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Wirtschaftswetter     Wirtschaftswetter-Schwerpunktthema: aus dem Stegreif


Liebe Leserinnen und Leser,

Wirtschaftswettter-Ressort Newswillkommen in der Frühlings-Sommerausgabe 2016 und den Wirtschaftswetter-Nachrichten im Juni 2016. Die Nachrichten aus den Vormonaten und Vorjahren finden Sie ganz unten - und im Archiv.

News - Nachrichten
Juni 2016

Hier könnte Ihre Anzeige stehen2016-06-29 ...Wohngebäude: Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch. Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, wurde in 61,5 Prozent der knapp 106.000 Wohngebäude, die im Jahr 2015 neu fertig gestellt wurden, Heizungsanlagen eingebaut, die erneuerbare Energien verwenden. Primär mit erneuerbaren Energien beheizt wurden 38,0 Prozent der 2015 neu gebauten Wohngebäude. Damit lagen die erneuerbaren Energien auf Platz 2 bei den primären Energiequellen, gleich hinter Gas, das in 51,5 Prozent der Neubauten zum Beheizen installiert wurde. Weit abeschlagen kamen die übrigen Energiequellen (u.a. Fernwärme, Öl und Strom) auf einen gemeinsammen Anteil von 10,5 Prozent.
Quellen: destatis.de
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2016-06-26 ...Nach dem Brexit: EU-Gründerstaaten verlangen zügige Scheidung. Während sich der Brexit vom Donnerstag in Großbritannien inzwischen zu einer Staatskrise entwickelt, u.a. kündigte Schottland ein neues Referendum zum Austritt aus Großbritannienan, und Premierminister David Cameron offenbar auf Zeit spielt, trafen sich am Samstag (25.06.) in Berlin die Außenminister der 6 EU-Gründerstaaten (Deutschland,, Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg) auf Einladung von Bundesaußenminister Steinmeier. Das regelmäßig stattfindende EU-Gründerstaaten-Treffen der Außenminister hatte indes noch nie so viel Brisanz wie dieses Mal bei der Beratung zur aktuellen Lage - nach der britischen Volksabstimmung. Dabei wurden durchaus selbstkritische Töne angeschlagen, zunächst drückten die Außenminister jedoch ihr Bedauern darüber aus, dass mit dem Austritt Großbritanniens nicht nur ein Mitgliedsstaat, sondern auch "Geschichte, Tradition und Erfahrung" verloren gingen. Selbstkritik wurde vor allem an der Vernachlässigung ädequater Reaktionen auf gesellschaftliche Debatten geübt, z.B. bei den Themen Flucht und Migration, die hohe Jugendarbeitslosigkeit, Sicherheit und Terrorismus. Zum nun bevorstehenden Verlauf des EU-Austritts Großbritianniens verlangten die Minister eine zügige Aufnahme der Austrittsgespräche und forderten die Regierung Großbritanniens auf, nun "Klarheit zu schaffen" und die Endscheidung "so schnell wie möglich" umzusetzen, u.a. diese Entscheidung auch erst einmal dem Europäischen Rat mitzuteilen, was bislang noch nicht erfolgt ist, weil erst mit dieser offiziellen Mitteilung gemäß Artikel 50, Vertrag von Lissabon geregelte Austrittsverhandlungen überhaupt möglich sind. Heute trifft Außenminister Steinmeier mit den Außenministern Tschechiens, Polens, Ungarns und der Slowakei zusammen. Weitere Informationen, Auswärtiges Amt:
EU-Referendum in Großbritannien: "Einschnitt in die Geschichte Europas"

Gemeinsame Erklärung der Außenminister, 25. Juni

Wie funktioniert ein Austritt aus der Europäischen Union
Quellen: www.auswaertiges-amt.de
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2016-06-24 ... +++ Eilmeldung: Großbritannien stimmt für EU-Austritt. Chaostage in Britannien - Entgegen jüngsten Einschätzungen und Umfragen noch kurz vor der Abstimmung am Donnerstag (23. Juni) wählten die Briten den EU-Austritt. Laut jüngsten Hochrechnungen kamen die Brexit-Befürworter auf rund 52 Prozent und die Europa-Befürworter auf rund 48 Prozent. Das britische Pfund fiel auf den tiefsten Stand seit 30 Jahren, der DAX ebenfalls im Keller.

