oder die deutsche Staatsbürgerschaft durch Einbürgung erhalten hat oder ein Spätaussiedler ist. Innerhalb von acht Jahren hat sich die Zahl der Famlien mit ausländischen Wurzeln von 2,4 Millionen oder 27 Prozent im Jahr 2005 um +131.000 erhöht. Die Gesamtzahl der Familien mit minderjährigen Kindern in Deutschland hat sich im gleichen Zeitraum um -837.000 verringert, im Jahr 2005 lebten noch 8,9 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern in Deutschland.
destatis.de
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2015-02-03 ... Football Finale Patriots gewinnen Super Bowl. Spannender als das Finale 2015 in Glendale, Arizona hätte wohl kaum ein Football-Endspiel ausfallen können, den Zuschauern (rund eine Milliarde weltweit) wurde nach einem punktelosen Anfang im weiteren Verlauf einiges an Dramatik geboten. Die Seattle Seahawks lagen im letzten Viertel mit 24:14 deutlich vor den New England Patriots. Kurz vor Schluss, als die Fans der Seahawks bereits anfingen zu feiern, fing Patriots-Verteidiger Malcolm Butler den Pass (eine lediglich unglückliche, aber glatte Fehlentscheidung) der Seahawks 20 Sekunden vor Spielschluss gekonnt ab - und entschied damit mit 28:24 denkbar knapp den Super Bowl für sich, der somit verdient nach zehn Jahren und insgesamt zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte wieder an die Patriots ging - und damit auch das erste Mal in der NFL-Geschichte mit Sebastian Vollmer an einen Deutschen. Mit seiner Mannschaft gewann außerdem Quarterback Tom Brady (wertvollster Spieler des Finales) seinen vierten silbernen Football. Der 37-Jährige fand später tröstende Worte für Seattles Quarterback Russell Wilson, fulminanter Vorjahressieger, der den Sieg sicher ebenso verdient hätte. Die Zuschauer hatten im Finale 2015 in der Tat die beiden besten Mannschaften der Saison zu sehen bekommen. Weitere Informationen: Super Bowl XLIX - Seattle Seahawks : New England Patriots 24:28

... Famlien vor Gericht: Schadensersatz bei fehlendem Kitaplatz. Kinder von Samenspendern haben Recht auf Information über ihre Abstammung. Seit August 2013 besteht der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz auch für ein- bis drei-jährige Kinder. Vor dem Leipziger Landgericht bekamen nun drei Elternpaare Recht, die für ihren Nachwuchs aus Mangel an Plätzen keine Betreuung für ihre Kinder fanden und ihrer Arbeit nicht nachgehen konnten. Sie bekamen insgesamt 15.000 Euro Schadensersatz für Verdienstausfall zugesprochen, das Urteil ist noch nicht nicht rechtskräftig. (Az 7 Ö 1455/14, Az 7 O 1928/14, Az7 Ö 2439/14). Weitere Informationen, Pressemitteilung: Mütter bekommen Verdienstausfall wegen fehlendem Betreuungsplatz in einer Kindertagesstätte ersetzt.
Ein wegweisendes Urteil für Kinder von Samenspendern fällte der Bundesgerichthof am Mittwoch vergangener Woche. Demnach haben Kinder von Samenspendern einen Anspruch auf Auskunft über die Identität des Samenspenders und damit auf ihre biologische Abstammung, die als unabdingbarer Bestandteil des verfassungsrechtlich verbrieften Persönlichkeitsrechts gilt. Dieser Anspruch besteht unabhängig vom Alter des Kindes gegenüber der jeweiligen Reproduktionsklinik, Minderjährige können durch ihre Eltern vertreten werden, wenn das Auskunftsersuchen der Information des Kindes dient. Geklagt hatten zwei 1997 und 2002 geborene Kinder. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Anspruch des Kindes auf Auskunft über Identität des anonymen Samenspenders
nfl.com, justiz.sachsen.de, bundesgerichtshof.de
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2015-02-01 ... +++ Kurzmeldungen +++ . Alt-Bundespräsident von Weizäcker verstorben +++ . Alt-Bundespräsident Richard von Weizäcker verstarb am 31. Januar 2015 im Alter von 94 Jahren in Berlin. Weizäcker war der sechste Bundespräsident von 1984 bis 1994, der erste Bundespräsident der Wiedervereinigung. Von besonderer Bedeutung war Weizäckers wegweisende Rede, die er am 8. Mai 1985 hielt, in der er die Kapitulation Deutschlands am Kriegsende 1945 als Befreiung von der Nazidiktatur bezeichnete. +++ Griechenland: Der Eklat ist da +++ . Nach dem Wahlsieg und der Vereidigung der Links-Rechts-Regierung in Griechenland trafen am Donnerstag Eurogroup-Präsident Jeroen Dijsselbloem und Griechenlands neuer Finanzminster Mins Varoufakis zu einem zweistündigen Gespräch zusammen. Ihre unterschiedlichen Auffassungen bezüglich der künftigen Zusammenarbeit wurden in einer dem Gespräch anschließenden Pressekonferenz deutlich. Während die neue griechische Regierung Verhandlungen mit der Troika derzeit ablehnt, beharrt die Eurogruppe auf die Einhaltung der vor der Wahl getroffenen Vereinbarungen. Seit 2010 stützt internationale Finanzhilfe den griechischen Staatshaushalt. +++ Jahreswirtschaftsbericht: +1,5 Prozent Wachstum 2015 +++ . Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Jahreswirtschaftsbericht 2015 der Bundesregierung beschlossen und rechnet für das laufende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von +1,5 Prozent, maßgeblich trägt dazu der derzeit hohe private Konsum bei. Außerdem soll das Innovations- und Investitionsklima unterstützt werden, u.a. die mittestandsfreundliche Erbschafts- und Schenkungssteuer erhalten bleiben. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Jahreswirtschaftsbericht 2015 der Bundesregierung. +++ Existenzminimumsbericht: Steuerfreies Existenzminimum muss erhöht werden +++ . Am Mittwoch hat das Bundeskabinett auch den Bericht zur Höhe des steuerfrei zu stellenden Existenzminimums von Erwachsenen und Kindern für 2015 und 2016 beschlossen. Laut den Berechnungen müssen der Grundfreibetrag und der Kinderfreibetrag erhöht werden, der Grundfreibetrag (8.354 Euro) um mindestens +118 Euro im Jahr 2015 und um +298 Euro im Jahr 2016. Der Kinderfreibetrag (4.368 Euro) muss um mindestens +144 Euro im Jahr 2015 und um mindestens +240 Euro im Jahr 2016 angehoben werden. Weitere Informationen: Bundeskabinett beschließt 10. Existenzminimumbericht. +++ Neues EU-Lobbyisten-Register +++ . Am Dienstag hat die EU-Kommission eine neue Version des so genannten Transparenzregisters erstellt, das mehr Informationen über Lobbying-Aktivitäten bei EU-Kommission und EU-Parlament zur Verfügung stellen soll, als die alte Version. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Mehr Transparenz beim Umgang mit Lobbyisten und zum Register: Transparenz-Register. +++ TTIP-Verhandlungen gehen weiter +++ . Am Montag startet die nächste Verhandlungsrunde im geplanten EU-USA-Freihandelsabkommen in Brüssel. U.a. geht es um Regulierungen bei Energie und Rohstoffen, bei Dienstleistungen und dem Öffentlichen Beschaffungswesen. Am Mittwoch, 4. Februar werden Interessensvertreter und Nichtregierungsorganisationen die Möglichkeit haben, Vorschläge zu den Themen zu unterbreiten. Außerdem will die EU-Kommission auch das der Kommission von den EU-Staaten erteilte Verhandlsmandat für den Handel mit öffentlichen Dienstleistungen (TiSA) veröffentlichen, EU-Handelskommissarin Cecilia Malström hat dazu Lettland, das die derzeitige Ratspräsidentschaft innehat, um Veröffentlichung gebeten. Weitere Informationen: Start der achten TTIP-Verhandlungsrunde kommende Woche und (Englisch): Stakeholders event of the 8th Round Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) Negotiations sowie: Kommission will Mandat für Handel mit Dienstleistungen (TiSA) veröffentlichen. +++ Einzelhandelumsatz und Bierabsatz deutlich gestiegen +++ . Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, haben die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland im Dezember 2014 nach vorläufigen Ergebnissen real +4,0 Prozent (nominal +3,5 Prozent) mehr umgesetzt, als im Dezember 2013. Einen deutlicheren Anstieg gab es zuletzt im Juni 2012 (+4,6 Prozent). Allerdings hatte der Dezember 2014 einen Verkaufstag mehr als der Dezember 2013. Die höchste Umsatzsteigerung mit real +9,9 Prozent verzeichnete bei den Nicht-Lebensmitteln der Versandhandel. Im gesamten Jahr 2014 setzte der deutsche Einzelhandel real +1,4 Prozent (nominal: +1,7 Prozent) mehr um als 2013, die fünfte Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr in Folge. Außerdem teilte das Statistische Bundesamt mit, dass die in Deutschland ansässigen Brauereien im Jahr 2014 rund 95,6 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt haben, eine Steigerung von +1 Million Hektolitern gegenüber dem Vorjahr. Das ist (im Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien, Anm.d.R.) damit seit 2006 (dem Jahr der Fußballweltmeisterschat in Deutschland, Anm.d.R.) der erste Anstieg des jährlichen Bierabsatzes. +++ Geschenktes Vermögen auf Rekordstand +++. Wie das Statistische Bundesamt ebenfalls am Mittwoch mitteilte, ist das in Deutschland geschenkte Vermögen seit der Einführung des Erbschaftssteuergesetzes im Jahr 2009 von 12,9 Milliarden Euro bis zum Jahr 2013 um +208,4 Prozent auf 39,9 Milliarden Euro und damit auf mehr als das Dreifache gestiegen. Der Zuwachs bei geerbten Vermögen fiel vor diesem Hintergund mit +41,9 Prozent geradezu moderat aus. Der größte Posten geschenkter Vermögen entfiel auf Betriebsvermögen, weitere Informationen: Geschenktes Vermögen seit 2009 auf mehr als das Dreifache gestiegen. +++ Warten auf ein Zeichen +++ . Das Control Center des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) warten auf ein Lebenszeichen von Lander Philae, der sich auf dem Kometen Churymov-Gerasimenko derzeit im Winterschlaf befindet. Das Kontrollraum-Team sieht die größten Chancen im Mai, mit Philae wieder Kontakt aufnehmen zu können, wenn sich der Lander mit Sonnenernergie aufladen kann, aber will bereits Ende März einen ersten Versuch starten. Weitere Informationen: Lander Philae: Warten auf ein Lebenszeichen.
bundespraesident.de, consilium.europa.eu, europa.eu, bmwi.de, bundesfinanzministerium.de, bmwi.de, ec.europa.eu, destatis.de, dlr.de
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©Foto, Text: Angelika Petrich-Hornetz
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