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Wirtschaftswetter Online-Zeitschrift    Wirtschaftswetter-Schwerpunktthema: Et in Arcadia ego

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Wirtschaftswetter-Ressort ThemenWillkommen in den Wirtschaftswetter-Themen im Frühling 2019. Hier und auf allen Wirtschaftswetter-Seiten lesen Sie die Artikel zu unserem aktuellen Schwerpunkt Et in Arcadia ego und vielen weiteren Themen. Schauen Sie öfter herein, wir veröffentlichen in dieser Ausgabe laufend bis zum 30. Juni 2019. Unseren Newsletter haben wir zunächst eingestellt, da der Verwaltungsaufwand zu groß geworden ist, wir bitten um Ihr Verständnis. Gern können Sie uns jedoch jederzeit direkt kontaktieren: info@wirtschaftswetter.de

Wirtschaftswetter-WerbungIm Todesfall gehören wir allen- zumindest in Teilen. Ganz ehrlich: Würden Sie jetzt zum Arzt gehen, wenn Ihnen nur noch Dr. Spahn, CDU und Dr. Lauterbach, SPD einen Termin geben könnten? Mit dem Gesetzesvorschlag der Gesundheitsexperten der großen Kaolition, jetzt auch in Deutschland ein Opt-out-Verfahren in der Organspende zu installieren, passen sie sich nicht nur europäischen Nachbarländern an, die so etwas längst haben (was auch nicht alle Reisenden wissen), sondern wird es nun wirklich gruselig. Dass es alle anderen haben, macht das Prinzip einer möglichen unfreiwilligen Organspende nämlich auch nicht besser oder legitimer als es in Wahrheit ist. Wer Gesetze erlässt, die selbst für die einfachsten Alltagshandlungen mittlerweile hochkomplizierte Opt-In-Verfahren vorschreiben, aber mit der Geburt eines jeden Bundesbürgers Dritten allen Ernstes einen automatisierten Zugriff auf dessen Organe im Fall seines Ablebens erlauben möchte, sollte das mindestens durch das Bundesverfassungsgericht abklären - oder am besten gleich die Finger davon lassen. Besonders kritisch ist in der dem Gesetzentwurf vorgesehene Eintrag im Zentralregister zu sehen, der für Millionen Bundesbürger vorgesehen ist,und zwar auch für alle Nicht-Spender. Wer sich nicht in dieses Register eintragen lassen will, wird laut Spahn und Lauterbach automatisch - und damit also doch ohne eine eigene Willenserklärung - zum Spender. Und ob allein schon das plus das Anlegen eines Zentralregisters - mit der entsprechenden Bürokratie und den Erfordernissen einer monströsen Sicherheitsstruktur - überhaupt mit der Verfassung vereinbar sind, darf bezweifelt werden. Wenn ein Register unvermeidbar werden sollte, kann das maximal nur auf Landesebene in föderaler Form und dezentraler Struktur umgesetzt werden - am besten belässt man es bei solchen Einträgen beim Opt-In-Verfahren.
Uploadfilter für alles, inklusive bewusstem Eingehen der Gefahr möglicher Zensur, Fingerabdrücke von allen, Organe von allen. Was kommt als Nächstes? So langsam fragen wir uns schon, was in einigen Köpfen von heutigen Politikern eigentlich vor sich geht, dass ihnen keine anderen, als immer mehr demkoratiefeindlichere Regulierungen einfallen. Wir haben daher unseren alten Vorschlag aus dem Jahr 2013 wieder hervorgeholt und aktualisiert, um in diesen wüsten Zeiten wenigstens daran zu erinnern, das auch Konzepte mit wesentlich mehr Freiheitsrechten, mehr Transparenz und persönlichen Entscheidungsmöglichkeiten zu mehr Organspenden führen könnten, als lediglich ein neues, veraltetes Zwangssystem. Frei nach einem Politiker vergangener Tage, nämlich Willy Brandts SPD "Wir wollen mehr Demokratie wagen": Transplantation - Ein schwieriger Prozess

 

Mitgenommen - Upload-Filter, die yte Folge Am 26. März stimmte eine Mehrheit im EU-Parlament ebenfalls der EU-Copyright-Reform zu, von der wir immer noch meinen, sie ist nicht zuletzt ein Schuss ins eigene, europäische Knie, so wie es diese auf den letzen Metern der Juncker-Kommission häufiger zu geben scheint. Wir haben einige Reaktionen, noch einen Kommentar und einen Vorschlag, wie das 30 Jahre alte (womit es als Auto schon als Oldtimer gelten würde) WWW für die kommenden Generationen noch zu retten wäre. Ansonsten ist mit der EU-Copyright-Reform zumindest innerhalb der Außengrenzen sein Schicksal als durchkommerzialisierte Plattform mit nur noch bezahlte Inhalten wohl besiegelt - und das enspricht weder seinem Konzept, noch seiner Struktur:

EU-Parlament stimmt Copyright-Richtlinie zu - Reaktionen, Kommentar und eine letzte Chance

 

Mitgenommen - Upload-Filter - die xte Folge. In der Diskussion um die umstrittene EU-Urheberrechts-Novelle inklusive Leistunsschutzrecht wird die Notwendigkeit von Upload-Filtern immer deutlicher und entsprechend postionieren sich die zustimmenden und ablehnden Lager immer deutlicher. Der EU-Ministerrat stimmte allerdings bereits vorab zu und die EU-Kommission äußerte schon neue Pläne, um die nicht minder gestritten werden dürfte: EU-Rat stimmt für Uploadfilter


©2019 Fotos: aph; Text: Angelika Petrich-Hornetz ::
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