Kommentar: Während nach diesem Abstimmungsergebnis der Briten sicher ist, dass Premierminister David Cameron zurücktreten wird, wie er heute Morgen angkündigte, und sich - außer in Spanien - rechstpopulistische Parteien in Europa überall im Aufwind wähnen, die nun ihrerseits Volksabstimmen fordern, sind die weiteren Folgen noch unklar, z.B. auf die Verhandlungen der Deutschen Börse über einen Zusammenschluss mit der Londoner Börse (London Stock Exchange) . Möglich wäre es z.B.. dass das Vereinigte Königreich zügig ein eigenes Freihandelsabkommen mit den USA anstreben wird. Andererseits demonstriert das Wahlergebnis auch die Gespaltenheit im Vereinigten Königreich: Während die Mehrzahl der Engländer und Waliser für den Brexit stimmten, wählten die Schotten und Nordiren dagegen den Verbleib in Europa. Möglich ist daher auch, dass inbesondere die Schotten nach dem ersten gescheiterten, ein zweites Referendum für den Austritt aus UK ansetzen werden. +++
Quellen: www.gov.uk
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2016-06-22 ...Steuergestaltung: County-by-Country-Reports für internationale Konzerne. Wie aus einer Meldung des Bundestags vom 21. Juni hervorgeht, will die Bundesregierung künftig mit dem als Entwurf vorliegten Gesetz(18/8841) auf Basis einer Vereinbarung mit anderen Staaten künftig Daten von multinationalen Konzernen austauschen, um der Ausnutzung verschiedener Steuersätze entgegenzuwirken. Im Vergleich zu nationalen Unternehmen könnten international tätige Unternehmen die unterschiedlichen Steuersysteme der Staaten ausnutzen, um ihre Einkünfte in Staaten mit besonders günstigen Besteuerungskonditionen vorzulegen, erläutert die Bundesregierung. Die Konzerne könnten ihre Steuerlast durch günstige Steuergetaltungen im Gegensatz zu nationalen Unternehmen erheblich senken und damit nicht zuletzt die Wettbewerbsfähigkeit lokaler Unternehmen beieinträchtigen. Deshalb werden künftig länderbezogene Berichte, "Country-by-Country-Reports", zwischen den Steuerbehörden der Vertragsstaaten ausgetauscht, heißt es in dem Gesetzentwurf, Voraussetzung dafür ist u.a. die Einhaltung der Anforderungen an den Datenschutz. Die Steuerwaltungen der Staaten erhalten damit in Zukunft Informationen über die globale Aufteilung der Erträge, über die entrichteten Steuern sowie über weitere Indikatoren der Wirtschaftstätigkeiten der größten, global aktiven Unternehmen. Die Daten werden ausschließlich den Steuerbehörden übermittel und nicht veröffentlicht, heißt es weiter. Weitere Informationen, Gesetzentwurf, Drucksache 18/8841, PDF: Entwurf eines Gesetzes zu der Mehrseitigen Vereinbarung vom 27. Januar 2016 zwischen den zuständigen Behörden über den Austausch länderbezogener Berichte

... . Brexit - Warten auf die Entscheidung. Während Europa auf das Vereinigte Königreich wie das Kaninchen auf die Schlamge starrt oder umgekehrt und nach der ausführlichen Berichterstattung der Medien jeder die außergewöhnliche Frisur des früheren Londoner Bürgermeisters Boris Johnson kennt, veröffentlichte das Statisches Bundesamit am Dienstag mit der Zahl der Woche diejenigen, die unter vielen anderen ebenfalls ein Interesse an einem Verbleib von UK in Europa haben dürften: 2,99 Millionen EU-Ausländer lebten im Jahr 2015 in Großbritannien, darunter 133.000 Deutsche. Ihr künftiger Aufenthaltsstatus hängt von der Entscheidung am 23. Juni ab. Mindestens bis übermorgen ist ihr Aufenthalt noch durch das Recht auf Freizügigkeit inerhalb Europas geregelt. Weitere Daten und Zahlen zu Großbritannien: (Ursprünglicher Link) https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/RegionalesThemenuebergreifendes/RegionalesThemenuebergreifendes.html - Austritt oder Verbleib? Das Vereinigte Königreich vor dem Referendum. Darunter: (Ursprünglicher Link) www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/ImFokus/Aussenhandel/Brexit_AussenhandelVereinigtesKoenigreich.html - Brexit? Vereinigtes Königreich wichtiger Handelspartner für Deutschland
Aktueller Link: Vereinigtes Königreich stellt Brexit-Antrag
Quellen: bundestag.de, destatis.de
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2016-06-20 ...Niedriges Preisniveau in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, lag in Deutschland das Preisniveau für den privaten Konsum im Jahr 2015 um -0,2 Prozent unterhalb des EU-Durchschnitts aller 28 Mitgliedsstaaten. In den meisten direkten Nachbarstaaten fielen die Lebenshaltungskosten dementsprechend höher aus, außer in Polen und in der Tschechischen Republik. Am teuersten war wie auch in den vergangenen Jahren Dänemark mit einem um +38 Prozent höheren Preisniveau als der EU-Durchschnitt der 28 Staaten, gefolgt vom UK mit +31,3 Prozent und Irland mit +22,5 Prozent. Dagegen fielen die Lebenshaltungskosten in Bulgarien um -53,3 Prozent niedriger als im EU-Durchschnitt aus. Viel tiefer in die Tasche greifen mussten wie bereits zuvor auch im Jahr 2015 die Verbraucher in Staaten außerhalb der EU, so war der Erwerb des so genannten repräsentativen Warenkobs in der Schweiz um +63,3 Prozent und in Norwegen um +37,2 Prozent teurer als in der EU, in Albanien dagegen um -53,0 und in Mazedonien um -54,4 Prozent< billiger, die damit etwa auf dem Niveau von Bulgarien lagen. Weitere Informationen: Destatis - Statistisches Bundesamt
Quellen: destatis.de
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2016-06-17 ...Entsetzen und Trauer über den Tod von Jo Cox. Die britische Parlamentsangehörige und Labour-Poltikerin Helene Joanne "Jo" Cox, die sowohl für ihr engagiertes Eintreten für den Verbleib Großbritanniens in der EU als auch für Frauen- und Menschenrechte bekannt war, ist gestern (16.06.) in ihrem eigenen Wahlkreis in der Nähe der Stadt Leeds auf offener Straße von einem 52-jährigen Mann angeschossen und mit einem Messer attackiert worden. Die erst 41-jährige Politikerin verstarb wenige Stunden nach dem Attentat an ihren schweren Verletzungen. Jo Cox hinterlässt ihren Ehemann und zwei minderjährige Kinder. Vor ihrem Eintritt in das Parlament arbeitete Cox u.a. für die Hilfs-Organisation Oxfam und für den Freedom Fund, der sich gegen moderne Sklaverei einsetzt. Ihr politisches Talent und ihre soziale Einstellung, gekrönt von optimistischem Prakmatismus sorgten für eine Beliebtheit, die weit über die Grenzen der eigenen Partei hinausreichte und damit hatte sie reale Chancen, es in der Politik so weit zu bringen, wie es nötig ist, um wirklich etwas bewegen zu können. Weitere Informationen, Labour-Part, Englisch: (Ursprünglicher Link) www.labour.org.uk/blog/entry/statement-from-jeremy-corbyn-on-the-tragic-death-of-jo-cox-mp - Statement from Jereym Corbyn on the tragic death of Jo Cox MP
Freedomfund, Englisch: The Death of Jo Cox

Bundestag: Attentat überschattet Parlamentsgipfel in Paris
Quellen: labour.org, freedomfund.org, bundestag.de
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2016-06-16 ... Asyl-Erstanträge in Europa: 61 Prozent werden in Deutschland gestellt. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat heute mitteilte, stellten im ersten Quartal 2016 in Europa ankommende Asylbewerber zu 61 Prozent und damit rund Zweidrittel ihren Erstantrag in Deutschland. Insgesamt ist die Zahl der Asylbewerber in Europa im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorquartal (4. Quartal 2015) um -33 Prozent auf 287.000 gesunken, indes in Deutschland um +8 Prozent auf 175.000 (61 Prozent) gestiegen. Mit 102.400 Personen ist mehr als jeder Dritte Asylbewerber in Europa Syrer, von denen über 85 Prozent und damit 88.500 ihren Erstantrag ebenfalls in Deutschland stellten. Weit hinter Deutschland, an zweiter Stelle rangierte Italien mit 22.300 erstmaligen Asylbewerbern oder 8 Prozent, gefolgt von Frankreich (18.000/6 Prozent) und Österreich (13.900/5 Prozent) sowie Großbritannien (10.100/4 Prozent). Auch bei der Zahl der Asylbewerber pro Einwohner liegt Deutschland mit 2.155 erstmaligen Bewerben auf eine Million Einwohner vorn, gefolgt von Österreich (1.619), Malta (904), Luxemburg (888), Schweden (790), Zypern (729) und Ungarn (693). Die niedrigsten Quoten gab es dagegen in der Slowakei mit nur 3 Asylbewerbern auf eine Million Einwohner, gefolgt von Estland (4), Rumänien (11), Litauen (13), Portugal (14) und Lettland (16). Die EU-Quote erstmaliger Bewerber pro Einwohner lag im ersten Quartal 2016 bei 565. Weitere Informationen:
Sechs von 10 Asylbewerbern in der EU stellen Antrag in Deutschland
Quellen: ec.europa.eu
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2016-06-15 ... Im Notfall lieber gleich den Arzt rufen, Smartphone-Assis hilflos und zu langsam. Gesundheitsthemen im Internet haben ihre Grenzen, erst gestern war der internet-vorinformierte Patient Thema in den Medien, der bei Ärzten nicht immer beliebt ist. Heute morgen meldete elixier, die Tabletausgabe der Apotheken Umschau, die Redaktion habe Smartphone-Assistenten getestet, wie hilfreich deren Informationen in einem Notfall ausfielen. Das Ergebnis war laut Pressemitteilung des Magazins enttäuschend. Die Kommunikation verlief . Etwa bei der nicht besonders schwierigen Frage nach Schmerzen in der Brust , die als mögliches Symptom für einen Herzinfarkt gelten, reagierten Siri und Cortana denkbar hilflos oder begannen im Internet zu suchen. So etwas erforderte allerdings Zeit, die es im Notfall nicht gibt. "Smartphone-Assistenten mögen den Hochzeitstag, die passende Bar oder das nächste Schuhgeschäft finden", aber im Notfall könne man sich nicht auf sie verlassen, lautet das Test-Ergebnis des digitalen Blatts. Man kann das Smartphone im Notfall dennoch benutzen, heißt es weiter, und zwar um zielstrebig einen Notruf abzusetzen. Weitere Informationen, Pressemitteilung: Smartphone-Assistenten taugen nicht für Notfälle
Quellen: wortbildverlag.de, presseportal.de
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2016-06-13 ... +++ Kurzmeldungen +++ Microsoft kauft Netzwerk LinkedIn +++ . Das Karriere-Netzwerk LinkedIn mit weltweit rund 430 Millionen Mitgliedern wird von Microsoft für 26,2 Milliarden US-Dollar gekauft, weitere Informationnen, Englisch, Microsoft, Mitteilung an die Beschäftigten von LinkedIn: Satya Nadella email to employees on acquisition of Linkedin. +++ Microsoft will in deutsche Schulen +++ . Die Digitalisierung der Bildung schreitet voran, zahlreiche Firmen haben die deutschen Schulen als lukrativen Markt für sich entdeckt, darunter viele Start-Ups, aber auch die Großen der Computerbranche: Wie Microsoft Deutschland bereits am Freitag mitteilte, erhalten Schüler, Lehrer und Schulverwaltungsbeschäftigte weltweit - sofern sie Windows 10 nutzen - einen bis September kostenlosen Zugriff auf eine speziell für den Unterricht entwickelte Version des Videospiels Minecraft, das der Konzern 2014 von dessen schwedischen Erfinder Markus "Notch" Persson gekauft hatte. +++ Lübecker Flughafen verkauft +++ . Der in seiner jüngeren Vergangenheit bereits zweimal in Insolvenz geratene Lübecker Flughafen hat im Unternehmer Winfried Stöcker, Chef der Euroimmun-AG einen neuen Besitzer gefunden. Wie die Stadt Lübeck mitteilte, sind die Verträge am heutigen Montag in Hamburg beurkundet worden,, weitere Informationen, Pressemitteilung: (Ursprungs-Link) luebeck.de/aktuelles/presse/pressedienst/view/160433R/ - Rettung des Flughafens Lübeck auf der Zielgeraden. +++ IMS sichert sich EU-Patent zur Aufzeichnung von Fahrverhalten per Smartphone +++ . Wie das kanadische Fahrzeugtechnik-Unternehmen Intelligent Mechatronic Systems inc. (IMS) am vergangenen Dienstag mitteilte, verfügt es unter seinen knapp 200 Patenten und Patentanmeldungen zum vernetzten Fahren nun auch über das geistige Eigentum über das Aufzeichnen und Melden von Fahrereigenschaften durch Smartphones und andere mobile Geräte. Das Patent wurde nach Angaben des Unternehmens vom Europäischen Patentamt (EPA) am Dienstag (07.06.) erteilt und betrifft die Verwendung von mobilen Vorrichtungen für die Bereitstellung von Telematik und vernetzten Fahrzeugdiensten, darunter u.a. auch das Verwenden einer mobilen Vorrichtung zum Erfassen und Übertragen von Daten vom Fahrzeug sowie zum Verarbeiten von Daten zum Fahrverhalten. Das Patent gilt laut Mitteilung des Unternehmens u.a. in Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, der Schweiz und Großbritannien. Weitere Informationen, Pressemitteilung, Englisch: IMS Granted European Patent for Mobile-Based Telematics and Connected Car Services. +++
Quellen: news.microsoft.com, blogs.technet.microsoft.com
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2016-06-12 ... DAX-30-Unternehmen erreichen Frauenquote. Wie das DIW in Berlin am Freitag mitteilte, erreichen die Aufsichtsräte der 30 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland insgesamt erstmals einen Frauenanteil von 30 Prozent - und erfüllen damit die seit Januar gültige gesetzliche Quote. In den Vorständen blieb dagegen mit einem Frauenanteil 9,4 Prozent und ingesamt 19 weiblichen Vorständen in den DAX-30-Unternehmen alles beim Alten, weitere Informationen, DIW: DAX-30-Unternehmen erreichen erstmals 30 Prozent Frauenanteil in Aufsichtsräten - in den Vorständen hingegen herrscht Stagnation.

... Europameisterschaft in Frankreich - Tumulte, Streiks und Benzinmangel. Die Stimmung bei der lang ewarteten Fußballeuropameisterschaft in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) hat noch Verbesserungspotenzial, wie einmal mehr die Ausschreitungen in Marseille nach dem Spiel zwischen England und Russland (1:1) vom Samstag (11.06.) zeigten. Während die Organisatoren im Vorfeld vor allem mit dem Thema Terrorabwehr planten, sorgen derzeit neben sich untereinander und mit Polizeikräften prügelnde Hooligans aus dem In- und Ausland sowie landesweite Streiks u.a. bei Ölraffinerien, Müllabführ, Bahn und im Flugverkehr für miese Stimmung. Das Auswärtige Amt gab mehrere aktuelle Hinweis für Frankreich heraus, u.a. warnt es auch vor Benzinknappheit, besonders in den Großräumen Paris und Marseille und in der Bretagne, eine Übersicht über das Tankstellennetz und welche Tankstellen welche Kraftstoffsorten vorrätig haben, findet sich hier: (Ursprungs-Link)penurie.mon-essence.fr/w/ - Penurie - Mon Essence. Weitere wichtige Hinweise, Auswärtiges Amt (Stand: 12.06.): Frankreich: Reise- und Sicherheitshinweise.
Kurz-Kommentar: Dass ausgerechnet zu einem solchen internationalen Großereignis wie der Europa-Meisterschaft schmerzhaft gestreikt werden muss, trifft nicht überall auf Verständnis, schließlich besetzen die Proteste vorwiegend nationale Themen und richten sich damit gegen Pläne der eigenen Regierung, Hätte man die Proteste u.a. gegen umstrittene Arbeitsgesetze daher nicht auf den Zeitraum nach der EM verschieben können, fragt sich da so mancher. Ein Blick in den Kalender verrät, dass Frankreich vom 6. Juli bis zum 31. August in die Sommerferien geht. Da würden Streiks bei Bahn und Fluggesellschaften und Benzinmangel lediglich den Unmut der eigenen Bevölkerung befördern - womöglich noch weitestgehend unbeachtet vom Rest Europas. In den pünktlich zur EM einsetzenden Streiks dagegen finden sich inzwischen auch Züge der aktuell in den EU-Mitgliedsstaaten um sich greifenden üblichen Ressentiments und einer diffusen Wut gegenüber Europa in Bausch und Bogen wieder, die mehr Aufmerksamkeit verspricht und der eigenen Bevölkerung jetzt besser verkauft werden kann, als ausgerechnet in den Ferien. Fazit: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. Dass es gute Freunde innen wie außen aber verdient hat, zeigte Frankreich nicht zuletzt mit seiner jüngsten wirtschaftlichen Entwicklung in Richtung Aufschwung. Warum so sauer, mes copains?
Kommentar: Angelika Petrich-Hornetz
Quellen: diw.de, auswaertiges-amt..de
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2016-06-10 ... Fachkräfteengpass in Berufen mit Aufstiegsfortbildung. Laut einer neuen Studie des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWI), die am Montag vorgestellt wurde, ist der Fachkräftemangel in Berufen mit Aufstiegsfortbildung, d.h. bei Meistern, Technikern und Fachtwirten deutlich gestiegen, insbesondere in kleinen und mittleren Betrieben. Der Mangel konzentriert sich regional vor allem auf den Süden Deutschlands. Weitere Informationen auf der Website des vom BMWI geförderten Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA), das Handlungsempfehlungen gibt und über Fördermöglichkeiten informiert. Weitere Informationen: KOFA - Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen und zur Studie: Studie - Fachkräfteengpässe in Unternehmen 1/2016 - Berufe mit Aufstiegsfortbildung: Zwischen Fachkräfteengpässen und Digitalisierung.

... Untersuchungsausschuss NSA: Maaßen hält Snowden für einen russischen Agenten. In der Sitzung des 1. Untersuchungausschusses (NSA) vom Donnerstag (09.06.) griff der Präsident des Bundesverfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen den NSA-Enthüller Edward Snowden scharf an. Maaßen vermutete, es handele sich bei Snowden um einen russischen Agenten. Die Annahme sei begründet, dass die Snowden Affäre Teil der "hybriden Kriegsführung" Russlands gegen den Westen sei, so Maaßen weiter, wie aus einer Mitteilung des Bundestages hervorgeht. Weitere Informationen, hib-Meldung, Bundestag: "Snowden ist ein russischer Agent"
Quellen: bmwi.de, kofa.de, bundestag.de
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2016-06-09 ... Unternehmen mit Sitz im Ausland investieren weniger in F&E. Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin am Mittwoch (08.09.) aus einer Studie mitteilte, sank in den Jahren zwischen 2011 bis 2013 der Anteil auslandskontrollierter Unternehmen an Foschung und Entwicklung (FuE), während die Ausgaben für FuE indes allgemein gestiegen sind , weil heimische Unternehmen mehr Geld in die Forschung steckten. Dennoch investierten auch auslandskonrollierte Firmen in die für die wirtschaftliche Entwicklung wichtige FuE, mit einem Anteil von 37 Prozent vor allem in Spitzentechnologien (u.a. in der Pharmaindustrie und im Luft- und Raumfahrtzeugbau) bei mittlelgroßen Unternehmen in Deutschland. Im Jahr 2013 gaben Firmen mit Sitz im Ausland fast 12 Milliarden EuroBeschäftigten in diesen Unternehmen sank von rund 90.000 auf 80.000. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die Produktivität forschender Unternehmen überstieg die nicht-forschenden um rund 60 Prozent. Weitere Informationen, DIW, Pressemitteilung: Ausländische Unternehmen investieren in Deutschland weniger in Forschung und Entwicklung
Quellen: diw.de
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2016-06-06 ... Beschwerdemanagement für Menschenrechte in Deutscher Entwicklungszusammenarbeit. Wie aus einer Sitzung des Menschenrechtsauschusses des Deutschen Bundestages vom vergangenen Mittwoch (1. Juni) hervorgeht, soll der bereits im Jahr 2014 eingerichtete Beschwerdemechanismus in der bilateralen deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) erstmals ausgeweitet werden. Der Mechanismus biete Menschen und Organisationen in den Partnerländern der der deutschen Entwicklungszusammenarbeit die Möglichkeit der Beschwerde, wenn sie ihre Menschenrechte durch Projekte und Programme von Durchführungsorganisationen verletzt sehen. Seit dem Jahr 2013 seien die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Gesellschaft für technisches Zusammenarbeit (GIZ) zudem angewiesen, ihre Maßnahmen im Vorfeld auf mögliche Wirkungen und Risiken zu überprüfen. Die Oppostions-Fraktionen kritisierten das bisherige Verfahren als intransparent, zudem sei der Beschwerdemechanismus zu wenig bekannt. Vertreter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erklärten vor dem Ausschuss u.a., dass es bislang nur drei Beschwerden gegeben hätte, die sich allesamt als unbegründet erwiesen hätten. Weitere Informationen, hib-Meldung (1. Juni): Beschwerdemechanismus eingerichtet
Quellen: bundestag.de
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2016-06-04 ... "Float like a butterfly, sting like a bee" - Muhammad Ali ist tot. Der größte Boxer aller Zeiten, Muhammad Ali ist am Freitag (3. Juni) (Ortszeit) im Alter von 74 Jahren in Arizona verstorben. Der als Cassius Marcellus Clay in Louisville, Kentucky geborene mehrfache Boxweltmeister im Schwergewicht prägte mit seiner Persönlichkeit wie kaum ein anderer Athlet die breite Öffentlichkeit. Mehrfach legte er sich mit der amerikanischen Regierung an und bezog bis zuletzt immer wieder politisch Stellung, u.a. wurden ihm 1967 alle Titel aberkannt, weil er gegen den Vietnam-Krieg eintrat und den Wehrdienst verweigerte. Als er Jahre später seine Boxlizenz wiederbekam, legte er ein sensationelles Comeback hin, das die Welt bewegte. Ali bestritt insgesamt 61 Kämpfe, von denen er nur fünf verlor. Noch in der aktiven Zeit erkrankte er an Parkinson und trug damit nach seinem Karriereende nicht zuletzt zur öffentlichen Diskussion um die Gefährlichkeit des Box-Sports als auch anderer Sportarten bei. 2005 verliehen ihm die Deutschen die Otto-Hahn-Friedensmedaille für herausragende Verdienste um Frieden und Völkerverständigung. Nicht nur die Boxwelt trauert heute um einen echten Charakterkopf, der in vielerei Hinsicht wirklich einer der Größten war. Weitere Informationen: Muhamad Ali
Quellen: muhammadali.com
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2016-06-01 ... ++++ Kurzmeldungen +++ Digitale Strategie 2025 - Grünbuch Digitale Plattformen zur Diskussion gestellt +++ . Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWI) hat am Montag das Grünbuch Digitale Plattformen als Teil der Digitalen Strategie 2025 veröffentlicht, mit dem zentrale Fragen bei digitalen Plattformen identifiziert, definiert und strukturiert werden sollen. In einer öffentlichen Online-Konsultation wird die interessierte Öffentlichkeit ausdrücklich dazu eingeladen, das Grünbuch zu kommentieren, der Dialog soll Anfang 2017 abgeschlossen sein, konkrete Regelungsvorschläge gehen dann in das so genannte Weißbuch ein. Weitere Informationen, BMWI, Publikation + Diskussionsgrundlage: Grünbuch Digitale Plattformen, hier geht es zur Zusammenfassung der Thesen sowie zur Beteiligung an der Diskussion: Starsteite Beteiligungsportal Grünbuch Digitale Plattformen und hier zur Webseite: Digitale Strategie 2025 +++ Kritk an Gesetzentwurf zur Grundsicherung +++ . In einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Bundestags wurde am Montag (30.05.) traf der Gesetzentwurf der Bundesregierung bei Experten auf Skepsis. Die Mehrheit der Sachverständigen zweifelt daran, das Gesetz werde zur Entlastung der Jobcenter beitragen. Außerdem trafen auch die geplanten Änderungen bei - im Amtsdeutsch so genannten - "temporären Bedarfsgemeinschaften" von auf Grundsicherung angewiesenen Alleinerziehenden auf scharfe Kritik, die im Vorfeld bereits vom Deutschen Frauenrat und dem Deutschen Juristinnenbund bereits bemängelt wurden, weitere Informationen, hib-Meldung, Bundestag: Kritik an "komplizierter" Vereinfachung. +++ Sichheitshinweise für Türkeireisende +++ . Wie aus der Antwort (18/8547) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage(18/82/63) der Fraktion Die Linke hervorgeht, hat das Auswärtige Amt in seinen Sicherheitshinweisen für die Türkei bzw. für Reisende bereits im Jahr 2007 davon abgeraten, vor Ort politische Äußerungen gegen den türkischen Staat zu machen, da dies in der Türkei strafrechtliche Konsequenzen haben könnte. Weitere Informationen, hib-Meldung: Sicherheitshinweise für Türkei-Reisende. +++ 40 Prozent schaffen ihr Studium in der Regelzeit +++ . Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, erreichten 40 Prozent der Hochschulabsolventen ihren Abschluss innerhalb der Regelstudienzeit. Ingesamt schlossen im selben Jahr 410.000 Studierende erfolgreich ein Erst- oder Zweistudium oder ein Masterstudium ab. Dabei schlossen Bachelor zu 46 Prozent innerhalb der Regelstudienzeit ab und Master zu 34 Prozent. Mit Regelstudienzeit plus 2 Semester konnten 85 Prozent der Bachelor-Studenten und 87 Prozent der Master-Studierenden ihren Abschluss erreichen. Weitere Informationen: 40 Prozent aller Hochschulabschlüsse 2014 innerhalb der Regelstudienzeit erworben +++
Quellen: bmwi.de, gruenbuch.de, www.de.digital, bundestag.de, destatis.de
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Foto, Text: ©Angelika Petrich-Hornetz, Illus: ©Kinderredaktion
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